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Schuko-Dosen Montage - was ist fachmännisch + Stand der Technik?

Diskutiere Schuko-Dosen Montage - was ist fachmännisch + Stand der Technik? im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Schuko-Dosen Montage - was ist fachmännisch + Stand der Technik?

    Hallo,

    ich wollte bitte gerne von Euch Elektro-Spezis wissen, was "fachmännisch montieren + Stand der Technik" bei meinem kleinen Problem bedeutet.

    Wir haben 01/2011 unser DH übergeben bekommen.
    Wir haben Schuko-Dosen (Busch-Jäger SI reflex alpinweiß), Einzel-, Doppel, und Dreierdosen.
    Bei einigen Einzeldosen, die im Ytong stecken, haben wir durch häufige Nutzung z. B. vom Staubsauger beim Steckerziehen teilweise die komplette Dose in der Hand.
    Das haben wir nun mehrmals gehabt. Doof, wenn der 3jährige da neben steht und das Ding anfassen will.

    Wir haben unseren Nachbarn (Elektromeister) zu Hilfe geholt und der hat festgestellt, dass die nur geklipst verankert sind und nicht richtig ins Mauerwerk geschraubt. Das ist murks, sagt er.

    Nun möchte ich den Elektriker des Bauträgers mal in die Verantwortung nehmen bzgl. fachmännischer Installation und Stand der Technik.
    Wir haben noch 2 Jahre (von 5 Jahren) Restgewährleistung auf das Haus und die Installationen der einzelnen Gewerke über den Bauträger.

    Unser Werksvertrag geht hier nicht ins Detail bzgl. der Montage von Schuko-Dosen.

    Ich hör den Elektriker schon mit "...bei Übergabe war alles fachmännisch montiert und ohne Mängel"

    Nun meine Frage:

    Was war 01/2011 Stand der Technik bzgl. fachmännischer Montage der Dosen in Stein/Ytong? - Klipsen oder Schrauben?


    Vielen Dank + Grüße!
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  2. Schuko-Dosen Montage - was ist fachmännisch + Stand der Technik?

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  3. #2

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    Meinst Du die Gerätedose oder den Steckdoseneinsatz?

    Also ich kenne beides nicht geklipst.

    Die Gerätedosen werden eingegipst, und die Geräteeinsätze (Steckdose) mit den seitlichen Krallen und zusätzlich mit Schrauben an der Gerätedose befestigt.

    Wobei ich die seitlichen Krallen oftmals weglasse, und die Einsätze nur schraube.
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  4. #3
    SteveMartok
    Gast
    Was heißt ,,nur geklipst verankert"?
    Kannst Du mal ein Foto machen und einstellen?
    Stand ist eigentlich, dass eine UP-Dose in die Wand gegipst wird, diese hat dann zwei Befestigungsschrauben für den jeweiligen Einsatz, der da reinmontiert werden soll und damit wird Dein Schuko-Einsatz dann festgeschraubt. Wenn das richtig gemacht ist, sollte sich da nichts mehr bewegen, selbst bei sehr festsitzenden Steckern.

    Das sollte so eigentlich auch bei Deinen B&J-Einsätzen sein. Aber vielleicht gibts da wirklich ein Klipp-System und es wurde nicht richtig montiert??!!

    PS: Ich war zu langsam!!!
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  5. #4

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    In Porenbeton werden die Einsätze gar nicht befestigt. Auch in keinem anderen Wandbildner!

    Es kommen für den Wandaufbau geeignete Dosen in die Wand, die meist mit Gips, in Feuchträumen auch schon mal mit Zementmörtel in das Loch eingebaut werden, in GK-Wänden u.ä. Hohlwanddosen.
    In diesen werden die Einsätze durch Schrauben oder Spreizen der Krallen befestigt (Und ist ideal, aber nicht üblich). Ist der Bereich der Dose, auf die Kralle drückt nicht vollständig hinterfüllt, bricht das Dosengehäuse und der Einsatz ist lose.

    Ich bevorzuge reines Schrauben, nach dem ich mal vom Einsatzrahmen einer Steckdose einen gewischt bekommen habe, weil die Kralle die Ummantelung des L durchgequetscht hatte.
    Spreizen der Krallen ist aber techn absolut i.O.

