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  1. #1

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    Einblasdämmung ohne Dampfbremse

    Hallo und Guten Tag,

    habe mir vor ein paar Tagen ein Bauvorhaben angeschaut, dort habe ich folgendes vorgefunden:

    Das Dachgeschoss eines Reihenhauses ist von innen mit Faserplatten zugeschraubt.
    Zwischen den Sparren wurde einmal Mineralwolle (Steinwolle) hineingeblasen.
    Eine Dampfbremse habe ich nicht gefunden.

    Nun möchte der Kunde die Faserplatten mit Rigips verkleidet haben.

    Ich habe Bedenken bezüglich einer nicht vorhandenen Dampfbremse, zumal durch die Einblasdämmung anscheinend auch keine Belüftung stattfinden kann.
    Die Faserplatten kann man nicht entfernen da einem dann die gesamte Dämmung entgegenkommt

    Was meint die Fachgemeinde dazu?
    Freue mich über Antworten
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  2. Einblasdämmung ohne Dampfbremse

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Was für Faserplatten und welcher Aufbau liegt vor. Ich glaube, ich denke usw führt nicht ans Ziel. Gegen die Dachsteine geblasen, ist die Deckung in Pappdocken erfolgt, wie ist die Dachausrichtung, sind Wellplatten drauf.......???
    Es gibt ein paar Aufbauten die ohne DB funktionieren können(könnten) Viele funktionieren aber nur unter bestimmten Rahmenbedingungen und meist nicht bei Steinwolle.
    Hast Du mal eine Feuchtemessung gemacht?
    Im zweifel alles raus und einmal vernünftig bevor nun eventueller Pfusch noch weiter zugepackt wird
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  4. #3
    Themenstarter

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    Die Faserplatten sind ca. 10mm stark, Tapeziert und gestrichen, wahrscheinlich auch 30 Jahre alt.
    Es scheint als währen die direkt auf die Sparren montiert.
    Die Dacheindeckung ist "normaler" Beton-Dachstein mit Pappdocken, die Dämmung ist bis an die Pappdocken geblasen.
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  5. #4
    Avatar von Flocke
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    Gegen Pappdocken zu blasen ist generell, und nach allen mir bekannten Zulassungen, verboten. Es wird hier garantiert Probleme geben. Die einfache Bauphysik kann man hier nicht überlisten. Selbst mit Dampfbremse wird man keine ausreichende Rücktrocknung erreichen, das System wird also durchfeuchtet und es kommt zu Schimmelbildung und anderen Bauschäden.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ich danke schon mal für die Antworten,

    habe den Kunden an einen Gutachter verwiesen - sicher ist sicher.
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