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  1. #1

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    Hausanschluss mit 3x25A noch ok?

    Hallo!

    Wir haben ein kleines Zweifamilienhaus aus den 60ern gekauft, das wir zum EFH umfunktionieren. Der Hausanschlusskasten ist mit 3 x 25A "Panzersicherungen" (heißen die echt so?) ausgerüstet. Von dort aus geht es in einen 1994 erstellten Zählerkasten, der sinnigerweise mit 3 x 35A Vorsicherungen versehen ist.

    Ein befreundeter Elektriker war vor Ort und meinte, wir könnten ja einen Erhöhungsantrag auf 3 x 35A oder auch mehr beim Netzbetreiber stellen, schien es aber nicht für zwingend zu halten, da er hinzufügte "Kostet halt auch Geld.". Wir werden sicher schon ordentlich Elektrogeräte betreiben (Induktionskochfeld/Backofen/Spülmaschine/Wasserkocher/1-2 WaMa/Trockner), von denen auch viele parallel laufen könnten, aber Warmwasserbereitung/Heizung sind nicht elektrisch und momentan ist auch kein E-Auto in Sicht.

    Wenn ich die oben genannten jetzt grob summiere (3 Platten beim Kochfeld), dann bin ich da ja schon in der Gegend der Leistung, die 3x25A entspricht, [wobei ich nicht berücksichtige, dass natürlich die Geräte selbst im Betrieb kaum gleichzeitig die volle Leistung ziehen]. Und das würde ja voraussetzen, dass die Last gleichmäßig auf die Außenleiter verteilt ist. Ich würde ja nur ungern darüber nachdenken müssen, ob ich mir jetzt eine Tasse Tee kochen darf, oder ob die 3kW des Wasserkochers den Hausanschluss überlasten...

    Was meint Ihr? Erhöhen? Auf welchen Wert?
    Ich würde mich über Meinungen freuen!

    Beste Grüße
    Gurkensalat
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  2. Hausanschluss mit 3x25A noch ok?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    Der Hausanschlusskasten ist mit 3 x 25A "Panzersicherungen" (heißen die echt so?) ausgerüstet. Von dort aus geht es in einen 1994 erstellten Zählerkasten, der sinnigerweise mit 3 x 35A Vorsicherungen versehen ist.
    Meiner Meinung nach kann/darf das aber gar nicht sein.
    Die "Panzersicherungen" (NHS-Niederspannungshochleistungssicherungen) dürfen nicht geringer als die Vorsicherungen im Zählerkasten sein.

    Gruß Helge 2
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  4. #3

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    Zitat Zitat von helge2 Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach kann/darf das aber gar nicht sein.
    Die "Panzersicherungen" (NHS-Niederspannungshochleistungssicherungen) dürfen nicht geringer als die Vorsicherungen im Zählerkasten sein.

    Gruß Helge 2
    Na ja kann darf, sinnig ist es natürlich nicht, da hat der Elektriker einfach die üblichen Werte in den Zählerkasten eingestetzt.

    Es kann aber durchaus sein dass die Sicherungen im Hauptanschlusskasten mal einfach durch kleinere ersetzt wurden. Bei so alten Häusern wurde das auch schon mal von den Besitzern gemacht, die haben das nicht so genau genommen.

    Ich würde mal einen eingetragenes Elektrounternehmen vorbeikommen lassen, eventuell können die Sicherungen auch ohne Antrag geändert werden. Der kann auch mal den Potentialausgleich etc. unter die Lupe nehmen.

    Aber selbst 3x25A werden wahrscheinlich ohne Durchlauferhitzer ausreichen. Ich habe "nur" 3x35A und wir haben einen Elektro Durchlauferhitze Induktionskochfeld Backofen.....und ime Keller Tischkreissäge Hobel...........
    Es ist ja nie alles gleichzeitig an und selbst wenn ein geringer Überstrom in einem Strang herrscht "fliegt" die Sicherung ja nicht sofort.
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  5. #4

