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Bei Besichtigung Versatz oder "Beulen" in Wand

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  1. #1

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    Bei Besichtigung Versatz oder "Beulen" in Wand

    Hallo zusammen,

    als erstes finde ich es toll das es so ein Forum gibt. Bin also Neuling hier.

    Ich habe ein Reihenendhaus von 1998 besichtigt. Wird wohl ein Fertighaus sein. Die Seitenaußenwände aus Beton, Vorder und Hinterwand wohl aus Fertigplatten.

    Bei der Besichtigung ist mir im Erdgeschoss auf dem Treppenaufgang ins Obergeschoss, an der linken Seitenwand entlang, eine beulenartige Stelle oder Versatz aufgefallen. Es scheint das ist eine Holzwand. Da ich die Tapete nicht aufreissen konnte, wusste ich nicht was das sein könnte. Die Eigentümer meinten das wäre schon immer so, eventuell von der Tapete...

    Könnt ihr denn sagen was sowas sein könnte?
    Ist das eine tragende Wand die Probleme mit sich ziehen könnte, oder mach ich mir da zuviel sorgen?

    Beigefügt habe ich mal den Grundriss, Fotos und eine Skizze eingefügt. Die Beule an sich habe ich leider nicht fotografiert. Hoffe ihr könnt mir etwas dazu sagen. Danke schonmal vorab.

    Viele Grüße
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  2. Bei Besichtigung Versatz oder "Beulen" in Wand

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  3. #2

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    Wenn Fertighauswand, wahrscheinlich Stauchung des Gipskartons durch Nachtrocknung der Holzbalkendecke. Lösung relativ einfach, wenn dem so ist. Gipskarton aufschneiden, neu befestigen, spachteln und neu tapezieren. Die Bilder sind leider sehr wenig aussagekräftig.
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  4. #3
    planfix
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    nach den plänen trägt die wand.
    wenns genau die deckenkante ist, hat da wohl einer gemauschelt, damit die treppe nicht zu schmal wird.
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  5. #4
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    Schonmal danke für die schnellen Antworten.

    Was ist mit mauscheln gemeint?

    Ich schaue bei der nächsten Besichtigung nochmal genauer hin oder mache mal ein Foto von.

    Könnte denn grundsätzlich ein hoher Reparaturaufwand dahinter stecken, oder sollte das unproblematisch sein bzw. nicht vom Kauf abhalten?
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  6. #5

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    @ planfix, neee das glaube ich nicht, 5 m Spannweite ist für ne Holzbalkendecke zwar ordentlich aber wie hätte er den Rest zur Terasse abgefangen. Ich vermute mal die Decke ist über die 5 m frei gespannt gerechnet. Ich bin mir fast sicher, dass es eine Gipskartonstauchung wie in #2 geschrieben ist. Gefühlte 100 mal bei meiner ehemaligen Ferighausfirma gesehen. Wenn es eine Stauchung ist die Beseitigung relativ einfach.
    Nur für die 100 % ige Sicherheit wird es nicht am Öffnen vorbei gehen.
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  7. #6
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    Hallo nochmal,

    hatte gerade nochmal mit dem Eigentümer telefoniert und gefragt. Er meinte das dort die Fermacellplatte gestaucht ist und das es kein tragendes Teil sei.

    Nebenbei habe ich herausgefunden das die Seitenwände aus Mauerwerk gebaut sind und die Vorder und Hinterwände eventuell aus Holz..... kann es konstruktiv denn somit hinkommen, dass es keine tragende Wand ist? Wurden Fertighäuser zu der Zeit so u.a. gebaut? Sorry,kenne mich da nicht so aus.

    Kann man die Geschichte so beheben wie Friedl erwähnt hat?

    VIelen Dank nochmal.
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  8. #7

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    Grundsätzlich hier geht es um Ferndiagnose ohne ausreichende Information.
    Die Vermutung liegt nahe, dass die Decke frei gespannt gerechnet wurde.
    Die Vermutung liegt nahe, dass die Wände nichttragend gerechnet sind.
    Die Vermutung liegt nahe, dass es nur eine Stauchung der Gipsplatte (relativ kurze Beule) durch nachtrocknen der Deckenbalken ist.
    Letztendlich ist eine genaue Schadensursache nur durch Prüfung der Statik, Kenntniss der genauen Aufbauten der Innenwände und öffnen der Beule möglich.
    In meinen Augen 90%-ige Sicherheit #2 und #5, aber eben nur 90 %.
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  9. #8
    Avatar von Flocke
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    Wenn die Balkenlage über 5 m gespannt wurde, dann ist im Bereich der Treppe ein Wechsel eingezogen. Die Aubeulung da drunter kann natürlich viele Ursachen haben. Trocknung von Holz? Wir haben 98 schon mit getrockneten Hölzern gearbeitet.
    Im Zweifel Bauteilöffnung und diagnose vor Ort.
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  10. #9

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    @ Flocke, eben wie ich geschrieben habe.
    Trockene Deckenbalken, Du ja. Ich kenne massig Häuser deren Deckenbalken zu dieser Zeit noch aus Bauholz bestanden.
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  11. #10
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    Alles klar,

    vielen Dank nochmal für eure "Ferndiagnosen". Die Stelle wird bald geöffnet und geprüft. Dauert zwar noch etwas, aber ich werde dann mal berichten was es im Endeffekt war.

    Grüße!
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  12. #11
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    Hallo,

    habe heute noch die Info bekommen, dass die Stärke (Dicke) der Wand mit Putz und Tapete ca. 15cm ist. Sollte doch dann eigentlich nicht tragend sein, oder?
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  14. #12

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    Nein ist im Hrb durchaus tragend. Es kommt auf die Ständer und die Schichten an.
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  15. #13
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    Also das Haus ist doch ein Massivbau wie uns mitgeteilt wurde. Deswegen war das meine Annahme. Glaube dann muss da einfach wirklich der Fachmann sich die Geschichte ansehen.
    Danke nochmal.
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