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  1. #1

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    Schallschutznachweis

    Hallo zusammen,

    ich wohne in einer Doppelhaushälfte (Neubau). Mein Nachbar ist noch nicht eingezogen und möchte zwecks Schallübertragung testen, wenn ich laut Rede und Musik höre, was bei ihm etwas ankommt, bzw. wieviel an Lärm/Schall ankommt. Beide Häuser haben aktuell dieselbe Dämmung.
    Bin ich bei evtl. Überschreitung des Lärmpegels verpflichtet, auch von meiner Seite aus zu dämmem?
    Oder reicht es, wenn mein Nachbar - der diese Schallübertragung testen möchte - noch zusätzlich isoliert?
    Voraussetzung die gesetzlichen Vorgaben von Schallschutz wurden eingehalten.

    Besten Dank für die Unterstützung
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  2. Schallschutznachweis

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  3. #2

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    Was soll das?
    Dein Nachbar kann erstens keine qualifizierte Messung durchführen und kann zweitens seine irgendwie geartete Messung ja gar nicht beurteilen.
    Weder du noch dein Nachbar kennt die gesetzlichen Vorgaben in Sachen Schallschutz und keiner von euch kann beurteilen, ob die eingehalten wurden.
    Darüber hinaus kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dein Nachbar von dir verlangen kann, dass du Schalldämmmaßnahmen an deinem Haus vornehmen musst. Wenns ihm nicht taugt, soll er doch SEIN Haus verbessern.
    Insofern hast du nichts zu befürchten.
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  4. #3

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    Mach doch mal die Musik laut und hört was am Ende ankommt. Wenn dann bringt es viel mehr auf deiner Seite was zu machen. Ton Studios werden auch von innen gedämmt und nicht von außen, mit Akustik Platten oder Noppen Schaumstoff.

    Ihr seit nachbarn und müsst euch irgendwie einigen.
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  5. #4

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    Bin ich bei evtl. Überschreitung des Lärmpegels verpflichtet,
    hallo
    an den ganzen geräten gibts einen knopf zum drehen = lautstärke.
    der weg wie ihr da messen wollt ist ein holzweg.
    viel spaass mit dem nachbarn da kommen bestimmt noch mehr klöpse.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    Sag mal Jan,
    was für bewusstseinsverändernde Medikamente hast du denn heute eingenommen? Wer kleidet seine Räume mit Noppen-Schaumstoff aus, „um sich mit dem Nachbarn irgendwie zu einigen“?

    Und wie laut soll denn die Stereoanlage aufgedreht werden? ein wenig laut, mittellaut, sehr laut, sehr arg laut? Und was dann beim Nachbarn ankommt, ist das dann wenig, mittel oder viel oder sehr viel?
    Und wer beurteilt dann ob es taugt, fast taugt oder gar net taugt?
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  7. #6

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    Mann mann mann,
    man kann aber auch aus Allem eine Wissenschaft oder eine Kriegserklärung machen.

    Was ist den schon dabei, wenn zwei Nachbarn völlig unwissenschaftlich mal austesten, ab wann die Stereoanlage des Nebenmannes anfängt, durch die Wand zu wummern?

    Ich habe das mit meinen neuen Nachbarn auch gemacht und weiß jetzt,dass es mir bereits wehtut, bevor mein Krach nebenan ankommt.
    Ist doch gut zu wissen, dass man auch mal etwas lauter sein kann...

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  8. #7

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    Zitat Zitat von Ortwin Beitrag anzeigen
    Sag mal Jan,
    was für bewusstseinsverändernde Medikamente hast du denn heute eingenommen? Wer kleidet seine Räume mit Noppen-Schaumstoff aus, „um sich mit dem Nachbarn irgendwie zu einigen“?

    Und wie laut soll denn die Stereoanlage aufgedreht werden? ein wenig laut, mittellaut, sehr laut, sehr arg laut? Und was dann beim Nachbarn ankommt, ist das dann wenig, mittel oder viel oder sehr viel?
    Und wer beurteilt dann ob es taugt, fast taugt oder gar net taugt?
    Ich denke ich habe mich einfach falsch ausgedrückt.

    Die Frage was wollen die beiden erreichen? Wollen die beiden überprüfen ob das Bauunternehmen alles richtig gemacht hat und die eingebaute Schalldämmung funktioniert. Da brauchen die beiden einen Fachmann. Selber kann man sowas schlecht messen, wie Ortwin schon geschrieben hat.

    Nur wenn z.B. der eine Nachbar gerne laute Musik hört und der andere gerne seine Ruhe hat. Dann reicht es einfach die Stereo Anlage hoch zu drehen und gucken was ankommt und ob der zukünftige Nachbar damit leben kann. Irgendwelche DIN Normen helfen da nicht weiter. Was bringt es alle Vorschriften zu erfüllen, aber der Nachbar ist trotzdem schädig genervt. So sehe ich das jedenfalls.
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  9. #8

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    Übrigens, Akustikplatten (was immer das ist) haben den Zweck, die Akustik im Raum zu verändern. Das gleiche gilt für Schaumstoffnoppenmatten. Die Dämmwirkung tendiert gegen 0.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Natürlich wird mit einem Schallmessgerät gemessen. Aber wie ThomasMD schon sagte, wir wollen es einfach mal testen. Die Nachbarin hätte noch die Möglichkeit die Wand zu dämmen, da noch nicht gestrichen, etc.
    Danke für eure Kommentare
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Ralf Wortmann
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Mann mann mann,
    man kann aber auch aus Allem eine Wissenschaft oder eine Kriegserklärung machen.

    Was ist den schon dabei, wenn zwei Nachbarn völlig unwissenschaftlich mal austesten, ab wann die Stereoanlage des Nebenmannes anfängt, durch die Wand zu wummern?

    Ich habe das mit meinen neuen Nachbarn auch gemacht und weiß jetzt,dass es mir bereits wehtut, bevor mein Krach nebenan ankommt.
    Ist doch gut zu wissen, dass man auch mal etwas lauter sein kann...
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  13. #11

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    Ich hab das hier in der Wohnung auch gemacht... Musik aufgedreht, unten in der Wohnung dann in allen Räumen kontrolliert was da ankommt...

    Genauso wie auch Oben.

    Ergo: Doch, Steinwolle in einer Holzbalkendecke bringt doch was *g* Ich hab eine Wand rausgerissen und den Spalt nicht groß gedämmt bevor ich den Balken drunter geschraubt hab.

    Weil: Wenn ich laute musik höre bin ich Unten. Wenn ich oben bin schlaf ich und hab die Musik aus.

    Naja, die Musik schon... Aber nicht die Spülmaschine *grmpf*

    Also Balken wieder runter, alles sorgfältig mit Mineralwolle ausgestopft, wieder drunter geschraubt... Nu höre ich Oben doch eher nix mehr

    Für solche Versuche braucht man keine Geräte ausser eine gute Stereoanlage und zwei Ohren mit Hirn dazwischen...
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  14. #12

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    Hinweis: Fast jeder trägt heute ein ganz ordentliches Mikrophon herum -> das Smartphone. Es gibt auch Apps, die daraus dann dB-Werte errechnen (für die verschiedenen Korrekturkurven). In der Regel braucht man dann noch ein echtes Schallpegelmessgerät, um das Signal des Smartphones zu kalibrieren. Dann arbeitet so ein Smartphone mit ordentlicher App aber bis runter zu 25 bis 27 dB, wo die billigen Schallpegelmesser schon lange ausgestiegen sind.

    Ersetzt natürlich nicht die Messung eines Profis, wenn man es wirklich genau wissen will.
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