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Sockel gegen Erde abdichten

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  1. #1

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    Sockel gegen Erde abdichten

    Hallo,

    ich möchte gerne den Garten an den Sockel ranführen. Habe schon etwas quergelesen und möchte es so wie im Bild machen. Aktuell ist der Sockelputz drauf. Als nächstes soll die mineralische Dichtschlämme rauf (evt. Eigenleistung, evt. Maler), dann Sockelfarbe (Maler). Noppenfolie, Kiesschüttung wieder in Eigenleistung.

    Ich frage mich nun, ob der wohl nicht ganz zu vermeidene Hohlraum "schädlich" ist? Und wie ist die Noppenfolie an den verklinkerten Sockel (BJ 63) ranzuführen? Festmachen durch kleben o.ä., einfach Erde gegendrücken?

    Sockelabdichtung.jpg
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  2. Sockel gegen Erde abdichten

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  3. #2
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    schubs
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  4. #3
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    würg, jetzt habe ich nicht nnur quer sonden auch diagonal gelesen und festgestellt, dass das ja totaler Murks wäre. Ich habe nun erfahren, das je nach dem, wie tief die Sockeldämmung unter Gelände geführt wird, der Sockelputz mitten auf der Platte endet oder am Plattenende. Zusätzlich erfolgt dann noch eine 45° Abschrägung. Sind keine Verdichtungsarbeiten notwendig, kann die Sockeldämmplatte auch stumpf enden. Dann muss aber der Putz mitten auf der Platte enden.
    Das heißt also, was ich jetzt habe ist Murks.


    Was kann nun gemacht werden? Den unteren Putzteil "abnehmen" oder die Platte im unteren Bereich mit dem Putz 45° abschrägen. Was wäre preiswerter und einfacher durchzuführen? Die Platten und der Putz sind ja schon dran. OKG wären höher als in der Skizze oben, es sind abhängig von der Hausseite ca. 5 cm, ca. 15cm und ca. 20 cm "Überdeckung".
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  5. #4
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    S. 44 ff der RiLi " Fassadensockelputz/Außenanlagen ". Bezugsquelle ist zu googeln. Erklären nur mit Worten ist mir zu beschwerlich.
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Sieh Dir an:

    S. 44 ff der RiLi " Fassadensockelputz/Außenanlagen ". Bezugsquelle ist zu googeln. Erklären nur mit Worten ist mir zu beschwerlich.
    Ja, die habe ich auch schon entdeckt und überlegt, zu beziehen. Allerdings ist Freitag erstmal Abnahme vom Sockel und ich befürchte, dass die RiLi bis dahin nicht da ist. Gibt es ja leider nur gedruckt.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    Ja, die habe ich auch schon entdeckt und überlegt, zu beziehen. Allerdings ist Freitag erstmal Abnahme vom Sockel und ich befürchte, dass die RiLi bis dahin nicht da ist. Gibt es ja leider nur gedruckt.
    Googel mal "technik sockel fassade". Vielleicht hilft das schon weiter.
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  8. #7
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    Ist in 2 Tagen da! War´s jedenfalls bei mir.

    Abnahme? Wo ist das Problem? Nimmst halt nicht ab, weil die ( vorhanden ? ) Perimeterdämmung - wenn die Zeichnung annähernd richtig ist - jedenfalls nicht tief genug geführt wurde, um den Sockelputz ordnungsmäß mit der Dichtschlämme " einzupacken ".
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  9. #8
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    Zitat Zitat von GWeberJ Beitrag anzeigen
    Googel mal "technik sockel fassade". Vielleicht hilft das schon weiter.
    ...und dann gleich der erste Link? Die Infos sind mir schon bekannt. Danke

    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Ist in 2 Tagen da! War´s jedenfalls bei mir.
    Okay, dann hoffe ich mal auch bei mir.

    Kann mir denn zumindest jemand schon mal sagen, ob die Perimeterdämmung nun runter muss oder ob die Änderungen auch mit weiterhin montierter Perimeterdämmung durchführbar sind.
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  10. #9

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    hallo
    auf welcher höhe liegt die bopl. und wie sieht die restliche dämmsituation aus?

    gruss aus de pfalz
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  11. #10
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  12. #11
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    Es geht nicht um die Bauwerksabdichtung iSd DIN 18 195, sondern um den Feuchteschutz für den auf die Perimeterdämmung aufgebrachten Sockelputz.

    Das Problem kann hier allenfalls darin liegen, dass der Sockelputz bis an die Unterkante der untersten Sockeldämm-Platte aufgebracht wurde und die Dichtschlämme als Feuchteschutz dreiecksförmig um die untere Kante herumgeführt wurde. Ob das funktioniert ???

    Nach der RiLi hätte der Sockelputz oberhalb der unteren Kante aufhören sollen und die Dichtschlämme dann hierüber nach unten hinweg auf die entsprechend vorbereitete ( gegebenenfalls aufgeraute ) Sockeldämmplatte geführt werden müssen. Der Einstand der Sockeldämmplatte ist laut Plan offenbar identisch mit der Höhe der Kiesschicht. Üblicherweise läßt man den Sockelputz ca. 10 cm in die Kiesschicht einbinden. Wäre die Kiesschicht jetzt 30 cm hoch, dann wäre für das " Auslaufen " der Dichtschlämme auf der 30 cm einbindenen Sockeldämmplatte vorhanden. Es müßten nur die unteren 20 cm Sockelputz entfernt werden.

    Da die Sockeldämmplatte unten nicht keilförmig zugeschnitten worden ist und demzufolge die Dichtschlämme nicht bis ans Fundament ( ist es doch wohl ? ) geführt werden konnte, hätte nach der RiLi auch noch ein " Stopfen " am Anschluß der ( geklebten ) Sockeldämmplatten an das Fundament angebracht werden sollen, um zu verhindern, dass Bodenfeuchte in die Fuge hinter der Sockeldämmplatte eindringt. Wirst Du aber alles in der RiLi sehen.

    Sollte der Lastfall höher als " Bodenfeuchte " sein, dann waren die Sockeldämmplatten eh vollflächig zu verkleben.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um die Bauwerksabdichtung iSd DIN 18 195, sondern um den Feuchteschutz für den auf die Perimeterdämmung aufgebrachten Sockelputz.
    Genau. Mit Sockel meine ich den neuen aufgebrachten Sockel und den Schutz des Sockelputzes. Der "Bestandssockel" ist verklinkert, das Haus von 1963 und mit Feuchtigkeit hatten wir bisher keine Probleme

    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Das Problem kann hier allenfalls darin liegen, dass der Sockelputz bis an die Unterkante der untersten Sockeldämm-Platte aufgebracht wurde und die Dichtschlämme als Feuchteschutz dreiecksförmig um die untere Kante herumgeführt wurde.
    Dreiecksförmig? Wo?

    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Da die Sockeldämmplatte unten nicht keilförmig zugeschnitten worden ist und demzufolge die Dichtschlämme nicht bis ans Fundament ( ist es doch wohl ? )
    Nö, bis etwa 10cm unter Dämmplatte Ende.


    Dann warte ich mal auf die RiLi. Oh mann, sowas hätten doch die Fachleute wissen müssen....
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  14. #13
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    So, RiLi ist da. S.44, Variante 'A' wäre das ja bei mir.

    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Da die Sockeldämmplatte unten nicht keilförmig zugeschnitten worden ist und demzufolge die Dichtschlämme nicht bis ans Fundament ( ist es doch wohl ? ) geführt werden konnte, hätte nach der RiLi auch noch ein " Stopfen " am Anschluß der ( geklebten ) