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BGH kippt Banken-Gebühren für Verbraucher-Kredite

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  1. #1

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    BGH kippt Banken-Gebühren für Verbraucher-Kredite

    da könnte der eine oder der andere ein paar euros zurückholen

    http://www.rp-online.de/leben/ratgeb...-aid-1.4237385
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  2. BGH kippt Banken-Gebühren für Verbraucher-Kredite

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  3. #2
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    Aber nur, wenn die Gebühren nicht individuell ausgehandelt worden sind. Es muß sich also um von der Bank vorformulierte Klauseln über zusätzliche Gebühren handeln ( was allerdings in der Vergangenheit die Regel gewesen sein dürfte ).

    Zur richtigen Quelle:

    http://juris.bundesgerichtshof.de/cg...2&pos=0&anz=80
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  4. #3

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    Und zusätzlich gilt das Urteil für Verbraucherkredite, Baudarlehen sind erst mal nicht entschieden worden. Wobei in der Vergangenheit offenbar auch schon OL Gerichte die Bearbeitungsgebühr bei Baufinanzierungen für unwirksam erklärt hatten. Augen offen halten wie es weitergeht...ich hätte die 0,3% gerne wieder :-)
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  5. #4

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    ich finde es ja immer etwas komisch, wenn jemand nachträglich etwas beanstandet, was er vorher hätte ablehnen können.

    bin gespannt, wann die Überführungskosten beim PKW-Kauf gekippt werden...
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Batman Beitrag anzeigen
    ich finde es ja immer etwas komisch, wenn jemand nachträglich etwas beanstandet, was er vorher hätte ablehnen können.
    ganz ehrlich? Wenn man ein paar 100.000 € aufnimmt und in Größenordnungen von 10.000en denkt, achtet man nicht auf ein paar hundert € im Vertrag, ob die jetzt üblich sind oder nicht.
    Mein Fehler, ganz klar. Hätte mich ja informieren können und zu einer Bank gehen können, die das nicht macht. War aber meine Hausbank, meine erste Finanzierung, noch nicht mal das beste Angebot aber dafür eben die Hausbank usw. Zudem von unabhängigen Verbraucherschützern/Portalen ein als gut bewerteter Baufinanzierer. Klar, weiterhin erst mal mein Fehler.

    Trotzdem finde ich es nicht verwerflich, sich nachträglich etwas wieder holen zu wollen, wenn denn die Rechtsprechung entsprechend entscheidet (ob das überhaupt der Fall ist, wird sich zeigen), dass es nicht Rechtens war.

    Die Bank auf der anderen Seite spielt doch richtig unfair und lügt sogar. Oder meinst Du, wir hätten jemals mit dem Berater von Auge zu Auge die Bearbeitungskosten ausgehandelt?
    Die Banken argumentieren ja aktuell standardmäßig, dass man bei direktem Abschluß vor Ort diesen Punkt beidseitig in jedem Einzelfall verhandelt hat und akzeptiert wurde. Die waren vorgegeben und nicht verhandelbar. Punkt.

    Jetzt kann man sagen "Vertrag ist aber Vertrag"... aber nur solange er nicht geltendem Recht widerspricht und das wurde jetzt eben für Verbraucherkredite festgestellt.

    Ich werde nichts tun, wenn es dazu keine klaren höchstrichterlichen Urteile gibt. Aber wenn, dann werde ich auch die Bank dazu auffordern, mir die zu unrecht erhobene Summe zurück zu erstatten.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    ganz ehrlich? Wenn man ein paar 100.000 € aufnimmt und in Größenordnungen von 10.000en denkt, achtet man nicht auf ein paar hundert € im Vertrag, ob die jetzt üblich sind oder nicht.
    Mein Fehler, ganz klar. Hätte mich ja informieren können und zu einer Bank gehen können, die das nicht macht. War aber meine Hausbank, meine erste Finanzierung, noch nicht mal das beste Angebot aber dafür eben die Hausbank usw. Zudem von unabhängigen Verbraucherschützern/Portalen ein als gut bewerteter Baufinanzierer. Klar, weiterhin erst mal mein Fehler.
    In dem verhandelten Fall ging es aber um 50.000 EUR Kredit und 1200 EUR "Gebühr". Das wäre mir aufgefallen.

    Trotzdem finde ich es nicht verwerflich, sich nachträglich etwas wieder holen zu wollen, wenn denn die Rechtsprechung entsprechend entscheidet (ob das überhaupt der Fall ist, wird sich zeigen), dass es nicht Rechtens war.
    Ich sehe das etwas anders. Aber das ist meine persönlich Einstellung dazu.

