Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1

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    alten Parkett, lose Stellen neu verkleben?

    Liebe Experten,

    ich habe im Haus einen vermutlich 40 Jahre alten Eiche-Parkett. Wenn man von losen Stellen absieht, ist er eigentlich immer noch gut beieinander. Er gehört mal abgeschliffen und neu versiegelt, aber dann wäre er wieder top.

    Problem wie gesagt lose Stellen. Jetzt hab ich in einem anderen Bericht hier was von PU-Kleberinjektion gelesen. Ist das eine vernünftige Möglichkeit den Boden wieder ordentlich fest zu bekommen bzw. wie läuft das ab? Bin natürlich für alle Möglichkeiten offen.

    Danke für zahlreiche Tips im Vorraus Gruß Tommy
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  2. alten Parkett, lose Stellen neu verkleben?

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  3. #2

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    Bin nun nicht unbedingt der Parkettfachmann, aber hier fehlen Informationen.
    Von welchem Parkett sprichst Du, Mosaik, Stab oder sogar Fertigparkett (gab es vor 40 Jahren auch schon).
    Was ist darunter, Estrich, Gußasphalt, Spanplatte, Lagerhölzer?
    Einzelne lose Stellen, sehr kritisch. Wo kommen die her??? Zu feuchtes wischen???
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  4. #3
    Themenstarter

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    es ist der altbekannte Eiche-Würfel-Stäbchen Parkett.

    Wir haben das Haus vor 6 Jahren gekauft und da waren manche Stellen einfach schon lose. Im EG hab ich´s rausgeworfen, aber im OG würde ich es gerne erhalten. Ich nehme an, dass es am Kleber liegt. Ist auf Estrich verlegt. Vermutlich einfach das Alter des Klebers in Verbindung mit unsauberem Aufbringen oder bereits ein bisschen Abgebunden beim legen. Wahrscheinlicher ist mir zweiteres, anhand dessen, was ich im EG gesehen habe.

    Gruß Tommy
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  5. #4

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    Du kannst es durchaus mal mit Injektionsverfahren probieren. Gibt hierzu ja einige Einträge. Ich fürchte aber, dass das Problem großflächig ist. Heißt Du befestigst jetzt einige Stellen und bald tauchen neue auf. Kommt halt wirklich auf die Ursache der Ablösungen an. Vielleicht solltest Du dich bevor Du anfängst mal mit einem Parkettlegermeister kurz schließen.
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  6. #5
    Inkognito
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    Der alte Kleber kann durchaus noch PAK belastet sein
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  7. #6
    Avatar von UpsSry
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    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Der alte Kleber kann durchaus noch PAK belastet sein
    Jetzt hat er es gesagt...
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  8. #7

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    Nur das ist ja hier erstmal nicht die Frage. Natürlich kann ich zu allem gleich mal sagen, oh je schlimm, reiß den Mist raus. So wird dann aus einem losen Parkettstab die Generalsanierung eines Hauses. Da kann man doch gleich anfangen, haste an .... und an ..... und an ..... usw gedacht. Da liese sich in einem Haus mit diesem Baujahr noch einiges finden.
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  9. #8
    Inkognito
    Gast
    Sollte sich eine PAK Belastung finden lassen ist die Maßnahme ja nicht zwangsläufig rausreißen, man kann sowas auch versiegeln, man sollte trotzdem wissen was man da hat und bewusst entscheiden.

    Dann bleibt nur die Frage inwiefern
    Zitat Zitat von tommy0802 Beitrag anzeigen
    [...] Im EG hab ich´s rausgeworfen [...]
    ohne entsprechende Maßnahmen eine so gute Idee gewesen ist. Vermutlich ist die beste Idee das im Labor beproben zu lassen, damit man Sicherheit hat, wie gesagt, es muss ja nicht belastet sein. Da war hier doch letztens ein Thread zu einem ähnlichen Thema, da meinte ein Altlastler, dass das in den 70ern gar nicht mehr so häufig gewesen sei.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    da meinte ein Altlastler, dass das in den 70ern gar nicht mehr so häufig gewesen sei.
    Richtig, hierzu folgende Text:

    "Bis Ende der sechziger Jahre wurde Parkett u.a. mit in organischen Lösemittel gelöstem Steinkohlenteerpech verklebt. Mosaikparkett wird seit Anfang der sechziger Jahre und Stabparkett seit Ende der sechziger Jahre nicht mehr mit PAK-haltigem Material verklebt."
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  11. #10
    Themenstarter

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    wenn ich lese Steinkohlenteerpech, dann stell ich mir irgendeine schwarze Pampe vor, evtl. noch zäh-elastisch (!?!). Das ist es jedenfalls nicht. Es hat eher so nach der Kategorie Fliesenkleber ausgesehen. Rausgeworfen habe ich es, weil die Ablösungen zu großflächig waren und weil den Vorgängern mal ein Aquarium ausgelaufen war und, wenn auch nicht viel, Schimmel zum Teil an den Kanten zu finden war. Jetzt sind da Fliesen. Ist auch mit Zugang zum Garten pflegeleichter. Im OG sind die Ablösungen wesentlich geringer.
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  12. #11

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    Habe ich doch geschrieben. Der Kleber gehört nicht zu den Pak belasteten. Dein Haus ist ja junger.
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  14. #12

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    Daß da ein paar lose Stellen sind, kommt durchaus vor.
    Das klebt der Fachmann, den Du zum Schleifen sowieso brauchst (NICHT selbst versuchen, das geht heftig in die Hose), einfach vorher wieder fest.
    Kein Problem!
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  15. #13
    Themenstarter

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    danke Friedl, aber Ende der 60er mit Anfang der 70er ist nicht so weit auseinander. Da überlegt man schon mal 5min. Ist das neu verkleben demnach kein großer Akt?

    Mit dem Schleifen will ich mir schon jemanden holen. Ich hab das in meinem Schlafzimmer selbst gemacht, aber mit dem Tellerschleifer nimmt man nicht genügend weg und der große Bandschleifer, glaube ich braucht man doch ziemlich viel Übung.

    Gruß Tommy
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