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10 Jahre leerstehendes Haus mit Wasserschaden kaufen. Feuchtigkeit...

Diskutiere 10 Jahre leerstehendes Haus mit Wasserschaden kaufen. Feuchtigkeit... im Forum Sanierung konkret auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    10 Jahre leerstehendes Haus mit Wasserschaden kaufen. Feuchtigkeit...

    Hallo liebe Forenfreunde :-)

    wir überlegen uns ein Haus zu kaufen, welches schon seit rund 10 Jahren leersteht und leider einen Wasserschaden hatte (vermutlich sind die Leitungen aufgefroren und die Eigentümer haben es viel zu spät gemerkt). Ich war leider noch nicht in dem Haus, aber von außen sieht man dunkle Flecken an der Hausfassade und das "zu verkaufen Schild" was im Fenster hat Feuchtigkeitsflecken. Vermutlich steht das Haus deswegen auch noch bis heute leer...

    Aber... Ich hoffe mit dem Haus ein Schnäppchen machen zu können, da ich ein absoluter Hobbyhandwerker bin. Verputzen, Streichen, tapezieren, Wasserleitungen (Stecksystem) verlegen, Strom verlegen, Schalter einbauen usw. kann ich alles selber. Also ich bräuche lediglich beim Fliesen legen und beim Anschluss der Heizungsanlage hilfe und da habe ich jeweils einen Fliesenleger und einen Installateur in meinem Freundeskreis :-)

    Von aussen sieht das Haus ansich für das Alter (ca 60 er Jahre) richtig gut aus...
    Nun würde ich gerne wissen, wie ihr meinen Plan einschätzt:
    - 3-4 Bautrockner mieten und in jeder Etage je einen eine Woche laufen lassen
    - Im Sommer die Fenster auf und gut lüften
    - Wände mit speziellen Anti-Schimmel Mittel behandeln
    - Falls vorhanden die Dämmwolle aus den Decken entfernen und erneuern, die Decke anschließend mit Ripigs (Wenn alles trocken ist) wieder schließen
    - Wasserleitungen falls Sie bleihaltig sind rausreissen, wenns Kupferleitungen sind lasse ich sie in der Wand... Sinnvoll?
    - Neue Nutz- und Brauchwasserleitungen verlegen (Stecksystem)
    - Wenn die Kabel bereits 3 Adrig sind, wollte ich sie drin lassen, ansonsten komplett erneuern. Sinnvoll oder direkt erneuern?
    - Innen die Mauern (nachdem die Mauer trocken ist) und mit Kalkputz verputzen und mit Diffusionsoffener Farbe streichen. Tapete wäre Gefahr von Restfeuchtigkeit wohl weniger sinnvoll denke ich...
    - Wenn die Heizungsanlage (vermutlich ÖL) noch zu reparieren ist, würde ich sie erstmal weiternutzen, ansonsten eine Pelletheizung mit Hygienespeicher von Atmos
    - Falls feucht oder noch nicht vorhanden, wird das Dach gedämmt (gesetzlich vorgeschrieben)
    - Kellerdecke muss gedämmt werden (ist ja auch gesetzlich vorgeschrieben)
    - außen den Putz ausbessern (wo er abbröselt erneuern)
    - das ganze Haus außen mit diffusionsoffener Farbe streichen
    Natürlich fehlen nun noch Bodenbeläge, Bad und Küche usw. Aber das ist vom Aufwand her nicht so wild... Aber im Großen und ganzen wäre das mein Plan. Wie seht ihr das, habe ich was vergessen? Wie ist eure Meinung zu dem Projekt?



