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  1. #1

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    Frage FBH HKV Wasser im Durchflussmengenmesser bräunlich?

    Hallo,

    die Durchflussmengenmesser im HKV zeigten nach dem Befüllen der FBH und während des Aufheizens klares Wasser. Bild 1
    Nach ca. zwei Wochen aktivem Estrichprogramm erscheint das Wasser in den Durchflussmengenmessern bräunlich? Bild 2+3

    Ist das normal oder muss ich mir Sorgen machen? Was könnten Ursachen sein?

    Viele Grüße, Tom
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  2. FBH HKV Wasser im Durchflussmengenmesser bräunlich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ist das Wasser behandelt worden? Oder wurde einfach Frischwasser in die Anlage gegeben.

    http://www.bosy-online.de/Korrosion_...ersystemen.htm
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für den Link... Ich tippe auf "einfach Frischwasser." ohne Vollschutzmittel. Wasserhärte: hart, gemäß WRMG vom 01.Feb.2007 (Gesamthärte °dH 19,30 0,03 TS, Gesamthärte als CaCO3 mmol/l 3,44 TS, Summe Erdalkalien mmol/l 3,4 TS) - eingefüllt am 24.3.14 Foto 1 - Foto 2 und 3 vom 8.4.14 also 3 Wochen später.

    Was ist zu tun?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Frage

    Ups, sogar nur 2 Wochen später. Schadensbegrenzung: schnellstens Austausch mit VE Wasser (demineralisiertes Wasser, deionisiertes Wasser, vollentsalztes Wasser, destilliertes Wasser) incl. zeitgemäßem Korrosionsschutzmittel?
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  6. #5
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    Wie wäre es denn erst mal mit ner kurzen Anlagenbeschreibung bevors gleich an die geisteraustreibung geht ?

    Pufferspeicher vorhanden, Material der Verrohrung, Wärmeerzeuger, Wasserinhalt etc ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
    Themenstarter

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    Pfeil

    Heizungsbauer wurde um folgende Prüfungen / Korrekturen gebeten:

    1. Mischinstallation mit verschiedenen Materialien / Metallen in der Anlage
    2. Nichtaufbereitung des Wassers ohne zeitgemäßes Korrosionsschutzmittel
    3. Sauerstoffeintrag im System

    Die Vorgehensweisen sind in der Montageanleitung der Gastherme beschrieben.
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  8. #7
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    Na dann wird ja alles gut ....

    Gruß
    Achm Kaiser
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  9. #8
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    Ausrufezeichen

    Daran glaube ich momentan noch nicht. Lernbereitschaft und Beratungsresitenz sind Gründe, weiterhin agieren noch betriebswirtschaftliche Gegner. (BT, HB)

    Mein Thermenhersteller war sehr hilfreich und hat mir eine Berechnungstabelle geliefert, wie das Wasser aufbereitet werden muss. Hier kommt es auf den Wasserinhalt Leistung der Therme usw. an.

    Eine gute Erklärung zum Sauerstoffeintrag gibt es auch bei Bruno Bosy, hier:
    http://www.bosy-online.de/Korrosion/...ungswasser.pdf

    Wie kommt es zur Eisenoxid-(Rost)biIdung im Heizungswasser? Da in jeder Heizungsanlage verschiedene Materialien eingesetzt werden (Eisen, Cu, Alu, Nirosta, Guss, Buntmetall, Kunststoff), haben wir in jeder Heizungsanlage eine Mischinstallation. Jedes Material hat eine andere chemische Wertigkeit (Spannungsreihe). In dieser Wertigkeitsskala liegt Eisen (FE) meistens an der untersten Stelle wie Ihr Heizkessel. Durch das Heizungswasser mit einem Ph-Wert unter 8 wirkt die ganze Heizungsanlage wie eine Batterie, das minderwertige Eisen (Anode) geht in Lösung gegenüber dem höherwertigem (Kathode) und es entsteht Hydroxid. Das Hydroxid kennen Sie, wenn Sie eine neu installierte Heizung nach 3 Tagen wieder auslassen, haben Sie eine ganz hellbraune Flüssigkeit im Heizungswasser. Das ist Hydroxid. Wenn zum Hydroxid dann Sauerstoff dazu kommt, bildet sich Eisenoxid (Rost). Sauerstoff kommt unweigerlich durch jede Verschraubung oder Ventil in die Anlage. Da dies ein nicht endender Prozess ist, kommt es also dazu, dass das Metall, meistens als erstes der Kessel, durchrostet.
    6 Jahre ist aber eine recht lange Zeit ! Es gibt Anlagen da passiert dieses nach 6 Monaten. Wenn Alu-Werkstoffe verwendet wurden, z.B. Wärmetauscher in Brennwertgeräten, geht dies auch in 6 Wochen. Das ist keine Seltenheit mehr! Verschlammte Fussbodenheizungen stammen auch von diesen und ähnlichen Prozessen.
    Dann gibt es noch das berühmte Magnetit, das ja in jeder Heizung ist, aber nicht dort hin gehört.Wie kommt es zur Magnetitbildung? Zur Magnetitbildung kommt es durch sauerstoffarmes Wasser, Magnetit löst sich vom Eisen und bildet eine Schutzschicht, es wird dadurch das Eisen geschützt. Jeder kennt die schwarze Brühe in alten Heizkörpern. Wenn Magnetit schützt, wieso schadet es dann der Heizung? ...
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  10. #9
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    Lernbereitschaft und Beratungsresitenz sind Gründe, weiterhin agieren noch betriebswirtschaftliche Gegner. (BT, HB)
    Wirklich ? Den Schuh können sich viele anziehen, auch so mancher mit nem Problem.
    Manche Fragen werden auch nicht ohne Grund gestellt ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10
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    Fotos fallen mir leicht... kann diese "Anlagenbeschreibung" mit dem Herzstück Wolf Gastherme CGB-2 bereits Abweichungen von normgerecht und fachgerecht erkennen lassen? Danke Tom
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  12. #11
    Avatar von OldBo
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    Was sollen die Bilder jetzt genau zeigen?

