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  1. #1
    JResniz
    Gast

    Keller feucht und anscheinend nicht gemauert (1953) - kennt jemand sowas?

    Wir interessieren uns für ein Haus aus den Zeiten des Flüchtlingssiedlungsbaus (1953). Wir haben heute eine Begehung mit einer Architektin gemacht und die hat die Kellerfeuchte gemessen - feuchter Keller, wie zu erwarten - auch nicht weiter dramatisch, da wir ihn eh nicht benutzen wollen würden. Dann hat sie aber noch mit Hammer und Meißel ein wenig an der Wand rumgeklopft, da sie schauen wollte, wie das Mauerwerk aussah (der vermeintliche Putz war an der Stelle schon sehr weit abgebröckelt). Sie hat leider kein Mauerwerk gefunden, sondern nur noch mehr putzähnliche Substanz, die dann wirklich nass war. Sie hat uns dann dazu geraten einen Bautenschützer zu Rate zu ziehen und vor dem Kauf lieber die Wand anzubohren.

    Hat jemand mit Wohnhäusern aus dem Jahrzehnt schon mal eine ähnliche Erfahrung gemacht? Es wäre sehr ärgerlich, wenn wir das Haus kaufen, teuer sanieren und nach 10 Jahren sackt uns irgendwie das Haus weg.
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  2. Keller feucht und anscheinend nicht gemauert (1953) - kennt jemand sowas?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Den Ratschlag der Architektin befolgen und sich gut überlegen ein solches Objekt überhaupt zu kaufen - Denkt immer an den Wiederverkaufswert, im Hamburger Raum liegt dieser deutlich unter den Werten von 1970 - 1980.
    Nur mit Putz aus Putz wird der Keller nicht bestehen.
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  4. #3

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    Für einen Laien sieht es aus wie Putz, könnte aber z.B. Stampfbeton mit hohem Sandanteil sein. Oder was anderes... Aber das Baujahr schließt zumindest obriges Material nicht aus.

    Sandig, großflächig ohne Steine und bröselt beim darüberstreichen einfach weg und bei de m Alter heute gerne feucht.
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  5. #4
    JResniz
    Gast
    "Man hätte sich an Beton versucht" war glaube ich ihre Aussage - aber sie war sich nicht ganz sicher. Für Putz wäre es zu dick.
    Das es kein Schnäppchen ist wissen wir - das reine Haus kostet etwas unter 50 T€. Wir haben es aber mal versucht durchzurechnen. Wenn wir neu bauen würden, würde das etwa 280 T€ kosten. Wenn wir für 100 T€ sanieren und einen Wertgewinn von 50T€ dadurch hätten wären das etwa die Zinsen, die wir bei den 280 T€ mehr zahlen müssten. Für uns ist halt entscheident, ob man so etwas realistisch sanieren kann.

    Elektro, Leitungen, Dach etc. sind natürlich auch alles grenzwertig.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    "Man hätte sich an Beton versucht" war glaube ich ihre Aussage
    Dann hat sie in Ihrer Ironie bewiesen Ahnung zu haben und ihr solltet Ihren Rat folgen.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    Elektro, Leitungen, Dach etc. sind natürlich auch alles grenzwertig.
    Nachdem ich gerade die Erfahrung mache, was die Sanierung eines 60er-Jahre-Hauses so kostet, kann ich Dir verraten, dass das höchstwahrscheinlich nicht mit Deinen 100 T€ Sanierungskosten zusammenpasst.
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  9. #7
    JResniz
    Gast
    Ist ein Betonkeller in den 50ern ungewöhnlich?
    Was ist denn eine realistische Größenordnung? Die Architektin sagte, dass, wenn das Fundament statisch okay sein sollte das man mit 100-150T rechnen sollte. Aber auch nicht unbedingt alles auf einmal. Mit 100 qm ist das Haus kein Riese.
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