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... Stegträger

Diskutiere ... Stegträger im Forum Architektur Allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    ... Stegträger

    Hallo,

    wer arbeitet schon länger mit den ...- Stegträger wie z.B. von
    Produktlink enrfernt

    Was sind die Nachteile verglichen mit den "normalen" Holzrahmenhäusern?

    Ist etwas über die Langlebigkeit bekannt? Das einfaches Holz über Jahrunderte überdauern kann, sieht man ja. Aber was ist mit den verleimten Schichthölzern?

    Danke und Gruß!
    Geändert von mls (07.04.2014 um 08:13 Uhr) Grund: Produktlink entfernt, geht auch ohne !! ... 2.flush
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  2. ... Stegträger

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  3. #2

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    das bauteil und die bauweise kann man auch ohne verlinkung als werbung füt einen hersteller besprechen.
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Die Konstruktionen mit Stegträgern sind fast ebenso haltbar wie Konstruktionen aus Vollholzträgern. Die Konstruktionen mit Stegträgern werden oftmals dann gewählt, wenn maximale Wärmedämmung eingebracht werden soll. Hier empfiehlt sich dann allerdings einblasdämmung um die Profile der Träger auch wirklich auzudämmen, Dämmung mit Mattenware ist hier sehr aufwendig.. Die Stege zeichnen sich bei Thermogrphien meist deutlich ab, weil sie immer noch einen relativ guten Wärmedurchgang bieten.
    Der Gesamtaufwand bei der Erstellung von Häusern und Dächern aus Stegträgern ist relativ hoch und leider zeigt sich das bei vielen Häusern. Für mich selber würde ich IMMER Vollholzträger verwenden.
    Im Sanierungsfall, den man auch nicht aus den Augen verlieren sollte, wird es mit Stegträgern sehr schwer etwas auszuflicken. Nach einem eventuellen Wasserschaden kann dies zu sehr aufwendigen und großräumigen Saniererungen kommen.
    Um es kurz zu machen. Häuser aus Stegträgern haben einige Vorteile und viele Nachteile. Die hohen Materialkosten und der Mehraufwand der Konstruktion stehen für mich in keinem gesunden Verhältnis zu dem bisschen mehr an Dämmleistung. Einen normalen Holzrahmenbau kann man kleinem Aufwand so ertüchtigen, das er eine mindestens gleiche Dämmwirkung erreicht, aber ein solideres Tragwerk hat, einen deutlich geringeren Leimanteil und ein solideres Grundgerüst.
    Ich habe mir früher einige Häuser angesehen die aus Stegträgern gebaut wurden. Einige Firmen halten sich an die Verarbeitungsvorschriften, viele haben sie anscheinend nicht einmal verstanden. Jeder hier gemachte Fehler fällt deutlich schwerer ins Gewicht, weil dieses Trägersystem recht ausgereizt ist. Haustechniker durchbohren oftmals voller Freude die dünnen Stege und freuen sich darüber Ihre Leitungen so einfach verlegen zu können. Jede Bohrung außerhalb der vom Hersteller angegeben Zonen kann aber das statische System empfindlich stören.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Also, ich mag die Dinger, weil mit recht geringem Aufwand, enorme Dämmstärken erreicht werden können.

    Allerdings muss man wissen was man macht. Das ist definitiv nix für diy-ler und manche Zimmereien. Die Gebäudegeometrie sollte ebenfalls einfach gehalten sein.
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  6. #5
    Avatar von Flocke
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    Ich mag sie ja auch, der Planungsaufwand ist aber schon deutlich höher und viele haben das System nicht verstanden.
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  7. #6
    MoRüBe
    Gast
    Tschuldige, bin ja bei Dir

    Sowohl die Planer als auch die Ausführenden müssen wissen, was sie tun. Und da gibts in dieser Republik nicht viele von. Und da zwei zu finden (Planer +Ausführender), tja, das ist schon fast nen Lottogewinn
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  8. #7

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    Sowohl die Planer als auch die Ausführenden müssen wissen, was sie tun. Und da gibts in dieser Republik nicht viele von. Und da zwei zu finden (Planer +Ausführender), tja, das ist schon fast nen Lottogewinn
    Liegt hier nicht bei allen Holzkonstuktionen das große Problem? Das Zusammenspiel von Architekt, Ingenieur und Ausführenden ist hier besonders wichtig. In meiner Praxis habe ich es immer wieder erlebt, dass der Architekt gemalt, sich aber noch nicht mit den beiden Anderen abgestimmt hat. Was dann dazu führte, dass dann die beiden Anderen Krücken basteln mussten um es doch noch hinzubekommen. Das dann meißtens noch bei großen Gebäuden.

