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Welcher Stein

Diskutiere Welcher Stein im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Welcher Stein

    ...nochmal dieses Thema, 36,5Porenbeton oder 36,5 T14 bei einem feistehenden EFH mit einfachem Grundriss,50 cm Kniestock!?
    Wer kann mir bitte mit ehrlicher Meinung weiterhelfen,tendiere zum Porenbeton wg der besseren U-Werte,wie siehts mit Schall und Haltbarkeit aus?
    Vielen Dank!!
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  2. Welcher Stein

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  3. #2

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    Zitat Zitat von blaupm
    ...nochmal dieses Thema, 36,5Porenbeton oder 36,5 T14 bei einem feistehenden EFH mit einfachem Grundriss,50 cm Kniestock!?
    Wer kann mir bitte mit ehrlicher Meinung weiterhelfen,tendiere zum Porenbeton wg der besseren U-Werte,wie siehts mit Schall und Haltbarkeit aus?
    Vielen Dank!!

    Bei Schall ist Poroton nicht wirklich der Bringer, aber auch die Porenbetonsteine nicht.
    Da braucht man etwas schweres, wie einen Kalksandstein oder ähnliches. Die können leider aber nicht Wärmedämmen. Haben sie sich schonmal nach Holzspanschalungssteinen erkundigt? Da hat ein 30er Stein bessere Wärmedämmwerte und Schallschutzwerte wie die beiden oben genannten Materialien. Was sagen die Experten dazu?


    Gruß Holger
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  4. #3

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    Ich weiss nicht...

    was die Anderen dazu sagen.
    Ich sage dazu: Legoland.
    MfG
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    was die Anderen dazu sagen.
    Ich sage dazu: Legoland.
    MfG

    Floskel, aber keine Fakten. Tragt doch mal Fakten zusammen, und nicht nur hohle Floskeln.


    Nachteile der Porotonsteine:
    schlechterer Schallschutz
    Bröselstein beim Schlitze
    Spezialdübel bei Befestigungen
    kann man keine Schraube reindrehen
    schlechterer Wärmeschutz, dadurch zu dicke Wände --->Wohnraumverlust

    Porenbeton:

    fast alle Nachteile, die oben schon aufgeschrieben sind


    Vorteile:

    Homogenes Mauerwerk
    kann man auch "druntermauern"
    müssen nicht verfüllt werden --->keine Pumpenkosten

    Schalungssteine:
    können geschraubt werden
    sehr hohen Schallschutz
    keine Probleme, wenn hohe Lasten aufgehängt werden müssen
    sehr gute Wärmedämmung --->dünne Wände
    einfach zu verarbeiten
    wer Lego kann, kann auch diese Steine verarbeiten
    keine probleme mit zu geringer Tragfähigkeit aus Auflagern (keine Polster mauern müssen)
    ein Stein für alle Lastfälle (einfach zu bewehren)


    Wer trägt mal mit zu der Auflistung bei?


    Gruß Holger
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "jeder" Kramer lobt seine eigene Ware

    H.PF nachdem Du dich soweit auss´n Fenster lehnst schieb ich Dich mal zurück bevor´ste rausfällst.
    .
    Nachteile deiner Legosteine:
    .
    - Gewebespachtelung außen notwendig (!)
    .
    - Gewebe im Innenputz notwendig (!)
    .
    - Diffusionverhalten = hör ma lieber aus (!)
    .
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  7. #6

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    + Alles,was mehr als 2 cm Schraubenlänge braucht muss mit dem Bohrhammer gebohrt werden
    + Trägheit im Winter gaaaaaaaaanz langsam
    +
    +
    MfG
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    + Alles,was mehr als 2 cm Schraubenlänge braucht muss mit dem Bohrhammer gebohrt werden
    + Trägheit im Winter gaaaaaaaaanz langsam
    +
    +
    MfG

    Die erste Aussage ist definitiv falsch, eine normale Steckdosendose passt in die Holzschalung, die Wandstärke beträgt 45 mm.

    Also jede Schaube über 55 mm muß gebohrt werden.
    Und wie ist das bei den Tonsteinen? Da muß alles gebohrt werden, und fest bekomme ich auch nichts ohne einen besonders guten Dübel

    Und die Trägheit ist doch gut, Heizung kaputt, und trotzdem warme Füße,


    Ausserdem ist die Trägheit im Sommer genauso gut, die Wohnung ist über Nacht abgekühlt und tagsüber wird sie nicht so schnell warm, wie z. B. Fertighäuser.

    Wenn ich das Haus einmal ganz auskühlen gelassen habe, dann dauert es allerdings etwas länger wie bei einem Poroton oder Porenbetonhaus.
    Aber wer macht denn so etwas???

