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e. DLH vs. WW-Speicher/Öl BW Vol. 1000

Diskutiere e. DLH vs. WW-Speicher/Öl BW Vol. 1000 im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    e. DLH vs. WW-Speicher/Öl BW Vol. 1000

    Hallo Gemeinde,
    hatte gestern den Installateurmeister auf der Baustelle (EFH, 200m² WFl.), der dann später auch die Heizungs-/WW-Installation ausführen wird.
    Man hat sich auf die grundsätzliche Richtung geeinigt, einige Dinge müssen jetzt noch bei Schornsteinfeger und Wasserversorger erfragt werden.
    Natürlich war die Frage der WW-Versorgung über die wärmeren Monate ohne Heizbedarf ein Thema. Momentan kommt das Warmwasser über einen el. DLH (Vaillant, 21kW, elektronisch). Da wir ja noch in der Mietwohnung wohnen, kann ich für den Bedarf an WW nur die Jahresabrechnungen der letzten Jahre heranziehen. Dieser liegt bei 272 l/Tag. Er empfahl mir, die WW-Bereitung auch weiterhin über el. DLH beizubehalten. Wenn ich jetzt aber mal im Netz schaue und mir ausrechne, daß ich bei von 10 auf 45°C zu erwärmenden 270l Wasser am Tag theoretisch auf ca. 11 kWh komme. Die 11 kWh kosten mich im DLH ca. 3,- €. Wenn ich jetzt bei der Erwärmung mit Öl-BW-Kessel einen schlechten Wirkungsgrad unterstelle und die benötigte Energie auf das Doppelte erhöhe, dann komme ich trotzdem "nur" auf vergleichsweise günstige 2 Liter Heizöl. Und selbst, wenn es 3 wären... ich die permanente Bereitstellung und das Nachheizen einrechne... dann bin ich noch unter den 3,- €. Zumindest aktuell... und theoretisch.
    Was sind denn jetzt da die Vorteile der WW-Erzeugung mittels el. DLH? Okay, man spart einige Meter Verrohrung.
    Habe ich da einen dicken Denk- oder Rechenfehler in meiner Rechnung?
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  2. e. DLH vs. WW-Speicher/Öl BW Vol. 1000

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Geht es da um einen Neubau, eine Komplettsanierung oder was genau?

    Dort würde ich heute elektrische DLE nur noch im Ausnahmefall einsetzen. Und den sehe ich bei Dir noch nicht.

    Wie wären denn die Leitungslängen?
    Gibt es EnEV-Vorgaben?


    Auch wenn Du die Personenzahl nicht genannt hast:
    Dein genannter Ist-WW-Bedarf erscheint mir VIEL zu hoch!
    Selbst wenn das der komplette Wasserbedarf (incl. KW) sein sollte, wäre der nicht gerade gering...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von webber Beitrag anzeigen
    Was sind denn jetzt da die Vorteile der WW-Erzeugung mittels el. DLH? Okay, man spart einige Meter Verrohrung.
    Die Investitionskosten sind deutlich geringer. Kein Speicher, Steuerung, Zirkulation, Pumpen, weniger Rohre und Daemmung.Geringerer Platzbedarf, kaum Wartungsaufwand.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von karo1170 Beitrag anzeigen
    Die Investitionskosten sind deutlich geringer.
    Würde ich so pauschal nicht sagen.
    Kommt auf das Objekt an. Es hat z.B. die Zahl und der Abstand der Zapfstellen einen großen Einfluß. Und auch nicht jede Schüttmenge ist möglich (nix Wellnessgetempele!).
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Geht es da um einen Neubau, eine Komplettsanierung oder was genau?

    Dort würde ich heute elektrische DLE nur noch im Ausnahmefall einsetzen. Und den sehe ich bei Dir noch nicht.

    Wie wären denn die Leitungslängen?
    Gibt es EnEV-Vorgaben?


