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Platzierung Schwedenofen im Altbau

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  1. #1

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    Platzierung Schwedenofen im Altbau

    Liebes Bauexpertenforum,

    mein Mann und ich haben ein freistehendes EFH gekauft: Baujahr 1941, 113 m² auf 2 Geschossen, vorhandener Anbau aus den 70er Jahren, Kernsanierung 1995 (wo Elektronik, Wasserleitungen, Zentralheizung neu gemacht wurde).

    Ich habe euch zur Erklärung unserer Misere den Grundriss des EG angehängt. Es gibt noch ein OG, das als Einliegerwohnung genutzt werden kann, von uns jedoch in absehbarer Zeit für zwei Kinderzimmer und ein extra-Zimmer mit bisher nicht näher definierter Nutzung geplant ist. Prinzipiell entspricht der Grundriss des OG dem des EG, abzüglich des Anbaus. Der Grundriss des Kellers entspricht dem des EG (Heizungsraum liegt unter dem Bad).

    Wir wollen nun im EG die Wand zwischen dem jetzigen "Kinderzimmer" und Wohnzimmer mit Untersturz durchbrechen (s. Skizze). Links und rechts werden ca. 15 cm Mauer stehen bleiben. Dafür mauern wir die Tür zum jetzigen Wohnzimmer zu, schließlich brauchen wir nicht 2 Türen ins Wohnzimmer und gewinnen dadurch wertvolle Wandfläche (auf der Flurseite der zugemauerten Tür kommt dann die Garderobe hin). Wie wir die Möbel ungefähr stellen wollen, habe ich euch auf dem dritten Bild angezeichnet. Die kleinen Kästchen in den Zimmerecken sind die Lautsprecher unserer Surround-Anlage.

    Nun zum Problem: wir wollen das EG hauptsächlich (aus ökologischen Gründen, wegen dem Ambiente, etc.) mit einem Schwedenofen heizen.

    In der Küche befindet sich hinter der Tür eine Nische, die mit einer gemauerten und gefliesten Trennwand von den eigentlichen Küchenmöbeln abgetrennt ist, welche für den Ofen gedacht ist. Die Vorbesitzer (bzw. deren Mieter) hatten hier auch einen Schwedenofen stehen, mit dem sie nach deren Angaben das komplette EG geheizt haben.

    Nun waren mein Mann und ich gestern beim Fachhändler für Schweden-/Kaminöfen, der uns prinzipiell gesagt hat, das wird nicht funktionieren, weil wir dann eine bollerwarme kleine Küche haben und das Wohnzimmer doch wieder mit der Gas-Zentralheizung heizen müssen. Alternative wäre ein gemauerter Kamin mit Lüftungsschlitzen ins Wohnzimmer, der allerdings schon in der kleinsten Ausführung mit 4.000 € zu Buche schlagen würde.

    Möglichkeiten:

    1. kein Schwedenofen, Beheizung nur über Gas-Zentralheizung.
    2. Wohnzimmer umstellen, Kaminzugang vom Wohnzimmer aus durchschlagen, Schwedenofen an die Westseite des Wohnzimmers. Problem ist hier, dass wir mit unserer Möbelplanung und insbesondere mit der Surroundanlage ins Schleudern geraten. Die teuren Boxen sollen nicht neben dem heißen Ofen stehen.
    3. den Schwedenofen an den zweiten Kamin (s. Grundriss, läuft vom Heizungsraum im Keller durch das Bad) anschließen. Dafür den PC-Schreibtisch auf die gegenüberliegende Zimmerwand, vors Fenster. Dazu sei gesagt, dass mein Mann PC-Spieler von Hobby wegen ist und den Großteil seiner Freizeit davor verbringt - ob er die mit einem ständig bollernden Ofen im Rücken verbringen will, weiß ich nicht. Momentan meint er, es würde ihm nichts ausmachen.

