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  1. #1

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    T10/T9 geeignet für den etagenweisen Wohnungsbau in diesem Bsp. ?

    Hallo.
    Mich würde der Schallschutz interessieren. Wenn man direkt unten liest (Zusammenfassung der Frage), kann man schnell erfahren was ich wissen möchte, nämlich wieso ein T10/T9 nicht für folgendes geeignet sein soll:
    Es soll eine DHH werden, 3 Vollgeschosse (Flachdach) ohne Keller. Ganz oben soll eine „Einliegerwohnung“ rein, in der Mitte erstmal auch. Somit kann das Haus je nach Platzbedarf quasi etagenweise (also Geschossbau) mitwachsen. Treppenhaus kommt in die Mitte der beiden DHH, schneidet quasi 1m in jeder der beiden DHH rein.

    Woraus mache ich die Außenwände?
    Das drumherum soll „typischen Standard“ bekommen. Grundplatte wahrscheinlich mit Schaumglass ein „wenig“ isoliert, Fenster 3 fach verglast. Keine aktive aufwendige Lüftung.

    Wände:
    Betonwände möchte ich nicht, KS eher auch nicht, wegen dem WDVS. Außendrauf kommt „irgendein“ Putz, je nach Stein.

    Wie kritisch ist die "Radiesbauweise", die in einem Prospekt als kritisch dargestellt wird, wenn tragenden Innenwände und die Wände zwischen den DHH aus KS sind, der Rest als T9 Stein?
    Zum anderen DHH kommt eine 2 mal 17.5 KS Wand mit Wolle dazwischen, evtl. teilweise 24er im Treppenhaus.

    Ungefüllter günstiger T10/T9 wäre momentaner Favorit als 36,5, wegen jetzt preislichem Aspekt im Rohbau und zukünftige Heizkosten/Wärmedämmung. Dieser wird nicht für den Wohnungsbau „empfohlen“, im Gegensatz zum teueren S10 Stein (laut Datenblatt).
    Ein Kollege wohnt in einen Haus mit der Familie (2 Wohneinheiten übereinander) aus T12, findet da nix auffälliges.

    Vorhin ist mir in einer Xella Broschüre zu Ytong aufgefallen, dass dieser Stein zum Geschossbau/Objektbau bis zu einigen Etagen seitens Hersteller genommen werden kann. Das steht hier nicht zur Diskussion.
    Mich wundert es nur, da dieser Stein ist ja eher recht leicht.

    Horinzontaler Schallschutz spielt in einer DHH keine Rolle, denke ich? Die Zwischenwände zum Nachbar sollen wie gesagt aus KS mit Wolle entstehen. Somit passiert von dieser Seite nix. Das Umfeld drumherum ist nicht so laut, Fenster und Einbau ist wohl eher kritischer als der Schall von außen durch die Wand.

    Bleibt der vertikale Schallschutz, zwischen den Etagen, also zwischen den Wohneinheiten.
    Wenn man die Decke schalltechnisch „ein wenig“ entkoppelt, von der Wand darunter wo diese draufliegt, sollte die Bodenplatte/Decke schon einmal weniger ins Geschoss drunter/drüber über die Außenwände übertragen können. Hr. Thalhammer hat ja auf einer anderen Seite gezeigt, wie man die Decke mit „etwas Pappe“ schalltechnisch entkoppeln kann, 1-2dB, von allen tragenden Wänden. Anscheinend scheint das im Kombination mit den Zugankern auf Zustimmg zu stoßen

    Mir ist jetzt noch nicht klar, welchen Einfluss der Stein für den Schallschutz hat, beim etagenweisen Wohnungsbau in einer DHH über 3 Geschosse.
    Die Außenwände kann man ja zusätzlich noch auf Dachpappe wie die Wand im EG stellen (zwecks aufsteigender Näße). Dies würde den Schalleintrag von der Außenwand im 1. und 2. OG auf den Boden/Betondecke sicherlich senken, oder?

    Ja, der Estrich und Bodenaufbau ist sicherlich auch sehr wichtig, da es ein zusammenhängendes System darstellt. Estrich wird ja sowieso entkoppelt, z.B. zur Außenwand mit „Styropurfolie“. Dazu später, bzw. da findet man einiges.
    (Kurzfassung)
    Mich würde wie gesagt interssieren:
    Wieso keinen T9/T10 bei einer DHH mit 3 seperaten Wohngeschossen (oder ist dies für den Schallschutz doch egal)?