    Auch wenn Du die Personenzahl nicht genannt hast:
    Dein genannter Ist-WW-Bedarf erscheint mir VIEL zu hoch!
    Selbst wenn das der komplette Wasserbedarf (incl. KW) sein sollte, wäre der nicht gerade gering...
    Bislang wurde mit zentral versorgten Ölöfen geheizt. WW für 2 übereinander liegende Bäder kam aus einem elektr. ger. DLH.
    Die Heizung erfolgt im Rahmen einiger Sanierungs-/Umbaumaßnahmen.
    Die Leitungslängen ermittelt der Installateur. Intuitiv bin ich natürlich für die für mich bequemste Lösung. Der DLH kommt bei mehreren Zapfstellen doch schnell ans Limit.
    EnEV? Da wurschtelt sich gerade wer durch.
    Es handelt sich um einen 4-Personenhaushalt. Er, sie, 2 Kinder unter 7 J..
    Der genannte WW-Bedarf ist lediglich der 365. Teil der 100 verbrauchten Kubikmeter an WW. Das habe ich immer so. Kann ich anhand der Wasseruhr und der Betriebskostenabrechnungen sehen. Sind nicht sonderlich sparsam. Kaltwasser habe ich jetzt nicht im Kopf. Auch nicht wenig.
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  7. #6

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    Wohnt Ihr momentan zur Miete?

    Mir kommen 272 l Warmwasser pro Tag auch sehr viel vor. Normalerweise wird das Warmwasser auf 55 °C bis 60 °C aufgeheizt, so dass man es zum Duschen, Baden oder Händewaschen wieder mit kaltem Wasser mischt. Aus 272 l Heißwasser werden dann 400 l bis 500 l Warmwasser. Wenn dann noch WC-Spülung und Waschmaschine hinzukommen, kommt man auf 600 l bis 700 l am Tag entsprechend ungefähr 230 m³ im Jahr.

    Badet Ihr jeden Tag oder spült Ihr Euer WC mit Warmwasser?
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  8. #7

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    Abgesehen von der mangelnden Plausibilität kann nicht einmal nachvollziehen, woher er diese Werte haben will!
    Denn wenn DLE eingesetzt werden, kommen in der Nebenkostenabrechnung doch gar keine Warmwasserkosten vor. Üblicherweise auch keine Menge.

    Stattdessen gibts nur das Kaltwasser (plus Abwasser), denn die Erwärmung läuft ja dezentral über den Stromzähler der betreffenden Wohnung. Nur ein Teil dieses Kaltwassers wird dann erwärmt (ganz grob überschlägig kann man von etwa der Hälfte ausgehen).
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  9. #8

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    Also beim DLE wird man das Wasser nur so warm machen wie man es braucht, das mit dem beimischen ist was für Speicher.

    Bei unserem DLE ist es so, das ich mir Anzeigen lassen kann, wieviel Wasser und KW/h er benötigt hat. Wie genau das ist, keine Ahnung als als Anhaltspunkt sicher brauchbar.

    Gruß Jan
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  10. #9

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    Falsch!
    Selbstverständlich wird bei DLE oftmals mit KW-Beimengung gearbeitet.
    Nicht jeder DLE ist ein elektronisch geregelter! Um nicht zu sagen, im Bestand die wenigsten.
    Und es soll ja auch den Fall geben, wo mehr als eine Zapfstelle gleichzeitig in Betrieb ist...

    Noch was:
    Laß vom Admin Deine Berufsangabe korrigieren!
    Elektriker kannst Du jedenfalls nicht sein.
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  11. #10
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    Ich habe heute mal die Verbrauchszahlen der letzten Jahre rausgekramt.
    2012
    KW 94m³
    WW 65m³

    2013
    KW 118m³
    WW 99m³

    Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei alle Teilnehmern und traumatisierten Lesern dieser Diskussion. In meiner Abendmüdigkeit habe ich statt der üblichen Abkürzung DLE das Phantasiekürzel DLE verwendet.
    Netterweise wies mich der User ThomasMD in einer PN darauf hin, daß, wenn meine Zeit schon so begrenzt sei, daß ich Wörter nicht ausschreiben kann, dann wenigstens allgemein übliche Abkürzungen wie DLE benutzen und nicht neue erfinden möge. Unverständliche Abkürzungen hätte man hier schon genug.