    Wir wollen eigentlich möglichst wenig in die Bausubstanz eingreifen, da diese sehr gut ist. Also bitte keine Vorschläge in die Richtung "alle Wände rausreißen, ein offener Wohn-/Ess-/Küchenbereich" Soweit waren wir schon, aber das wollen wir nicht, insbesondere weil uns der Grundriss im gesamten gefällt.

    Wir halten uns in unserer Freizeit größtenteils im Wohnzimmer auf (ich mit Laptop auf dem Sofa, mein Mann vor dem PC). Wenn Gäste kommen, werden die auch größtenteils dort sein. Die Küche war bei uns bisher noch nie wirklich Lebenszentrum - wer weiß, vielleicht ändert sich das, wenn Kinder da sind.

    Ich würde mich über ein paar Meinungen freuen, da mein Mann und ich das Wohnzimmer mittlerweile zehn mal gedreht und gewendet haben und nicht wirklich zu einer zufriedenstellenden Lösung gekommen sind. Leider habe ich keine genaueren Grundrisse.

    Vielen Dank im Voraus!

    Grundriss_EG_ist.jpgGrundriss_EG_geplant.jpgGrundriss_EG_mit Möbeln.jpg
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  2. Platzierung Schwedenofen im Altbau

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Franzi89 Beitrag anzeigen

    Wir wollen eigentlich möglichst wenig in die Bausubstanz eingreifen, da diese sehr gut ist. Also bitte keine Vorschläge in die Richtung "alle Wände rausreißen, ein offener Wohn-/Ess-/Küchenbereich" Soweit waren wir schon, aber das wollen wir nicht, insbesondere weil uns der Grundriss im gesamten gefällt.

    Wir halten uns in unserer Freizeit größtenteils im Wohnzimmer auf (ich mit Laptop auf dem Sofa, mein Mann vor dem PC). Wenn Gäste kommen, werden die auch größtenteils dort sein. Die Küche war bei uns bisher noch nie wirklich Lebenszentrum - wer weiß, vielleicht ändert sich das, wenn Kinder da sind.
    Der letzte Satz gibt mir wirklich zu denken.
    Als Pärchen Haus/ Wohnung soll ja jeder so machen wie er will, aber mit Kind(ern) ändert sich einiges.
    Zu dritt wird eure Küche schon echt eng zu viert seh ich keine Chance das bequem irgendwie lösen.
    In euer Wohn/ Pc Zimmer passt auch kein Essbereich ordentlich rein, wenn das Zimmer dahinter noch genutzt werden soll.

    Ich denke der Schwedenofen ist da das kleinste Problem. Wenn ich einen Umbau mit Durchbruch planen würde, dann so das ich nicht in 5 Jahren wieder alles ändern musste.

    Pc spielen die ganze Freizeit und Kinder kann ich mir aber eh sehr schwer vorstellen.

    Und wo ist überhaupt Süden bei dem Plan?
    Geändert von Beezle (23.03.2014 um 19:58 Uhr) Grund: Was vergessen
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  4. #3

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    vergiss den begehbaren kleiderschrank, den begehst du im krebsgang!
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  5. #4
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    Zitat Zitat von Beezle Beitrag anzeigen
    Der letzte Satz gibt mir wirklich zu denken.
    Als Pärchen Haus/ Wohnung soll ja jeder so machen wie er will, aber mit Kind(ern) ändert sich einiges.
    Dass sich unsere Hobbies mit Kindern ändern, ist total klar. Momentan siehts nun mal so aus.

    Zitat Zitat von Beezle Beitrag anzeigen
    Zu dritt wird eure Küche schon echt eng zu viert seh ich keine Chance das bequem irgendwie lösen.
    In euer Wohn/ Pc Zimmer passt auch kein Essbereich ordentlich rein, wenn das Zimmer dahinter noch genutzt werden soll.
    In den aktuellen Trend von den offenen Wohn-/Ess-/Küchenbereichen passt unser Häuserl halt so gar nicht rein. Ist nun mal so und stört uns nicht.
    Der Essbereich ist in der Küche und hat da auch Platz.

