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Stahträger als Sturtz in Aussenwand einlassen...Wärmebrücke?

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  1. #1

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    Stahträger als Sturtz in Aussenwand einlassen...Wärmebrücke?

    Hallo,

    nochmals zu dem Altbau aus dem anderen Threat....diesmal geht es um das Abfangen einer Decke mittels Stahlträgersturtz....

    Objekt is ca BJ 1968, Aussenwand 24er Hohlblock....eine 11,5er Innenwand wurde entfernt welche vorher von Aussenwand bis zum mittig im Haus sitzenden Kamin verlief. Hier wurde nun am Kamin eine Stahlstütze gestellt, an der Aussenwand ca 50% des Aussenmauersteins entfernt um eine Auflage für den Stahlträger zu schaffen. Ob hinter dem Stahlträger in der Aussenwand eine MIWO Dämmung gesetzt wurde kann ich nicht sagen da bereits alles verputzt war als ich das gesehen habe.
    Meine Frage hierzu, ist das so das normale vorgehen? Ich kann mir vorstellen, dass auf der Kaminseite (eine Kaminofen wird dort noch angeschlossen) sich der Stahltäger erwärmt und gleichzeitig auf der Aussenseite recht kühl wird da er in der Aussenwand liegt die sowieso schon recht dünn ist und über keine zusätzliche Dämmung von Aussen verfügt.
    Wäre es nicht sinnvoller oder richtiger gewesen auf der Raum Innenseite vor die Wand eine Stahlstütze zu stellen und diese als Auflage zu nutzen? Abgefangen wird ja nur die Last von oben....
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  2. Stahträger als Sturtz in Aussenwand einlassen...Wärmebrücke?

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  3. #2

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    du solltest das erschöpfend planen lassen. statisch notwendige angaben kann dir niemand machen, der die situation und die statischen werte nicht kennt.
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  4. #3

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    hallo
    statik im internet/forum ist immer wieder erheiternd.
    vielleicht kommt auch noch einer auf die idee sich den blinddarm am telefon operieren zu lassen.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4

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    Ich erlaube mir, zu bezweifeln, daß die lediglich 12cm Auflager statisch hinreichend sind!
    Dann wäre die Frage einer evtl. Wärmebrücke erstmal nachrangig.

    Daher.
    Wer hat den Unterzug berechnet?
    Was hat jener für das Auflager des Trägers vorgegeben?
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  6. #5
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    Hi, danke für Eure Antworten...ich hätte im ersten Satz erwähnen sollen das es sich nicht um mein Haus handelt sonder um das eines Bekannten.

    Angeblich hat das ein Archi welcher auch Statiker ist geplant und berechnet (selbiger welcher sagte die Rabitzdecken müssen wegen der Wärmedämmenden Wirkung bleiben [siehe anderer Threat]). Ich will nicht sagen das ich mit meinem Bekannten mich über die Ausführung streite aber wir hatten eine Diskussion darüber wie es letzendlich gemacht wurde da es mich sehr gewundert hat das die Aussenwandsteine zur hälfte weggestemmt wurden.

    Da ich zur Statik nix sagen kann, begrenzt sich meine Frage auch nur auf die Sache mit der Wärmebrücke da ich der Meinung bin das eine auf der Rauminnenseite vor die Wand gestellte Stahlstütze (alle Mauern im Haus liegen übereinander) die bessere Variante gewesen wäre und man eine vernünftigere Auflage als einen Hohlblockstein gehabt hätte...von der Wärmebrücke abgesehen.
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  7. #6
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    Achso werft doch bitte auch mal einen Blick auf den Threat mit der Rabitzdecke wäre toll wenn Ihr dazu ne Meinung oder Erfahrung kund tun könntet, danke!
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  9. #7

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    Jene Stahlstütze würde aber ihrerseits auch ein tragfähiges Auflager benötigen.
    Ob man die einfach so auf die Rohdecke stellen könnte, ist möglich, aber nicht sicher.
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  10. #8
    Themenstarter

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    Das stimmt natürlich Julius, mir ging es ja primär darum dass der Stahlträger nicht in der Aussenwand sitzt, von der Statik mal ganz abgesehen.....wobei das passen sollte da das andere Ende des Sturtzes mit einem Auflager in Form einer Stahlstütze ausgeführt ist.
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