    Gruß

    Bruno Bosy
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  13. #12
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    Frage

    Mit den letzten beiden Bildern hatte ich versucht Achim Kaisers Wunsch nach einer kurzen Anlagebeschreibung nachzukommen und die Mischinstallation zu veranschaulichen. Mit der Hoffnung, dass die Mischinstallation mit den verschiedenen Materialien / Metallen in der Anlage nicht die Ursache der Braunfärbung darstellt. Auch davon ausgehend, dass in der Anlage nur Materialien verwendet wurden, die geeignet sind und die sich miteinander vertragen. Meine Erwartung ist, dass auf dem Markt für die Sanitär- und Heizungsinstallation nichts anderes angeboten wird...?

    Als Ursache der Braunfärbung sehe ich nun von den o.g. 3 Punkten vor allem die Nichtaufbereitung des Wassers ohne zeitgemäßes Korrosionsschutzmittel. Ist das korrekt? Bisher hat weder BT noch Heizungsbauer auf meine Anfragen und meiner Forderung nach Durchspülen und Neubefüllung geantwortet.
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  14. #13
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von tombenz Beitrag anzeigen
    Mit den letzten beiden Bildern hatte ich versucht Achim Kaisers Wunsch nach einer kurzen Anlagebeschreibung nachzukommen und die Mischinstallation zu veranschaulichen. Mit der Hoffnung, dass die Mischinstallation mit den verschiedenen Materialien / Metallen in der Anlage nicht die Ursache der Braunfärbung darstellt. Auch davon ausgehend, dass in der Anlage nur Materialien verwendet wurden, die geeignet sind und die sich miteinander vertragen. Meine Erwartung ist, dass auf dem Markt für die Sanitär- und Heizungsinstallation nichts anderes angeboten wird...?

    Als Ursache der Braunfärbung sehe ich nun von den o.g. 3 Punkten vor allem die Nichtaufbereitung des Wassers ohne zeitgemäßes Korrosionsschutzmittel. Ist das korrekt? Bisher hat weder BT noch Heizungsbauer auf meine Anfragen und meiner Forderung nach Durchspülen und Neubefüllung geantwortet.
    Als Anlagenbeschreibung reichen die Bilder nicht aus. Es reicht schon die Umwälzpumpe aus, um eine leichte Braunfärbung zu verursachen. Auch wurde nicht gesagt, was beauftragt wurde. Über das richtige Spülen, Reinigen und behandeln des Heizungsfüllwassers wird immer wieder gestritten. DIN-Normen und VDI-Richtlinien sind nur Empfehlungen und keine gesetzlichen Vorgaben. Letztendlich muss der Heizungsbauer sein Werk verantworten.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Frage

    Danke sehr für die Hinweise. Wenn ich zu Auftrag und Anlagenbeschreibung noch etwas herausfinde, melde ich mich.

    Wenn Aussagen wie: "wir haben das schon immer so gemacht", "Wasser ist schon immer und bei allen Installationen braun" und "nach gewisser Zeit bewegen sich meist die Anzeigen in den Durchflußmengenmessern gar nicht mehr"... stimmen, dann könnte man vermuten, man hofft, dass es keiner merkt oder es die Gewährleistungszeit ohne Probleme hält.

    Es bleiben für mich Fragen: Von welchen Bauteilen kommen solche Mengen Rost(?) innerhalb von 2 Wochen her, die geschätzte 200 Liter Wasser derart einfärben und stoppt dieser chemische Prozess irgendwann?

    Ich kenne eine Installation, in der das Wasser nach 10 Jahren noch glasklar ist - deshalb werde ich an dem Thema dranbleiben und bedanke mich für die ausgezeichnete Unterstützung hier im Forum.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Idee

    Die Wasserprobe des knapp 2 Monate alten Heizungswassers ergab:

    Geruch: muffig
    Farbe: braun
    Trübung: pos.
    Bodensatz: br. Niedergang, magn
    Leitfähigkeit μS/cm: 948
    pH-Wert: 7,6
    pH-Wert der Calzit-Sättigung: 7,8
    Säurekapazität bis pH 4,3 mol/m³: 3,2
    Gesamthärte °dH 16,0
    Karbonathärte °dH 8,9
    Eisen (ges.) Fe mg/l >10,0
    Chlorid Cl mg/l 101

    Empfehlung des Labors an die Heizungsfirma: Austausch des gesamten Wassers gegen VE-Wasser mit Heizungsschutz JTH-L
    Geändert von R.B. (31.05.2014 um 15:56 Uhr) Grund: link entfernt
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