    Zitat Zitat von Beezle Beitrag anzeigen
    Ich denke der Schwedenofen ist da das kleinste Problem. Wenn ich einen Umbau mit Durchbruch planen würde, dann so das ich nicht in 5 Jahren wieder alles ändern musste.
    Ich sehe keinen Nachteil darin, ein nutzloses Durchgangszimmer zu entfernen um den Wohnbereich zu vergrößern, selbst wenn der PC-Bereich des Wohnzimmers später umgenutzt wird.

    Zitat Zitat von Beezle Beitrag anzeigen
    Und wo ist überhaupt Süden bei dem Plan?
    Unten, ganz normal. Unser Garten ist zum Süden und Westen, zur Ostseite ist die Hofeinfahrt unseres dahinter wohnenden Nachbarn.

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    vergiss den begehbaren kleiderschrank, den begehst du im krebsgang!
    Der ist schon von den Vorbesitzern eingebaut, ich habe ihn (evtl. zu schmal) nur angezeichnet.
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  6. #5

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    Norbert, nicht mal das, das Ding ist nicht begehbar, das gibt max. eine wandlange Schrankwand mit Schiebetüren her.

    Ich fänd in der Konstellation einen ordentlichen Küchenofen spannend, wo man auch mal was drauf Kochen oder Backen kann, also nicht nur 'Ambiente'.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von trekkie Beitrag anzeigen
    ...max. eine wandlange Schrankwand mit Schiebetüren her.
    Es ist einfach ein mit Trockenbau abgetrennter Bereich des Schlafzimmers. Aber egal, um den begehbaren Schrank gehts ja nicht.

    Zitat Zitat von trekkie Beitrag anzeigen
    Ich fänd in der Konstellation einen ordentlichen Küchenofen spannend, wo man auch mal was drauf Kochen oder Backen kann, also nicht nur 'Ambiente'.
    Mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt, allerdings löst das mein Problem nicht, dass die Hitze in der Küche bleibt und ich sie nicht ins Wohnzimmer kriege. Außerdem habe ich dann in der Küche zwei Öfen, weil ich auf einen normalen Backofen nicht verzichten möchte.
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  8. #7

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    Dann laß den ganzen Schwedenkram ersatzlos weg.
    Nur mit Gas zu heizen, ist sowieso am allerölologischsten!
    Holzöfen sind üble Feinstaubschleudern mit schlechtem Wirkungsgrad.
    Und ob zukünftig bei uns das billige Raubbau-Brennholz aus Rußland überhaupt noch zu haben sein wird, muß sich erst zeigen...

    Viel mehr Gedanken würde ich mir um den Mauerdurchbruch an sich machen.
    Das dürfte (entgegen Eurer Schemazeichnung) nämlich eine sehr tragende Innenwand sein!
    Da muß auf jeden Fall ein Statiker ran, damit die Lastumlagerung nicht schlagartig und mit Staubwolke passiert...
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  9. #8

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    Nur mit Gas zu heizen, ist sowieso am allerölologischsten!
    Holzöfen sind üble Feinstaubschleudern mit schlechtem Wirkungsgrad.
    Und ob zukünftig bei uns das billige Raubbau-Brennholz aus Rußland überhaupt noch zu haben sein wird, muß sich erst zeigen...
    Ob (billiges) Gas (nahezu ausschliesslich aus Russland, den Norwegen hat in 15-20 Jahren keins mehr zum exportieren) allerdings die Zukunft ist für ein Paar, was Schätzungswiese 40 Jahre + plant (ich gehe mal aus, dass die Themenstarterin 89 geboren ist), halte ich für sehr gewagt. Wir heizen selbst mit Gas, auf eine sekundäre (Festbrenn-)Holz Option Kamin/Kachelofen/Festbrenner (mit/ihne Wasserführung) als einzigem wirklich langfristig verfügbaren heimischen Rohstoff würde ich jetzt nicht verzichten wollen. In ein paar Jahren sind Filtersysteme sowieso Pflicht, in der Richtung passiert zur Zeit viel. Klar ist Gas Stand jetzt sehr sauber und wirtschaftlich. Man verbrennt aber halt Millionen Jahre alte Wälder.

