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Porenbeton vs. Poroton

Diskutiere Porenbeton vs. Poroton im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Porenbeton vs. Poroton

    In Süddeutschland sehr beliebt scheint ja Poroton, in Norddeutschland eher verbreitet Porenbeton. Welche Vor- oder Nachteile gibt es jeweils?

    Bezüglich Dämmung lässt sich mit Poroton T7 vs. Yton PP1.6-025 bei gleicher Wanddicke von z.B. bei 425 mm gleichermaßen der U-Wert 0.160.

    Wie verhalten sich die beiden Baustoffe bezüglich Schalldämmung? Beide gleich schlecht? Bei der Wanddicke ausreichend in einem normalen Wohngebiet?

    Statisch vergleichbar?

    Wie steht es mit Bearbeitbarkeit? Schlitzen, Bohren, Dübeln in Porenbeton ist einfach und erprobt auch für Laien, in Poroton würde ich befürchten, dass manch ein Mieter damit nicht umgehen kann und selbst manch ein Handwerker vielleicht schlagbohrt und so.

    Klar hat vieles mit persönlichen Präferenzen zu tun, aber ich wäre an Euren Meinungen und Erfahrungen interessiert, speziell auch in Norddeutschland.

    Vielen Dank im voraus!
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  2. Porenbeton vs. Poroton

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  3. #2

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    Die Meinungen findest du hier verteilt im Forum. Einfach mal querlesen. Da steht zu jedem deiner Punkte was. Must nur sondieren, was nachprüfbare Fakten sind und was vielleicht dem Charma geschuldet ist...
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  4. #3

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    In Süddeutschland sehr beliebt scheint ja Poroton, in Norddeutschland eher verbreitet Porenbeton. Welche Vor- oder Nachteile gibt es jeweils?
    Innnerhalb des Forums sehr beliebt scheint ja das Lesen, außerhalb eher verbreitet das Fragestellen ins Blaue hinein. Welche Vor- oder Nachteile könnte das jeweils haben...?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Warum so unfreundlich?

    Ich habe eine konkrete und freundliche Frage gestellt, bei der ich genau diese zwei vergleichsweise neuen Baustoffe vergleichen möchte. Natürlich gibt es zu Wandaufbau immer wieder viele Fragen von fast allen Bauherren und das mag für Experten langweilig werden, so ist das nun mal in Foren. Ich habe aber keine Antwort auf genau diese Frage gefunden und hätte mich gefreut (wie viele andere Leser bestimmt auch), wenn noch einmal eine gute und konkrete Zusammenfassung und Einschätzung erfolgt wäre.

    Wie ist denn nun Masse und Schallschutz dieser beiden gleichwertig top-gedämmten, neuen Baustoffe als 425er-Wand relativ zueinander?

    Wie ist die Statik und Druckfestigkeit dieser beiden besonders leichten Materialien relativ zueinander?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Detlev1969 Beitrag anzeigen
    In Süddeutschland sehr beliebt scheint ja Poroton, in Norddeutschland eher verbreitet Porenbeton.
    Woher hast Du diese "Weisheit"?? Im Norden wird mindestens so viel mit Poroton wie mit Porenbeton gebaut!

    Zitat Zitat von Detlev1969 Beitrag anzeigen
    ..... diese zwei vergleichsweise neuen Baustoffe ...
    Der ältester Porenbetonbau, den ich kenne, stammt von 1949!!!, die ältesten Porotonbauten, die ich kenne, aus den frühen 50ern!!!
    Beide Baustoffe mögen noch deutlich älter sein.
    Was daran also bitte ist neu???

    Ich habe aber keine Antwort auf genau diese Frage gefunden
    Naja - wenn Du so gesucht hast, wie die beiden obigen "Fakten" recherchiert hast, dann wäre das erklärlich!
    Du findest hier Lesestoff zu den Themen, der für ein komplettes Wochenende ausreicht!!!

    mmer wieder viele Fragen von fast allen Bauherren und das mag für Experten langweilig werden
    Dann verstehst Du ja sicher, dass wir unsere Freizeit nicht für Endlosbänder verplempern wollen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von rechter Winkel Beitrag anzeigen
    was vielleicht dem Charma geschuldet ist...
    Hier gibts irgendwo eine tolle Tabelle von Bruno zum Thema steinkarma. Immer noch topaktuell.


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  8. #7

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    http://www.bauexpertenforum.de/showp...94&postcount=8

    ...zwar nicht die von Bruno aber im Thread gibt´s noch mehr Links...
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Woher hast Du diese "Weisheit"?? Im Norden wird mindestens so viel mit Poroton wie mit Porenbeton gebaut!
    Lebenserfahrung? In Süddeutschland sehe ich JEDE MENGE rote Rohbauten mit Poroton, im Großraum Hamburg nur extrem selten, stattdessen FAST IMMER weiße Rohbauten aus Porenbeton. Auch auf Baumessen hier heißt es immer wieder "macht man hier ja nur selten". Natürlich gibt es beides, aber meiner Beobachtung nach eben doch in stark verschiedenen Anteilen.

