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  1. #1

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    Ist da was Wahres dran?

    Mit Bangkirai wird angeblich geschummelt:
    Die-Schummelei-mit-falschem-Bangkirai-Tropenholz
    Geändert von Achim Kaiser (12.04.2014 um 19:50 Uhr) Grund: Link repariert
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  2. Ist da was Wahres dran?

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  3. #2

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    Ich persönlich denke schon. Begründen kann ich es nicht. Bei anderem Holz wird auch zum Teil geschummelt. Also warum auch nicht hier?
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  4. #3
    Avatar von ars vivendi
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    Deswegen, kauft weiter Bankirai und weiteres Importgedönse oder Chemie Wpc anstatt einfach auf robuste einheimische Hölzer zu gehen, Was Mode und Prestige doch so ausmachen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ars vivendi Beitrag anzeigen
    Deswegen, kauft weiter Bankirai und weiteres Importgedönse oder Chemie Wpc anstatt einfach auf robuste einheimische Hölzer zu gehen, Was Mode und Prestige doch so ausmachen.
    Naja, es gibt eben auch Einsatzbereiche, da sind Tannenbaum, Randfichte und Krueppelkiefer eben doch nur 2.Wahl.
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  6. #5

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    Man Sascha, ich könnte Dich knutschen.

    Bangkirai ist nichts anderes als ein Handelsname für die Pflanzenart "shorea laevis". Es gibt, übrigens für alle exotischen Hölzer eine Vielzahl von solchen Phantasienamen. Außerdem gibt es in diesen Pflanzenarten enorme Abstufungen in den Eigenschaften. Bestes Beispiel hier das bekannte Meranti. Das gibt es in light red, dark red, red, yellow, white. Dann kann es auch noch Seraya und Balau heißen. Man muss also nicht einmal besch.... und der Kunde bekommt trotzdem ein ungeeignetes Holz.

    Es gibt resistente einheimische Hölzer die man noch durch Thermobehandlung aufrüsten kann. Es gibt keinerlei Grund warum man sich mit den Exoten beschäftigen soll. Zumindest nicht worum es hier immer geht (Terasse).
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  7. #6

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    Zitat Zitat von karo1170 Beitrag anzeigen
    Naja, es gibt eben auch Einsatzbereiche, da sind Tannenbaum, Randfichte und Krueppelkiefer eben doch nur 2.Wahl.
    Scherzkeks!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    wieso scherzkeks ?
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  9. #8

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    Weil wohl keiner auf die Idee käme so was einzusetzen. Deshalb Scherz oder auch Scherzkeks.
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  10. #9
    Avatar von Flocke
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    Obwohl ich auch tropische Harthölzer verarbeite, sollte man sich auch mal vor Augen führen um welches Geschäft es hier geht. Sicherlich handelt es sich um schöne und haltbare Hölzer, dennoch sterben jedes Jahr viele Umweltschützer, Bauern und Eingeborene, weil sie dem Holzeinschlag, und somit dem Geld, im Wege stehen. Von den vielen Tieren denen Ihr Lebensraum geraubt wird will ich hier gar nicht anfangen. Es gibt nur wenige Holzarten die mehr mit Korruption, Mord und Zerstörung der Natur in Verbindung gebracht werden können.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Weil wohl keiner auf die Idee käme so was einzusetzen. Deshalb Scherz oder auch Scherzkeks.
    Keiner? Hmm, was meinst du denn, welches Holz jahrhundertelang im Bergbau zum Abstuetzen genutzt wurde? Oder aus welchem Holz die gerade im Erzgebirge zahlreichen Holzgiebel-Verkleidung an den Haeusern bestehen?
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  12. #11

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    @ Karo, erstmal was ist eine Randfichte????? Zweitens wo wachsen den Krüppelkiefern????? Drittens weißt Du warum man eine bestimmte Holzart im Bergbau verwendet hat. Bestimmt nicht wegen der Haltbarkeit wie das bei "shorea laevis" der Fall ist, dass hatte andere Gründe.
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  13. #12

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    Ach noch was, ich weiß tatsächlich nicht welches Holz die Erzgebirgler für Ihre Holzverkleidungen genutzt haben. Aber man hat immer das Material verwendet was in der Region gut verfügbar war auch wenn es vielleicht nicht 100% dafür geeignet war. In der Rhön wo ich herkomme war es Buche, durchaus kein resistentes Holz.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Es gibt resistente einheimische Hölzer die man noch durch Thermobehandlung aufrüsten kann. Es gibt keinerlei Grund warum man sich mit den Exoten beschäftigen soll. Zumindest nicht worum es hier immer geht (Terasse).
    Was haltet ihr von Eiche als Terrassenbelag?

    Eiche "arbeitet" anscheinend sehr, d.h. im Sommer fällt der Kuli zwischen den Dielen durch. Im Winter steht das Wasser bei Schneeschmelze, weil sich die Dielen ausdehnen.

    Würde da Eiche mit Thermobehandlung helfen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    @ Karo, erstmal was ist eine Randfichte?????
    google: Randfichten --> Exportholz aus der Region Erzgebirge

    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Zweitens wo wachsen den Krüppelkiefern?????
    Einheimische Hoelzer, wachsen bevorzugt um Fichtelberg- und Keilbergplateau. Benoetigen langanhaltende Frostperioden und extra sauren Boden, um nicht zu rasch zu wachsen. Dank Hoehenlage und tschechischer Braunkohle beides vorhanden. Gutes Brennholz.

    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Drittens weißt Du warum man eine bestimmte Holzart im Bergbau verwendet hat. Bestimmt nicht wegen der Haltbarkeit wie das bei "shorea laevis" der Fall ist, dass hatte andere Gründe.
    Man hat damals wohl schon so umweltbewusst gedacht wie es heute gefordert wird. Einheimische Hoelzer (Fichten und Tannen) wurden in rauhen Mengen abgeholzt und unter Tage gebracht (oder im Meiler vefeuert), aus den guten und raren Importhoelzern (Zeder) hat man Mottenkugeln hergestellt. Heute macht man es umgekehrt.
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  17. #15
    Avatar von Anfauglir
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    Bei Eiche können Gerbsäureausspülungen Probleme machen (optisch und Korrosion).

    Wer sich damit anfreunden kann eine Terrasse für 15 (statt für 50) Jahre zu bauen findet ausreichend Alternativen zu Tropenholz und in der Herstellung energieaufwändigem Thermoholz.
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