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  1. #1

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    Geschätzte Kosten für ein EFH

    Hallo,
    mein Mann und ich möchten gerne bauen. Wir haben auch schon ein Grundstück und sind momentan an der Planungsphase. Wir haben schon gewisse Vorstellungen, sind uns aber nicht sicher, wieviel uns manche Sachen teurer kommen würden. Vielleicht kann uns jemand da weiterhelfen?

    Zunächst einmal die Fakten: wir haben ein Hanggrundstück, ca. 580 qm groß.
    Wir dürften zweigeschossig (d.h. EG und OG als zwei vollwertige Geschosse) plus ein ausgebautes UG bauen. Geplant wäre nun, 9,5 x 12,5 m zu bauen.
    Wenn wir uns tatsächlich dafür entscheiden, dass OG als Vollgeschoss auszubauen, statt einem Halbgeschoss mit 1 m Kniestock, wieviel würde uns das ungefähr mehr kosten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viel mehr ist, schließlich sind es doch nur ein paar Ziegelreihen mehr und ich spare mir Gauben. Oder rechnen wir falsch?

    Die zweite Frage, die wir momentan diskutieren: Der Keller. Wir wollen definitiv einen, da wir wohl kaum Dachraum haben werden und evtl. Arbeitszimmer oder später Jugendzimmer in den Keller quartieren möchten. Nun ist die Diskussion zw. uns und unseren Vätern entbrannt, wieviel Keller (zwecks Kostenersparnis). Die einen meinen teilunterkellern, die anderen sagen bloß nicht, wegen diverser Probleme. Mein Mann und ich hätten gerne die vordere Hälfte des Hauses freigelegt, damit ca. die Hälfte bis 1/3 des Kellers als vollwertiger Wohnraum nutzbar ist. Der andere Teil wäre unterirdisch im Hang. Auf dem Grundstück müssen wir insgesamt auch 4 Höhenmeter bewältigen, also müsste das doch machbar oder sogar nötig sein. Mein Vater meint nun, das würde uns extrem viel kosten. Er würde den Keller komplett unterirdisch machen, weil alles andere zu teuer kommen würde. Kann mir jemand weiterhelfen, oder ist das ohne Plan nicht möglich?

    Die dritte Frage: Ich wollte schon einmal über das Internet momentane Baukosten grob berechnen lassen. Nun war das aber insofern schwierig, dass ich eben solche Angaben wie "zwei Vollgeschosse" und ein ausgebauter Keller am Hang (d.h. mit Wanne, wobei ich noch nicht weiß, ob weiß oder schwarz). Kann mir jm. sagen, wie man dies am besten ausrechnen kann? Quadratmeterpreis? Kubikmeter? Und Keller dann extra?

    Viele Grüße
    Sansibar
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  2. Geschätzte Kosten für ein EFH

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Kurz und schmerzlos, auch wenn es vielleicht nicht das ist was Du hören möchtest, aber es würde mich wundern, wenn irgendjemand mit diesen Infos auch nur annähernd Kosten schätzen könnte.
    Da kannst Du auch gleich Zahlen würfeln, die Wahrscheinlichkeit, dass Du den wirklichen Kosten auch nur relativ nahe kommst, geht gegen Null. Dafür ist die Sache zu komplex.

    Entweder man steigt tiefer in die Planung ein und lässt vom Architekten die Kosten ermitteln, oder man würfelt Zahlen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    abgesehen davon, dass Ralf recht hat....

    Auch unter Laien mal Hand aufs Herz:

    Du schreibst schlicht gar keine Details und die Ausführungspreise hängen davon nunmal ab!

    Beispiele:
    - Putz oder Klinker?
    - welcher KFW-Standard wird angestrebt?
    - FBH?
    - Welche Heizungsart? (Gas, WP....)
    - mit oder ohne Außenanlagen?
    - Massivhaus oder Fertighaus? Holzständer oder Stein?
    - ist beim Keller eine WW erforderlich? Gibt es ein Bodengutachten?
    - Garage? Falls ja: Fertiggarage oder gemauert? Falls gemauert: Was für ein Dach? Last not least: Wie groß??