    Die Bank auf der anderen Seite spielt doch richtig unfair und lügt sogar. Oder meinst Du, wir hätten jemals mit dem Berater von Auge zu Auge die Bearbeitungskosten ausgehandelt?
    Die Banken argumentieren ja aktuell standardmäßig, dass man bei direktem Abschluß vor Ort diesen Punkt beidseitig in jedem Einzelfall verhandelt hat und akzeptiert wurde. Die waren vorgegeben und nicht verhandelbar. Punkt.
    Ist das so? Ich wäre mir da nicht so sicher. In jedem Fall waren die Gebühren aber wohl klar ausgewiesen und wurden im Gespräch auch angesprochen. Wer da einfach akzeptiert... ist meiner Meinung nach selbst Schuld. Verhandeln kann man überall. Und genau solche Gebühren sind häufig Spielraum gewesen. Woher ich das weiß? Meine Finanzierung hat keine "Bearbeitungsgebühren" mehr gehabt, nachdem ich diese begründet wissen wollte.
    Jetzt kann man sagen "Vertrag ist aber Vertrag"... aber nur solange er nicht geltendem Recht widerspricht und das wurde jetzt eben für Verbraucherkredite festgestellt.
    Ich werde nichts tun, wenn es dazu keine klaren höchstrichterlichen Urteile gibt. Aber wenn, dann werde ich auch die Bank dazu auffordern, mir die zu unrecht erhobene Summe zurück zu erstatten.
    Wie gesagt, meine persönliche Meinung ist etwas anders. Ich finde auch diese Klauselreiterei etwas kurios, durch die Kunden dann komplett von einer VFE freigesprochen werden können.

    Ich empfinde die Rechtsprechung in der Vergangenheit sehr einseitig gegen Banken. Das fing u.a. damit an, dass sich "Unternehmer" auf Falschberatung berufen hatten, nachdem deren EUR-CHF Cross Currency Swaps in Schieflage gerieten. Das die vorher 20 mal gut gelaufen sind war den Richtern dabei häufig egal. Der Unternehmer hatte ja keine Ahnung... auch wenn seine Historie bewies, dass er einem Hoeness kaum nachstand.

    Ich bin nun beruflich auf der "anderen" Seite, erlebe aber ständig ein Verhalten gegenüber Banken, dass ich wenig nachvollziehbar finde. Und Gerichtsurteile, die man so in anderen Branchen niemals sehen würde. Wie gesagt, das ist mein subjektiver Eindruck.
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  8. #7

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    War das mit den Gebühren nicht schon länger der Fall? Oder war das eine andere Form von Krediten?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von backbone23 Beitrag anzeigen
    War das mit den Gebühren nicht schon länger der Fall? Oder war das eine andere Form von Krediten?
    Ich denke du meinst die Beleihungswertermittlungsgebühr.
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  10. #9

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    Ojeh, jetzt hat die Presse wieder Stoff sich das Maul zu zerreißen. Ich habs gestern abend schon kommen gesehen.

    Und am Ende zahlt es doch wieder der Verbraucher weil die Kosten woanders reingerechnet werden.
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  11. #10

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    Hallo,
    ich habe vor kurzem umfinanziert, für den Wechsel des Darlehenanbieters und der damit verbundenen Grundschuldabtretung mußte ich neben den Notargebühren auch eine Gebühr an die alte Bank zahlen, über diese Gebühr wurde ich vorher nicht informiert.

    Kann ich diese Gebühr aufgrund des BGH Urteils zurückfordern, oder geht es hierbei nur um Gebühren die bei der Aufnahme von Krediten anfallen?
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  12. #11

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    Die Bearbeitungsgebühr kann man doch schon länger zurückholen, da gabs vor Jahren schonmal ein Urteil. Wir haben aufgrund dessen auch die Bearbeitungsgebühr für unseren Autokredit wiedergeholt, waren immerhin auch 365 Euro. Die Bank wollte erst nicht, haben dann die Schlichtungsstelle angerufen und dann gings auf einmal doch. Kredit war von 2010 und zurückbekommen haben wir das Geld glaube ich 2012. Also da gabs das entsprechende Urteil definitiv schon.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Forward123 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich habe vor kurzem umfinanziert, für den Wechsel des Darlehenanbieters und der damit verbundenen Grundschuldabtretung mußte ich neben den Notargebühren auch eine Gebühr an die alte Bank zahlen, über diese Gebühr wurde ich vorher nicht informiert.

    Kann ich diese Gebühr aufgrund des BGH Urteils zurückfordern, oder geht es hierbei nur um Gebühren die bei der Aufnahme von Krediten anfallen?
    Nein, kannst du nicht.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Die Bearbeitungsgebühr kann man doch schon länger zurückholen, da gabs vor Jahren schonmal ein Urteil.
    Das meinte ich in Beitrag #7.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Es gab dazu aber bisher glaube ich kein BGH Urteil sondern nur OLG u.ä.

    Aber auch jetzt vermute ich, werden die Banken sich weiter dagegen sperren und es zur Not auf Schiedsmann oder Klageerhebung ankommen lassen.
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  17. #15

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    Kann sein daß es OLG war. Die Banken sagen ja meistens erstmal nein, wie ich gelesen hab, als es bei uns so war, aber mit Schlichtungsstelle klappts dann doch meistens. Jetzt mit BGH Urteil wirds denk ich mal keine Bank mehr auf eine Klage ankommen lassen. War am Ende einfacher als gedacht. Die Bank fands dann wohl nicht so toll, aber die zieht einem schon genug Geld aus der Tasche
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