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  1. #1
    Avatar von meisterLars
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    Lasur andersfarbig überstreichen

    Servus!
    Meine Holde und ich haben vor, Gartenhaus, Windfang und Spielgeräte zu lasieren bzw. lackieren. Bei den Spielgeräten gibts keine Schwierigkeiten, allerdings sind Windfang und Gartenhaus mit Holzschutzcreme von R*****s in Nußbaum gestrichen worden und sollen jetzt aber einen grauton bekommen.
    Muß die alte Lasur erst runter oder angeschliffen werden oder kann ich direkt mit der neuen Farbe überstreichen bzw. -sprühen, ohne Farbabweichungen zu bekommen.

    P.S.: Bevor die Frage kommt, nein, ich habe keinen Planer.
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  2. Lasur andersfarbig überstreichen

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  3. #2

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    Anschleifen ist IMMER empfehlenswert.
    Bei der Haftung sollte es dann keine Probleme geben.
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  4. #3

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    Schleifen ist IMMER empfehlenswert --- sagte mein Ausbilder beim Bund auch immer...
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  5. #4

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    Lasieren ist nicht. Deckender Anstrich notwendig. Kein Lack sondern möglichst offenpoorig. Produktberatung findest Du im Farbenfachhandel, weniger im Baumarkt. Ansonsten anschleifen, Grundierung passend zum Deckanstrich, evtl Bläuschutzgrund und dann exakt nach Angabe des Herstellers den Anstrich durchführen.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Lasieren ist nicht. Deckender Anstrich notwendig. Kein Lack sondern möglichst offenpoorig. Produktberatung findest Du im Farbenfachhandel, weniger im Baumarkt. Ansonsten anschleifen, Grundierung passend zum Deckanstrich, evtl Bläuschutzgrund und dann exakt nach Angabe des Herstellers den Anstrich durchführen.
    Lasieren will er doch gar nicht (schreibt er zumindest nicht) und ob ein deckender Anstrich wirklich notwendig ist, ist von den ehemaligen und den neuen Farben abhängig. Eine graue Lasur auf eine helle Holzlasur wie Kiefer, Pinie oder auch helle Eiche ist überhaupt kein Problem.

    Einen Bläueschutzgrund kannst Dir sparen.
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  7. #6

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    Dann lese seinen ersten Satz nochmal. Bläue, ich habe evtl geschrieben. Eine Lasur ist immer transparent und deshalb scheint der Untergrund durch und der beeinflusst das Ergebnis, Punkt.
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  8. #7

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    Wo ist der konkrete Unterschied (abgesehen von der Saugfähigkeit des Untergrundes), ob ich mit einer grauen Lasur auf einem unbehandelten Holz oder auf einem bereits hell lasiertem Untergrund arbeite? Nirgends....

    Und auf einem bereits beschichteten Holz, das erneut lasiert oder lackiert werden soll, brauche ich nicht mal "evtl." einen Bläueschutzgrund.



    Ach ja ... "Punkt".
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  9. #8

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Wo ist der konkrete Unterschied (abgesehen von der Saugfähigkeit des Untergrundes), ob ich mit einer grauen Lasur auf einem unbehandelten Holz oder auf einem bereits hell lasiertem Untergrund arbeite? Nirgends....
    Eine Antwort hast Du doch schon gegeben. Dazu kommt Vorbewitterung. Außerdem bezieht sich Deine Antwort nicht auf den konkreten Fall, "Holzschutzcreme von R*****s in Nußbaum". Ich will nicht mal bestreiten, dass es möglich ist was Du sagst, aber ohne konkrete örtliche Kenntnis des Falls würde ich mich solchen Aussagen zurück halten. Da bleibe ich mit meinen Aussagen auf der sicheren Seite. Es geht hier im konkreten Fall nur mit deckendem Anstrich.

    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Und auf einem bereits beschichteten Holz, das erneut lasiert oder lackiert werden soll, brauche ich nicht mal "evtl." einen Bläueschutzgrund.
    Nachdem wir uns einig über das Anschleifen sind, denke ich, schleifst Du natürlich auch die durch streichen nur sehr oberflächig liegende Holzschutzpartikel ab. Deshalb auch hier ohne örtliche Kenntnis, die Empfehlung, evtl. Bläuschutzgrund. Wobei dieser gerade bei deckenden Anstrichen sehr wichtig ist.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Nachdem wir uns einig über das Anschleifen sind, denke ich, schleifst Du natürlich auch die durch streichen nur sehr oberflächig liegende Holzschutzpartikel ab. Deshalb auch hier ohne örtliche Kenntnis, die Empfehlung, evtl. Bläuschutzgrund. Wobei dieser gerade bei deckenden Anstrichen sehr wichtig ist.
    Nachdems grad insgesamt etwas in Richtung Erbsenzählerei ausartet, nur noch hierzu ein kleiner Hinweis.

    Ein Bläuepilz ist NICHT holzzerstörend sondern ein ästhetisches Problem.

    Also WENN denn überhaupt eine solche Grundierung, dann höchstens bei einer sehr durchscheinenden (Dünnschicht)Lasur.

    Nachdem wir hier aber höchstens mal die Möglichkeit von grauer Lasur auf einer alten Lasur haben (und z. B. dieses R*****s-Produkt sogar selbst noch Fungizide inkludiert --> Nicht mal evtl. nötig.

    Wenns denn eine deckende Beschichtung würde (unter die man schlecht drunterschauen kann), ist Bläueschutzgrund absoluter Nonsens.


    Es ist ja nicht so, dass ich diese Art von Grundierungen grundsätzlich ablehne - sie haben sicherlich auch ihre Existenzberechtigung, aber ich habe ein Problem damit, dass Biozide unnötiger Weise angewendet werden.
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  12. #10

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Wenns denn eine deckende Beschichtung würde (unter die man schlecht drunterschauen kann), ist Bläueschutzgrund absoluter Nonsens.
    Also, dass der Bläupilz nicht holzzerstörend ist, diese Wissen solltest Du bei meinem Beruf voraussetzen. Gerade bei deckenden Anstrichen oder sogar Lacken ist Bläu aber hochgefährlich, weil Bläue in der Lage ist solche Anstrich abzustoßen. Es geht hier also nicht um die Optik sondern um die Haltbarkeit des Anstrichs.

    Ansonsten haste Recht, lassen wir die Erbsenzählerei.
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