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Arbeitskosten eines Gewerbe-Rohbaus

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  1. #1

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    Arbeitskosten eines Gewerbe-Rohbaus

    Hallo,

    wir planen den Bau eines ganz simplen Gewerbegebäudes:

    Länge: 25m
    Breite: 10m
    Höhe: 10m

    Kein Keller, nur Fundament, Erdgeschoss, darauf zwei kleiner werdende Stockwerke (1. Stockwerk nur noch 10x10m, 2. Stockwerk nur noch 7x10m). Es gibt keine Zwischenwände oder sonstige aufwendigere Arbeiten.

    Wir haben ein Angebot einer Baufirma (als einzige, die uns von ca. 20 angefragten Firmen einen Preis genannt hat), die uns einen m³ ARBEITSkostenpreis von 20,- Euro genannt hat. Material extra, können wir auf Wunsch auch selbst einkaufen.

    Da wir keinerlei Vergleichspreise haben und ich auch im Internet nichts vergleichbares gefunden habe, würde ich mich freuen, wenn hier jemand Antworten liefern kann:

    1. sind die Arbeitskosten angemessen, hoch oder günstig,
    2. kann man in etwa die Materialkosten für den Bau errechnen (Durchschnittswerte)?

    Vielen Dank für Infos.
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  2. Arbeitskosten eines Gewerbe-Rohbaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Kein Wunder dass es hier keine Angebote gab. Gibt es überhaupt schon eine Planung?

    Die 20,- €/m3 sind schlichtweg für die Tonne weil kein Mensch auch nur annähernd den Aufwand abschätzen kann. Ich bezweifle, dass es sich hierbei um ein seriöses Angebot handelt.
    Bsp.: Der Verzicht auf Zwischenwände muss nicht bedeuten, dass der Aufwand weniger wird. Es kann allein aus statischen Gründen sogar noch komplizierter werden.

    Materialkosten abschätzen? Auch das ist unmöglich. Es ist ja noch nicht einmal klar womit gebaut werden soll. Bodenplatte? Last? Beton Fertigelement, konventionell mit Ziegel oder Stein gemauert, Stahlskelett, Betondecke, Lasten, Dach, Eindeckung, usw. usw.

    Meine Meinung, Du gehst die Sache völlig falsch an. So wird das nichts.

    Du hast in meinen Augen 2 Möglichkeiten. Entweder ein Unternehmen suchen das Dir eine Fertighalle plant und baut, oder einen Architekten der zuerst mal prüft was gebaut werden darf, einen Plan macht, und daraus dann ein LV erstellt. Mit diesem kannst Du dann konkret bei den Firmen nachfragen. Alles andere ist reine Zeitverschwendung.

    Das mit der Materialbeistellung ist ein Witz. Das fängt doch schon beim Beton an. Glaubst Du ernsthaft Du bekommst den Beton günstiger als eine Baufirma die regelmäßig entsprechende Mengen abnimmt? Dann noch die Frage des Transports, Du kannst den Beton nicht quer durch die Republik karren.

    Also, überdenke mal Deinen Plan und mach´s richtig.
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  4. #3

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    Hallo @AM1975

    grundsätzlich gehen 20 Euro (brutto)/m3 Bruttorauminhalt in Ordnung, für ein Doppelhaus mit Keller von ca 1.500 m3 zahlt du in etwa 25 Euro (brutto)/m3 an reinen Lohnkosten, Dauer ca 6 Wochen.

    Ich empfehle allerdings (nur) die Bestellung durch die Baufirma (kostet sicher Aufpreis), als Grundlage sollte Dein Architekt eine Massenberechnung erstellen, der Statiker eine Stahlbestellliste mit Bewehrungsplan.

    Der Architekt sollte sich während der Planerstellung unbedingt mit dem Statiker absprechen, da es sonst Statikerseits zu Planänderungen bei der Ausführung kommen kann.

    Für ein simlpes Gewerbegebäude ohne Zwischenwände kann man durchaus diesen Weg gehen. Wichtig ist ein Pauschalpreis anhand der Pläne und Statik zu vereinbaren.

    Die Frage zu den Materialkosten kann man jetzt nicht seriös beantworten, bzw. bewegen sich Bau und Materialkosten für oben genanntes Doppelhaus bei rund 120 Euro brutto.


