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Fliegende Aussenwand, nicht bündig mit Bodenplatte (Bilder)

Diskutiere Fliegende Aussenwand, nicht bündig mit Bodenplatte (Bilder) im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Fliegende Aussenwand, nicht bündig mit Bodenplatte (Bilder)

    Hallo an alle,

    diese Woche hat unser BU endlich mit den Maurer arbeiten angefangen. Heute war unsere Baubegleitung vor Ort und hat mich gleich angerufen damit ich mir das Kunstwerk vor Ort anschaue soll.
    Sieht es euch an.

    WP_20140511_15_19_52_Pro.jpgWP_20140511_15_22_22_Pro.jpgWP_20140511_15_31_55_Pro.jpgWP_20140511_15_19_18_Pro.jpgWP_20140511_15_19_29_Pro.jpg

    Es gab noch nen Knaller die Maurer hielten sich an alte Grundrisse (innenwände). War aber nicht so dramatisch da nur die ersten Steine lagen.

    So morgen kriegt der Bauleiter erstmal ein schönen Anruf von mir.
    Die Frage ist wie soll weiter verfahren werden?

    Stehen tut nur die Aussenwand, Trennwand und Decke fehlen noch. (Keller gibt es nicht)
    Es scheint so als wäre die Bodenplatte zu kurz gegossen worden. (Messung folgt, ich und mein Nachbar messen heute noch mit Lasergerät nach)
    Man hat hier wohl versucht die Wände einfach weiter nach aussen zu setzen um dann mit Mörtel die Bodenplatte mit dem Aussenmauerwerk bündig zu setzen.
    Super Pfusch der Mörtel würde nach ein paar Jahren die Aussendämmung und den Putz nach aussen drücken. Folge Putz platzt ab.

    Es wurde ein Vetrag nach Vob/b abgeschlossen.

    Wir möchten schnell reagieren die machen ja morgen weiter.
    Bin mal auf das gesicht der Maurer morgen gespannt wenn ich die morgen früh darauf anspreche.

    Bau stoppen lassen? Bis Lösung gefunden wurde? Unser Baubegleiter meint man könnte die Stelle von Bodenplatte bis Aussenwand dämmen und dann mit Flexschlemme einen glatten übergang bilden.
    Wie ihr auf den Bildern feststellen werdet ist es überall anders (schief zum teil).
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  2. Fliegende Aussenwand, nicht bündig mit Bodenplatte (Bilder)

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  3. #2
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    So haben nach gemessen.

    Außenmauerwerk passt Abweichung 0,5 cm. Es ist wie vermutet wohl die Bodenplatte. Ich habe noch weitere Bilder mit eingefügt.

    CIMG1579.jpgCIMG1576.jpgCIMG1575.jpgCIMG1574.jpgCIMG1573.jpg

    Die Ostseite weicht nicht so stark ab ~1cm die Westseite vor allem Südwest ~4-5cm.
    Wir werden jetzt eine Mängelanzeige schreiben. Und dem BU die gelegenheit zu geben um zu reagieren um den mängel zu beheben.
    Ich komme aus dem Ingeneurwesen ja wir sind penibel bei uns gelten Tolerazen im mm bereich. Im Bau aber im cm bereich das aber überseteigt jegliche Toleranz.
    Es ist einfach nur traurig das auf vertrauen bei so einem Projekt kein wert gelegt wird. Jetzt wird die Bilder Beweis und Schriftlich schiene gefahren.
    Und bei uns handelt es sich um einen grossen BU, der mit Kreditwürdigkeit wirbt zufriedenen Kunden etc...

    Vielleicht hat noch jemand einen Tip Hinweis wie man das Problem eventuell mit nicht zu grossem aufwand beheben lassen kann.
    Es gibt hierzu schon 2 Threads und in beiden fällen raten alles ab, Bodenplatte neu. Da lässt sich nichts sanieren.
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  4. #3

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    Da bewahrheitet sich mal wieder die alte Volksweisheit: der Metallbauer arbeitet auf den Millimeter genau, der Zimmermann auf den Zentimeter genau und beim Maurer muss man schon froh sein, wenn er auf dem Grundstück bleibt.
    Ja, das, was hier geliefert wurde, ist schon etwas grenzwertig und nicht mehr innerhalb der Toleranzen der DIN 18202. Trotzdem würde ich persönlich deshalb nicht wieder alles abreißen lassen. Irgendwann will man ja auch mal fertig werden und einziehen.
    Ich habe in meiner fast 30-jährigen Laufbahn auch schon wesentlich schlimmeres gesehen, und diese Häuser stehen alle noch. Perfektionisten sollten meiner Meinung nach überhaupt nicht bauen. Sie machen sich damit nur die Nerven kaputt.
    Und richtig: an der Bodenplatte in diesem Stadium irgend etwas nachbessern zu wollen, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur zu einer Verschlimmbesserung führen.
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  5. #4

