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Bodeneinstand Haustuer herstellen

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  1. #1

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    Bodeneinstand Haustuer herstellen

    Hallo Bauexperten,
    ich bin neu hier und habe schon mein erstes Anliegen an Euch.

    Bei mir im Neubau wurde vor kurzem die Haustür eingebaut. Diese hat ein Bodeneinstandsprofil von 35mmx30mm (Breite x Hoehe). Da der Fussbodenaufbau von zukuenftig 18mm noch nicht hergestellt ist, steht die Tuer auf Boecken quasi in der Luft (siehe Bild Tuereinstand). Mein Architekt sagte mir, ich solle das Profil kraftschluessig untermauern (bspw. Ytong) und dann von Aussen abdichten und daemmen (siehe Bild Architekt). Da ich mir das kraftschluessige untermauern ziemlich schwierig vorstelle, habe ich einen anderen Vorschlag in Anlehnung an die Fenstermontage skizziert (siehe Bild Vorschlag).
    Was meint Ihr dazu? Koennt Ihr eines von beiden empfehlen bzw. ausschliessen oder habt ggf. einen besseren Vorschlag? Bin ueber jede Rueckmeldung dankbar.
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  2. Bodeneinstand Haustuer herstellen

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  3. #2

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    Also ich sehe kein Bodeneinstandsprofil. Bei uns war das eine Leiste als Kunststoff, auf der die Tür steht und die so hoch ist wie der gesamte Fußbodenaufbau. Im eingebauten Zustand kann man nicht mehr nach draußen durchsehen und Böcke brauchts dann auch nicht. Hätte das einbauen des Profils und das Abdichten nicht die Firma machen müssen? Bei uns hat das alles der Schreiner gemacht, der die Tür auch eingebaut hat, inkl. Abdichtung innen und außen.
    Das Profil dient doch auch der Vermeidung von Wärmebrücken, oder soll bei euch der Boden unter der Tür durchgehen?
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  4. #3

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    Bei Deinem Vorschlag wird dir der Belag innen an der "Stufe" der Untermauerung brechen.
    Warum macht der Archi kein Detail, wenn es schon einen gibt? Der haftet dann auch für die Funktionsfähigkeit.
    Und warum musst Du das untermauern, gibt es keinen Bauunternehmer.
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  5. #4
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    @Shanau:
    Naja, bei den bodentiefen Fenstern ist das auch so gemacht worden, wie du es beschreibst. Die Tür haben wir über den Fachhandel bei Hörmann bestellt. Da gab es nur Profile von 30mm - 150mm. Da 150mm auch nicht ausgereicht hätte, haben wir uns für die günstigere 30mm Variante entschieden. Die Firma, die die Tür montiert hat (übrigens die Selbe, die auch die Fenster montiert hat), hat mir 8 Stahlwinkel (ca. 30x50), selbstschneidende Schrauben, Dichtungsband für Innen und Aussen sowie den Kleber für die Bänder da gelassen. Die Bodeneinstandsprofile der bodentiefen Fenster sind mE auch nur Stahlprofile die mittels Kompriband und Stahlwinkel auf dem Boden befestigt werden. Nur dass sie wohl noch mit Kunststoff verkleidet ist. So sieht es jedenfalls für mich aus.
    Der Boden soll, wie in den Skizzen dargestellt, bis zum Bodeneinstand gehen.

    @PeterB:
    Meinst Du als Belag Fliesen o.ä.? Findest Du den Vorschlag des Architekten besser? Nein, es gibt keinen Bauunternehmer, da ich in Einzelvergabe baue.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Also ich sehe kein Bodeneinstandsprofil. Bei uns war das eine Leiste als Kunststoff, auf der die Tür steht und die so hoch ist wie der gesamte Fußbodenaufbau.
    War bei uns auch so. Wir haben einen Fußbodenaufbau OKFF 20cm.
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  7. #6

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    macht dein architekt keine ausführungsplanung? mit der ansage - mach gasbeton drunter graust es!
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  8. #7

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    Nun, eine Ausführunghsplanung gibt es ja, wenngleich nur skizzenhaft.

    Di eFrage ist hier: Henne oder Ei?!

    Oder anders: Hat der Architekt diese Planung versäumt oder hat er mit seiner (skizzenhaften) Planung auf eine örtliche Gegebenheit reagiert, die er nun versucht hat zu lösen ("...Die Tür haben wir über den Fachhandel bei Hörmann bestellt....") Das liest sich für mich nicht wie: Architekt hat geplant (Türhöhe X mit Einstandsprofil usw. usf., sondern Loch in Wand, Bauherr bestellt Tür (Sonderaktionspreis oder einfach die mußte es sein, weil schön?), sondern BH schafft mit einem bestellten Teil eine Situation, die er nun zu lösen versucht.
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  9. #8
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    Ja, genau so ist es Thomas. Der Architekt reagiert nur auf die vorliegende Situation. Und bei der Tür sollte es genau diese sein. Aufgrund der Anmerkung von PeterB habe ich mal einen neuen Entwurf gemacht. Was haltet Ihr davon? Falls keine Bedenken bestehen würde ich mir das so vom Architekten absegnen lassen. Er sagte bei meinem ersten Vorschlag nur, daß es schwierig wird auf der Aussenseite die Ecke (KG-Decke/Laibung/Türuntermauerung) mit einer Abdichtungsfolie dicht zu bekommen.
    Tuereinstand_Vorschlag2.jpg
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  10. #9

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    ...eine echte Verankerung am Rohboden wird es so wohl nicht geben, oder?
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  11. #10
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    Eine Verankerung im ursprünglichem Sinne nicht. Im Boden hätte ich 10er Dübel vorgesehen.
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  12. #11

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    Ich würde ein Bodeneinstandsprofil aus Purenit drunter bauen. Ytong ist mist.
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  13. #12
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    Es stellt sich die Frage, warum Du überhaupt einen Archi hast.

