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  1. #1

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    feuchter Keller - Ursachen, seriöser, qualifizierter Gutachter gesucht Rhein-Main

    Guten Tag,

    würde mich über Hilfe/Tipps freuen. Ich suche gute professionelle Hilfe, um meinen Keller feuchtefrei zu kriegen.

    - Das freistehende Einfamilen-Haus ist 100 Jahre alt und wurde vor 8 Jahren von uns erworben.
    - Kellergeschoss geht 1,6m tief ins Erdreich und ist aus Ziegelsteinen gemauert (auf denen Sandsteine ab dem sichtbaren Bereich aufsetzen). Mauerwerk im Erdreich ca. 50cm dick
    - Vor 10 Jahren ist vom Vorbesitzer Haus aussen freigelegt worden bis zum Streifenfundament. Vertikale Abdichtung wurde vom Fachbetrieb für ca. €20,000,- durchgeführt. Drainage ist möglicherweise da, ist aber unklar. (Bilder/Videos zeigen Kieselsteine, die in den offenen Schacht gelegt wurden) - die Originalrechnung mit der Leistungsbeschreibung habe ich vor Jahren verloren (bitte nicht nachtreten, da ärgere ich mich schon genug drüber, weiss also auch nicht wer das ausgeführt hat).
    - Innen ist mit ziemlicher Sicherheit keine Horizontalsperre verlegt worden.
    - Kellerziegel wurden innen komplett in allen Räumen freigelegt und mit Sanierputz verputzt
    - Soweit so gut....aber es ist immer noch feuchtigkeit/muffiger Geruch vorhanden. Im Sommer wird es durch Kondensationseffekte verstärkt, aber auch im Winter geht es nicht zurück. Es ist wahrlich kein super feuchter Keller, aber Luftfeuchtigkeit ist im 60% plus Bereich und Holzsachen an die Wand gelegt fangen auf Dauer Schimmel
    - Wandmessungen zeigen eine aufsteigende Feuchte von 60...70 bis ca. 1,30-50m hoch (in etwa gleiche Höhe wie Erdboden aussen). Auch die Innenwände zeigen dieses Phänomen.


    Ich würde gerne eine professionelle Lösung finden. Fragen, die mein Gutachter/Bausachvertändige/Experte beantworten können sollte:

    - Hält die vertikale Aussenabdichtung - kann man Probebohrungen nehmen ohne die vertikalabdichtung zu verletzen etc ? Fehlt nur eine horizontalsperre - welche nimmt man, und wenn mauerinjektionsverfahren, welches ? Gibt es weitere Feuchtigkeitsquellen? Was mache ich mit dem dünnen Betonfussboden? Wie sieht ein anständiger zuverlässiger Plan für Sanierungskonzept aus.

    Herzlichen Dank, freue mich über Hilfe. Über google irgendeinen Bausachvertändigen zu beauftragen, da fehlt mir ein wenig das Vertrauen zu. Vom Versuch direkt jemanden zu beauftragen habe ich Abstand genommen. Die Ursachen wurden nicht wirklich gesucht, es ging nur darum das eigene Produkt schnell zu verkaufen ohne irgendwelche Garantien. Zudem war ich erschrocken wie einige der "Marktführer" bei injektionsverfahren die Anderen aktiv schlechtreden. Da habe ich das Projekt aus kompletten Mangel an Vertrauen vor 2 Jahren auf Eis gelegt und gehe es jetzt neu an.

    Vielen Dank

    - isotrop
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  2. feuchter Keller - Ursachen, seriöser, qualifizierter Gutachter gesucht Rhein-Main

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mein Rat: Leg die Hände in den Schoß und akzeptiere, dass ein alter Keller niemals ein Wohnraum wird.
    Sieh zu, dass eine Horizontalsperre oberhalb der Erdgleiche verhindert, dass das Wasser höher zieht und halte im Sommer die Fenster und Kellertür geschlossen. Gelüftet wird im Winter.
    Lagere Deine Äpfel zum Mosten für den Äppler und die Kartoffeln im Keller. Das selbstgemachte Sauerkraut wird lange haltbar bleiben und und und, mir fiele da noch eine Menge ein....
    Tut mir leid, wenn Du eine amdere Antwort erhofft hast.

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  4. #3
    Avatar von floba arb
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    Ich kann mich Thomas nur anschließen. Keller aus dieser Zeit sind nur mit sehr hohem Aufwand einigermaßen trocken zu bekommen.
    Das sinnvollste ist sich damit abzufinden und einen Keller als solchen zu Nutzen, allerdings in der damligen Definition. Thomas hat das ja schon etwas augeführt.