    Was spricht gegen einen kleinen Eckkamin im Wohnzimmer (z.B. nen stand-alone Gusskessel) in der Ecke, wo jetzt die Tür ist, mit Einbindung in die vorhandene Esse?
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  10. #9

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    Ob (billiges) Gas (nahezu ausschliesslich aus Russland, den Norwegen hat in 15-20 Jahren keins mehr zum exportieren) allerdings die Zukunft ist für ein Paar, was Schätzungswiese 40 Jahre + plant (ich gehe mal aus, dass die Themenstarterin 89 geboren ist), halte ich für sehr gewagt.
    bis es soweit ist, haben wir soviel Strom im Überschuß, dass P2G uns versorgt...und das sogar wirklich klimaneutral
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  11. #10
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    Unabhängig von der Heizthematik: für den Durchbruch haben wir schon das OK eines Sachverständigen.

    Die jetzige Gasheizung in unserem Haus ist von 1995. Übrigens richtig gedacht, ich bin Jahrgang 1989, also 24 Jahre alt, mein Mann ist 28. Wir werden das Haus noch 50+ Jahre, hoffentlich länger, bewohnen. Der Energieberater empfiehlt eine Grundwasserwärmepumpe für das Haus; für eine Solaranlage ist das Dach (Nord-Süd-Giebel, Satteldach) ungünstig ausgerichtet. Insofern wissen wir, dass in ca. 10 Jahren eine neue Heizungsanlage fällig wird.

    Gas wird halt auch nicht billiger und die jetzigen Schwedenöfen werden auch schon mit Filtersystemen vertrieben.

    Gegen einen kleinen Gusskessel in der Wohnzimmerecke spricht eigentlich nur, dass wir dann nicht wissen, wohin wir unsere Wohnzimmermöbel stellen sollen. Wie gesagt, die teuren Boxen sollen nicht der Hitze des Ofens ausgesetzt sein. Ggf. müssen wir uns das aber nochmal vor Ort anschauen. Wir haben in der geplanten Konstellation eine ca. 4 m lange Wand, an der unser Fernseher (ca. 1 m lang, 42 ''), zwei Standlautsprecher - und eben ggf. der Ofen - hinpassen sollen. Ob das klappt, wage ich zu bezweifeln, wenn der empfohlene Mindestabstand zum Ofen in der Regel bei 60 - 80 cm ist. Man müsste den Fernseher dann halt seitlich an der Wand befestigen und nicht direkt gegenüber der Couch.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Franzi89 Beitrag anzeigen
    ....Der Energieberater empfiehlt eine Grundwasserwärmepumpe für das Haus;
    Abgesehen davon, dass noch nicht einmal klar ist ob Euer Grundwasser überhaupt in ausreichender Menge und "Qualität" verfügbar ist, hat sich das Thema schnell erledigt wenn im Haus vorwiegend Heizkörper zum Einsatz kommen.

    Die Vorbesitzer (bzw. deren Mieter) hatten hier auch einen Schwedenofen stehen, mit dem sie nach deren Angaben das komplette EG geheizt haben.
    Jeder versteht unter beheizt etwas anderes. Es gibt auch Leute die haben im Aufstellraum eine Raumtemperatur von 26°C. In meinen Augen hat das dann nichts mehr mit Gemütlichkeit zu tun, und es ist kein Wunder, wenn die anderen Räume dann auch etwas warm werden.
    Die kleine Küche ist aber als Aufstellraum denkbar ungeeignet.

    d.h. Wenn es unbedingt ein Ofen sein muss, dann irgendwo im Wohnbereich unterbringen. Man sollte sich auch sehr gut überlegen, was für ein Ofen da eingebaut wird. Es versteht sich von selbst, dass ihr eine günstige Lieferquelle braucht, denn wenn das Holz ofenfertig zugekauft werden muss, ist das Heizen damit nicht wirklich günstig.
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  13. #12