    Der Archi hatte den Einbau der Haustüre vorzubereiten, also den 18 cm hohen Sockel zu erstellen bevor die Haustür kam. Der Unternehmer hatte Bedenken und Behinderung anzuzeigen, da der Aufstand für die Türe nicht vorhanden war. Jetzt läßt der Archi Dich mit dem von ihm verursachten Problem hängen.

    Die Tür lastet auf dem noch zu erstellenden Sockel. Ob dafür das gezeichnete Ytong-Steinchen ausreicht ???

    Auch die über die Außendämmung der Kellerdecke und den Ytong-Stein ( ?? ) geführte Bauwerksabdichtung ( = Zeichnung 3 ) ist grottenfalsch. Die Bauwerksabdichtung muß von der Kellerwand kommend über die Stirnseite und am Sockel hoch am Türstock hinterlaufsicher angeschlossen werden ( z.B. ) mit Anpreßschiene. Abdichtung auf der Dämmung entspricht nicht den aRdT in DIN 18 195 und sie birgt hier auch die Gefahr dass sie durchgestanzt wird.

    Der Kellerdeckenüberstand vor dem Sockel ist nicht nachvollziehbar. Warum wurde die Tür ( und der Sockel ) nicht bündig mit den aufgehenden Wänden eingebaut, was die nur schwer abzudichtenden Leibungszwickel vermieden hätte.

    So ist es:

    Er sagte bei meinem ersten Vorschlag nur, daß es schwierig wird auf der Aussenseite die Ecke (KG-Decke/Laibung/Türuntermauerung) mit einer Abdichtungsfolie dicht zu bekommen.
    Das hätte er allerdings bereits im Zuge der Ausführungsplanung feststellen müssen und daher den Rücksprung der Tür in der Wandöffnung vermeiden müssen, damit Wand, Deckenvorderkante und Türrahmen für die Führung der Abdichtung in einer Ebene liegen.

    Auf der Außenseite vor der Tür fehlt die Hochführung der Abdichtung von 5 cm mit Tritt- und Stoßblech und die Rinne mit Giterrost als Einlaufschutz von Wasser ins Gebäude.

    Alles in allem wieder mal eine Nullplanung und Null-Vorbereitung des Archis. Was lernen die Archis eigentlich heute noch im Studium? Fliesenspiegel zeichnen?

    Den Archi würde ich unter Fristsetzung auffordern, eine den aRdT entsprechende Planung nachzureichen und den Unternehmer auf seine Kosten ( ! ) anzuhalten, diese vor Ort auch auszuführen. Wenn er rumzickt, würde ich sofort einen öbuv SV als Privatgutachter beauftragen, diesen den Murks begutachten und dokumentieren lassen, Mangelbeseitigung/Fertigstellung aller an der Haustür angrenzenden Bauteile ( Sockel, Türeinbaupostion, Dämmung und Bauwerksabdichtung ) ausarbeiten lassen und diese sodann auf Kosten des Archis ausführen lassen. Das Haus soll ja irgendwann mal fertig werden und die üblichen 80 Jahre halten.
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  14. #13

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    haustüranschlüsse sind immer ein problem, wenn sie nicht geplant werden, s. auch Jan81. wenn dann auch noch vor ort falsche vorgaben gemacht werden, dann ist der 1. schaden schnell vorprogrammiert. hier kann jetzt nur eine fachgerecht nachgeholte detailplanung helfen.
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  16. #14
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    @Voda:
    Habe mal ein wenig über Purenit recherchiert. Scheint ja ein guter Werkstoff zu sein. Wie würde man ihn denn in meinem Fall befestigen? Wo bekommt man Purenit denn her? Habe irgendwie nix gefunden.

    @Eric:
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Die Abdichtung des Türeinstandes würde in diesem Falle per EPDM-Folie an die Schwarzabdichtung des Hauses herangeführt bzw. angeschlossen werden. Die Tür ist in die gleiche Ebene montiert worden, wie die Fenster, wegen der einheitlichen Optik. In unserem Neubaugebiet hat keiner eine mit der Kellerdecke bzw. Bodenplatte bündige Tür. Das bedeutet, daß die anderen doch ebenfalls die Abdichtung der Tür nachträglich mit der des Kellers verbunden haben müssen, oder? Ebenfalls habe ich noch nie eine Rinne vor der Eingangstür gesehen. Die Ausführungsplanung des Archis (wenn er es im Vorfeld gemacht hätte) wäre bestimmt genauso ausgefallen, wie sein Vorschlag auf dem Bild, denke ich. Von daher wäre das nach Deiner Ansicht auch falsch oder?
    Falls er jetzt eine offizielle Planung machen würde, müßte ich Sie von jemandem prüfen lassen oder?
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  17. #15
    Themenstarter

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    Btw wir haben ein 36,5er Ytong als Mauerwerk. Bei 17,5er Stein plus Dämmung würde ich eine Haustür bündig mit der Aussenkante verstehen.
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