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  1. #1

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    Bessere Dämmung der Bodenplatte sinnvoll ja/nein

    Hallo!

    Unser kfw-70-Haus ist aktuell mit folgender Bodenplatte geplant:

    Zementestrich 60 mm
    PE-Folie 2mm
    Dämmung 035 mit 80 mm (mit 0,035 W/m*K)
    PE-Folie 2 mm
    Normalbeton 2400 mit 200 mm

    Demnach kommt man auf einen U-Wert von ca. 0,385 w/m²*K, soweit so gut.

    Ich habe die Bodenplatte mal in einem online-U-Wert-Rechner eingegeben und einen Dämmstoff mit 0,025 W/m*K bei 80 mm gewählt.
    So könnte man auf einen U-Wert für die Bodenplatte von ca. 0,284 W/m²*K kommen.

    Frage an die Experten:
    Welche Mehrkosten würden pro m² ca. entstehen?
    Stehen diese "Mehrkosten" in einem vernünftigen Verhältnis zu der theoretisch einsparbaren Energie?

    Danke
    Bernd
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  2. Bessere Dämmung der Bodenplatte sinnvoll ja/nein

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  3. #2
    Lebski
    Gast
    Was passiert auf der Bodenplatte? Keller? Bewohnt? Teilweise Bewohnt? Womit? FBH oder nicht?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja richtig:
    Auf der Bodenplatte soll ein zweigeschossiges Wohnhaus entstehen, ohne Keller.
    Sowohl EG als auch OG erhalten eine Fußbodenheizung.
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Zementestrich 60 mm Nicht Normgerecht. Müssten 68 bzw 70 mm sein!
    PE-Folie 2mm Eher 0,2 mm
    Dämmung 035 mit 80 mm (mit 0,035 W/m*K)
    PE-Folie 2 mm Muss Abdichtung nach DIN gegen aufsteigende Feuchtigkeit sein.
    Normalbeton 2400 mit 200 mm

    Durch die FBH ist eine bessere Dämmung vom Wohngefühl (Fusswärme) nicht notwendig. Bezüglich Kosten müsste man rechnen. Das kann derjenige, der die ENEV-Berechnungen macht beantworten.
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  6. #5
    Inkognito
    Gast
    Der U-Wert der Bodenplatte ist das Eine, der weitere Weg gleicht aber den anderen Bauteilen nicht - hier wird pauschal der Faktor Fx=0,6 verwendet, rechnet man genauer kann man diesen bei günstigen Geometrien noch deutlich reduzieren.

    Der U-Wert Rechner ist sehr praktisch und nützlich, aber das Programm ersetzt kein Fachwissen.
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  7. #6

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    Hallo,
    Zitat Zitat von Bernd1234 Beitrag anzeigen
    .....Stehen diese "Mehrkosten" in einem vernünftigen Verhältnis zu der theoretisch einsparbaren Energie?...
    Das lässt sich so nicht einfach beantworten, denn hierzu müßte man den tatsächlichen Energiebedarf (Heizbetrieb) kennen. Viel hilft nicht immer gleichermaßen viel.;-) Es existiert der Begriff "wirtschaftliche Dämmstärke".
    Gerade bei BPL wird häufig übertrieben, insbesondere, wenn WP als WE gewählt werden.
    Abgesehen vom Fx, ist die Fläche gegenüber AW bzw. DA meist gering. In der Summe ist die wirtschaftliche Hebelwirkung daher ebenfalls gering.

    v.g.
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