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  1. #1

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    Dachspitz, bitte mal anschauen

    Hallo zusammen,

    was empfindet der Fachmann wenn er solch einen Dachspitz betritt?
    Das Dach ist ca. 50 Jahre alt und die Bewohnerin sagte mir, dass sie regelmäßig einen Zimmermann hier hätte der ihr bis zuletzt bestätigt hätte, dass das Dach noch völlig in Ordnung sei.
    Ich konnte keinen Wurmbefall feststellen, mehr kenne ich mich aber auch nicht aus...
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  2. Dachspitz, bitte mal anschauen

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Einen Befall mit Wurm oder Bock wird man anhand der Bilder wohl kaum feststellen können. Hier hilft nur die Inspektion durch einen fachkundigen vor Ort. Nicht jeder Zimmermann ist mit den gängigen Holzzerstörern vertraut, leider.
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  4. #3
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    Danke, aber nach Wurmbefall hatte ich ja nicht gefragt bzw. ausgeschlossen, sondern wie der Erste Eindruck ist für jmd. der sich mit Dächern auskennt, anhand dieser Bilder
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  5. #4

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    Auf den ersten Blick ein Dach was dicht hält. Keine großen Wasseranzeichen auf den Latten etc. Aber bei Triebschnee muß man halt kontrollieren und Schnee schippen...

    Wenn das Dach von Aussen noch gut ist muß man da wohl eher nicht so viel neu machen derzeit.

    Allerdings sollte man die Dämmungsecken im Blick behalten
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  6. #5

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    Was man so an Bildern halt erkennen kann, sieht das Dach durchaus gut aus.
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Man sollte aber dennoch einmal nachsehen, ob nicht irgendwo ein kleines Plätchen aus Pappe angebracht wurde. Viele Hölzer wurden lange Zeit mit nicht ganz so harmlosen Holzschutzmitteln behandelt. Die dunkle Färbung deutet auf so etwas hin. Falls das Holz geschliffen werden sollte, so ist das nur unter Atemschutz und einmalanzug sinnig.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Man sollte aber dennoch einmal nachsehen, ob nicht irgendwo ein kleines Plätchen aus Pappe angebracht wurde. Viele Hölzer wurden lange Zeit mit nicht ganz so harmlosen Holzschutzmitteln behandelt. Die dunkle Färbung deutet auf so etwas hin. Falls das Holz geschliffen werden sollte, so ist das nur unter Atemschutz und einmalanzug sinnig.
    Ob man da sowas findet, glaube ich nicht. Der Dachstuhl ist sicherlich imprägniert und zwar der Vorgänger vor den Chromsalzen (der war nämlich auch rot wie dann später die Borsalze). Das Matrial war nicht fixierend (ähnlich Borsalze). Die Chromsalze wurden dann in der Regel grün eingefärbt, manchmal auch gelb. Mir fällt aber partout nicht der Imprägnierungstyp ein. Egal was es ist, wenn man daran werkelt sind Schutzmaßnahmen nötig. Nun wenn sich Stolzenberg meldet gibt es darüber bestimmt Aufklärung.
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  9. #8

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    Ergänzung, jetzt ist es wieder da, SF-Salze (Silicofluorid).
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Stolzenberg
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    Nach einigen Stunden nachdenken komme ich zu folgendem Schluss:
    Pro: Sehr sauber und aufgeräumt! Gute Handwerkskunst und nicht vergleichbar mit neumodischen Fertigkonstruktionen!
    Contra: Legt man die damals erhältlichen Dämmstoffdicken zu Grunde, so komme ich zu folgendem Schluss: Die Dame hat ein Problem mit der Statik!!!

    Wer eine Antwort mit einem Mindestmaß an Ernsthaftigkeit und Sachverstand erwartet, der sollte lernen eine entsprechend präzise Frage zu stellen!!!


    Falls es hier um Schadstoffe gehen sollte, so klinke ich mich gerne wieder ein!!!
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  12. #10

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    Nö, die Dame hat überhaupt kein Problem mit der Statik. Das Haus steht seit 50 Jahren, passt wenn nix geändert wird...

    Für eine Umnutzung oder Dämmung des Dachstuhls muß man halt nachrechnen...
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