    Man könnte jetzt lustig mit den Ausbaugewerken weiter machen und sich dann elegant zu den Details (Bodenbeläge, Treppenanlage...Sanitärkeramik...) weiter hangeln.
    Kann man aber auch lassen.

    Was die Nummer kostet weiß der Archi nach der Planung.
    Eine ganz grobe und völlig unverbindliche Kostenschätzung anhand der Basisdaten, sofern du diese noch lieferst, kann man sicherlich machen.
    Das ist aber dann auch nur eine grobe Hausnummer um zu schätzen ob die Bude eher tendenziell 500tsd Euro oder 300Tsd Euro kostet.

    Bitte auch nicht Dr. Google mit "durchschnittle Preise je QM in Regensburg" füttern.
    Da kommt dann eine Zahl....und ob die bei dir passt ist schlicht Zufall.

    Mal als Beispiel:
    Wir haben in einem Neubaugebiet gebaut.
    10 mal 10 EFH

    Nachbar rechts: 10 mal 10 EFH
    Nachbar gegenüber: 10 mal 10 EFH

    Kosten der Drei Häuser:

    Eins 450tsd Euro
    Eins 280tsd Euro
    Eins 350tsd Euro

    Grundstücke sind gleich groß, Grundstückpreis war demzufolge ebenso identisch.
    Die Unterschiede (zwischen "billig" und "teuer" liegen hier immerhin schlanke 170tsd Euro!!!) sind rein in der Ausführung begründet.
    Putz, Klinker....mit Keller, ohne Keller, Satteldach, Zeltdach...KFW 70, ENEV 2009.....gemauerte Garage, Fertiggarage, Carport...Parkett, Fliesen....

    Jeder hat "schlüsselfertig" gebaut und mit Ausnahme der Bodenbeläge innen viel selbst gemacht.
    Selbst der Ausführungsumfang, bezogen auf die Ausbaugewerke, war also vergleichbar.

    Thema Keller oder Teilkeller:
    Bei einem Hanggrundstück kann man unter Umständen mit einer Teilunterkellerung ein paar Euro sparen.
    Hier kommt es, mal wieder, auf die Planung des Hauses an und natürlich auf die Beschaffenheit des Bodens.
    Auf einem normalen Grundstück ist der zu erzielende Spareffekt aber recht überschaubar. Zwei Nachbarn in der Siedlung hatten mit dem Gedanken gespielt, es aber dann verworfen.
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  5. #4

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    kosten eines hauses können anhand einer ausführbaren planung aufgestellt werden. nach den angaben kann das nur auf ein glaskugellesen hinaus laufen.
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  6. #5

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    Wie will denn Dein Vater den kompletten Keller bei einem Hanggrundstück unterirdisch machen? Dann wäre ja noch das halbe Erdgeschoss unterirdisch? Frag jemanden, der sich damit auskennt.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Sansibar2125 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Mann und ich möchten gerne bauen. Wir haben auch schon ein Grundstück und sind momentan an der Planungsphase. Wir haben schon gewisse Vorstellungen, sind uns aber nicht sicher, wieviel uns manche Sachen teurer kommen würden. Vielleicht kann uns jemand da weiterhelfen?

    Zunächst einmal die Fakten: wir haben ein Hanggrundstück, ca. 580 qm groß.
    Wir dürften zweigeschossig (d.h. EG und OG als zwei vollwertige Geschosse) plus ein ausgebautes UG bauen. Geplant wäre nun, 9,5 x 12,5 m zu bauen.
    Wenn wir uns tatsächlich dafür entscheiden, dass OG als Vollgeschoss auszubauen, statt einem Halbgeschoss mit 1 m Kniestock, wieviel würde uns das ungefähr mehr kosten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viel mehr ist, schließlich sind es doch nur ein paar Ziegelreihen mehr und ich spare mir Gauben. Oder rechnen wir falsch?

