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Steckdose im ungedämmten Spitzboden - geschaltet oder nicht?

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  1. #1

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    Steckdose im ungedämmten Spitzboden - geschaltet oder nicht?

    Hallo.
    Es geht um die Elektroinstallation im ungedämmten Spitzboden und speziell dort um eine Steckdose (nur eine).
    Zwei Varianten sind möglich: Die Steckdose dauerhaft mit Strom zu versorgen, oder Schaltbar (In Kombination mit der Lampe im Spitzboden).

    Geschaltet wird die Lampe über einen Schalter im darunterliegenden Wohnbereich.
    Ich mache mir etwas Sorgen um die Temperaturen im Hochsommer, auch wenn unser Eli auf meine Nachfrage hin dies verneinte..

    Nur um mich darüber etwas ruhiger schlafen zu lassen:
    1.) Macht es Sinn, eine Steckdose dort mit Dauerstrom zu versorgen? Tendenziell könnte man auch einfach das Licht dafür einschalten. Eli sagte, lieber ein Schaltbarer- und Dauerstrom-Kreis...man weiß ja nie, wozu das mal sinnvoll ist.
    2.) Erreicht man im Hochsommer Temperaturen, die NYM-J zusetzt - vor allem wenn die Leitung dauerhaft unter Spannung (ohne Last) ist?

    Falls es von Interesse ist: Es ist ein 5x1,5mm², abgesichert über FI und mit 16A.


    Je nachdem was hier kommt, lass ich den Eli nochmal antanzen zum Umklemmen.

    Danke im Voraus für eure Antworten.
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  2. Steckdose im ungedämmten Spitzboden - geschaltet oder nicht?

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  3. #2

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    NYM ist dauerfest bis 70°C.
    Ich hätte keine Bedenken gegen eine Dauerspeisung.
    Aber - unabhängig davon - gegen die Absicherung mit 16A!

    Wenn es sich um einen gewöhnlichen Lichtschalter handelt, dann darf die Steckdose übrigens (bei Absicherung von mehr als 10A) gar nicht über diesen geführt werden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Aber - unabhängig davon - gegen die Absicherung mit 16A!
    Der Elektriker hat das aber so gemacht.. Ist das das Thema "Maximalbelastung von 1,5mm² vs. 16A"? Da hab ich mich nämlich auch schon mit ihm drüber unterhalten

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wenn es sich um einen gewöhnlichen Lichtschalter handelt, dann darf die Steckdose übrigens (bei Absicherung von mehr als 10A) gar nicht über diesen geführt werden.
    Ah...wusste ich garnicht. Danke! Wieder was gelernt.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Grimm19 Beitrag anzeigen
    Der Elektriker hat das aber so gemacht.. Ist das das Thema "Maximalbelastung von 1,5mm² vs. 16A"? Da hab ich mich nämlich auch schon mit ihm drüber unterhalten

    Hoffentlich hat er die Zusammenhänge verständlich gemacht


    Ah...wusste ich garnicht. Danke! Wieder was gelernt.
    So einfach ist das nun auch wieder nicht!
    Und das Thema 1,5mm² und 16 A sollte man denen überlassen ,die ihr Handwerk verstehen.

    MfG
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  6. #5

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    @Julius

    auch wenn Du Bedenken anmeldest(durchaus berechtigt) ohne jegliche Kenntnis der Situation(Schalter 10 A) beim TE : Ein 1,5mm² darf mit 16 A abgesichert werden .
    Wenn man das Hintergrundwissen hat!

    Soll der TE jetzt nachschauen ,welchen Schalter sein Eli eingebaut hat?Dazu animiert dein Einwurf!
    D.h. : Er wurschtelt so lange rum,bis er die Aufschrift lesen kann und bekommt btw.noch eine geschmiert und wacht am nächsten Morgen nicht mehr auf.
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  7. #6

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    Welchen Schalter sein Eli eingebaut hat? Ganz einfach: es wird ein 10 A-Schalter sein.

    Warum? Ich habe eeewig gesucht, es GIBT keine 16A-Schalter für 230 V! Gira z.B. hat keinen einzigen im Angebot, die Anderen haben auch nix liefern können...

    Die Warscheinlichkeit, das da ein 16A-Schalter eingebaut ist ist gleich null...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Die Warscheinlichkeit, das da ein 16A-Schalter eingebaut ist ist gleich null...
    Denke ich auch,gibt es auch trotzdem zb.MEG 3616.

    Gruß Helge 2
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  9. #8

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    Boah! Hättest du damit nicht mal was früher rüberkommen können??? Ich hab hier im Forum extra einen Aufruf gestartet, das ich einen 16A-230V-Schalter für meine WaMa suche *grummel*
    Nu ist es zu spät...
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  11. #9

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Boah! Hättest du damit nicht mal was früher rüberkommen können??? Ich hab hier im Forum extra einen Aufruf gestartet, das ich einen 16A-230V-Schalter für meine WaMa suche *grummel*
    Nu ist es zu spät...
    Häh? Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab´s auf Deinen Aufruf auch Vorschläge...die waren Dir aber zu teuer.
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Grimm19 Beitrag anzeigen
    Der Elektriker hat das aber so gemacht.. Ist das das Thema "Maximalbelastung von 1,5mm² vs. 16A"? Da hab ich mich nämlich auch schon mit ihm drüber unterhalten
    Ich habe unsere Elektriker damals auch die meisten Sicherungen auf B13 tauschen lassen. Es kommt bei der zulässigen Sicherung drauf an wo und wie lang die Leitung verlegt wurde. Dazu habe ich damals hier auch etwas geschrieben.

    Verlegeart A2 ist wenn Leitungen in der Dämmebene verlaufen, dies ist ja oft der Fall da diese ja unter dem Estrich in der Dämmebene verlegt werden. Somit ist laut der Tabelle bei 25Grad die Leitung 1,5mm2 mit maximal 16,5A abzusichern. Dazu kommt allerdings noch der Fall der Häufung wenn mehrere Leitungen parallel verlaufen. Daher verringert sich dieser Wert noch und man kommt unter die 16A Sicherungsgrenze, daher die kleinere B13 oder B10.

    Also wenn die Leitungen im Bodenaufbau verlegt wurden (nicht nur fürs Dach) und es sind 1,5mm2, dann sind die B16A Automaten mMn falsch und nicht zulässig.

    Gruss
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