    Wenn du dennoch eine glatte und trockene Innenwandfläche wünscht mußt du etwas Raum für eine hinterlüftete (!) Vorsatzschale opfern.
    So hat man eine "neue" Innenwandoberfläche, es kann aber jederzeit die Feuchte des Mauerwerks in die Raumluft abgegeben werden.
    Wichtig ist dabei entweder eine Lüftungsanlage mit Feucheregulierung oder einen Raumluftentfeuchter zu installieren.
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  5. #4
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    Danke zunächst für die Antworten. Ich möchte gar keinen Wohnraum dort schaffen, die Stehhöhe ist auch nur 2,15 oder so. Ich würde nur gerne z.B. die Polstermöbel von der Terrassen im Winter lagern. Ich glaube die Vertikaldichtung hält gut und ich glaube ich brauche "nur" eine Horizontalsperren in Fuddbodennähe - da ich es aber nicht genau weises such ich jemanden "der sich damit auskennt".
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  6. #5

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    Wenn Du die Horizontalsperre unterhalb der Erdgeschossdecke meinst, dann lass die machen. Sollte aber feststellbar sein, ob die vorhanden ist und funktioniert.

    Bei 60% rel. Luftfeuchte kannst Du die Gartenmöbel getrost im Keller lagern.
    Natürlich lehnt man die nicht direkt an die Wand und legt die auch nicht unmittelbar auf den Fußboden.

    Nochmal: Im Sommer Fenster zu - im Winter offen.
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  7. #6

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    Beachte aber das wenn Du 10-15cm oberhalb des Terrain aussen von innen eine horizontalsperre einbaust das Wasser nicht mehr aufsteigen kann und Dir unter umständen in den Raum drückt. Da Du schreibst auch Innenwände wird es wohl definitiv aufsteigende Feuchtigkeit sein. Bei den Innenwänden koenntest Du die Horizontalsperre auch 10-15cm ober Fußboden einbauen. Aber bitte darunter und mind.25 cm darüber mit Dichtungsschlämme arbeiten nachdem der Putz vorher runter ist und dann wieder neu verputzen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von isotrop Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne eine professionelle Lösung finden. Fragen, die mein Gutachter/Bausachvertändige/Experte beantworten können sollte:
    Falls Du immer noch einen SV suchst, schau mal bei der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vorbei. Stichwort wäre Kellerabdichtung
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  9. #8

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    Bei unserer Aussenwand war ebenfalls aufsteigende Feuchtigkeit (BJ 80).
    Hier wurde bis zur Bodenplatte ausgegraben, eine Hohlkehle aus Zementmörtel gesetzt, Grundierung, Voranstrich und dann dick Bitumen gespachtelt. Nach der Trocknung 2cm Jackodur als mechanischen Schutz der Abdichtung vollflachig geklebt.

    Innen der Putz bis auf den geschädigten Putz runter, dann Horizontalsperre per Injektionsverfahren, die Wand mit Dichtschlämme flächig abgedichtet, Sanierputz und Oberputz drauf.
    Wand ist jetzt trocken, wahrscheinlich hätte auch nur die Abdichtung aussen bei uns gereicht.
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  10. #9

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    @Bauking so sollte es auch sein aber so wie Du Schemenhaft schilderst auch ein richtiger Weg und die richtige Methode
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  11. #10

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    hallo
    hier was zum lesen http://www.ib-rauch.de/bautens/feucht/feucht05.html
    einige passagen sind kritisch zu hinterfragen.

    gruss aus de pfalz
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    vielen Dank - ich hätte gehofft, dass jemand einen guten Experten empfehlen kann - scheint aber nicht so. wie man es prinzipiell macht ist mit weitgehend klar. mir ging es um die Fragen wie im 1. Post. (Handwerkskammer etc bin ich auch vorher schon nicht weiter gekommen, tüv auch nicht). Liebe Grüsse
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  14. #12
    Avatar von Sebastian85
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    Zitat Zitat von isotrop Beitrag anzeigen
    vielen Dank - ich hätte gehofft, dass jemand einen guten Experten empfehlen kann - scheint aber nicht so. wie man es prinzipiell macht ist mit weitgehend klar. mir ging es um die Fragen wie im 1. Post. (Handwerkskammer etc bin ich auch vorher schon nicht weiter gekommen, tüv auch nicht). Liebe Grüsse
    Ich glaube meine Eltern hatten ihren Keller damals von xxxx "bearbeiten" lassen. Gleiche Problem wie bei dir, feuchter Keller aber dafür ein sehr schönes und altes Haus.
    Hier ma der Link zur Firma: xxxx
    Vielleicht hilft dir das ja ein wenig weiter.
    Geändert von Manfred Abt (12.06.2014 um 12:55 Uhr) Grund: bitte empfehlungen nur per pn
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