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Frage(n) zur Abdichtung der Bodenplatte im Keller

Diskutiere Frage(n) zur Abdichtung der Bodenplatte im Keller im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage(n) zur Abdichtung der Bodenplatte im Keller

    Grüßt euch,

    ich weiß gerade nicht was und wem ich glauben soll.

    Und zwar dreht sich meine Problematik um die Abdichtung der Bodenplatte unter dem Estrich im Keller.
    Der eine empfiehlt mir die Knauf Katja (welche mir aber recht dünn erscheint), der andere eine AL + V60 S4...

    Da ich mich heute mit einem Hersteller in Verbindung gesetzt habe, der mir die G200 S4 - AL empfahl (da nach seiner Aussage die V60 S4 leicht reißen soll) und die Meinungen hier im Forum, so wie ich es sehe, zur G200 tendieren, sollte auch diese Verwendung finden.

    Als Abdichtungsbahn unter dem Mauerwerk wurde die G200 DD verwendet, welche allerdings direkt auf der Bodenplatte ausgelegt wurde.
    Ein Freund (ehemaliger Maurer) meinte zu mir, dass er es so nicht kennt, dass die Bahn lose auf der Bodenplatte ausgelegt wird, sondern dass er früher immer Mörtel unter der Bahn aufgetragen hat.
    Was wäre richtig - ändern ließe es sich sowieso nicht mehr...

    Des weiteren gibt es unterschiedliche Ansichten über die Abdichtung der Kellerräume.

    Ich stell mir es so vor, dass eine Grundierung auf der gesamten Fläche sowie im betonierten Sockelbereich (Höhe Fußbodenaufbau) angebracht wird.
    Danach wird die G200 S4 - AL verlegt auf der kompletten Fläche sowie überlappend auf der G200 DD des Mauerwerks verschweißt.
    Jetzt stellt sich für mich aber die Frage was passiert an den Stellen, an denen die Bodenplatte an die Betoninnenwände angrenzt - Wird die Bahn einfach am Beton hochgezogen und dort mit der zuvor aufgetragenen Grundierung verschweißt?

    Mein Fliesenleger sieht es ähnlich wie ich.
    Mein Putzer meint, dass die Bahn erst nach dem Innenputz eingebracht wird. - Aber ich kann mir vorstellen, dass sich im Falle eines Falles die Feuchtigkeit dann ihren Weg durch bzw. über den Putz nach oben sucht.

    Als kleine Veranschaulichung habe ich ein Bild mit angehängt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
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  2. Frage(n) zur Abdichtung der Bodenplatte im Keller

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  3. #2
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    müsste ich zwar mal wieder überarbeiten, ihre Frage(b) läst sich hier aber beantworten:
    http://sv-carden.de/4-3_t4_sohle.html + http://sv-carden.de/4-2-1_t4_unter_w.html
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  4. #3
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    Die Abdichtung der Bodenplatte ist mit der Abdichtung unter den Wände so zu verbinden, dass keine Feuchtigkeitsbrücken entstehen können.
    Verstehe ich dass richtig, dass sich die Abdichtungsbahn definitiv unter dem Putz zu befinden hat - Quasi als Wanne in der WU-Wanne ausgearbeitet?
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  5. #4
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    Wo kommt mit einem Mal die WU-Wanne her?
    Und ist es eine "Echte"!
    Aus technischer Sicht wäre eine Abdichtung gegen aufsteigendes Wasser auf einer WU-Bodenplatte nicht notwendig. Ein kappillarer Wassertransport findet durch eine solche Konstruktion nicht statt.
    Aus Juristischer Sicht................

    Mehr zum Thema: http://sv-carden.de/ww_o_ad_ardt.html
    (müsste ich auch mal wieder bei)
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  6. #5

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    Wenn das als reine Dampfsperre gedacht ist reicht ein heranführen an das Mauerwerk normal aus...
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  7. #6
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    Das ist richtig.
    Auf der Wasserabgewandten Seite kann eine solche Abdichtung nur ein Dampfbremse-/-sperre, bzw. eine Abdichtung gegen kappillaraufsteigendes Wasser sein. Hier reicht regelmäßig das Heranführen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Wo kommt mit einem Mal die WU-Wanne her?
    Und ist es eine "Echte"!
    Ich dachte das wäre dem Bild zu entnehmen...
    Der Keller ist komplett geschalt worden.
    Im Angebot steht leider kein Betontyp sondern nur die "Wasserundurchlässige Ausführung" der Bodenplatte (20 cm) sowie Kellerwände (25 cm)

    Verstehe ich es richtig, dass die Dampfsperre beim Heranführen nur flächig ausgelegt und verschweißt und nicht an den Betonwänden hochgezogen wird?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    Wo kommt mit einem Mal die WU-Wanne her?
    Und ist es eine "Echte"!
    Aus technischer Sicht wäre eine Abdichtung gegen aufsteigendes Wasser auf einer WU-Bodenplatte nicht notwendig. Ein kappillarer Wassertransport findet durch eine solche Konstruktion nicht statt.
    Aus Juristischer Sicht................
    Heisst das die Schweissbahn auf meinem Kellerboden (Keller als weisse Wanne gemäß Richlinie deren Namen ich vergessen hab, aber auf die der Sachverständige bestand ;-) ) nutzlos ist??? ;-)
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  10. #9

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    Nein, es ist aber keine Abdichtung sondern eine Dampfsperre. Genau aus dem Grund werden sehr oft weiße Wanne aussen auch schwarz gemacht (bei Dämmung sowieso, da vollflächig verklebt werden muß) Das hat nix mit der Dichtigkeit zu tun sondern ist nur wegen dem Dampf...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Nein, es ist aber keine Abdichtung sondern eine Dampfsperre. Genau aus dem Grund werden sehr oft weiße Wanne aussen auch schwarz gemacht (bei Dämmung sowieso, da vollflächig verklebt werden muß) Das hat nix mit der Dichtigkeit zu tun sondern ist nur wegen dem Dampf...
    Right - mein Keller wurde dann auch noch schwarz gemacht - höherwertige Nutzung - ich erinnere mich ;-)
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  12. #11
    Themenstarter

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    und nochmal...
    Verstehe ich es richtig, dass die Dampfsperre beim Heranführen nur flächig ausgelegt und verschweißt und nicht an den Betonwänden hochgezogen wird?
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  13. #12
    Lebski
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    Warum nochmal? Du musst die Antworten schon auch lesen.
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  14. #13

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    Warum stellst du Fragen, die schon 2 mal beantwortet worden? Sogar von Sachverständigen-Seite?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Ich verstehe nur nicht, was ich unter "Heranführen" verstehen soll.
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  17. #15

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    Heranführen ist kein Hochführen. Sondern nur bis an die Wand heran.

    Also nur die Fläche einschweißen
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