    Die zweite Frage, die wir momentan diskutieren: Der Keller. Wir wollen definitiv einen, da wir wohl kaum Dachraum haben werden und evtl. Arbeitszimmer oder später Jugendzimmer in den Keller quartieren möchten. Nun ist die Diskussion zw. uns und unseren Vätern entbrannt, wieviel Keller (zwecks Kostenersparnis). Die einen meinen teilunterkellern, die anderen sagen bloß nicht, wegen diverser Probleme. Mein Mann und ich hätten gerne die vordere Hälfte des Hauses freigelegt, damit ca. die Hälfte bis 1/3 des Kellers als vollwertiger Wohnraum nutzbar ist. Der andere Teil wäre unterirdisch im Hang. Auf dem Grundstück müssen wir insgesamt auch 4 Höhenmeter bewältigen, also müsste das doch machbar oder sogar nötig sein. Mein Vater meint nun, das würde uns extrem viel kosten. Er würde den Keller komplett unterirdisch machen, weil alles andere zu teuer kommen würde. Kann mir jemand weiterhelfen, oder ist das ohne Plan nicht möglich?

    Die dritte Frage: Ich wollte schon einmal über das Internet momentane Baukosten grob berechnen lassen. Nun war das aber insofern schwierig, dass ich eben solche Angaben wie "zwei Vollgeschosse" und ein ausgebauter Keller am Hang (d.h. mit Wanne, wobei ich noch nicht weiß, ob weiß oder schwarz). Kann mir jm. sagen, wie man dies am besten ausrechnen kann? Quadratmeterpreis? Kubikmeter? Und Keller dann extra?

    Viele Grüße
    Sansibar
    Hallo,

    nehmt's mir nicht übel, aber...

    Das Haus hat mit den zwei Vollgeschossen schon ca 240 qm.
    Wieso bitte noch einen Keller?
    Das doch eh schon viel zu Groß für ne Hand voll Personen!

    Wer soll die enormen Heizkosten in 20 Jahren bezahlen?
    Dann noch die horrenden Summen fürs Renovieren, weil ihr 3x so viel Fläche habt wie andere Familien?

    Verbesserungsvorschlag:
    Anstatt eines Kellers kann man auch ein Gerätehaus oder eine Scheune in den Garten stellen,
    dann spart man sich auch noch das lästige schleppen der Reifen, Rasenmäher usw.!

    Bei über 150qm würde ich auf JEDEN FALL kfw40 bauen, ansonsten ist man irgendwann arm durch die Heizkosten.
    Wenn man das Haus als Altersvorsorge sieht, sollte es sowieso nicht zu groß sein. Wenn man nur noch zu 2. ist reichen 100qm locker, alles mehr belastet einen nur (Instandhalten, Putzen, Renovieren, Heizen) und lässt immer weniger Puffer für evtl. notwendige von der Krankenkasse nicht bezahlte Medikamente / Pflege etc.
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  8. #7

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    Bei über 150qm würde ich auf JEDEN FALL kfw40 bauen, ansonsten ist man irgendwann arm durch die Heizkosten.
    Und wenn das KfW40 jetzt 25000€ mehr als z.b. KfW70 kostet und man sich dadurch sagen wir 3000kWh/a spart, machst Du es dann immer noch auf jeden Fall?
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  9. #8

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    Angenommen das kfw70 haus hat eine endenergie von 50 kw/h pro m2.
    Das sind 18.000 kw/h pro Jahr.
    Eine kfw 40 haus angenommen 23 kw/h pro m2. Das sind 8200 kw/h pro Jahr.
    Macht ca. 1020 Euro vs ca 540 Euro. Heute !
    In 10 Jahren vielleicht 4080 vs 2160 euro pro jahr. Was macht also bitte mehr Sinn bei so einem riesigen Haus?
    Bin auf die antworten gespannt

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  10. #9

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    360m² ist aber ein klein wenig mehr als 150m² wie Du oben sagtest.
    Wie kommst Du drauf, dass KfW70 50kWh/m²a....ja was eigentlich? Heizwärmebedarf, Endenergiebedarf haben sollte? Heizwärmebedarf kanns jedenfalls nicht sein....23kWh/m²a Endenergie passen aber nicht zu KfW40. Das hat man ja schon an WW...

    Was mehr Sinn macht, nein ergibt? Den nötigen Invest gegen die gesparten kWh und die Kapitalkosten mit verschiedenen Preisteigerungszenarien durchrechnen.

