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  1. #1

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    Fassadenhinterlüftung bei Sanierung weg lassen?

    Hallo zusammen,

    Hätte da mal eine Frage an euch. Ich möchte gerne bei meinem Fertighaus eine Komplettsanierung machen.
    Bin mir aber noch beim Außenwandaufbau unschlüssig.
    Momentan ist das Holzständerwerk hinterlüftet damit es austrocknen kann.

    Mein neuer Wandaufbau soll so aussehen:
    12,5mm fermacell, 80mm Installationsebene, osbplatte inkl. Dampfsperre, Holzständer inkl. Dämmung, 60mm Holzfaserdämmung und dann noch Putz.

    Wenn ich die Dampfsperre ordentlich mache dürfte es doch keine Probleme geben wenn die Fassade nicht mehr hinterlüftet wird
    oder wie seht ihr das??

    Danke schon mal.
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  2. Fassadenhinterlüftung bei Sanierung weg lassen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wo ist die Hinterlüftung? *such*
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  4. #3
    Themenstarter

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    oh sry der alte wandaufbau war von innen nach außen:
    gipsplatte, holzständer inkl Dämmung, hinterlüftung, eternitplatten, putz
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  5. #4
    Inkognito
    Gast
    Reicht der U-Wert zur Einhaltung der EnEV Kriterien?
    Wenn Sie irgendwas hinterlüften endet dort die Berechnung.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Der neue U-Wert ist natürlich um einiges Besser.
    Aber die neue Fassade soll ja nicht mehr hinterlüftet sein.
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  7. #6
    Stolzenberg
    Gast
    Klingt nach einem 70er Jahre Fertighaus! Gib mal mehr Infos!
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  8. #7
    Themenstarter

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    Also was ich weiß ist es BJ 1985 und vom Hersteller okal
    Keller ist gemauert. Darauf dann das Holzständer Fertighaus.
    Momentan wie gesagt hinterlüftet. Fehlt sonst noch was an Infos?
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  9. #8
    Themenstarter

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    U-Wert der Wände wäre so übrigens 0,186
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  10. #9
    Stolzenberg
    Gast
    Die E1-Emissionsrichtlinie kam im Jahre 1988. Das PCB-Verbot für offene Anwendungen war 1978, das für PCP kam 1989. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung für eine Komplettsanierung wäre angebracht... Die Eternitfassade (Asbest) hast Du ja schon erwähnt! Kostentreibend ist bei den Großformatplatten in der Regel das Putzsystem! Schrauben orten, freilegen und Platte fachgerecht demontieren! Einfacher wird es wenn sich die Schrauben bereits im Putz abzeichnen (punktuelle Verfärbungen an der Fassade).

    Also Fachplaner fragen und dann die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung prüfen!

    Leider: Nichts was man so einfach beantworten kann, da nicht die energetische Sanierung und ein "geplanter Wandaufbau" entscheidend sind! Problem ist hier der Bestand...
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  11. #10
    Themenstarter

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    ohh das hört sich ja nicht so toll an.
    Das heißt bei den Schadstoffen geht es eigentlich nicht um die Fassade sondern ums Holzständerwerk oder??
    Oder siehst du das Problem jetzt nur in den Eternit Platten!?
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  12. #11
    Stolzenberg
    Gast
    Das älteste Haus Deines Herstellers bei dem ich eine Sanierung miterlebt habe war glaube ich von 1986...

    Zum Thema energetische Sanierung / statische Ertüchtigung kann und will ich nichts beitragen! Baustellen in dieser Ausführungsphase sind für mich bereits uninteressant und ich teile dazu die hier im Forum ausreichend oft kommunizierte Meinung!

    Der Hersteller wird Euch unter Nennung von Haustyp / Baujahr bestätigen können, ob die Holzschutzmittel noch ein Problem sind. Besagtes Haus war 1 Jahr jünger und hatte trotzdem die "üblichen Verdächtigen". Es mag ja durchaus Unterschiede zwischen den Haustypen geben und ich habe auch immer mal wieder Modelle aus der Palette die ich noch nicht kenne...

    Lies mal diesen aktuellen Beitrag. Da wurde m.E. alles gesagt!

    LG aus dem Harz!

    ALSO: Such mal ein bisschen bei Google oder frag' beim Hersteller an! - Im Falle des Falles kommt ihr um eine gute Fachplanung nicht herum!!!
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  13. #12

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    Zum Thema Schadstoffe:
    Bei diesem Haus wurden die Ständer definitiv mit öligem Holzschutz (PCP oder LIndan Basis) imprägniert. Ich sehe aber darin kein Problem da Du ja planst innen eine luftdichte Ebene herzustellen, also ein Eintrag von evtl. Schadstoffen in die Innenräume verhinderst.
    Man könnte theoretisch einen Putzträger (Holzfaserdämmung) auf die AZ Platten kleben und die Lüftungsebene schließen. Dann wären auch die AZ Platten keine Problem. Wenn Du sie aber entfernen willst, dann brauchst Du dazu einen Fachbetrieb, Stolzenberg hat es ja schon beschrieben.
    Was ich an Deinem geplanten Aufbau bezweifele ist das Thema Enev, erreichst Du das im Gesamten? 80 mm Inst. Ebene, wozu so stark?
    Insgesamt solltes Du hier einen vernünftigen Planer heranziehen der Dir genaue Berechnungen erstellt. Zum Beispiel ist ja auch interessant wie die Decke in das Luftdichtigkeitskonzept eingebunden ist.
    Insgesamt würde ich es anders angehen, aber das sehe ich hier nicht als meine Aufgabe an.
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  14. #13
    Stolzenberg
    Gast
    Das älteste Haus Deines Herstellers bei dem ich eine Sanierung miterlebt habe war glaube ich von 1986...
    SORRY Friedl: Mein Fehler! - Sollte heißen: Das neueste Haus...

    Also ein Haus jüngeren Datums! Kam in:

    Besagtes Haus war 1 Jahr jünger und hatte trotzdem die "üblichen Verdächtigen".
    wohl noch rüber, aber schlecht formuliert!!!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Also werde es definitiv so machen das die Bestandsdämmung herraus genommen wird und das Holzständerwerk erst mit
    Schadstoff EX eingestrichen und dannach mit Kalkmilch behandelt wird.
    Die Installationsebene habe ich so dick gewählt da diese auch gedämmt wird und eine zusätzliche Dämmung sein soll.
    Für den fachgerechten Abbau, einpacken und die fachgerechte Entsorgung der Eternit Platten habe ich mich schon informiert
    nicht gerade billig aber möglich.
    Ja einen Energieberater werden wir uns auf alle Fälle noch holen aber normalerweise dürfte da kein Problem entstehen. (denk ich :-) , hoff ich )
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Benj89 Beitrag anzeigen
    Ja einen Energieberater werden wir uns auf alle Fälle noch holen aber normalerweise dürfte da kein Problem entstehen. (denk ich :-) , hoff ich )
    Na Du musst schon den geplanten Aufbau durchrechnen. Gedämmte 80 mm Inst. Ebene ist erstmal zu dick, also erstmal berechnen lassen. Ansosnsten nach wie vor, ich würde es anders und weniger kostenträchtig angehen.
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