    Gruß Holger
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Josef
    H.PF nachdem Du dich soweit auss´n Fenster lehnst schieb ich Dich mal zurück bevor´ste rausfällst.
    .
    Nachteile deiner Legosteine:
    .
    - Gewebespachtelung außen notwendig (!)
    .
    - Gewebe im Innenputz notwendig (!)
    .
    - Diffusionverhalten = hör ma lieber aus (!)
    .

    Diffusionsverhalten: Ist das ein Fakt von dir der mit Erfahrungen untermauert werden kann oder ist das ein Bauchgefühl?


    Gewebespachtelung ist laut DIN notwendig, da hast du recht.
    Bekommen deine Porenbetonhäuser keine Gewebe?

    Gruß Holger
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Gewebespachtelung ist laut DIN notwendig, da hast du recht.
    Bekommen deine Porenbetonhäuser keine Gewebe?
    .
    laut Din welche Din ??? ... die Verarbeiterrichtlinien richten sich hier nach dem Untergrund = Dämmungen etc. = Gewebespachtelung ... Mauerwerk = keine (!)
    ... und die letzten 20 Jahren gab´s damit keine Probleme (!)
    .
    Probleme kriegt man bei diesen schwierigen Untergründen indem man Putzer finden die diese Untergründe zu marktüblichen Preisen dann putzen ... da wird gleich mal 5.-Euro/qm mehr genommen "gelle"
    .
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Diffusionsverhalten: Ist das ein Fakt von dir der mit Erfahrungen untermauert werden kann oder ist das ein Bauchgefühl?
    .
    dazu muss ich meinen Giftkasten mit den Unterlagen öffnen ... "aber" dazu fehlt mir jetzt die Zeit.
    .
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    vielleicht mal Fakten auf´n Tisch ???

    denn die rätselei hab ich noch "nie" gemocht (!)
    .
    - was kostet das Material pro qm für diese Bauweise ... sagen wir mal 36,5cm Wandstärke ???
    .
    - wie hoch ist der Lohnkostenanteil beim Verarbeiten dieser Bauweise ???
    .
    - wie hoch sind die Nebenkosten (Pumpe/Beton/Strom etc.) für diese Bauweise ???
    .
    - was verlangt der Putzer bei dieser Bauweise für Aussenputz o. Gerüst aber mit Gewebespachteluzng ???
    .
    - was verlangt der Putzer bei dieser Bauweise für Innenputz ... mit Gewebe oder ohne bei Kalk-Gipsputz ???
    -
    - was verlangt der Putzer bei dieser Bauweise für Innenputz beim reinen Kalk-Putz ... mit Gewebe oder ohne ???
    .
    - ist ein Spritzbewurf nach Herstellervorordnung (Heratekta) notwendig ???
    .
    ich werde dann gerne meine marktübliche Preise dagegen stellen um zu sehen wie die Baustoffe preislich gegenüberstehn (!)
    .
    + MfG
    .
    P.S. und dann können wir uns über diffusionverhalten unterhalten.
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  13. #12

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    hier mal was zum nachlesen
    http://www.die-sachverstaendigen.com/3139.html

    mein fazit:
    geeignet für einfachst strukturierte ( um nicht zu sagen langweilige ) wohnhäuser.
    für alles andere birgt die ausführung mehr probleme als vorteile.
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    hab ich´s mir doch gedacht

    Danke Sepp für den Link (!)
    .
    Bundesverband der Leichtbauplattenindustrie :“Putze auf Leichtbauplatten“
    .
    Der Schalungsstein ist mit einem vollflächigem Spritzbewurf der MG III zu versehen, durch den Spritzbewurf ist eine Untergrundverfestigung von mindestens 6.000 N/mm² zu erreichen. Eine Standzeit bis zum Aufbringen des Unterputzes von mindestens 4 Wochen, ist einzuhalten. Der Untergrund darf nicht übermäßig durchnässt sein, Mauerwerksteile ohne Abdeckungen sind gegen eindringendes Wasser zu schützen. Der Unterputz ist durch einen geeigneten Leichtunterputz herzustellen, mit einem E-Modul von ca. 1.800 N/mm². Der auf den Unterputz aufzubringende Edelputz sollte kein höheres E-Modul besitzen wie der Unterputz.
    .
    Hier greift die handwerkliche Putzregel : „Von innen nach außen immer weicher „
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Josef
    .
    dazu muss ich meinen Giftkasten mit den Unterlagen öffnen ... "aber" dazu fehlt mir jetzt die Zeit.
    .
    Nein, müssen Sie nicht. Bitte das Thema Diffusion durch Wände nicht überbewerten (siehe DIN 4108). Außerdem: Häuser "atmen" nicht über die Wände (genauso nicht wie Menschen) sondern der Luftaustausch erfolgt über lüften.
    MfG
    Schwabe
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  17. #15

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    Na, da frag ich mich doch...

    warum wir dann baupy. Berechnung zur Dampfdiffusion (Glaser & Co.) betreiben und warum es immer wieder zu Tauwasser im Bauteilquerschnitt kommt?
    MfG
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