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  1. #1

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    Heizen / Warmwasser über Pufferspeicher

    Schönen Tag alle miteinander !

    Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und russischen politischen Machtspielen mit der Gasversorgung, bin ich am überlegen, ob ich von Gas wieder auf feste Brennstoffe umsteigen soll.

    Die Ausgangssituation ist wie folgt:
    Wohnfläche 300m2, 4 Erwachsene, 2 Kinder
    Derzeitiger Gasverbrauch für Heizen und Warmwasser: 56.800 kWh pro Jahr.

    Zur Heizung selbst: Radiatorenheizung / keine FB, zwei Heizkessel angeschlossen:
    1.) Der "alte" Feststoffkessel Marke Stelrad / BJ 83 für Holz / Koks / Kohle
    2.) Vaillant VKS 35 E, einstufiger Gaskessel BJ 89

    Die Kessel können über Kugelhähne zu- oder weggeschalten werden.
    In den letzten Jahren nur Betrieb des Gaskessels.

    Warmwasser: zweischaliger Boiler mit ca. 150 liter. Im Inneren ist das eigentliche Brauchwasser, in der äusseren Schale zirkuliert das Heizwasser. Wasser wird über eine zweite Pumpe im Heizkreislauf erwärmt. Steuerung über Fühler / Tauchrohr am Boiler.

    Nun überlege ich aus ganz oben angeführten Gründen wieder mehr mit Holz zu heizen. Zu diesem Zweck wäre allerdings ein Pufferspeicher sehr sinnvoll, wofür im Vorratsraum neben dem Heizraum noch Platz wäre.
    Allerdings würden nur ein 1.000 ltr. Tank durch die Türoffnungen passen.

    Im Konkreten habe ich mir vorgestellt den Speicher durch den Feststoffkessel und den Gasbrenner zu beschicken und zwar so, dass bei zu niedriger oder nicht vorhandener Vorlauftemperatur des Feststoffkessel automatisch der Gaskessel feuert, womit eine automatische Heizung weiterhin gegeben wäre.
    Der Vorlauf würde über den Pufferspeicher beschickt werden, fraglich ist, ob auch der Boiler über den Puffer beschickt werden sollte, oder ob dies weiterhin direkt vom Kessel erfolgen sollte.

    Da der Gaskessel 35 kW leistet, könnte auch dessen Wirkungsgrad bei Befeuerung des Puffers erhöht werden, da dieser weniger takten müsste.

    Den Gaskessel möchte ich eigentlich nicht austauschen, da dieser seit 1987 absolut störungsfrei läuft, was bei den neuen, mehrstufigen, vollelektronischen Kesseln nicht immer gegeben scheint. Ausserdem glaube ich nicht, dass die Ersparnis so gewaltig wäre.

    Eine Solaranlage möchte ich mittelfristig auch miteinbeziehen. Glücklicherweise wurden beim Bau des Hauses Leitung vom Heizraum bis in den Dachboden (leer) verlegt.

    Jetzt wäre ich sehr dankbar, über Kommentare bezüglich Sinnhaftigkeit dieser Idee.

    Herzlichen Dank & LG
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  2. Heizen / Warmwasser über Pufferspeicher

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  3. #2

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    Hallo,

    gleich vorweg, der Gasverbrauch ist schon heftig. Vielleicht müßte man einmal genauer untersuchen wo die "Verbraucher" sitzen bzw. wo evtl. Wärme verloren geht. Je geringer der Wärmebedarf des Gebäudes, um so weniger muss ich eben heizen. Da gibt es viele Punkte an denen man optimieren kann, die Heizung ist nur ein Teil des Gesamten.

    Ein Puffer am Feststoffkessel ist schon sinnvoll, doch auch hier gilt, daß die Größe vom Gesamtkonzept abhängt. Bei Radiatoren werden üblicherweise relativ hohe Vorlauftemperaturen gefahren. Jetzt kann man ja rechnen, wieviel ich davon in einem Puffer nutzbar speichern kann. Gehe ich zum Beispiel von einer Vorlauftemperatur von 70°C und eine max. Speichertemperatur von 90°C aus, dann kann ich eben ca. 23.2kWh speichern. Wie lange das reicht und ob der Puffer damit unterdimensioniert ist, kann man aus der Ferne schlecht sagen. Hier spielen auch die Gebäudedaten eine Rolle, aber bei einem Jahresverbrauch von 56.800kWh gibt es sicher einige Punkte wo man optimieren kann.

    Auf jeden Fall würde ich einen Heizungsbauer vor Ort fragen. Er kann sich die Anlage anschauen und dann ein Konzept anbieten.

    Gruß
    Ralf
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