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Stimmt mein Wandaufbau ?!?!

Diskutiere Stimmt mein Wandaufbau ?!?! im Forum Holzrahmenbau / Holztafelbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Stimmt mein Wandaufbau ?!?!

    hey
    hab hier nen wandaufbau und wollte mal wissen ob das so funktioniert..

    Wandaufbau von innen nach außen

    1. Innenwandbekleidung ( Gipskartonplatte )
    2. Unterkonstruktion also lattung mit konterlattung dazwischen wärmedämmung )
    3. dampfbremse ( oder ne dampfsperre ???)
    4.osb-platte (oder bfu-platte ?)
    5.sparren mit 16cm wärmedämmung dazwischen
    6. osb-platte
    7.windsperre
    8.lattung mit konterlattung
    9. horizontale Lärchenschalung


    funktioniert das so? oder hat jemand tipps zur verbesserung???

    schon mal danke im vorraus
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  2. Stimmt mein Wandaufbau ?!?!

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  3. #2
    Avatar von susannede
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    Was hat das alles mit 2. Semester Innenarchitektur zu tun?
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  4. #3
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    das gehört zu unserer semester aufgabe.....( kann ja auch nnix dafür )
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  5. #4

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    Warum Lattung + Konterlatte....


    In 99,9 % in Wänden überflüssig!
    Bremse oder Sperre? Rechnen! Oder Vario-Bahn.
    Ausserdem ist das mit OSB + Sperre/Bremse evtl schon Doppelmoppel.
    Und Windsperre und OSB aussen ist auch Doppelmoppel
    Aussen bauph. besser DWD.
    Sparren in der Wand heissen Stiele (Besserwissermodus aus )
    MfG
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  6. #5
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    also lattung und konterlattung sollen wir machen um damit wärmebrücken zu vermeiden.

    ähm was is ne DWD ( keine ahnung hab )


    das sparren in der wand stiele heißen wusst ich auch nicht, wir sagen höchstens noch ständer oder stütze dazu....... na ja aber jetzt weiß ich es ja

    hab meine wand mal so nachgerechnet un die is ja schon dick ( ca.40cm)

    na ja also falls jemand noch tipps hat nur her damit !!!!!

    danke!
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  7. #6
    R.J.
    Gast
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Sparren in der Wand heissen Stiele
    [Besserwissermodus] Im Holztafelbau aber eher Rippen! [/Besserwissermodus]

    Zitat Zitat von hotlikefire
    lattung und konterlattung sollen wir machen um damit wärmebrücken zu vermeiden.
    Dürfte sich (innen) marginal auf das Ergebnis auswirken finde ich aber O.K.
    Außenseitig konstruktionsbedingt (horizontale Lärchenschalung) überflüssig.
    DWD ist eine (hydrophobierte?) Holzweichfaserplatte, funktioniert auch als winddichte Ebene.

    40cm, ja und! Stell dir mal einen äquivalenten Aufbau im Massivbau vor.
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  8. #7
    R.J.
    Gast
    Ach ja,
    ich ziehe den Gipskartonplatten eigentlich immer Gipsfaserplatten vor. Die sind zwar fast doppelt so teuer, haben dafür aber bessere Festigkeitswerte.
    Überschlägig komme ich bei deinem Aufbau übrigens auf ca. 34cm.

    Such im Internet mal nach einer Software für die Dampfdiffusionsberechnung nach DIN 4108 (z.B. Demoversion von www.Rowa-Soft.de) Damit kannst du ansatzweise selbst überprüfen ob das Bauteil "funktioniert".

    Grüße
    R.J.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke R.J. !!!

    hier mein aufbau noch mal mit maßen!

    von innen nach außen

    1.gipskarton 12,5 mm
    2. osbplatte 15mm
    3.installationsebene ( lattung und konterlattung, jeweils 40mm )
    4. dampfsperre 0,2mm
    5. osbplatte 16mm
    6. Ständer ( oder auch Rippen genannt,oder stiele oder wie auch immer ich denk mal ihr wisst was ich meine ) 80/160 mm, mit wärmedämmund 16cm
    7.osbplatte 16mm
    8. windsperre 0,2 mm
    9. lattung mit konterlattung ( jeweils 40mm )
    10. lärchenschalung 24mm (auf 50mm )


    so und wieso ist die lattung außenseitig weglassen????

    mfg vanessa
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  10. #9
    R.J.
    Gast
    Die Holzwerkstoffindustrie wird es dir danken Es wird immer mehr OSB.

    Schicht Nr.:2 und Nr.:4 kannst du weglassen.
    Warum willst du eine Installationsebene von 80mm? 50mm sind ausreichend und dafür den Rippenquerschnitt vergrößern, z.B. 60/200.
    Für die Breite der Rippen würde ich mit 60mm wählen, mehr ist üblicherweise nicht nötig (natürlich abhängig von der Belastung).
    Für Schicht Nr.:7 würde ich eine bituminierte Holzweichfaserplatte empfehlen.
    Nr.: 8 kann wegbleiben.
    Zu Nr.: 9. Konterlattung ist in diesem Fall die vertikale Lattung welche die äußere Beplankung auf den Rippen hält. Wenn du hier dann deine Lattung aufbringst, ist dies genau so horizontal wie deine Fassadenverschalung. Ergo, geht nicht!
    Fassade also direkt auf die Konterlattung.

