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Hochregallager aus Holz

Diskutiere Hochregallager aus Holz im Forum Holzrahmenbau / Holztafelbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Hochregallager aus Holz

    Hab kürzlich mit meinen Kurzen Sendung mit der Maus geschaut....
    Beeindruckend, was man aus so ein paar einheimischen Fichten machen kann

    Hab leider kein altersgerechteres Video gefunden, daher hier der Original Beitrag.
    http://m.youtube.com/watch?v=mnB1qXYYtME

    Und einfach die Bildersuche anwerfen beim Gockel..hat was.

    Dem Werkstoff Holz scheinen wenig Grenzen gesetzt. Erstaunt haben mich aber die vergleichsweise mickrigen Gewindestangen in der BoPla. Später steift sich das selbst aus, aber für die ersten Steher ...
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  2. Hochregallager aus Holz

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  3. #2

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    https://www.youtube.com/watch?v=jE9iplpKmxU

    Das wäre das Video ohne die Maus.

    Es gibt noch viele weitere spektakuläre Anwendungen für unser einheimisches Fichtenholz. Das wäre auch so ein Beispiel:

    https://www.youtube.com/watch?v=G0VGff3SmAc

    Ja und das wird das Mega Gebäude:

    http://orf.at/stories/2111202/2111209/
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  4. #3

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    Wenn ich aber sehe, wieviel Holz für so ein Hochregal verbaut werden muss, dann sehe ich da absolut keinen Sinn in der Substitution von Stahl.

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  5. #4

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    Und warum? Mag sein, dass man mit Stahl billiger hinkommt. Aber eine Firma die sich der Natur verschrieben hat, muss sich doch auch mit dem was sie in die Landschaft stellt, ebenso positionieren. Sicherlich ist das für die Holzbranche kein Geschäftsmodell, 99,9 % der Hochregallager werden weiterhin in Stahl gebaut werden. Ich habe Respekt vor Firmen die auch mal mehr Geld in die Hand nehmen um darzustellen für was sie stehen. Eine besondere Architektur, eine besondere Bauweise oder eben auch ein besonders Material.
    Auch der Timbertower wird kaum in das Geschäft der Türme unter 100 m einsteigen können. Erst ab 100 m aufwärts geginnt die Wirtschaftlichkeit und somit werden wahrscheinlich auch hier
    99,9 % der Türme weiterhin mit Stahl gebaut.
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  6. #5

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    Hallo zusammen,
    was mich (naja, ich bin Laie) überrascht hat: dass ausser Chemie am Boden kein zusätzlicher konstruktiver Holzschutz installiert wurde. Zumal ja im Freien aufgebaut wurde und das Wasser da schon auf der Bodenplatte stand. Braucht man sowas nicht?

    Beste Grüße,
    Tom
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  7. #6

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    Ne braucht es nicht. Feuchtigkeit schadet Holz nur wenn diese dauerhaft einwirkt.
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  8. #7

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    Was meinst Du mit Chemie am Boden?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Was meinst Du mit Chemie am Boden?
    Hab ich schlecht formuliert. Richtig wäre gewesen: "...dass ausser Chemie (die auf das Holz aufgebracht wurde), am Boden kein zusätzlicher konstruktiver Holzschutz installiert wurde."

    Grüße und Danke für Deine Antwort,
    Tom
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  10. #9

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    Tom und auf das Holz wurde auch keine Holzschutzchemie aufgebracht. Das braucht es nicht, hier liegt Gefährdungsklasse 0 vor.

    Die einzige Chemie die evtl. auf dem Brettschichtholz aufgebracht sein könnte wäre ein "finish" was das Holz vor Verschmutzung und schneller Verfärbung durch UV-Einwirkung schützt.
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  11. #10

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    nl88_mikado.pdf

    Mal ein etwas ausführlicher Bericht zu diesem Thema aus Mikado.
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  12. #11
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    Schöner Bericht, Danke.
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  13. #12

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    hier sieht man wieder, wie fazinierend der Werkstoff Holz ist.
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  14. #13

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    Ich glaube jeder Werkstoff hat etwas Besonderes, wenn man sich erst einmal intensiver damit befasst, und das gilt selbstverständlich auch für Holz.