    Vielen Dank :-)
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  2. 10 Jahre leerstehendes Haus mit Wasserschaden kaufen. Feuchtigkeit...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Las einen Sachverständigen bewerten was alles gemacht werden muss besonders wegen des Wasserschadens. Womöglich kommt mehr auf dich zu als du nun vermutest. Ob du das Haus innerhalb einer Woche trocken bekommst glaube ich fasst nicht. Ob du dann letztendlich mit dem Haus wirklich ein Schnäpschen machen kannst ist auch noch fraglich besonders unter Berücksichtigung des womöglich gravierenden Wasserschadens.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Rolfi123 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe mit dem Haus ein Schnäppchen machen zu können, da ich ein absoluter Hobbyhandwerker bin. Verputzen, Streichen, tapezieren, Wasserleitungen (Stecksystem) verlegen, Strom verlegen, Schalter einbauen usw. kann ich alles selber. Also ich bräuche lediglich beim Fliesen legen und beim Anschluss der Heizungsanlage hilfe
    Coole Sache was ein Student alles kann. :-)

    Gruß Helge 2
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  5. #4
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    @ Helge
    Da sieht man mal =) habe bei meinen Eltern eine Wohnung im Haus komplett alleine ausgebaut, bei meiner Schwester in der Wohnung habe ich fast alles gemacht... So habe ich mir durch learning by doing, Foren und Freunde (Elektriker, Dachdecker usw.) einiges abgeschaut und angeeignet =) Außerdem macht es doch Spass was eigenes zu erschaffen... Finde ich zumindest =)

    @Diamand Was für Schäden könnten deiner Meinung denn noch auftreten? Ich meine, wenn ich Die Strom- und Wasserleitungen etc entferne ist ja nur noch das blanke Mauerwerk vorhanden...

    Danke für eure Antworten!!! =)

    Übrigens eine Alternative zu dem Kauf dieses Hauses wäre der Bau eines neuen Hauses auf einem Grundstück das ich geerbt habe. Aber allein der Bau eines neuen Hauses kostet ohne Keller und Gartenanlage locker 140.000 Euro. Und ich möchte aus Prinzip nicht mehr als 120.000 Euro für ein fertiges Haus ausgeben (Kredit natürlich).
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  6. #5

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    Das mit dem Hobvy kann man glauben oder nicht, aber welche Bank gibt einem Studenten so viel Kredit?

    Muss ein Ertragreiches Studium sein.
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  7. #6
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    Könntet ihr bitte so nett sein und auf meine Frage antworten???
    Ich habe extra 120.000 Euro Kredit geschrieben, damit niemand neidisch wird. Ich habe das Geld, aber ist doch auch egal...
    Könntet ihr mir bitte bei meiner Frage helfen?
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  8. #7
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    Übrigens: Ich bin in 2 Monaten mit dem Studium fertig... ;-) Mr. "Sparkassenfachwirt" ;-)
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  9. #8

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    Dann ändere besser mal deine Berufsbezeichnung bevor es andere tun.

    Man spricht gerne mit Leuten die richtige Angaben im Profil haben.

    Überheblichkeit ist im Übrigen kein guter Ratgeber, aber das wirst auch du im Berufs- und Privatleben noch schnell genug merken. Also mein Tip: Immer schön freundlich bleiben.
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  10. #9
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    "Das mit dem Hobvy kann man glauben oder nicht, aber welche Bank gibt einem Studenten so viel Kredit?

    Muss ein Ertragreiches Studium sein. "

    "Überheblichkeit ist im Übrigen kein guter Ratgeber, aber das wirst auch du im Berufs- und Privatleben noch schnell genug merken. Also mein Tip: Immer schön freundlich bleiben"

    Beides haben Sie geschrieben... Finden Sie den Fehler...
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  11. #10
    Themenstarter

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    Also.... :-) nun gaanz lieb...

    Wo könnte es denn sonst noch beim Ausbau Probleme geben?

    Danke =)
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Rolfi123 Beitrag anzeigen
    . So habe ich mir durch learning by doing, Foren und Freunde (Elektriker, Dachdecker usw.) einiges abgeschaut und angeeignet =)
    Jepp, das sieht man an Deiner Aufstellung. Abgeschaut, angelesen, aber nicht gelernt. Es macht halt schon einen Unterschied ob man etwas kann oder nur mal davon gehört hat. Glücklicherweise sieht man später das Unglück nicht....meist nicht.

