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  1. #1

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    öffentliche Parkfläche vor dem Haus

    Hallo zusammen,

    ich habe vor 1 Jahr ein Häuschen in einer "Spielstrasse" gekauft. Vor dem Haus ist ein Vorgarten, mit einer Hecke zur Strasse abgegrenzt, und eine Hofeinfahrt. Nun möchte ich gerne den Vorgarten umfunktionieren zu zwei Parkmöglichkeiten und die Hofeinfahrt zum Vorgarten. Allerdings ist vor der Hecke eine durch die Stadt ausgewiesenen öffentliche Parkmöglichkeit. Kann man beantragen das die Parkmöglichkeit entfernt wird? Wenn ja wo und was kostet das?

    Vielen Dank und viele Grüße...
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  2. öffentliche Parkfläche vor dem Haus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Nur wenn da ein Öffentlicher Parkplatz ist, dann gehört doch nicht zu deinem Grundstück. Und du willst diesen Teil abkaufen oder wie? Als was es kostet kann dir nur deine Gemeinde sagen und die ist auch dein Ansprechpartner.
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  4. #3

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    Ich glaube nicht, dass Du öffentliche Parkflächen einfach so entfernen lassen kannst. Notwendige Stellplätze werden errechnet und müssen insbesondere in einer Spielstraße (wo ja meines Wissens nach nur in ausgewiesenen Flächen geparkt werden darf) in ausreichender Zahl vorhanden sein.
    Ich denke, Deine Chancen sind klein, aber fragen (auf der Gemeinde) kostet ja erstmal nichts.
    Außerdem kommt ja noch dazu, dass auf Deinem Grundstück die Fläche nicht als Parkfläche im B-Plan vorgesehen ist. Insofern stelle ich mir das schwierig vor.
    Aber, wie gesagt, geh auf´s Amt und frag einfach mal nach.
    Gruß,
    Liesl
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Bauliesl Beitrag anzeigen
    Außerdem kommt ja noch dazu, dass auf Deinem Grundstück die Fläche nicht als Parkfläche im B-Plan vorgesehen ist.
    Seit wann werden denn private Parkflächen im B-Plan vorgesehen?

    @TE:

    Wenn es möglich ist, die Parkfläche von ihrem jetzigen Ort vor Deine momentane Einfahrt zu verlegen, stehen die Chancen in meinen Augen gar nicht schlecht, wenn Du die Kosten dafür übernimmst.

    Ein Bekannter hat zumindest so problemlos ein städtisches Bäumchen, das genau vor seiner geplanten Einfahrt stand, umsetzen lassen.
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  6. #5
    Baufuchs
    Gast
    So kann ganz ich den Sinn der Aktion nicht nachvollziehen.

    Wenn die Hofeinfahrt zum Vorgarten umgewandelt werden soll, wird diese ja offenbar als Einfahrt zum Hof nicht mehr benötigt.

    Warum dann nicht die Fläche der bisherigen Hofeinfahrt auf 2 Stellplätze erweitern?
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  7. #6

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    Leseverständnis heute schwach??

    Die TE will Ihren Vorgarten zum Parkplatz machen, hat aber vor der geplanten Einfahrt einen ausgewiesenen Parkplatz einer Spielstrasse. In selbiger darf nur auf diesen Plätzen geparkt werden, was ihr ständig die Einfahrt zustellen würde.

    Einzig möglicher Rat - Antrag an die Gemeinde mit dem Hinweis auf die Kostenübernahme der Kosten für die Änderung der Pflasterung (nach Angebot!!!)
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  8. #7

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Seit wann werden denn private Parkflächen im B-Plan vorgesehen?
    Meines Wissen schon lang. Zumindest seit ich B-Pläne zu sehen bekomme, sind meistens die Flächen zum Parken eingetragen, ebenso wie die Flächen für die Garage, das Baufeld, evtl. Flächen für die ein Pflanzgebot besteht.
    Was ist daran ungewöhnlich?
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  9. #8
    Baufuchs
    Gast
    Ungewöhnlich, weil z.B. in NRW Bebauungsplänen nur sehr selten Flächen für Stellplätze/Garagen explizit ausgewiesen werden.

