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  1. #1

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    Frage zu Vordach über Hauseingang

    Hallo zusammen,

    ich hätte gern einmal Meinung zu dem Vordach vor unserem Haus.

    Gestern hat es recht ordentlich geregnet (aber auch bei weitem nicht soviel, dass man von einem Extremereignis reden könnte), dabei ist mir folgendes aufgefallen:

    - Wasser spritzt vom Vordach an die Fassade. Bei Flachdächern ist die aufgehende Fassade dann ja besonders zu schützen. Ist die Situation hier nicht vergleichbar?
    - Entwässerungsrinne an der Hauswand läuft bei viel Regen über. Da es zwischen Glasdach und Rinne einen Spalt gibt, hat man sozusagen einen Wasservorhang direkt vor dem Hauseingang. Was ist überhaupt davon zu halten, dass das ablaufende Wasser hier zur Hauswand hin abgeleitet wird?
    - Noch am nächsten Tag stand Wasser hinter der Eingangstür. Wo es genau durchgedrungen ist, konnte ich nicht nachvollziehen. Es erscheint mir aber wahrscheinlich, dass das vor der Haustür ungefähr auf Höhe des Gitters runterkommende Überlaufwasser des Vorachs dafür verantwortlich ist. Schlagregen, der von vorn gegen die Tür gedrückt hätte, gab es nämlich nicht.

    Vielen Dank schon mal für alle Beiträge!
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  2. Frage zu Vordach über Hauseingang

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Es handelt sich auch eher um ein Designobjekt als um ein Vordach. man kann draußen bei Regen in ruhe seinen Schlüssel suchen. Ziel erfüllt. Zu hohe Ansprüche sollte man an eine solche Platte aber nicht stellen. das wasser nach drinnen gelangt sollte allerdings nicht sein.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Es handelt sich auch eher um ein Designobjekt als um ein Vordach. man kann draußen bei Regen in ruhe seinen Schlüssel suchen. Ziel erfüllt.
    Solange davon keine Schäden für die Fassade oder den Eingangsbereich ausgehen, ist mir das schon recht.
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  5. #4

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    Hier zeigt sich der Unterschied zw. Theorie + Praxis.
    Die Entwässerung funktioniert nur, wenn's "etwas" regnet. Bei "richtigem" Regen läuft's überall hin u. von der Rinne über die Fassade an die Türe.

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  6. #5

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    Zitat Zitat von driver55 Beitrag anzeigen
    Hier zeigt sich der Unterschied zw. Theorie + Praxis.
    Die Entwässerung funktioniert nur, wenn's "etwas" regnet. Bei "richtigem" Regen läuft's überall hin u. von der Rinne über die Fassade an die Türe.

    Aber in's Haus.
    Wenn die Türe nur zugezogen war ok, aber verschlossen sollte Sie doch "dicht" sein.

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  7. #6

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    wahrscheinlich fehlt eine dichtfolie zwischen türelement und bauwerk. wdvs ist keine abdichtung.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    wahrscheinlich fehlt eine dichtfolie zwischen türelement und bauwerk. wdvs ist keine abdichtung.
    Anbei noch ein paar Bilder. Kann man da vielleicht etwas erkennen?
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  9. #8

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    noi noi, da muss wdvs außen am türanschlag geöffnet werden.
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  10. #9

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    Vorher würde ich mir aber die Türe genauer ansehen!

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  11. #10

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    Aber amole a annere dumm Frog:
    Wieso hat das Vordach das Gefälle zur Hauswand hin und nicht von der Hauswand weg? Ist ja kein Wunder, dass die Minirinne überfordert ist und überläuft?

    So eine Pfütze hatten wir nach Türeinbau auch. Der Grund bei uns: Tür war zu hoch und das Gummi dichtete unten nicht am Sockel ab. Der Türendoktor hat sie dann neu eingestellt, danach hat der übelste Regen nichts mehr ausgemacht.
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  12. #11
    Inkognito
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    Die weiße Fassade hat kein Problem?
    Die Rinne ist frei? Auf dem Foto erahnt man Dreck.
    Der Rinnenquerschnitt... ist der so mickrig, wie es den Anschein hat?
    Von oben kommt kein weiteres Wasser?
    Die Rinne ist wandseitig hochgezogen, oder gibt es da auch eine Fuge?
    Die Rinne hat Gefälle zum Fallrohr?