    Aber da Du eine Meinung hören möchtest, so lange es die Hütte zum Grundstückspreis abzüglich Abrisskosten gibt, kannst Du nicht viel falsch machen. Worst case hast Du halt ein Grundstück das Du bebauen kannst. Über alles Weitere entscheidet ein SV der sich die Sache vor Ort anschauen muss. Bei dem Baujahr und dem beschriebenen Zustand läuft es bestenfalls auf eine Komplettsanierung hinaus. Dafür genügt es aber nicht, dass man ein paar Rohre im Stecksystem zusammenstecken kann. Aber das wirst Du auch noch lernen, jeder hat schon irgendwie Lehrgeld gezahlt.

    Zu Deiner Aufstellung kann man, ohne die Hütte gesehen zu haben, sowieso nichts schreiben.

    Also, auf geht´s. Verkäufer kontaktieren, Preis auf den Tisch, Notartermin. Dann kann´s losgehen. Ich kann mir zwar schönere Hobbys vorstellen als Geld zu verbrennen, aber jedem das Seine.
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  13. #12
    Avatar von Flocke
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    Als erstes läßt NIEMAND grundlos ein Haus über 10 Jahre leerstehen. Das allein wäre der erste Grund mal nachzusehen was da los ist/ war.
    Wasserschaden und ungeheiztes Haus, nicht belüftet sind ein Garant für die Anzucht von vielen Pilzen, Schimmel und allen anderen Anhängern dieser Spezies. Im Zweifel muß also der Großteil aller organischen Materialien, also auch Holz(siehe Dach/ Tragwerk) entfernt werden, die substanz und Tragfähigkeit des Mauerwerks überprüft werden, sehr Wahrscheinlich eine Großflächige Schimmelbekämpfung durchgeführt werden( Mit entfernen von Putz und Fugen).............
    Im Gesamtpaket wird dies sicherlich kein Schnäpchen, allein Elektrik, Strom, Wasser , Gas sowie Fenster, Wärmedämmung etc laufen zart geschätzt schon im Rahmen von 60-100tsd €.
    Also unbedingt einen Sachverständigen durchjagen und sich nicht selbst überschätzen. Zwischen Sanierung und mal irgendwo was anpappen besteht ein großer Unterschied
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  14. #13

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Halllo lieber Rolfi (wg. der Freundlichkeit ),

    vorab: hast Du die Nutzungsbedingungen des Forums gelesen? DIY ist hier nicht so die Idealanfrage..
    Zum anderen: wie soll einer der Fachleute hier etwas sagen können? nicht mal Du selbst kennst das Haus von Innen..
    Von dem was Du geschrieben hast, bis Abriss ist alles drin.

    Aber allg. kann ich Dir diesen Tipp geben:
    Ich kenne jemand, der hatte ein Schild im Flur hängen, nachdem er ein altes Haus saniert hatte.
    "Wer hat recht viel Geld und ist recht dumm, kauft ein altes Haus und bauts um...."
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Danke für die Antworten... :-)
    Die Eigentümer sind ausgewandert und außer den Leuten die hier in der Gegend wohnen und das kleine Schild im Haus gesehen haben, weiss niemand, dass das zu verkaufen ist ;-)
    Also es steht bei keinem Makler oder so im Portfolio...

    Ich habe das so eingeschätzt: haus für maximal 25.000 Euro + 60.000 für die Sanierung... = Schnäppchenhaus :P

    Fenster bleiben drin, Wärmedämmung kommt außen keine dran... Ich sage nur: Schimmelbrutstation.... ich kenne Leute die vor Jahren ein Passivhaus gebaut haben... Alles isoliert und dicht... Das ganze Haus (aus Holz) schimmelt nun nach rund 10 jahren hinter den Wänden... :P
    Aber gut, dann werde ich um einen Sachverständiger wohl nicht rum kommen.... Weiss jmd. was sowas in etwa kostet?
    Danke! =)
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  17. #15

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    Ich habe das so eingeschätzt: haus für maximal 25.000 Euro + 60.000 für die Sanierung...
    Ja...das klingt nach einer gut durchdachten und nachvollziehbaren Kalkulation.

    Angesichts solcher Hirngespinste werde ich wohl zukünftig bei Beratungen durch meine Spaßkassenleute mehr Vorsicht und Nachkontrolle walten lassen....
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