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Porenbeton als Teil des Fundaments?

Diskutiere Porenbeton als Teil des Fundaments? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Porenbeton als Teil des Fundaments?

    Hallo liebe Mitglieder,

    ich muss wegen Steitigkeiten mit meinen Nachbarn bei euch um Rat bitten.
    Das Ziel ist eine Mauer als Sichtschutz zwischen der Terrasse von unserer DHH und unseren Nachbarn zu errichten. Die Mauer besteht aus Betonsteinen und wird ca. 1,80 meter hoch und 3,40m lang werden, Breite 24cm.
    Jetzt hat uns ein guter Bekannter, gelernter Fliesenleger, ein Fundament zwischen unseren zwei Terrassen errichtet, und genau das ist jetzt das Problem.
    Das Fundament besteht aus Beton ca, 40cm und ist 20 cm Breit. Oben darauf hat er um Höhe zu erlangen noch eine Reihe Porenbeton 11,5 cm höhe verbaut und dann das ganze Fundament mit einer Teermatte umrundet.
    Jetzt steht aber der Porenbeton ca 5 cm im Erdreich, mein Nachbar meint das es hier zu Frostschäden und dann zum Mauereinsturz kommen kann. Aufgrund von eintretender Feuchtigkeit im Winter.
    Muss ich bei so einer Konstruktion damit rechnen das die Mauer Schaden davon tragen wird und tu so noch jemanden gefährden?
    Im Moment haben wir nur das Fundament, die Mauer selbst steht noch nicht. Die Mauer wird zusätzlich an unserer Hauswand mit Metallstreben verbunden.
    Könnt ihr mir bitte mitteilen ob das Fundament eurer Meinung nach in Ordnung ist, und wenn nicht was für Möglichkeiten ich habe ein sicheres Fundament jetzt noch zu errichten?

    Vielen Dank

    MFG Dafreaki
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  2. Porenbeton als Teil des Fundaments?

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  3. #2

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    Ja, Du tust jemand gefährden.
    Lass den Fliesenleger Fliesen legen, aber keine Fundamente bauen.
    Wenn der Bekannte Bademeister wär, hätte er vielleicht Schwämme genommen? Wäre auch nicht viel schlimmer.
    Rat: Abreißen und jemand holen, der Ahnung hat.
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  4. #3

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    Das kann ich so nur unterschreiben... Weg und neu in vernünftiger Ausführung...
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  5. #4

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    Oh je. Porenbeton ist natürlich totaler Murks. Dann auch noch ein 20´er Fundament für eine 24´er Mauer? Wieso wurde nicht direkt auf die benötigte Höhe betoniert? Auf die Metallstreben bin ich ja mal gespannt...
    Empfehlung siehe #2: Jemanden holen, der Ahnung hat.
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  6. #5

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    ääh, nächster Punkt: Wie sieht das mit der Standfestigkeit aus? Frostsicherheit? 1,80 hoch, 3,40 lang, nur 40 cm tief eingebunden im Boden? 20 cm breit? Das ist aber etwas, was meiner Meinung nach zu knapp ist!!!

    Wenn ich mich nicht ganz bös irre könnte das auch auf einen kompletten Rückbau rauslaufen... Was für einen Unterbau des Fundamentes? Wie hast du die Frostsicherheit sichergestellt? Wie werden die Windlasten aufgenommen? 11 bft in Böhen schieben schon gewaltig! Da hält so ein kleines Fundament nicht allzu viel...
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  7. #6
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    Ok,

    danke schon mal für die schnelle Info.
    Reicht es den Porenbeton zu entfernen und ihn durch einen anderen Stein zu ersetzen oder muss das ganze Fundament entfernt werden?
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  8. #7

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    bei der Größe des Fundamentes? Ich befürchte das muß komplett raus und in vernünftig tief und breit gegossen werden...
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  9. #8

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    Woraus soll denn der aufgehende Teil der Mauer errichtet werden?
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  10. #9
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    Hallo Julius,

    aus Betonsteinen mit Natursteinoptik aus dem Baumarkt.
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  11. #10
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    Und wie bekommt man so ein Fundament am besten wieder raus wenn man keine Möglichkeit hat mit einem Bagger dahinzufahren?
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  12. #11

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  13. #12
    Lebski
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    Zitat Zitat von dafreaki Beitrag anzeigen
    Hallo Julius,

    aus Betonsteinen mit Natursteinoptik aus dem Baumarkt.
    Euch ist klar, dass solch eine Mauer einen Standsicherheitsnachweis benötigt?
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  14. #13

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    @dafreaki !

    Hättest Du mal nicht einen Fliesenleger,sondern einen Maurermeister befragen sollen.
    Soll jetzt keine Häme sein.

    "Zulässige Wandhöhen bei frei stehenden,nicht ausgesteifte Mauern"
    Abhänig von der Wandmasse ist bei einer Wanddicke von 240mm irgendwo bei ca.1mtr.Wandhöhe Schluß.

    Streifenfundament ist nicht frostfrei gegründet und für ne 24ér Mauer viel zu schmal.

    Gruß Helge 2
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  16. #14

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    Als alternative,bevor du jetzt das Streifenfundament rausstemmst.

    Schon mal über einen Sichtschutz aus Holz nachgedacht ?
    Gibt ja solch Sichtschutzelemente die an Holzpfosten befestigt werden.
    Gibt ja auch Pfostenschuhe die eingedübelt werden können.

    Die Schicht aus Poroton auf jeden Fall wegmachen.
    Fraglich ist eben nur ob der Frost dir das Streifenfundament hochtreiben kann.

    Gruß Helge 2
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  17. #15
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    Hallo,

    ja die Idee mit der Wand lassen wir jetzt lieber sein, nachdem ich eure Beiträge gelesen habe fühle ich mich nicht mehr wohl und bin froh das wir die Wand noch nicht errichtet haben.
    Wie bekomm ich jetzt aber den Porenbeton von dem Fundament wieder weg? Er ist ja mit Mörtel fest verbunden und wenn wir eine alternative (die wir brauchen) durchführen wollen , z.B die Idee mit der Holztrennwand können wir den ja auch nicht stehen lassen denn die Frostgefahr ist dann ja nicht gebannt. Kann man den Porenbeton entfernen und dann noch eine Ladung Beton auftragen oder ist das auch nur weiterhin instabil? Unsere bisherige Trennwand war eine Metall Glas Konstruktion die nur mit 3 Klecksen Beton in der Erde verankert waren (Plus ein stück Eisen an der Wand) und hat 40 Jahre gehalten, wenn ich so die Holztrennwand anbringe auf das jetzt schon bestehende Fundament ohne Porenbeton dann müsste es ja aussreichen oder?

    Danke für eure Hilfe
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