    Foto???
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  6. #5
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    ...habe mich wohl falsch ausgedrückt:

    Die Dose sitzt in der "Luft hängend" in der kreisrunden Öffnung, die die "Lochkreisfräse" in den Ytong bohrt. Hinten laufen die Stromkabel in die Wandschlitze. Eingegipst war da nix.
    Der Einsatz war nur mit den seitlichen Krallen "gespreizt" , nix Schrauben.
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  7. #6
    SteveMartok
    Gast
    Wie...keine Montage-Unterputz-Dose, die da eingegipst ist???

    Meine Güte...wird ja immer schlimmer, was es so an Pfusch gibt!
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  8. #7

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    habe ich das richtig verstanden?

    Die Gerätedose kommt aus dem Ytong raus? Die Gerätedose ist das runde Plastikding, in dem die Steckdose befestigt wird.

    Wenn die Gerätedose nicht mit einem dem Untergrund passenden material (Gips, Mörtel) in dem Loch befestigt wurde, ist das nicht fachgerecht.

    Alleine durchs Spreitzen der beiden Krallen des Geräteeinsatzes, wird die Dose zwar halten (bei entsprechend passendem loch), aber eben nicht sehr lange. Das ist defintiiv Pfusch, und so nie erlaubt.

    Sowas höre ich aber eigentlich zum ersten mal.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Die Dosen wurden nur durch die Krallenspreizung im Ytong gehalten, oder man fixiert mit Schrauben zusätzlich den Rahmen.
    Das hat dann mein Nachbar gemacht.
    Man kann jedes Steckdosenloch mit dem Staubsauger aussaugen, teilweise befanden sich da noch die Ytong-Reste der kreisrunden Ausbohrung. Haben wir dann weggesaugt.
    Hieran sieht man dann auch, dass da nix eingegipst wurde.

    Also bitte nochmal die Fakten:

    Ytong/Kalksandstein muss: eingipsen + spreizen oder schrauben???
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  10. #9
    SteveMartok
    Gast
    Ich denke, er meint mit Dose den Steckdoseneinsatz, also quasi ganz ohne UP-Dose....und das höre ich zum ersten Mal.
    Aber ist vielleicht ein Missverständnis und die UP-Dose ist vielleicht nur mit den beiden Hohlwand-Haltern eingeschraubt worden in den PB. Die kleinen Dinger halten das natürlich da drin nicht...jedenfalls nicht lange!
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  11. #10

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    Gerätedosen werden immer eingegipst (bzw. mit passendem Spachtelmaterial je nach Untergrundmaterial) (ausser Hohlwanddosen, aber das ist eine anderes Thema)

    Die halten dadurch selber genug im Loch.
    Die Krallenbefestigung hält dann nur die Steckdose in der Gerätedose
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  12. #11

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    F O T O !!!


    Du willst uns wirklich sagen, der Eli hätte die Einsätze


    OHNE Unterputzdosen


    direkt ins Mauerwerk eingesetzt????

    Wenn ja, dann

    Elektroanlage SOFORT stilllegen!!!!
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  13. #12

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    Also ich habe das so verstanden, dass es sehr wohl Unterputzdosen gibt, die aber nicht eingegipst wurden, sondern nur durch die Krallenspreitzung im knapp bemessenen Loch halten.
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  14. #13

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    Foto !!!!
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  16. #14
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    @alle: Foto mache ich noch.

    @ R. Dühlmeyer: das untere Bild ist richtig. Diese Unterputzdose (einzel) ist nur in die kreisrunde Ausfräsung gelegt und dann mit dem Spreizer am/im Mauerwerk fixiert. Kein Gips/Mörtel etc. Die Dose kann man auch direkt rausziehen, weil nicht gegipst.
    @fuchsi: genau

    Wie heisst bitte die techn. Richtlinie , wo das Eingipsen steht?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von audipower19 Beitrag anzeigen
    Wie heisst bitte die techn. Richtlinie , wo das Eingipsen steht?
    Gute Frage. Das das eigentlich sowas von selbstverständlich ist, habe ich darüber nie nachgedacht, ob es dazu eine Regelwerk gibt.

    Die DIN VDE 0100 Teil 520 schreibt unter anderem "Unterputzdosen müssen oberflächenbündig eingebaut sein".
    Leider habe ich diese VDE momentan nicht zur Hand

    http://bauer-elektrodosensysteme.de/...rputzdosen.pdf
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