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    Welche Leitung (Querschnitt, z.B. 4x16 oder 5x16) ist denn vom HAK zum Zählerschrank gelegt?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Rudolf Rakete Beitrag anzeigen
    Es kann aber durchaus sein dass die Sicherungen im Hauptanschlusskasten mal einfach durch kleinere ersetzt wurden. Bei so alten Häusern wurde das auch schon mal von den Besitzern gemacht, die haben das nicht so genau genommen.
    Sollte der HAK, also der Teil VOR dem Zähler nicht verblombt sein? Ergo kann/darf man dort doch nichtmal ran um die Panzersicherungen im HAK zu wechseln als Privater, oder sehe ich das falsch? Sonst könnte ich meinen Strom ja auch direkt dort abgreifen ohne über den Zähler zu gehen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Kater432 Beitrag anzeigen
    Sollte der HAK, also der Teil VOR dem Zähler nicht verblombt sein? Ergo kann/darf man dort doch nichtmal ran um die Panzersicherungen im HAK zu wechseln als Privater, oder sehe ich das falsch? Sonst könnte ich meinen Strom ja auch direkt dort abgreifen ohne über den Zähler zu gehen.
    Ach weißt Du früher kannten die Leutchen manchmal einen der hat das dann wieder verplompt. In den sechtzigern, war vieles anders. Bei meinem Anschlusskasten (auch aus den 60) kann man die Sicherungen sogar ohne die Verplombung zu öffnen tauschen. Das ist noch ein Bakalitkasten mit Schraubsicherungen.
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  8. #7
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    Danke schon mal für die Rückmeldungen!
    Zu den Rückfragen: Auf dem Sicherungskasten ist auch ein Aufkleber mit 25A, die Sicherungen passen dazu, verplombt ist es auch noch. Insofern gehe ich davon aus, dass das schon immer so war. Soweit ich weiß liefert der Netzbetreiber einen PEN, der erst im Zählerkasten aufgeteilt wird. Da soll ein Erdspieß oder Fundamenterder (falls wir aufgraben lassen) verlegt werden, um ordentlich zu erden. Leitung ist angeblich ausreichend (keine Ahnung, glaube es war 16-quadrat, aber ob vier oder fünf - gar keine Ahnung).
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  9. #8
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    Bearbeitungszeit schon rum... Mit "Sicherungskasten" meinte ich natürlich "Hausanschlusskasten".
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  10. #9

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    auf dem landwirtschaftlichen betrieb meines Vaters war der Hausanschlusskasten nie verplombt. Da regelmäßig die Sicherung gegangen ist, haben wir die immer selber getauscht.

    Waren gelbe Diazed Schraubsicherungen. Jedes Mal, wenn man den Stern-Dreieckschalter vom Gebläsemotor (11kW) in der Getreidetrocknungsanlage zu schnell weiterschaltete, musste man Sicherung wechseln gehen.

    Naja. Mittlerweile wurde vom Dachständer auf Erdkabel umgestellt, und die gesamte Anlage ordentlich überarbeitet.
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  11. #10

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    Wer ist denn der zuständige Netzbetreiber?
    Närrgieh, Ehonn, Wattstärke Kleinkleckersdorf etc. (in der Region Nbg. gibts davon ja einige)?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    Danke schon mal für die Rückmeldungen!
    Zu den Rückfragen: Auf dem Sicherungskasten ist auch ein Aufkleber mit 25A, die Sicherungen passen dazu, verplombt ist es auch noch. Insofern gehe ich davon aus, dass das schon immer so war. Soweit ich weiß liefert der Netzbetreiber einen PEN, der erst im Zählerkasten aufgeteilt wird. Da soll ein Erdspieß oder Fundamenterder (falls wir aufgraben lassen) verlegt werden, um ordentlich zu erden. Leitung ist angeblich ausreichend (keine Ahnung, glaube es war 16-quadrat, aber ob vier oder fünf - gar keine Ahnung).
    Wenn der PEN erst im Zählerschrank getrennt wird, liegt vom HAK zum Zählerschrank eine 4 adrige Leitung (hier vermutlich NYM 4x16).
    16 Quadrat darf im HAK mit 63A abgesichert werden.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von drsos2 Beitrag anzeigen
    Wenn der PEN erst im Zählerschrank getrennt wird, liegt vom HAK zum Zählerschrank eine 4 adrige Leitung (hier vermutlich NYM 4x16).
    16 Quadrat darf im HAK mit 63A abgesichert werden.
    Mit was das abgesichert werden darf sagt immer noch das EVU.
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  14. #13
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Dann beauftragt man entweder einen Elektro-Fachbetrieb und dieser nimmt dann Kontakt mit den SW auf oder ein zuständiger Mitarbeiter der SW FO schaut sich das vor Ort an.
    Bevor man weiter im Dunkeln tappt
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Rudolf Rakete Beitrag anzeigen
    Mit was das abgesichert werden darf sagt immer noch das EVU.
    Wo steht das denn (TAB?)

    Ich meine die Strombelastbarkeit einer 16 Quadrat Leitung laut Tabelle.
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