Werbepartner

Ergebnis 1 bis 6 von 6

Freistehendes Reihenendhaus

Diskutiere Freistehendes Reihenendhaus im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    MariaEH
    Gast

    Freistehendes Reihenendhaus

    Hallo, wir haben folgendes Problem: Wir haben einen Vertrag für den Bau eines Reihenendhauses einer 3-er Gruppe abgeschlossen. Nach Vertragsabschluss haben wir von unserem Bauträger erfahren, dass unser RMH-Nachbar (Unser Bauträger hat auch dieses Haus gebaut, es ist im Rohbau), gar nicht auf Grenze gebaut hat, sodass unser Haus zum RMH einen Abstand von ca. 20 - 30 cm haben wird.

    Zwischen uns und dem Nachbarn gibt es also eine Lücke. Haben wir jetzt ein Reihenhaus oder ein freistehendes Haus?

    Ist das, was unser Nachbar gemacht hat, überhaupt erlaubt (wir dachten, es sei selbstverständlich, dass man ein RMH von Grenze zu Grenze zu bauen hat). Da das nicht gemacht wurde, muss man dann nicht 3 m weg von der Grundstücksgrenze bleiben?

    Unser Bauträger will auf dem Grundstück unseres RMH-Nachbarn die Häuser im Dach verbinden, will seitlich die Lücke schließen und im Dachbereich Wärmedämmungsmaßnahmen ergreifen, was er im Kellerbereich bzw. EG-Bodenbereich genau machen will, wissen wir noch nicht, jedenfalls will er uns einen Keller bauen, der an allen vier Seiten aus WU Beton besteht, ob er die Bodenplatte an das Nachbarhaus anbauen will oder überhaupt darf, wissen wir nicht.

    Müssen wir mit Feuchtigkeitsproblemen im Kellerbereich bzw. im ganzen "Trennwandbereich" rechnen?

    Wir wissen z. B. auch nicht, ob unsere "Trennwand" jetzt wirklich eine Außenwand ist und somit eine Wärmedämmung wie eine Außenwand benötigt oder ob es doch eher eine echte Trennwand ist, bei der man mehr auf Schallschutz zu achten hätte, zumal wir nicht ausschließen können, dass unser Nachbar vielleicht doch irgendwann mal auf die Idee kommen könnte, sein Haus doch auf volle Grundstücksbreite auszudehen.

    Was wir uns fragen ist, ob diese 20-cm-Lücke anfälliger für Probleme mit Feuchtigkeit, geringerem Wärmeschutz, u. s. w. ist als eine "normale" zweischalige Trennwand mit einer Trennfuge von wenigen Zentimetern.

    Was uns auch beunruhigt, ist die Tatsache, dass wir keine Chance sehen, etwaige Schäden zu beseitigen, da man in eine 20-cm-Lücke ja wohl keine Maschinen oder Menschen zum Reparieren einbringen kann.

    Was wir vielleicht noch erwähnen sollten ist die Tatsache, dass unser Bauträger meinte, wir stünden uns doch eigentlich mit diesem Projekt besser als mit einem "normalen" REH, da wir quasi ein freistehendes Haus hätten und es mit Schallschutz daher schon gar keine Probleme mehr gäbe. Stimmt das?


    Vielen Dank im Voraus für jedwede Stellungnahme.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Freistehendes Reihenendhaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    07.2005
    Ort
    NRW
    Beruf
    Diplom Kaufmann
    Beiträge
    147

    Davon träume ich nachts...

    .. eine ordentliche Trennfuge zu haben. Der Schallschutz sollte perfekt sein!
    Bzgl. Wärmedämmung: Vielleicht sollten Sie für die Trennwand einen wärmedämmenden Stein (Poroton) nehmen? Feuchtigkeit sollte wg. WU-Wanne kein Problem darstellen!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Juchee...

    Na da fängt das Jahr ja gut an.
    1) WU-Beton sagt gar nichts. Wie oft muss man dass noch sagen? (Hallo Lärmi, nix wird gut!) Gut wirds nur mit einer fachgerechten Abdichtung oder mit einer - sauber geplanten und ausgeführten - Weissen Wanne.
    2) Ich kenne keine LBO, die einen so geringen Abstand zulässt. Entweder baurechtlichen Dispens oder vernüftig bauen.
    3) Mag ja sein, dass Ihr BU/GU/GÜ/BT die Flächen an den Aussenwänden sauber verschliesst. Trotzdem bildet sich dort eine relativ unkontrollierbare bauphy. Situation, die ich freiwillig nicht akzeptieren würde. Und dass es den Schallschutz verbessert ist auch nicht gewiss.
    4) Wenn das Mittelhaus schon steht, sollten Sie mit der Firma sprechen, dass Ihr haus um die 20 cm verschoben oder breiter wird - mit allen Folgen. Am besten hierfür eine Fläche aus dem Nachbargrundstück herausschneiden und Ihnen übertragen. In jedem Falle aber die Überbauung regeln!
    Und nen Baubegleiter nehmen!!!!!!!
    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    Freising
    Beruf
    Bauunternehmer
    Benutzertitelzusatz
    Bauunternehmer
    Beiträge
    13,416

    "mmmh"

    als Besitzer des zuerst erstellten Hauses wäre es mir sowas von wurscht wie der andere seine Abdichtung/Dämmung/Putz etc. einbringt ... vorrausgesetzt mein Haus wäre zuerst fertig bevor der andere zum bauen beginnt ... wenn es anderst iss würd´s mir wie dem Ralf "nur" bei dem Gedanken daran bereits den Magen umdrehn (!)
    .
    + MfG
    .
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    Freising
    Beruf
    Bauunternehmer
    Benutzertitelzusatz
    Bauunternehmer
    Beiträge
    13,416

    "mmmh"

    Komando zurück Thalhammer ... erst lesen dann denken
    .
    des mittlere steht ja bereits ... dann würd ich Ihr Haus mit dem Luftraum und den vielen Gedanken drumrum ned haben wollen ... entweder direkt ran mit "allen" was dazu nötig oder "forget it"
    .
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Gast_Max
    Gast
    Hallo

    ...und was treibt Ihren Bauträger zu sollch waghalsigen Aktionen?

    Hat sich die Baufirma des Nachbarn vermessen?
    Will der BU die Grundstücke nicht neu aufmessen lassen, damit Ihr Grundstück 20 cm breiter werden könnte?

    Ansonsten liegt da zumindest ein Irrtum vor --> Berechtigt zur Anfechtung des Kaufvertrages. Aber wie das genau funktioniert sollte der Fachmann prüfen.
    Achtung nach Bekanntwerden des Irrtums läuft die Anfechtungsfrist.

    Viel Erfolg
    Max
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen