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  1. #1
    Avatar von Loretta
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    Hausbau in 24 Stunden

    Liebes Forum,

    ist das die Zukunft? Wenn mir mein Haus nicht gefällt drucke ich mir einfach ein Neues?

    Hausbau in 24 Stunden.
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  2. Hausbau in 24 Stunden

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  3. #2

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    3D-Drucker sind i.a. Spielzeug für Technik-Freaks.
    Das realtiviert sich erstmal wieder! Bis zur realen Einsatzreife wird noch viel für die Müllkippe gedruckt werden!
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  4. #3

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    Ja, das ist die Zukunft....

    Allerdings kann dieser 3D-Drucker ja nur einzelne Bauelemente Drucken, z.B. ein Stück Wand, dieses muss dann ja erst noch von jemandem aufgebaut werden. Die Technologie ist in diesem Fall eine Alternative zu einer normalen Betonfertigteilwand. Statt in eine Schalung gegossen wird die Wand hier halt "gedruckt".

    Der Drucker beschränkt sich also auf ein Gewerk (Betonarbeiten) und ersetzt auch nur die Fertigteilerstellung.

    Richtig spannend wäre es ja, alle Wände tatsächlich vor Ort zu Drucken, das Haus also auf dem Grundstück Schicht für Schicht aufzubauen.
    Die Maschine müsste dann entsprechend größer als der Grundriss sein und Zeile für Zeile abfahren...
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  5. #4

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    Das Thema parametrische Architektur und automatische Erstellung ist sehr akutell.
    Ich muss Ralf aber zustimmen: Für normalen Hausbau zur Zeit uninteressant.

    Was anderes interessantes:
    Fliegende Roboter, die Mauern aufschichten:

    Flight Assembled Architecture/Architectures volantes
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  6. #5

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    Einzelne Elemente drucken und auf der Baustelle zusammensetzen ist eigentlich nichts anderes als Platten- oder Skelettbau, wobei ersterer durch die Monotonie der ständigen Wiederholungen schon seit den 60er Jahren in der Kritik stand, nur dass statt Beton und Schalung ein Drucker verwendet wird. Als Spielerei oder zum Experimentieren sicher nicht schlecht, aber noch nichts für die Serienreife, siehe Ralf D.

    Bei der Geschwindigkeit sind schon heute 24 h für einen Rohbau nichts besonderes, siehe hier: http://www.berliner-zeitung.de/archi...0,9769866.html
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  7. #6

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    Da ausweislich des Zeitungsberichts der Drucker ein Betongemisch ausspuckt, ist in den Decken keine Bewehrung enthalten. Deswegen auch die Fachwerkträger aus Beton, um die Tragfähigkeit hinsichtlich Biegebeanspruchung zu erhöhen. Ich gehe davon aus, dass damit nur recht geringe Deckenspannweiten (zumindest bei 'normalen' Deckenstärken) möglich sind.
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  8. #7

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    Bald diskutieren wir wahrscheinlich Vor- und Nachteile von Massivbauhäusern, Fertighäusern und Druckhäusern ...
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  9. #8

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    Vielleicht werden durch die Drucker neue Baustoffe entwickelt. Beim Stahl z.B. war es die Reichsbahn, die wegen der Erfordernis tragfähiger und billiger Brücken die Entwicklung des St 52 vorangetrieben hat. Mit üblichem Beton werden keine Fachwerkträger zu drucken sein, weil keine Zugstäbe aus Beton hergestellt werden können. Kunststoffe auf organischer Basis dürften ebenfalls nicht die Revolution des Bauwesens bedeuten.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Thomas Traut Beitrag anzeigen
    Mit üblichem Beton werden keine Fachwerkträger zu drucken sein, weil keine Zugstäbe aus Beton hergestellt werden können.
    Name:  3D-Haus_3.jpg
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    Können schon, ich behaupte ja nicht, dass es sinnvoll sei. Es war auch nur eine Feststellung aufgrund des Fotos im ersten Artikel.
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  11. #10

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    Mit üblichem Beton werden keine Fachwerkträger zu drucken sein,
    wenn die "Betonpatronen" groß genug sind....

    duckundgaaanzschnellwech
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  12. #11

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    Da kam kürzlich was über 3D Drucker am DLF und wenn ich es richtig verstanden habe wurde dort gesagt, dass es zurzeit schlicht nicht wirtschaftlich ist, weil es zu lange dauert, große Teile zu drucken. Ist ja immer ein Schichtenaufbau.
    ->http://www.deutschlandfunk.de/3d-dru...icle_id=275663
    rechts oben auf Beitrag hören klicken

    Hab nochmals nachgeschaut, von Architektur war da nicht die Rede, sondern von Auto oder Flugzeugbauteilen
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Nutzername Beitrag anzeigen
    Können schon...
    Nein, können nicht! Sonst hätte Herrn Moniers Erfindung keine Verbreitung gefunden! Was die da alles mit untergemischt haben, steht nicht im Artikel. Ich tippe auf irgendwelche Fasern. Auf jeden Fall ist es nicht das, was umgangssprachlich als Beton bezeichnet wird. Im weiteren Sinne ist Beton eine Mischung aus Bindemittel und Gesteinskörnung, da kann man bestimmt werkstofftechnisch noch allerhand machen.
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  14. #13

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    Können doch...
    Selbstverständlich hat Beton eine Zugfestigkeit. Also könnte man auch dem Beton Zugkräfte zuweisen. Ist das sinnvoll? Sicher nicht, angesichts der geringen Zugfestigkeit. Also packt man Bewehrung rein, um der die Zugbelastung zuzuweisen.
    Warum das im Bild kein Beton mehr sein soll, ist mir auch nicht klar. Ich denke schon, dass da nach wie vor Zuschlag, Bindemittel (und nicht vergessen Wasser) verbaut wird. Zusatzmittel oder -stoffe ändern daran m.E. nichts.
    Ist ja aber eigentlich auch egal, darüber müssen wir uns nicht in die Haare kriegen...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich habe geschrieben:
    Mit üblichem Beton werden keine Fachwerkträger zu drucken sein...
    . Auf dem Bild sehe ich nur irgendwas graues. Die Farbe muss noch nicht mal vom Zement sein. Irgendwas mit Bindemittel und Zuschlagstoff bekommt der Drucker sicher hin.
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  17. #15

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    @tillfisc: Danke für den link. Ich glaube, bei Forschung aktuell haben sie entweder darüber oder über ein ähnliches Projekt berichtet. Da ging es um Schwarmintelligenz bzw. welche wenigen Anweisungen solche Roboter benötigen, um etwas zu bauen.
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