    1. 12,5 mm- Gipsfaserplatte
    2. 50 mm -Installationsebene Konterlattung/Lattung/ Dämmstoff (Zellulose/Holzfaser)
    3. 15 mm - OSB
    4. 200 mm - Gefach Rippen/Dämmung
    5. 18 mm - bit. Holzweichfaser
    6. 40 mm - Konterlattung
    7. Schalung

    U-Wert ca. 0,15 W/m²K (ohne Holzanteil)
    Dampfdiffusion erfüllt

    Verfeinern kann man das indem man den Holzanteil weiter verringert, also z.B. Rippen wieder auf 60/160 zurück und von außen Holzweichfaserdämmung aufgebracht. Damit werden Wärmebrücken noch weiter verringert, da die Rippen überdämmt werden. Da drauf dann die bit.Holzweichfaser oder diffusionsoffene winddichte Folie - Konterlattung - Schalung.
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  11. #10
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    hey r.j.

    wegen der fassade..... also uns wurde gesagt......dass, erst eine lattung horizontal, dann eine vertikale lattung und dann die schalung horizontal drauf kommt. um wärmebrücken zu vermeiden.
    nach deiner aussage würde oder sollte ich dann einfach nur eine vertikale lattung machen und darauf dann die fassade (horizontal ).
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  12. #11
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    noch ne frage zur installationsebene

    wenn ich nur 50mm installationsebene hab
    wie sieht das dann genau aus..
    von innen also nach dem gipskarton
    kommt dann erst ne vertikale oder horizintale lattung und dem entsprechend dann die konterlattung!?
    wie würde das im waagrechten wandschnitt aussehen?
    sind dann die latten jeweils 25mm oder 50mm?
    und wie dann die wärmedämmung?
    und in welchem abstand bring ich die lattung und konterlattung an? auch im raster 62,5cm ?

    ich weiß fragen über fragen...........



    wie immer vielen dank
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  13. #12
    R.J.
    Gast
    Eigentlich brauchst du auf der Innenseite keine Konterlattung und Lattung. Ein einfaches Holz (meinetwegen 50/50 oder so), horizontal aufgebracht ist ausreichend. Der Abstand ergibt sich aus den Vorgaben der Gipsbauplatte, so etwas um die 30-40cm, je nach Produkt.
    Übrigens kannst du dich auch vom 62,5er Raster lösen, mittlerweile gibt es 81,5er oder auch 83,3er Raster.

    Außenseitig solltest du dir darüber Gedanken machen, warum das wohl Konterlattung genannt wird. Kann man natürlich ausführen wie man will, der Gedanke Wärmebrücken zu vermeiden ist natürlich auch löblich und DAS Regeldetail gibt es hier nicht. Ein WB ist es übrigens auch, wenn die erste Lattung horizontal angebracht ist. (Beide sind sehr gering und müssen für den Nachweis (EnEV) nicht berücksichtigt werden.)
    Die Frage ist auch, ob man Wärmebrücken nicht effektiver vermeiden kann.
    z.B. größeres Raster, zusammengesetzte Querschnitte anstatt Vollholz, Überdeckung mit Dämmplatten usw.

    Mein Tip: Gehe mal in die Hochschulbibliothek und leihe dir ein Buch über den Holzrahmenbau (gleichnamiger Titel) aus. Hier solltest du eine Menge Antworten finden.
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  14. #13
    Themenstarter

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    antwort siehe unten
    Geändert von hotlikefire (10.01.2006 um 03:13 Uhr)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von hotlikefire
    vielen dank.....
    ha das mit der konterlattung außenseitig is mir auch schon klar ( bin nicht ganz so dumm ) nur wegen innen war ich irritiert, da ich da auch der meinung war das eine lattung reicht, horizontal oder vertikal.....

    wir müssen uns nach dem raster 62,5 halten....keine ahnung warum

    das mit dem buch wäre toll, aber die exemplare die wir in der fh haben sind veraltet.............. und neues exlempar das ich mir bestellen wollte, war zur zeit nicht lieferbar........und die kleinen hefte die es vom infodienst holz gab waren nur teilweise hilfreich........daher bin ich ja froh dieses forum gefunden zu haben

    ......................
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  17. #15

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    Hallo hotlikefire,

    Gängiger Wandaufbau in der Praxis:

    von innen nach aussen

    1. 18 mm Gipsfaserplatten
    2. Insallationsebene 40 mm gedämmt (mit Mineralfaser oder Holzflex)
    3. OSB 15 mm Stösse verklebt
    4. Ständer 60/160 e<= 62,5 mit Dämmung 160 mm (Steinwolle oder Ökodämmstoff)
    5. Weichfaserplatte 60 mm als Putzträgerplatte
    6. Alternativ auf Weichfaserplatte Konterlattung 30 mm Senkrecht
    7. Lärchenschalung

    mfg Timmy
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