    Wenn sich nämlich keins der realistischen Szenarien in der Lebensdauer des Hauses und v.a. der Heizung rechnet (Du weißt schon Primärenergiebedarf für das KfW Label und so), dann ist das nicht sinnvoll.

    Wenn Du gesagt hättest, dämme Dein Haus vernünftig, dass Du nur noch 50 oder 60% vom Ref. Haus brauchst, hätte ich zugestimmt, wenn die Kosten grob halbwegs im Rahmen bleiben.

    Ach ja: kWh und nicht kw/h
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  11. #10

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    @RockyT: deine Argumentation ist Unsinn. Was hat das mit der Größe des Hauses zu tun? Natürlich steigen die Heizkosten mit der Größe des Hauses (wobei selbst das nicht stimmt, denn die Hüllfläche steigt nicht linear mit der Wohnfläche, nimm mal ein Haus mit 10x10m , 6m hoch, Flachdach: ergibt eine Gesamthüllfläche von 440qm inkl. Bodenplatte- bei einem Haus mit doppelter Grundfläche also etwa 14x14m ergeben sich rd. 740qm also nicht das doppelte). Und mit zweifelsohne steigender Hüllfläche und größerem Volumen steigen auch die Kosten für Dämmung und Heizung. Das muß man reinholen, wer hier nicht klar nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten rechnet hat zuviel Geld.
    Vor etwa 6J. hat ein Bekannter sich eine Wärmepumpe installieren lassen, hat rd. 20k€ gekostet, gegenüber etwa 7k€ für Gasbrenntwerttherme inkl. Hausanschluß, das sollte sich dann so in 15-20J amortisieren. Jetzt hatte die Pumpe einen Schaden in Höhe von 6k€ , ich habe ihn dann gefragt, ob er zu Lebzeiten noch damit rechnet, dass sich das Ding rentiert..
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  12. #11

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    Ich hatte von Endenergie gesprochen.
    Primärenergie interessiert mich als Häuslebesitzer überhaupt nicht, da nicht aussagekräftig für meine laufenden Heizkosten. Das ist eher Politik die sich dafür interessiert.
    Viel wichtiger ist doch dass man generell wenig kWh aufwenden muss um das Haus auf 22° zu halten.
    Und ja, es ist erstmal " einfach "von mir gerechnet einfach nach den qm zu gehen. Aber weiß ich ob der TE nicht noch kleine Balkönchen , Erkerchen oder Türmchen baut in seinem riesigen Schloß?
    Ich denke mit 18.000 kWh Verbrauch kann man sich auf lange Sicht kaum mehr was zu essen leisten, ausser man bekommt ne fette Rente.
    Entweder man baut dann kfw 40 oder einfach ein kleineres kfw 70.

    Und der Kerl mit seiner WP. Er wollte halt was neues, cooles. So sind wir Männer halt.
    "Guck mal was ich geiles hab"
    Hätte er sich nen Porsche gekauft wäre das Bankkonto nicht um 10.000 euro sondern eher 50.000 euro ärmer :-D

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  13. #12

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    "ich würde auf jeden Fall..." und dann noch pauschalisiert auf die Größe bezogen...

    Was ein Stammtischgerede...

    Ob sich KFW40 lohnt kann man pauschal gar nicht anhand der Hausgröße sagen.
    Es kommt darauf an was genau zu investieren ist, um dies zu erreichen. Und dazu muss man das Gesamtkonzept des Gebäudes mit allen Rahmenparametern kennen!

    Wir haben 10 mal 10 mit rund 180qm als KFW70 gebaut.

    KFW55 oder noch besser wäre soviel teurer geworden das man, selbst mit ungünstigster Energiekostenprognose und dann noch "milchmädchenlike", nämlich ohne jeden Zinseffekt, schlanke 30 Jahre gebraucht hätte um auch nur die Mehrinvestition einzusparen. Geld gespart hat man da noch nicht....das macht man dann, theoretisch auf dem Papier, mit ner 30 Jahre alten Heizung in der weiteren Zukunft.