    Wieviel Einfluss hat die Außenwand auf die Schallübertragung zwischen den Wohneinheiten, also pro Etage eine Wohneinheit? (Wenn man z.B. Thalhammer Deckenauflagermethode verwendet und zusätzlich die erste Reihe der Außenwände auf jeder Betonplatte mit Dachpappe unterlegt. Im EG kann ja die normale Mauerwerk-Sperrbahn- Folie bleiben. Die dickere EPDM 1,2mm isoliert wohl auch den Schall besser als eine PE Folie).
    Wirken die Zuganker bei der Thalhammer Deckenauflagermethode in jedem Eck sich dann nicht eher negativ auf den Schallschutz aus (Eisen ist rel. Hart und steht unter Spannung), im gewisser Weise zumindest theoretisch?

    Wie kritisch ist die "Radieschen" Bauweise, innen weiß außen rot ?!? Trennwände zwischen den DHH und innenliegende tragende Wände aus KS, Außenwände auf T9? In einem Prospekt wird das rel. negativ dargestellt, soll bei der Mischung aus KS/Porenbeton kein/kaum ein Problem darstellen.
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  2. T10/T9 geeignet für den etagenweisen Wohnungsbau in diesem Bsp. ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was sagen deine planer? ich würd dir was erzählen
    radieschen klingt nett .. naja, das ist dein kleinstes problem,
    wenn alle beteiligten wissen, was sie tun ..
    schallschutz über die aussenwände ist für dich kein thema?
    denk mal eher über wandbildner nach, deren schalltechn.
    eigenschaften von den herstellern aktiv thematisiert werden.
    zu ungefüllten ziegeln (womöglich getaucht) findest du hier
    genug lesestoff .. da treten alle anderen themen zurück.
    die o.g. details brauchen eigentlich keinen kommentar mehr,
    die funktionieren und unterliegen der vermutung, richtig zu
    sein
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was sollen die denn schon sagen, 0815 wie immer, wisesn auch nicht unbedingt mehr als wir hier ... Warum beantwotet man eine Frage mit einer Gegenfrage, warum sagst du nix was deine Erfahrung ist, das würde den Wert deines Kommentar auf die Stufe nützlich erhöhen
    Machst dir Sorgen um die Kollegen....so kommt man nicht auf neue Ideen, versteht nicht was dem anderen diesbzgl. im Kopf vor sich geht.

    Das andere was ich angedeutet habe, Thalhammer Deckenauflager, findet man "ähnlich" sogar bei Schlagmann online als Dokument "Porotonziegel Planziegel Verarbeitungshinweise und Planempfehlungen"
    Da braucht man hier keine Angst streuen mit Vermutungen. Kann sich jeder selbst anschauen.

    Schallschutz über die Außenwand (also von außen über die Umwelt) erledigt der Stein T9 doch von sich aus (nix getaucht?? eher Dünnbett/VPlus System dergleichen bei den Außenwänden), was soll da das Problem sein... in jedem Neubaugebiet stehen solche Häuser als EFH und da wird keine Wissenschaft draus gemacht, sage ich mal lapidar. Ok hier ist mal ein Bsp., wo es mies ist, aber 24er mit WDVS... http://www.bauexpertenforum.de/showt...%C3%9F-Poroton
    Meinetwegen kann man auch die Trennwände zwischen den DHH mit Planfüllziegel machen, ohne KS Mischmauerwerk, ohne Radieschen.

    Meine Frage ist "einfach nur" die bzgl. Schallausbreitung genauer gesagt der Schalllängsleitung.
    Als das erklärt zumindest mir nicht, ob ein T9 zum geschossweisen Wohnungsbau geeignet ist, mit dem "üblichen" Aufwand (elastische Wandentkoppung), wie z.B. in den obigen genannten Planungsdokumenten. Liegt das Problem nur an ca 6dB Unterschied, S9-T9 ??

    Fasse ich mal zusammen, was ich bisher eingelesen habe: korrigiertes Schalldämmmass (wie auch immer man das interpretieren mag) 46dB für T9 und S10 um die 52dB. Geht es um diese 6 dB (was viel ist), die bei der vertikalen Schallausbreitung relevant sind? Diese muss man über das Deckenauflager reinholen, damit der T9 ähnlich gut ist wieder S10 bzgl. Schallausbreitung zwischen den Etagen?
    (Ich versuche quasi mit dem T9 günstiger zu bleiben als mit dem S10/9 und könnte das schlechtere Schalldämmmass durch ein besseres Deckenauflager zu kompensieren ( anstatt Dachpappe z.B. Schöxx Tromxx bis zu 4db laut Werbung)-
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