    Mein Dank für diesen Hinweis geht an ThomasMD. Im Sinne einer Lösungsfindung ist es natürlich und unbestritten essentiell, Probleme mit bekannten Begriffen zu beschreiben. Glücklicherweise verfügten die hier beteiligten Ratgeber wohl über ein großes Maß an Phantasie und Abwärtskompatibilität, daß es ihnen dennoch möglich war, Fragen und Begrifflichkeiten einem Durchlauferhitzer (DLE) zuzuordnen und entsprechend richtig zu beantworten.
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  12. #11

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    Du hast zwar "DLH" verwendet, aber im Kontext war das nicht einmal mißverständlich, sondern sowas von eindeutig. Insofern kein Problem.

    Zur Sache:
    Über 200m³/a ist für 4 Personen schon alles andere als sparsam.
    Aber sei´s drum. Jeder, wie er will.

    Nach wie vor würde ich aber gerne verstehen, wie es sein kann, daß in der Nebenkostenabrechnung einer Mietwohnung Warmwasserkosten ausgewiesen werden, obwohl die Wassererwärmung über einen DLE (also wohl IN der Wohnung und mit Strom über den Wohnungszähler) erfolgt.
    Hier bitte ich um Aufklärung!!
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  14. #12
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Du hast zwar "DLH" verwendet, aber im Kontext war das nicht einmal mißverständlich, sondern sowas von eindeutig. Insofern kein Problem.
    Das beruhigt.

    Zur Sache:
    Über 200m³/a ist für 4 Personen schon alles andere als sparsam.
    Aber sei´s drum. Jeder, wie er will.
    Du sagst es.

    Nach wie vor würde ich aber gerne verstehen, wie es sein kann, daß in der Nebenkostenabrechnung einer Mietwohnung Warmwasserkosten ausgewiesen werden, obwohl die Wassererwärmung über einen DLE (also wohl IN der Wohnung und mit Strom über den Wohnungszähler) erfolgt.
    Hier bitte ich um Aufklärung!!
    Bitteschön.
    Zitat Zitat von webber Beitrag anzeigen
    ...hatte gestern den Installateurmeister auf der Baustelle (EFH, 200m² WFl.), der dann später auch die Heizungs-/WW-Installation ausführen wird...... Momentan kommt das Warmwasser über einen el. DLH (Vaillant, 21kW, elektronisch). Da wir ja noch in der Mietwohnung wohnen, kann ich für den Bedarf an WW nur die Jahresabrechnungen der letzten Jahre heranziehen.
    Ich hoffe, jetzt ist die Situation verstanden worden. Das EFH ist im Bau, die vermuteten künftigen Verbräuche IN DIESEM Haus... kann ich nur anhand der Verbrauchswerte aus der NOCH BEWOHNTEN Mietwohnung (Mehrfamilienhaus, Zentralheizung Erdgas, Wasser- und Wärmemengenzähler in den Wohnungen) und der fehlenden Bereitschaft zum Sparen schätzen. Wenn's denn weniger wird... okay. Aber momentan muß ich erstmal von diesen Zahlen ausgehen.
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  15. #13
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    Ich hoffe, jetzt ist die Situation verstanden worden. Das EFH ist im Umbau, Warmwasser wird mit einem el. DLE erzeugt. Der Heizungsmann würde die Warmwassererzeugung auch nach dem Einbau einer modernen Heizung so belassen wollen, weil's perspektivisch günstiger (für mich) sei. In den letzten Jahren lag der Wasserverbrauch in dem im Umbau befindlichen Haus bei 1m³ jährlich. Pinsel ausspülen, Tapetenkleister anrühern, ab und an mal die Toilette benutzen. Die vermuteten künftigen Verbräuche IN DIESEM Haus... kann ich nur anhand der Verbrauchswerte aus der NOCH BEWOHNTEN Mietwohnung (Mehrfamilienhaus, Zentralheizung Erdgas, Wasser- und Wärmemengenzähler in den Wohnungen) und der fehlenden Bereitschaft zum Sparen schätzen. Wenn's denn weniger wird... okay. Aber momentan muß ich erstmal von diesen Zahlen ausgehen.
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