    Der ältester Porenbetonbau, den ich kenne, stammt von 1949!!!, die ältesten Porotonbauten, die ich kenne, aus den frühen 50ern!!!
    Beide Baustoffe mögen noch deutlich älter sein. Was daran also bitte ist neu???
    Was ist an T7 neu? Was ist an dem PP-1.6-0.25 neu?

    Ganz ehrlich, ich frage hier wirklich freundlich, suche echte Hilfe, möchte wirklich bald bauen und mich halt schon vorab informieren.

    Ich lese hier sehr viel in dem Forum und finde es wirklich genial und sehr viele Expertenbeiträge überaus lehrreich und nützlich.

    Aber man gerade wenn man viel liest, dann merkt man eben auch, dass jeder Einzelfall anders ist. So sind T7 natürlich besser in der Dämmung als alte PP2-Steine, so sind alte Porotonsteine massiver als die neuen, Äpfel runder als Birnen und so weiter. Und dann kommt man eben als Laie an den Punkt, wo man all die Vor- und Nachteile der dutzenden Varianten an Porotonziegeln oder Porenbeton-Planblöcken zwar grob kennt, aber immer noch nicht KONKRET einen T7 mit einem PP1.6-025 vergleichen kann.

    Ist das denn wirklich nicht für einen Experten akzeptierbar, dass ein Laie da noch Fragen hat und die Hunderte an älteren Threads eben nicht GENAU DIESE Frage beantworten, es einen aber halt doch interessiert? Die 425er-Wand in T7 oder in PP1.6-025 wären ernsthaft zwei Wandaufbauten, die ich in Betracht ziehe, möglichst mit 11.5-Verblender davor.

    Dann verstehst Du ja sicher, dass wir unsere Freizeit nicht für Endlosbänder verplempern wollen.
    Ja, ich arbeite auch in einem ganz anderen Forum, für das Thema ich Experte bin, mit. Ich weiß, wiederholende Frage sind lästig. Aber sie gehören zu Forenarbeit dazu. Und fast immer ist jede Frage doch wieder ein wenig anders, setzt einen anderen Fokus.

    Sorry und trotzdem danke.
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  10. #9

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    Porenbeton ist ein Superstein, kann ich 100% empfehlen, Detlev.
    Viele Vorteile hast du ja in deinem Eröffnungsbeitrag schon erwähnt. Für mich hat der Stein so gut wie keine Nachteile. Einzig, falls die Festigkeit an einigen höher belasteten Stellen nicht ausreicht, muss man für partielle Bereiche höhere Festigkeitsklassen auswählen…
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  11. #10

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    Poroton ist ein Superstein, kann ich 100% empfehlen.
    Bei entsprechender Wandstärke reicht der auch an höher belasteten Stellen.

    Und nu?
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  12. #11

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    Die Schalldämmung ist für "normale" Wohngebiete ausreichend. Schwachpunkte eher die Fassadenöffnungen. Sonst einfach nach Merkblatt den mit dem besseren Schalldämmwert nehmen.

    Druckfestigkeit findet man in den Datenblättern. Da gibt es manchmal schon Unterschiede von Herst. zu Herst. bei scheinbar gleichen Steinen (Ich bin ja eher für die klassische Lochfassade mit nicht zu dünnen Pfeilerchen beim Mauerwerksbau ->Materialgerechtigkeit)

    Schlitze in Aussenwände sollte man möglichst vermeiden und wenn, dann machen das ja die Handwerker auf die Baustelle und hoffentlich nicht die Mieter. Dübel halten in beiden Wänden. Je nach Last Dübellängen und Dübelart entsprechend verwenden.

    Wie bereits geschrieben finden sich meine Ausführungen so oder ähnlich hier im Forum wieder...
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  13. #12

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    Lass es gut sein Ralf. Keiner möchte, dass du deine Freizeit verplemperst.
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  14. #13

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    Porenbeton ist ein Superstein, kann ich 100% empfehlen, Detlev.
    Ich denke nun wissen wir welcher Stein der richtig gute ist!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Poroton ist ein Superstein, kann ich 100% empfehlen.
    Bei entsprechender Wandstärke reicht der auch an höher belasteten Stellen.
    Welcher Stein (T7 oder PP16-025) ist bei gleicher Dicke besser bzgl. Schallschutz und kann man das in dB-Werten angeben? Ich habe dazu bei beiden Herstellern keine Angaben gefunden.
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  17. #15

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Detlev, ich kenne Deinen anderen threads bzgl. dem Bauvorhaben, besser Bauidee.
    Wie auch dort, ist es auch bei dieser Frage erst mal nötig, dass Du Dir im klaren darüber wirst, was Du eigentlich bauen willst.
    Ein Reihenhaus aus 3 einzelnen, getrennten Einheiten, oder ein echtes Mehrfamilienhaus mit einem Eingang und mehreren Wohnungen etc.

    Nicht nur für die Heizung ist diese Frage entscheidend, auch auf die Steinwahl bzw. für den Wandaufbau ist dies durchaus wichtig.
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