    Die Stegträger haben schon einen großen Vorteil wenn es um Dämmstärken geht, da sind halt Massivholzträger, ab einem bestimmten Punkt, am Ende. Aber wissen muss man schon was man tut.

    Für meinen persönlichen Geschmack sehe ich für die Stegträger eine große Zukunft in der Dämmebene. Massivholzkonstruktionen sind stark im kommen. Darauf den Stegträger, egal ob Wand oder Dach oder Beides. Unterdeckplatte oder Putzträger drauf und dann das Ganze ausgeflockt. Für mich eine absolut ideale Bauweise. Diese Vorliebe muss ja nicht jeder teilen.

    Zum Thema der Leime, wir sollten uns damit anfreunden. Die heutigen Holzverleimungen kann man einfach nicht mehr mit der Brille der 60 er und 70 er Jahre sehen. Ein vernünftig geplanter Holzbau braucht die OSB und mit der tragen wir natürlich den größten Leimanteil in die Gebäude. Es gibt zwar alternative Nischen zur OSB, für mich sind diese aber noch nicht ausgereift oder mit Nachteilen verbunden. Die restlichen Holzprodukte KVH, Duo, Trio, BSH, BSP, Stegträger bringen realtiv wenig Leim in die Häuser. Außerdem hat die moderne Leimtechnik einen Quantensprung in der Ausnutzung des Rohmaterials Holz gebracht. Die leimfreien Produkte haben alle den Nachteil, dass die Ausnutzung des Stammes wieder deutlich nach unten gedrückt wird.
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast
    Friedel, das Problem ist, dass selbst die Hersteller der Stegträger teilweise nicht wissen, was sie tun. Das gibt bei einem Details, da fasst Du Dich an den Kopf und fragst, ob der Drogen nimmt.

    Und ja, Architekt und HRB, da treffen Welten aufeinander

    Und ganz dramatisch wirds, wenn der Statiker kommt, der mit sowas noch überhaupt keine Erfahrung hat....
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  10. #9

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    Rübe das Problem mit dem Statiker wäre noch in den Griff zu bekommen wenn der bereit ist zu lernen. Hatte mal in Naumburg in einem rießigen Gewerbeobjekt einen Statiker der vorher wahrscheinlich gar nicht wußte, dass es BSP gibt. Der Junge hat sich aber so in die Materie reingekniet, dass wirklich was Gutes rauskam. In Hamburg hatte ich einen Statiker der vorher wahrscheinlich auch nicht wusste das es so was gibt, aber eigentlich wusste er alles besser. Ein Katasthrophe. Es gibt schon ein paar richtig gute Holzbaustatiker. Ich hatte mir angewöhnt deren Adressen bei jeder Architektenberatung zu hinterlassen.
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  11. #10
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    Danke schon mal für die Antworten.
    Da es sich in meinem konkreten Fall um eine modulare Bauweise handelt, ist hoffentlich alles aufeinander abgestimmt.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    definiere "modular"
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  13. #12
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    "si modular" googeln... darf hier das Pferd nicht beim Namen nennen ;-)
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  14. #13

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    Habe nochmal Deine Eingangsfrage gelesen. Die Doppelstegträger sind ja schon ein alter Hut. Der Hersteller dieser Träger gehört nicht gerade zu den unbekannten. Verleimte Hölzer haben nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. In naher Zukunft wird es nur noch verleimte Konstruktionshölzer geben. Bedenken = Null.
    Die Internetseite sieht nicht schlecht aus. Es gibt interessante Ansatzpunkte. Um näheres zu wissen würde ich sagen abendfüllendes Programm mit einem Techniker der Firma.
    So kann man es auch machen, man muss es aber nicht.
    Warum Du dich gerade darauf eingeschworen hast, "nobody knows".
    Ein bisschen wundere ich mich allerdings über die Frage aus dem Mund eines Fluggerätemechanikers. ich mir vorstelle was Deine Kollegen, besonders die Altvorderen, aus dem Werkstoff Holz heraus geholt haben, da solltest Du einfach Vertrauen in den Werkstoff haben.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ich hab ja bewusst nicht nach´m link gefragt
    (könnt´ sein, dass ich solche "systeme" kenne),
    sondern wie du "modular" definierst
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zum einen ist die Lebenserwartung der damaligen Flugzeuge nicht gerade hoch gewesen und zum anderen.... Seit meiner Lehre bis Heute habe ich kein Holz im Flieger gesehen

    Ja, was ist modular? Eigentlich das, was man auch aus anderen Industriebereichen kennt... Diese Beton-Hausbau-Firma - Dennert glaube ich - die macht modularen Bau.
    Aber das Stecksystem mit den einheitlichen Bauteilen auf kosten der Individualität find ich super
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