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Heizungstrang wie viel Heizkörper und was dann

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  1. #1

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    Heizungstrang wie viel Heizkörper und was dann

    Hallo
    habe vor knapp 2 Jahren eine neue Brennwertheizung einbauen lassen. Soweit so gut. Das Haus hat eine ca. Höhe von 12 Meter, also sollten 1,2 bar rein rechnerisch reichen, aber ich habe viele Ringkreise und an einem Strang plätschert es an einem kleinen Einrippenheizkörper, wenn man mehr als 2 den Thermostat aufdreht. Der Kessel lief bis gestern auf einen Druck von 1,5 bar und ich dachte, verdammt das reicht wohl immer noch nicht. Meine alte Anlage lief so mit 1,8 bar.
    Also ließ ich heute bei der Wartung Wasser auffüllen, weil man das leider nur über den Behälter für weicheres Wasser machen soll, sonst hätte ich das selber nachgefüllt. Nun läuft die Heizung auf ca. 1,9 bar und wieder, zwar etwas besser plätschert es an der Heizung. Der Monteur konnte sich das auch nicht erklären, wo da noch eine Luftblase sein könnte, wie auch, er schaute sich auch nicht das Rohrsystem an.
    Bis zum heutigen Tag hatte ich den betroffenen Heizkörper mehrmals entlüftet und immer kam Luft raus, dann rauschte sie hörbar besser. Nach dem letzten Entlüften war (trotz das die Druckwerte lt. Armatur an der Heizung konstant blieben) wohl zu wenig Druck im Kreislauf.
    Heute hoffte ich, dass das mit dem Auffüllen und dadurch erhöhten Kesseldruck, Besserung einstellen wüde. Leider nicht so, wie ich gehofft hatte. Der Monteur ist wieder weg und nun abends könnte ich das vorführen, weil nun läuft die richtige Heizphase. Toll!
    Vielleicht ist aber auch in meinem Rohrsystem das Hinderniss zu sehen, welches ich hier nun mal erfragen möchte, denn teures Suchen kann ich mir aktuell leider nicht leisten.
    Im Keller steht die Heizung. Von dort aus gehen zwei Stränge von der Heizung weg. Leider wurde das alles vor meiner Zeit verlegt und ich habe nur einiges erneuert.
    Zahl der Stränge und der dahinter liegenden Heizkörper
    1.2. Stranganschlüsse
    I,II,III - XI Heizkörper

    1. 18er Rohr hat einen T Stück und geht an ein 15er Rohr zu einen Heizkörper(I) ins EG, das 18er Rohr geht ins 1. OG zu einem Heizkörper( II), dann per 18er Rohr zu einem Heizkörper( III) im 2. OG genau da drüber, also gerade mal Steigleitungsunterschied, dann geht die Leitung reduziert mit einem 15er Rohr ins 3.OG an dem hängen dann 3 weitere Heizkörper,( IV,V,VI) im Ringsystem alles mit 15er Rohrleitung.

    2. 18er Rohr geht an der Kellerdecke entlangt zuerst zu einem Heizkörper (VII) ins EG der per 15er Rohr an die Leitung angeschlossen ist (T Stücke), dann geht die 18er Leitung weiter zu einer Steigleitung 15er Rohr, diese Leitung geht ins 1.OG, wo dann zwei weitere Heizkörper (1* 160*50 (VIII) und 60*60 (IX) immer Doppelrippen) angeschlossen sind. Diese Steigleitung geht aber noch weiter ins 2.OG wo dann noch zweit weitere Heizkörper angeschlossen sind ( 180*50 (X) und ein 60*100 (XI) Einrippen Modell). Unten im Keller geht das 18er Rohr danach noch etwas weiter, um am Schluss einen weiteren Heizkörper XII im EG zu versorgen, der vermutlich auch per 15er Rohr angeschlossen wurde.