    Gruß
    Mark
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  5. #4

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    junge, junge.

    der @baumark(t) schafeld von doppelhäusern,
    der TE fragt nach gewerbe.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Baumark Beitrag anzeigen
    grundsätzlich gehen 20 Euro (brutto)/m3 Bruttorauminhalt in Ordnung,
    Ach ja? Wie kommst Du auf das schmale Brett?

    Keine Angaben über den Boden, Nutzung, usw. Wer weiß, vielleicht braucht er riesigen Fundamente, oder eine immens dicke Bodenplatte weil dort schwere Maschinen aufgestellt werden, oder die Halle mit Fahrzeugen befahren wird, es gibt schlichtweg keine Informationen, aber Du kannst die 20,- €/m3 als "in Ordnung " einstufen.

    Dann geht´s weiter mit Wänden, Decken und was man sonst noch so alles braucht. Nichts bekannt, aber die 20,- €/m3 sind in Ordnung.

    Und so nebenbei bemerkt weiß niemand, ob er die Halle dort überhaupt so bauen darf, oder ob es noch weitere Anforderungen gibt von denen wir nichts ahnen.
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  7. #6

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    Hallo,

    mein Beispiel DH war eher für den TE, um ein Preisgefühl im Vergleich zu bekommen, 20 Euro/m3 sind meine persönlichen Erfahrungswerte bei Gewerbebau, allerdings gibt es sicher auch Ausreisser von Auftragnehmern, die das leicht verdoppeln, auch hier ist m.E. für den TE eher wichtig zu wissen, ob er nicht komplett danebenliegt.



    Gruß
    Mark
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  8. #7

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    mit den angaben vom TE kann niemand etwas anfangen, geschweige denn, dass man das angebot bewerten kann. deswegen sollten sich auch innenarchitekten nicht zu weit aus fenster lehnen und erst recht keine nicht verwendbaren vergleiche einstellen.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Kein Wunder dass es hier keine Angebote gab. Gibt es überhaupt schon eine Planung?

    Die 20,- €/m3 sind schlichtweg für die Tonne weil kein Mensch auch nur annähernd den Aufwand abschätzen kann. Ich bezweifle, dass es sich hierbei um ein seriöses Angebot handelt.
    Bsp.: Der Verzicht auf Zwischenwände muss nicht bedeuten, dass der Aufwand weniger wird. Es kann allein aus statischen Gründen sogar noch komplizierter werden.

    Materialkosten abschätzen? Auch das ist unmöglich. Es ist ja noch nicht einmal klar womit gebaut werden soll. Bodenplatte? Last? Beton Fertigelement, konventionell mit Ziegel oder Stein gemauert, Stahlskelett, Betondecke, Lasten, Dach, Eindeckung, usw. usw.

    Meine Meinung, Du gehst die Sache völlig falsch an. So wird das nichts.

    Du hast in meinen Augen 2 Möglichkeiten. Entweder ein Unternehmen suchen das Dir eine Fertighalle plant und baut, oder einen Architekten der zuerst mal prüft was gebaut werden darf, einen Plan macht, und daraus dann ein LV erstellt. Mit diesem kannst Du dann konkret bei den Firmen nachfragen. Alles andere ist reine Zeitverschwendung.

    Das mit der Materialbeistellung ist ein Witz. Das fängt doch schon beim Beton an. Glaubst Du ernsthaft Du bekommst den Beton günstiger als eine Baufirma die regelmäßig entsprechende Mengen abnimmt? Dann noch die Frage des Transports, Du kannst den Beton nicht quer durch die Republik karren.

    Also, überdenke mal Deinen Plan und mach´s richtig.

