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Kann man ein Bauspardarlehen mit einem Bankkredit kombinieren??

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  1. #1

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    Kann man ein Bauspardarlehen mit einem Bankkredit kombinieren??

    Hallo Experten.

    Ich wollte mir mit meiner Familie ein Eigenheim finanzieren. Meine Frau und ich sind jeweils 31 Jahre alt. Hätten also noch 30 Jahre zur Verfügung unsere Finanzierung zu tilgen.
    Erstmal ein paar Daten.

    Gründstück + Haus kosten: 238.500 Euro
    Kaufnebenkosten : 30.273 Euro
    Eigenkapital : 10.000 Euro
    Summe Finanzierung : 258.773 Euro

    Grob gerechnet mit b... würde sich ein Sollzins von 2,66% p.a. (10 Jahre Sollzins mit mtl. 1.000 Euro) ergeben. Hätte dann eine Restschuld von ca. 200.000 Euro.

    Nun meine Überlegung. Wenn ich mir ein Bauspardarlehen von einer Bausparkasse von 60.000 Euro (20 Jahre Laufzeit, mtl. Rate 272,50 Euro) hole würde ich ja noch die staatlichen zulagen für uns + 1 Kind bekommen und somit weniger bezahlen müssen. Würden sich dann auch die Zinsen bei der Bank senken weil ich ja dort nur noch ein Darlehen bräuchte von 198.773 Euro. Ist das überhaupt machbar??

    Laut B... wäre das dann Sollzins von2,25% p.a. (10 Jahre Sollzins mit mtl. 727 Euro + 272,50 Euro Bauspardarlehen). Restschuld des Bankdarlehen ca. 151.000 Euro.

    Könnte noch das KfW 153 beantragen und habe noch ein Bausparvertarg mit den ich nach 20 Jahren noch 80.000 Euro auslösen wollte.

    Ist die Variante mit dem Bauspardarlehen überhaupt möglich? Wenn ja sinnvoll? Oder hätte jemand eine andere Idee? Wir könnte mtl. 1.000 Euro zur Finanzierung bereitlegen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Geändert von R.B. (29.04.2014 um 13:09 Uhr) Grund: Namen entfernt
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  2. Kann man ein Bauspardarlehen mit einem Bankkredit kombinieren??

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  3. #2

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    Machbar ist fast alles. Ob es sich lohnt, das steht auf einem anderen Blatt. Dazu müsste man die einzelnen Varianten komplett durchrechnen, gegenüberstellen, und dann vergleichen.

    Es wäre gut möglich, dass die BSpk. mit ihrem Darlehen in den Nachrang geht, und die Hausbank das geringere Risiko mit einem besseren Zinssatz honoriert. Ob die von Dir genannten Zinssätze realistisch sind, das steht in den Sternen. Auf irgendwelchen online-Seiten findet man viel wenn man lange genug sucht und liest, aber was letztendlich im Vertrag steht, das ist ein ganz anderes Kapitel. Man muss vor allen Dingen bei Kombiprodukten aufpassen, je komplizierter, um so größer ist das Risiko, dass man auf einen Trick hereinfällt.

    Welchen Zinssatz man Dir anbieten wird, das hängt auch noch von weiteren Faktoren ab. Beispielsweise spielen auch die Einkommensverhältnisse eine Rolle. Dann interessiert sich die Bank natürlich nicht nur für die Verbindlichkeiten in ihrem Haus, sondern was sonst noch an Verbindlichkeiten vorhanden ist, im obigen Fall dann das BS-Darlehen.

    In Deinem Fall geht es nicht nur um eine 100% Finanzierung, sondern der Kapitalbedarf liegt noch darüber, denn das EK reicht nicht einmal für die Kaufnebenkosten. Viele Banken winken da gleich ab, manche Banken spielen mit wenn das Risiko durch einen 2. Kreditgeber reduziert wird. Andere wiederum gehen das Risiko ein, verlangen dafür aber einen entsprechenden Risikoaufschlag.

    Es gibt also viele Möglichkeiten, und deswegen ist es zwingend erforderlich, dass man alle Varianten komplett durchrechnet (Zahlungsplan). Erst dann kann man entscheiden, welche Variante sinnvoll ist und von welcher Variante man besser die Finger lässt. Betrachtet man nur Zinssätze, dann kann das schnell in die Hose gehen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Ich denke 2,66% wirst du über 100%-Finanzierung kaum kriegen. Bist du Beamter? Wie sehen denn die Einkommensverhältnisse aus? Schon einen Termin bei der Hausbank gehabt?
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  5. #4

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    Das günstige Baufi-Darlehen gibt es nicht für die Kaufnebenkosten, für diese 20.273€ (30.273 Nebenkosten - 10.000 EK) gibt es ein deutlich teureres separates Darlehen das in 10-15 Jahren (hohe Tilgung!) zurückbezahlt werden muss. Wobei viele Banken dies gar nicht machen wie schon von R.B. geschrieben.

    Jetzt zum BSV
    1. Separater BSV
    Bausparkassen vergeben bis zu 30.000€ "Blankodarlehen" also ohne Grundschuld. Hierdurch würden Sie sich das teure separate Darlehen für die Kaufnebenkosten ersparen. Voraussetzung hierfür ist ein zuteilungsfähiger Bausparvertrag. Was ist denn mit dem BSV der nach 20 Jahren 80.000 Euro auslösen soll??? Möglicherweise lässt dieser sich zu einem heutigen Tarif umändern (Gebühren...) und so einbinden???

    2. Vorfinanzierter BSV
    Vorfinanzierte Kombi-BSV wirken sich **nicht** positiv auf den Beleihungsauslauf des Bankdarlehens aus. Diese werden nur von "kooperierenden" Banken und Bausparkassen (z.B. VoBa+Schw.H.) ausgegeben.
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  6. #5

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    Rechnen wir doch mal ob die 1000€ / Monat reichen

    1. Nebenkostenkostenkredit 5% (????) Zins für den Nebenkostenkostenkredit der über geschätzt 13 Jahre läuft
    20.273€ -> ca. 174€ monatlich (http://www.zinsen-berechnen.de/kreditrechner.php)
    2. Hauptdarlehen
    238.500€ Rechnen wir mit 2,7% Zins + 1,75% Tilgung
    -> 884€ monatlich

    --> Summe 1058€ / Monat

    Das ganze kann mit niedriger Tilgung beim Hauptkredit noch geschönt werden, aber dann ist die Bude nie abbezahlt :-(
    Wie Teuer der Nebenkostenkredit wird kann ich gar nicht abschätzen, vielleicht äußern sich hier noch andere Teilnehmer die in dem Bereich Erfahrung haben?

    Ich sage die 1000€ monatlich werden sehr sehr eng, am besten bei der Hausbank und bei einem großen Finanz-Makler versuchen. Viel Glück.
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