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  1. #1

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    Flüssiggasleitung

    Hallo

    Ich habe mal eine Frage zum Thema Flüssiggasleitung.

    Wir planen unser Eigenheim im Moment.
    Wir möchten im Garten einen Unterirdischen Flüssiggastank platzieren. Im Haus gibt es dann den Heiztechnikraum. Mich interessiert, wie denn die Gasleitung vom Tank zur Gastherme gelegt wird?
    Wird diese unterirdisch verlegt, so das man schon Rohre legen müsste bevor die Bodenplatte kommt oder werden diese dann Oberirdisch durchs Mauerwerk verlegt. Sind diese in der Gasleitungen mit in der Bodenplatte, kommt man ja gar nicht ran, wenn es mal ein Leck in der Leitung gibt?

    Kennt sich jemand damit aus?
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  2. Flüssiggasleitung

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  3. #2

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    In welche Etage soll der Heizraum kommen?
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  4. #3

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    Ich frag mich gerade, wieso man in einem neu gebauten Haus so einen Gastank haben will... Warum willst du unbedingt eine Flüssiggasheizung? Meinste nicht das es auf längere Frist günstiger wäre auf einen anderen Wärmeerzeuger zu setzen wo du nicht an einen Anbieter gebunden bist?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen
    Mich interessiert, wie denn die Gasleitung vom Tank zur Gastherme gelegt wird?
    Wird diese unterirdisch verlegt, so das man schon Rohre legen müsste bevor die Bodenplatte kommt oder werden diese dann Oberirdisch durchs Mauerwerk verlegt. Sind diese in der Gasleitungen mit in der Bodenplatte, kommt man ja gar nicht ran, wenn es mal ein Leck in der Leitung gibt?

    Kennt sich jemand damit aus?
    Die Anforderungen sind in den TRGI geregelt. So ist eine Verlegung im Erdreich beispielsweise möglich, aber sie dürfen keinesfalls überbaut werden. Es gibt auch Anforderungen hinsichtlich Korrosionsschutz usw. usw.

    Korrektur siehe unten.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Bin noch am Überlegen, ob die Gastherme in den Hauswirtschaftsraum in der 1. Etage soll ( wo sie ursprünglich hin sollte) oder in die 2. Etage (Abstellraum über Garage)

    Spielt das denn eine Rolle?

    Ich möchte Gas, weil wir keinen Fernversorgung bei uns haben.
    Eine Erdwärmepumpe mir in der Anschaffung zu teuer ist-
    Eine Luftwärmepumpe meines Erachtens sich nicht rechnet.
    Flüssiggas nach meinen Recherchen Öl zu bevorzugen ist.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Wenn ich nicht gerade eine Photovoltaikanlage auf dem Dach habe und eine Wärmepumpe verwende, bin ich immer an irgendwelche Anbieter gebunden.

    Sei es der Holzanbieter oder Ölanbieter usw.

    Bei einem Flüssiggastank der mir gehört kann ich aber das Flüssiggas beim freien Anbieter kaufen.
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  8. #7
    Avatar von Schmitt
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    mfG. Schmitt
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    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen
    Bei einem Flüssiggastank der mir gehört kann ich aber das Flüssiggas beim freien Anbieter kaufen.
    Und bei einem Öltank der mir gehört kann ich das nicht?

    mfG. Schmitt
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  9. #8
    Themenstarter

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    Doch das kann ich dort genau so.
    Trotzdem finde ich, dass Flüssiggas effektiver und wirtschaftlicher als Öl ist.
    Das gehört aber alles gar nicht zu meiner Frage.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen

    Sei es der Holzanbieter oder Ölanbieter usw.
    Das verstehe wer will. Wer zwingt Dich dazu Dein Heizöl bei einem bestimmten Lieferanten zu bestellen? Niemand. Wer zwingt Dich dazu Holz oder Pellets bei einem bestimmten Lieferanten zu kaufen? Auch niemand. Aber wenn Du Dir einen Flüssiggastank von einem bestimmten Anbieter mietest, dann würde mich wundern, wenn der den Tank für 8,- € im Monat vermietet, ohne eine Klausel, dass Du bei Ihm das Gas kaufen musst.

    d.h. Um diese Klausel zu umgehen, musst Du den Tank selbst kaufen. Du musst Dich auch selbst um Wartung und die regelmäßigen Überprüfungen kümmern. Zudem hast Du die Investitionskosten für den Tank, Zuleitung zur Therme usw. an der Backe.

    Wo ist dann der Unterschied zu einem Öltank den man selbst kauft?

    Was die Brennstoffkosten betrifft, so sehe ich keinen Vorteil beim Flüssiggas gegenüber Heizöl. Deswegen verstehe ich das Ergebnis Deiner "Recherche" nicht.

    Eine Luftwärmepumpe meines Erachtens sich nicht rechnet.
    Gegenüber Heizöl und Flüssiggas rechnet sich fast jede andere Heizvariante, Ausnahme eine el. Direktheizung. Die kWh thermisch kostet Dich bei einem (Flüssig)gaskessel oder einem Heizölkessel fast 10Ct, denn diese Varianten glänzen nicht gerade durch einen Super Anlagenwirkungsgrad, insbesondere wenn sie auch noch im Sommer WW erzeugen müssen. Da kann selbst eine LWP mit einem COP von 3 punkten.

    Eine weitere Variante wäre ein Pelletkessel. Da kann man zumindest schon mal mit niedrigen Brennstoffkosten rechnen, auch wenn die Pelletpreise natürlich nicht stabil bleiben, sondern ebenso steigen wie alle anderen Brennstoffe auch. Sie bewegen sich aber auf einem deutlich niedrigeren Niveau wie Heizöl oder Flüssiggas.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Lordzcyber Beitrag anzeigen
    Das gehört aber alles gar nicht zu meiner Frage.
    Die habe ich oben schon beantwortet.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Falls ich mich noch kurz einschalten darf: Wir haben uns beim Neubau auch für einen unterirdischen Flüssiggastank entschieden und, wenn ich mir recht entsinne, wurde die Leitung oberirdisch durchs Mauerwerk verlegt. Die Planung etc. hatten die Herren von isdochegal übernommen, die haben uns auch sehr gut beraten - vielleicht einfach dort mal anfragen, geht bestimmt auch unverbindlich? Unterm Strich würde ich mittlerweile sagen: Gute Entscheidung.
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  14. #12
    Avatar von Schmitt
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Die Anforderungen sind in den TRGI geregelt.
    Hallo Ralf,

    nicht die TRGI, sondern die Technische Regeln Flüssiggas 2012 "DVFG - TRF 2012" ist für die Ausführung von Flüssiggas Anlagen zuständig.

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