    1. Es gibt Pläne eines Architektenbüros. Angebote gab es deswegen nicht, weil die Firmen, die sich zurück gemeldet haben, in den nächsten Monaten so ausgelastet sind, dass sie derzeit keine Angebote unterbreiten, bzw. erst nach dem Sommer dazu kommen könnten, den Bau auszuführen und vorher keine Angebote abgeben möchten.
    2. Warum sollte das Angebot nicht "seriös" sein? Nur weil Sie aufgrund meiner Angaben nicht einschätzen können, was genau gemacht werden soll? Die Firma ist sehr wohl seriös und wir haben bereits vor zehn Jahren von ihr etwas bauen lassen.
    3. Ja, wir bekommen den Beton vermutlich günstiger, da wir gute Kontakte zu einem Lieferanten haben. Und wieso sollte der Beton quer durch die Republik gekarrt werden? Das war aber auch nicht die Frage.
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  10. #9
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    @Baumark

    Danke, Sie haben mein Anliegen verstanden. Es hilft mir schon mal sehr weiter, zu wissen, dass der Preis in einem realistischem Rahmen liegt und die Berechnung überhaupt auch so erfolgt. Meine Bedenken lagen darin, dass es mich wunderte, dass man pauschal 20,- Euro pro m³ nimmt, unabhängig davon, ob das nun viel Arbeit ist (z.B. mit zig Zwischenwänden) oder eben nur vier Wände hochgezogen werden müssen. Vielen Dank!
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  11. #10
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ach ja? Wie kommst Du auf das schmale Brett?

    Keine Angaben über den Boden, Nutzung, usw. Wer weiß, vielleicht braucht er riesigen Fundamente, oder eine immens dicke Bodenplatte weil dort schwere Maschinen aufgestellt werden, oder die Halle mit Fahrzeugen befahren wird, es gibt schlichtweg keine Informationen, aber Du kannst die 20,- €/m3 als "in Ordnung " einstufen.

    Dann geht´s weiter mit Wänden, Decken und was man sonst noch so alles braucht. Nichts bekannt, aber die 20,- €/m3 sind in Ordnung.

    Und so nebenbei bemerkt weiß niemand, ob er die Halle dort überhaupt so bauen darf, oder ob es noch weitere Anforderungen gibt von denen wir nichts ahnen.

    Ist doch vollkommen uninteressant. Wenn die 20,- Euro Arbeitskosten in einem realistischem Rahmen liegen, der Aufwand für die Baufirma aber extrem hoch ist, dann ist das ja deren Problem. Es geht ja bei den Kosten und der Antwort von Baumark nicht ums Material. Ihre Gegenfrage könnten Sie stellen, wenn 20,- Euro extrem hoch erscheinen würden. Ich empfehle erst mal Frage und Antwort richtig lesen und deuten und nicht unsachgemäß über die Schreiber lustig machen.
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  12. #11
    Avatar von saarplaner
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    Na dann viel Erfolg!

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  13. #12

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    Manche lernen es halt nie.
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  14. #13

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    Was soll überhaupt der Unsinn mit einem Angebot nur über Arbeitskosten?
    Was ist denn mit Gerätschaften? Angefangen bei Kleingeräten wie Trennschleifer bis ihn zu größeren Sachen wie Bagger, Kran, etc.
    Was ist mit administrativem Personal? Wer plant die Baustelle? Fragen welcher Bagger geeignet ist, welcher Kran benötigt wird....wieviel Beton muss für die einzelnen Betoniertakte bestellt werden und zigtausend Dinge mehr.
    Also einem Fachfremden kann ich nur ganz dringend abraten einen Rohbau derart aufgesplittet vergeben zu wollen.
    Da sind soviele Dinge dann bereits im Vorfeld zu berücksichtigen wo Du jetzt nicht im entferntesten dran denkst.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallendecke 25*10 m auf der ein Geschoß 10*10 m steht auf dem ein Geschoß 7*10 m steht - das heisst, auf jeder Decke steht mindestens eine 10 m lange Wand ohne Unterstützung.
    Und das soll einer kalkulieren ohne Statik????

    Da kannst Du auch ins Völkerkundemuseum gehen, Dir die Woodoo-Knochen ausborgen und damit einen Preis "würfeln". Im Zweifel wahrscheinlich genauer.

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    Offizieller Antrag:

    Baumark aus dem Forum ausschliessen. Mit seinen Beiträgen versaut er massiv den Ruf seriös arbeitender Architekten! Und widerspricht dem Anspruch dieses Forums!

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  17. #15
    Avatar von saarplaner
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    offizieller antrag:

    Baumark aus dem forum ausschliessen. Mit seinen beiträgen versaut er massiv den ruf seriös arbeitender architekten! Und widerspricht dem anspruch dieses forums!

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    dafür!
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