    Solche Glasvordächer sehen innerhalb von kurzer Zeit sehr schäbig aus, man kann dann dem liegengebliebenen Blatt von unten beim vermodern zugucken... und hier fügt es sich dazu noch so gut ein, mit der flachen Neigung und dem waagrechten Sturz.
    Manche Architekten sollte man zwingen das, was sie malen für den Rest ihres Lebens täglich anzugucken.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Linda2010 Beitrag anzeigen
    Wieso hat das Vordach das Gefälle zur Hauswand hin und nicht von der Hauswand weg?
    Kommt mir auch widersinnig vor. Wenn es Bauregeln gäbe (bzw. mir bekannt wären), die das untersagen, würde ich es bemängeln.
    So konnte man die Rinne halt an der Hauswand befestigen und direkt an das Fallrohr anschließen.

    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Die weiße Fassade hat kein Problem?
    Noch ist an der Fassade über der Glasfläche kein offensichtlicher Schaden zu erkennen. Ich habe aber schon die Sorge, dass da mit der Zeit das Spritzwasser Spuren hinterlassen wird. Ob die Sorgen gerechtfertigt sind, kann ich als Laie leider nicht beurteilen.

    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Die Rinne ist frei? Auf dem Foto erahnt man Dreck.
    Der Rinnenquerschnitt... ist der so mickrig, wie es den Anschein hat?
    Von oben kommt kein weiteres Wasser?
    Die Rinne ist wandseitig hochgezogen, oder gibt es da auch eine Fuge?
    Die Rinne hat Gefälle zum Fallrohr?
    Ich steige morgen mal hoch und und mache Bilder.

    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Manche Architekten sollte man zwingen das, was sie malen für den Rest ihres Lebens täglich anzugucken.
    Tja, kann man in diesem Fall dem Architekten/Bauträger noch einen Strick draus drehen? Dazu müsste man wohl nachweisen, dass von der Konstruktion ein Schadenpotential ausgeht.
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    abgesehen davon, dass ein ach so einfaches vordach
    samt randbedingungen (anschliessende bauteile) auf
    vielfältige weise falsch ausgeführt werden kann (und
    hässlich obendrein - und murphy hat sowieso recht),
    halte ich (auch wenn ich der einzige bin) die wandseitige
    rinne für die einzig halbwegs akzeptable konstruktive
    lösung in diesem fehlerkonglomerat.

    an der wand scheint zumindest eine andeutung von
    hochzug vorhanden zu sein, den untergrund kann
    man nicht bewerten (glasgekugelt: aus erfahrung
    falsch.. ) - die andeutung von entwässerungsrinne
    zeigt eine humoristische ader der verantwortlichen,
    das kommt gleich nach den richtungspfeilen für
    luft im "belüfteten" flachdach .. funktioniert halt
    genausowenig.

    da man lernt, sich auch an kleinigkeiten zu freuen:
    immerhin hält der ganze zauber. noch. die
    unproportionierten ankerplatten verheissen ja auch
    ein gerüttelt mass an solidität. wenn´s stimmt?!

    ach ja, teilweise sieht man hier innovative lösungen,
    andere darf man argwöhnen:
    . verankerung zugstrebe, ankergrund
    . verankerung querkraftkonsole, ankergrund
    . abdichtung putz, über der ironierinne
    . einbindung/abdichtung tür
    . sockelabdichtung, -geometrie (15cm - wo?)
    . nebenbei: zulassung glas-metallsystem
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Update:

    Um einen der beiden Halter des Daches herum gibt es auch Putzschäden.

    Dafür ist die "Ironierinne" an der Hauswand noch etwas hochgeführt. Also plätschert das Wasser nicht direkt gegen die Fassade. Dennoch frage ich mich weiterhin, ob nach ein paar Jahren Schäden durch Spritzwasser an der Fassade rund um das Vordach zu befürchten sind.

    Gröberer Schmutz kann aus der Rinne auch nicht ausgespült werden, da der Durchmesser des Abflussrohrs nur ein paar cm beträgt. Und auf dem Dach bleibt auch einiges liegen bzw. klebt fest, vermutlich aufgrund des sehr geringen Gefälles. Dach und Rinne müsste man wohl alle halbe Jahre mal reinigen, damit das nicht bald "wie Sau" aussieht.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von GWeberJ Beitrag anzeigen
    Dach und Rinne müsste man wohl alle halbe Jahre mal reinigen, damit das nicht bald "wie Sau" aussieht.
    Eher alle 2 Wochen.
    Nur sauber sieht's gut aus.


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