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    was war denn im detail geplant bzw. nach welchem plan wird gearbeitet?
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  6. #5
    Avatar von saarplaner
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    Da würde mich auch mal das Sockeldetail inkl. Abdichtung interessieren...
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  7. #6

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    Je nach Dicke der Aussenwand kann es sein, dass sich das ganze statisch nachweisen lässt!
    Das grosse Problem ist die nicht wiet genug nach aussen reichende Horizontalsperre. Sicher auch lösbar, erfordert aber andere als die gezeigten Ideen sowie Köpfchen und Willen zur Problemlösung und nicht "machen wir immer so"
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  8. #7
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    So hier mal das Vertraglich vereinbarte.

    Vertraglicher Teil .jpg

    Wandaufbau: 17,5 KS + 14 CM WDVS
    Bodenplatte: 2 Streifenfundamente und dann die Schwedenplatte.

    Bezüglich der Abdichtung. Wie auf den Bild zu sehen ist steht da, das Sie z.B. GG 200 benutzen.
    Gestern kam uns das auch etwas spanisch vor. Dort lagen zwar Rollen von dem Material leider ohne Bezeichnung,
    hatte eine Sandige Oberfläche. Bei der Trennwand aber wurde ein anderes Material zum Abdichten benutzt Gummi artig.

    @Ralf Dühlmeyer

    da bin ich mal gespannt wie man das aufs Papier bringen will, man hat ja an jeder stelle andere begebenheiten.
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  9. #8
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    Die Betondeckung der aufgehenden Stütze beachten, auch gegen das MW.
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  10. #9

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    nach dem detail ist doch ein überstand des mauerwerks um dämmstärke der stirnseite bodenplatte vorgesehen. wenn du das auch noch als vertraglich vereinbart bezeichnest, dann brauchst du dich nicht zu wundern, dass so etwas rauskommt! wahrscheinlich gibt es keine situationsgerechte werk- und detailplanung.

    mein mitleid hält sich bei solchen problemen dann immer in ganz engen grenzen!
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  11. #10

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    nach dem detail ist doch ein überstand des mauerwerks um dämmstärke der stirnseite bodenplatte vorgesehen.
    Da ist dann aber auch ein 30er Mauer drin und keine 17,5er, oder sehe ich das falsch?

    Wer hat denn überhaupt die Planung inne bei dem Projekt?
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  12. #11

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    Das Detail bezieht sich ja mehr auf den Aufbau der Bodenplatte als solches. Die Wand ist ja nur schematisch ohne Schichtaufbau dargestellt.

    Aber es wird doch einen Plan über die Aussenabmessungen der Bopla geben?
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  13. #12
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    So hier nochmal im Detail:

    Bodenplatte.jpg

    Das ist von der Planung.
    Das Bild im vorherigen Post war von der Bausleistungsbeschreibung.
    Wie man hier sehen kann ist ein überstand nicht geplant.
    Die Dämmung geht runter bis zum Streifenfundament das haben wir noch nicht geprüft.
    Ob Sie das eingehalten haben kann bezweifelt werden. Da nehm ich selbst die schaufel in die Hand und schau nach.
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  14. #13

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    ist denn die dämmung zwischen bodenplatte und streifenfundament vorhanden?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ...sicher nicht, Norbert.

    Ist einfach eine Steinschicht auf einer Mörtelausgleichsschicht. So weit, so mittelprächtig.

    Ob es so eine WD - schicht braucht? Keine Ahnung. Normalerweise würde dann aber die erste Steinschicht entsprechend besser wärmedämmend auszuführen sein. Hier aber scheint PB zum Einsatz gekommen zu sein, wo daß diese Dämmschicht evtl. gar nicht notwendig ist. Es darf gerarten werden....

    Die beigefügten Details scheinen nicht so recht zur gezeigten Baustellen zu passen. Handelt es sich um zwei unterscheidliche Projekte?????
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ich hab wohl für verwirrung gesorgt.

    Ich hab erstmal in das Bauleistungsverzeichnis geschaut, was aber in unserem Fall garnicht beachten werden sollte da wir einen ganz anderen Wandaufbau haben.
    Als den Standart angebotenen. Das letzte Bild ist zu beachten. Ich wüsste jetzt auch nicht mit was ich sonst noch dienen könnte. Bodengutachten?


    @Thomas B

    Es handelt sich um ein Projekt bzw. es ist ein Doppelhaus.


    Habe mit dem Bauleiter gesprochen. Leider war er hoffnungslos überlastet. Er hat auch ganricht erst versucht was schön zu reden. Er wird mit dem Verantwortlichen reden.
    Und sich heut Abend ein Bild von der Lage machen, mit mir zusammen. Bin gespannt ob er anruft.
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