    Soll ja jeder selber wissen, ich hab hier so manchem Nachbarn vorgerechnet das sein Konzept selbst unter günstigsten Bedingungen rein rechnerisch Grütze ist.

    Meine Heizkosten im letzten Jahr, sprich Gas für Heizung und Warmwasser, betrugen in Summe 750Euro.
    Der linke Nachbar hat rund 20tsd Euro in die Hand genommen um KFW55 zu erreichen. (wie genau entzieht sich mir aufgrund mangelndem Fachwissen und Detailunterlagen. Unter anderem halt WP statt Gas, KWL usw.)

    Selbst wenn dieser nun völlig kostenlos heizen würde, was ja nicht geht, dann komme ich ganz platt gerechnet auf:

    20.000/750= 26,6Jahre

    Ich kann also 26 Jahre (!) heizen bevor ich auch nur einen Cent mehr ausgegeben habe.
    Die Wahrheit ist aber anders, 0,00Euro Heizkosten wird er nicht haben.
    Das die Energiepreise steigen ist hier zu vernachlässigen. Dies betrifft ersten beide Konzepte, zweitens müsste ich ja noch 20tsd Euro über 26Jahre verzinsen um es sauber darzustellen.

    Unterm Strich steht meine obige Aussage. Nach 26 Jahre fängt er, theoretisch, an Geld zu sparen...mit einer dann 26Jahre alten Heizung.
    Wenn die Heizung getauscht werden muss...geht es voll vor die Wand. Gasbrennwert ist preiswerter (die reine Heizung) als eine WP...

    Man kann es jetzt mit wilden Annahmen versuchen schön zu rechnen, einen vernünftigen Break Even, sprich innerhalb einer verhältnismäßigen Zeitspanne, wird man nicht erreichen.

    Auch dies ist wieder nur "ein Fall", je nach Gebäudekonzept kann dies anders aussehen.

    Daher sind Pauschalaussagen in diesem Bereich, insbesondere wenn man keinen Schimmer über den Detailfall hat, was für den Stammtisch.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von RockyT Beitrag anzeigen
    Angenommen das kfw70 haus hat eine endenergie von 50 kw/h pro m2.
    Das sind 18.000 kw/h pro Jahr.
    Wer 360 m² baut, kann sich wahrscheinlich auch problemlos 85 Euro Heizkosten im Monat leisten. Ich kenne Privatleute, deren Handy-Rechnung in dieser Größenordnung liegt!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Wer 360 m² baut, kann sich wahrscheinlich auch problemlos 85 Euro Heizkosten im Monat leisten. Ich kenne Privatleute, deren Handy-Rechnung in dieser Größenordnung liegt!
    Und auch wenn das sich verdoppelt würde es noch nicht weh tun...
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  17. #15

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    Rocky: Du musst Dich etwas mehr mit den Grundlagen beschäftigen, das zeigen allein Deine Aussagen zu KfWxy, Primärenergiebedarf etc...

    Primärenergie interessiert mich als Häuslebesitzer überhaupt nicht, da nicht aussagekräftig für meine laufenden Heizkosten. Das ist eher Politik die sich dafür interessiert.
    Dein genanntes KfW40 Kriterium bezieht sich aber genau auf den erlaubten Primärenergiebedarf im Bezug zu EnEV2009.

    ist aber vollkommen egal, weil Deine Pauschalaussagen, Werte und die "Rechnung" dazu total daneben sind...allein die Preissteigerung von 400% in 10a.
    ..rechne von mir aus mit 3% pro Jahr, aber nicht mit 15%...

    Und dass Energiebedarfsvermeidung (welcher Art auch immer) erst mal Geld kostet sollte Dir auch klar sein. Dieser Invest sollte sich über den geringeren Verbrauch wieder amortisieren, vor allem, darf man aber die Kapitalkosten nicht vergessen.
    z.B. machen 25.000€ mehr Invest bei 3,5% Zinsen, 300.000 Kredit und 1500€ Rate/Monat einfach mal 40.000€ mehr Zinsen auf die Gesamtlaufzeit aus, bei gleichbleibendem Zins...das will erst mal wieder reinkommen durch weniger Verbrauch und "effizientere" Heizung.
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