    Meist gibts in nur in den Textfestsetzungen Hinweise wie
    "Abstand Garagen zu öff. Verkehrsflächen min. 5m" oder
    "Stellplätze und Garagen sind innerhalb der überbaubaren Flächen anzuordnen".
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Bauliesl Beitrag anzeigen
    Was ist daran ungewöhnlich?
    In meinem Baugebiet sind lediglich ein paar öffentliche Parkplätze ausgewiesen und das Baufenster. Private Stellpätze, Garagen, Blumenbeete und Co. dürfen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen frei platziert werden.

    Mit der Baugenehmigung bekam ich die Auflage, auf meinem Grundstück mindestens zwei unabhängig nutzbare PKW-Stellflächen zu schaffen. Ob diese Auflage rechtlich zulässig war, weiß ich nicht. Wo ich diese genau anlege, war mir frei überlassen.
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  11. #10

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    Bei uns gibt es 2 Straßen weiter eine ähnliche Situation. Haus ca. 3 bis 4 m vom Gehweg entfernt. Auffahrt und Stellplatz senkrecht von der Straße auf das Grundstück. Stellplatz neben dem Haus, das Fahrzeug steht 90° zur Straße. Zweites Fahrzeug steht neben der Zufahrt auf dem 3-4m breiten Streifen parallel zur Straße zwischen Haus und Gehweg, muss also von der Grundstückszufahrt 90° scharf abbiegen auf den Stellplatz. Ist eng - funktioniert aber. Ich habe noch keine Farbspuren an Haus und Zaun und noch keine Kratzer am Auto gesehen.

    Gruß
    Holger

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  12. #11

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    In meinem Baugebiet sind lediglich ein paar öffentliche Parkplätze ausgewiesen und das Baufenster. Private Stellpätze, Garagen, Blumenbeete und Co. dürfen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen frei platziert werden.

    Mit der Baugenehmigung bekam ich die Auflage, auf meinem Grundstück mindestens zwei unabhängig nutzbare PKW-Stellflächen zu schaffen. Ob diese Auflage rechtlich zulässig war, weiß ich nicht. Wo ich diese genau anlege, war mir frei überlassen.
    Tja offensichtlich geht's in BaWü geregelter zu. Dann ist auch gewährleistet, dass die Kehrwoche ordnungsgemäß verrichtet werden kann.
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  13. #12

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    In BaWü wird so wie in allen anderen BuLä kein Benutzungszwang für diese Einstellplätze vorgeschrieben sein! Ich kenne Fälle, da wurde der zweite Einstellplatz üder den Kauf und die grundbuchliche Sicherung einer Garage erledigt, die anschliessend ganz offiziell vermietet wurde.
    Der selbe Staat, der die zwei Plätze gefordert hat, nimmt die Steuern aus Verpachtung und Vermietung für die Garagenmiete dankend an!
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  14. #13

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    In den Forderungen steht ja nur drinne, dass "Stellplätze für Kraftfahrzeuge (notwendige Stellplätze) ... herzustellen." sind. Steht ja nicht geschrieben, dass sie vom Eigentümer/Mieter des Grundstückes zu benutzen sind.
    Möglicherweise wird ja auch auf die Ablösesumme spekuliert.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Natürlich gibt es keinen Nutzungszwang. Das meinte ich auch nicht. Ich sagte nur, dass es bei uns B-Pläne gibt, wo auch die privaten Stellflächen vorgegeben sind. Nichts weiter.

    Die Ausgangsfrage der TE war, ob sie einen öffentlichen Parkplatz der sich vor ihrem Haus befindet, zugunsten einer von ihr geplanten Zufahrt auf ihre zwei neu zu schaffenden Stellplätze evtl. verlegen oder entfernen lassen kann. Zumindest war das das, was ich verstanden habe.
    Deswegen mein Rat nochmal: Geh zur Gemeinde und erkundige Dich.
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  17. #15

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    Schon wieder toll in Deutschland. Wenn auf der nicht als Parkplatz ausgewiesenen Spielstrassenfläche vor dem Haus ständig rechtswiedrig Autos parken, interessiert das keine Sau. Aber wenn der ausgewiesene Parkplatz keiner mehr sein soll, dann ist Aufregung angesagt. Es wäre ein lustiges Experiment, mal einfach den Parkplatz auf dem eigenen Grund zu pflastern und ein Schild aufzustellen: Einfahrt bitte freihalten. Funktioniert bestimm auch.
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