    Ich weiß, sinnvoll scheint diese Verschachtelung nicht zu sein, aber ich habe sie nicht so gebaut. Ein Freund (Heizungsmonteur) meinte damals, dass sollte noch klappen, denn es hängen ja nicht vier große an einer 15er Leitung.
    Ich dachte auch, wenn genug bar dran hängen, müsste es doch gehen. Ein Umbau der 15er Steigleitung auf 18 wäre sehr aufwendig gewesen und deshalb verworfen worden.
    Nun meine Frage zu den Fachleuten. Ist das der Grund, dass es plätschert? Jetzt im Augenblick (Heizphase) zeigt Heizkörper XI Besserung, nachdem der Druck heute erhöht wurde, aber das Plätscher ist nicht richtig weg.
    Alle Heizkörperthermostate sind einstellbar. Auch das wurde damals gemacht, aber nicht einer schaute auf die Leitungen.

    Heizkörper I, VII, XII im EG haben richtig Dampf, nerven aber auch, weil man die Fließgeräusche zeitweise sehr hört.

    Heizkörper II, III im 1.OG haben auch richtig Dampf und IV,V, VI im 3.OG seit heute erst wieder etwas mehr, nachdem der Druck erhöht wurde. Vorher machten die Heizkörper auch immer Wasserstart Geräusche. Ich meine keine typichen Fließgeräusche, eher so ein Startseuseln.

    Heizkörper VIII, IX im 1.OG laufen auch normal.

    Heizkörper X wird gut warm, aber auch da gibt es solche Startgeräusche, wenn man von 2.2 auf 3 stellt. Richtig das Starten der Wassersäule oder wie man das nennen soll.

    Heizkörper XI ist eben mein plätscher Heizkörper, aber erst ab 2.1 und höher.

    So, nun würde ich mich freuen, was man da machen bzw. ob ich damit Leben muss etc. Die Idee u.a. die Modulation der Pumpe von 2 auf z.B. 4 zu stellen (erhöht ja auch den Druck) brachte nichts.
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  2. Heizungstrang wie viel Heizkörper und was dann

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  3. #2
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    Leg einfach mal Wasserwaage auf den *Plätscherer* ... vermutlich lässt sich der nicht sauber entlüften weil keine Steigung zum Entlüftungspunkt vorhanden ist ....

    *Einrohr* und voreinstellbare Ventile .... schlechte Kombination.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Achim Kaiser,
    danke für die Tipps. Ja, dass mit dem Problem in der Waage Heizkörper hatte ich an einem alten ausgetauschten Radiator. Der Hing genau am Ventil höher, als an der Entlüfterschraube. Das war auch ein Akt. Entlüften am Ventil.

    Wie soll ich das verstehen? Einrohr? Ja, nachdem Heizkörper geht nichts weiter nach oben. Und warum schlecht voreinstellbare Ventile? Habe alle Werte probiert 1-7 und N.
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von renovierer7 Beitrag anzeigen
    Hallo Achim Kaiser,
    danke für die Tipps. Ja, dass mit dem Problem in der Waage Heizkörper hatte ich an einem alten ausgetauschten Radiator. Der Hing genau am Ventil höher, als an der Entlüfterschraube. Das war auch ein Akt. Entlüften am Ventil.

    Wie soll ich das verstehen? Einrohr? Ja, nachdem Heizkörper geht nichts weiter nach oben. Und warum schlecht voreinstellbare Ventile? Habe alle Werte probiert 1-7 und N.
    Bei einer Einrohrheizung kommt es darauf an, nach welchem System sie gebaut ist.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  6. #5
    Themenstarter

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    @ Achim Kaiser *Einrohr* und voreinstellbare Ventile .... schlechte Kombination.

    Ich habe aber kein Einrohrsytem! Vermutlich spielen zwei Faktoren eine Rolle, die ich zwar nicht lösen will und kann. Zu dünner Querschnitt des Rohrs und 2. hängt der plätscher Radiotor am Ende und zudem nicht in der Waage, was ja, wenn in der richtigen Richtung schief ok wäre. Nur die Luft wandert wohl gerne Richtung Thermostat, obwohl ich an der Entlüfterschraube gut Luft rausbekomme. Nur interessant ist, dass immer mal wieder Luft vorhanden ist.
    Die Heizungsfirma, wie viele andere damals, hat es nie interessiert, was für Leitung aus dem Keller liefen. Die wollten alle nur ihre Brennwerttechnik verkaufen.
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