    Bei uns zuhause war es eine Frage der Ehre, dass möglichst viel mit Holz umgesetzt wurde. Ob Haustürelement, Zimmertüren, natürlich auch alle Fenster, Wandvertäfelungen, Decken, aber auch Küchenmöbel, Garderobe, Schlaf-, Kinder- und Wohnzimmer, überall galt "so wie der Schreiner kann´s keiner". Auf die Kinder hat das teilweise abgefärbt, und so haben wir sowohl bei meinem Bruder, als auch bei mir, einige Sachen mit Holz umgesetzt.

    Die Zeiten haben sich natürlich geändert, und wo früher "Eiche rustikal" angesagt war, nimmt man heute halt andere Holzsorten. Der Buche-Trend vor einigen Jahren war nicht so mein Fall, ich stehe mehr auf Ahorn. Aber vielleicht ist das auch ein Punkt für Holz, denn es gibt eine enorme Vielfalt auch an einheimischen Hölzern. Da muss man kein Meranti, Teak oder Bangkirai verbauen, es gibt auch viele einheimische Hölzer die diese (oftmals) ersetzen können. Wer dann noch akzeptieren kann, dass sich Holz mit den Jahren und Jahrzehnten verändert, gerade im Außenbereich, kann mit der Entscheidung für Holz nicht viel falsch machen.

    Deswegen habe ich auch schon oft geschrieben, dass Holz zum Verbrennen viel zu schade ist. Es ist doch ein Irrsinn, wir holzen Bäume ab und verbrennen das Holz mit miserablem Wirkungsgrad in einem Holzofen, und gleichzeitig kaufen wir Hölzer aus Lateinamerika und Asien ein, karren die um die halbe Welt, um sie dann für Möbel und Bauholz zu nutzen. Die thermische Verwertung sollte immer der letzte Schritt sein, sprich Abfallholz und Holz nach seiner eigentlichen Nutzung verwenden, und dieses am besten so aufarbeiten (Pellets?) dass man es auch mit hohem Wirkungsgrad verwerten kann.

    Mit Stahl hat man es hier etwas einfacher, weil man Stahl einfacher in den ursprünglichen Herstellungsprozess wieder einspeisen kann. Auch Stahl ist ein äußerst interessanter Werkstoff, denn viele "Probleme" bzw. Aufgabenstellungen kann man mit Stahl viel einfacher lösen als mit anderen Werkstoffen. Viele Gebäude hätte man ohne Stahl niemals bauen können. So hat jeder Werkstoff seine Stärken und Schwächen, und es liegt ausschließlich an uns, ob wir damit vernünftig umgehen. Deswegen bin ich auch nicht so fanatisch und setze fast nur auf Holz, sondern ich kann mich auch sehr gut mit anderen Materialien (Metalle, Kunststoffe) anfreunden.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Keine Frage andere Materialien haben auch ihren Reiz.

    Zum Thema Holz fällt mir noch als Beispiel der Gerüstbau im asiatischen Raum ein...




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  17. #15

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    Zitat Zitat von Neige Beitrag anzeigen
    Keine Frage andere Materialien haben auch ihren Reiz.

    Zum Thema Holz fällt mir noch als Beispiel der Gerüstbau im asiatischen Raum ein...
    Jepp. Nicht nur in Asien. Mein Großvater hat Gerüste auch nur aus Holz gebaut. War halt deutlich zeitaufwändiger als die heutigen Systeme, die man nur schnell zusammenstecken muss. Zudem muss ich zugeben, dass die früheren Fichtenstangen mit Dielen drauf nichts für solche Weicheier wie mich waren. Da wurde man seekrank wenn man einmal um´s Haus marschiert ist. Wenn dann noch ein paar Leute mit entsprechendem Kampfgewicht auf den Dielen unterwegs waren, kam man sich als "Kleiner" vor wie auf einer Achterbahn.
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