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    Den Ofen würde ich auf die andere Seite der Mauer (ins Wohnzimmer) stellen. Den Ofenanschluß kann man ja entsprechend verlegen (dh den Kamin von der anderen Seite anbohren, geht auch durch die Mauer).
    Dadurch hat der Ofen einen wesentlich größeren Wirkungsbereich. Der macht schon gut warm. Wir haben einen 5 kw Ofen, der bei uns die ganze Etage warm macht. Es sind 90 qm, weitgehend ohne Türen. Sechs Meter vor dem Ofen steht ein Thermometer, das zeigt nach 4-5 Stunden Betrieb eine Temperatur von 26° an - wenns draußen um die 0 Grad hat.
    Direkt VOR dem Ofen wirds am wärmsten, zu den Seiten hin gehts dann wieder.
    Für die Etage brauche ich im Winter, wenns wirklich kalt ist 20 kg Holzbriketts täglich.
    Heizen allerdings auch nur tagsüber.
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  14. #13
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    26° brauchen wir im Wohnzimmer nun auch nicht Wir werden das ganze nochmal überdenken; evtl. gibts halt einfach keinen Ofen und stattdessen eine Gasbrennwert-Anlage.
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  16. #14

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    Man muss da ja auch keine 20kg Holzbrickets pro Tag rein machen. Das sind gepflegte 100kWh oder 10m³ Gas....Respekt.
    Warum nicht einfach Gasheizung und einen günstigen Schwedenofen für ein paar hundert €?
    Die neuen halten auch locker die Feinstaubgrenzen ein, selbst die in der 400€ Klasse...
    Ofen ist was schönes...
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  17. #15

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    Meine Oma ist vor 2 Wochen in den Garten gezogen (Hummeln im Hintern wg. des Wetters), die letzten, kühleren Tage wurde 2x/Tag geheizt, morgens und nachmittags jeweils:
    - Zapfen/Reissig/mittelstarkes Holz, zwei ehem. Deckenbalkenabschnitte (18x18x40cm) + ca. 6-8 Brikett (Kohle)
    Das Ganze mal zwei und es ist für einen Tag (14h) warm.

    Alle zwei Tage wird der Aschekasten geleert und es geht auch alle zwei Tage ca. ein 10kg Paket Brickett drauf, also an nasskalten Tagen wie gerade.
    Ich finde das nicht gerade wenig, aber gut, ist ja auch nix gedämmt.

    20kg/Tag find ich allerdings etwas heavy, das hat man füher in die alte Schwerkraftheizung eines MFH geschaufelt.
    Aber gut, man kennt die Umstände nicht und zweitens kenne ich mich mit Holzbrikett nicht aus

    Die Aussagen der Holzkaminbesitzer 'damit heize ich die ganze Etage' (und das OG indirekt) haben mich schon immer etwas irritiert,
    weil das klang meist nach:
    'Oooch, ich leg mal 3-5 Scheite abends an und die Bude ist mollig warm.'

    Das ist Wunschdenken.

    Bekannte haben mit einem Holzofen 8 Jahre lang eine Etage beheizt, danach war der Ofen hinüber.
    Darüberhinaus galt es eine LKW-Ladung Stammholz vom Forst abzulängen und zu spalten/aufschlichten/trocken lagern, jeweils per anno.

    Mittlerweile ist ein neuer Holzofen da. Spricht auch nix dagegen, wenn man sich damit (der Nebenarbeit) eingerichtet hat,
    kann das sogar funktionieren, man muß nur wissen, worauf man sich einläßt.

    Die mollige Wärme muss man sich also entweder teuer einkaufen oder hart erarbeiten,
    aber nicht umsonst heisst es ja: mit Holz heizen macht 3x warm.

    lg trekkie
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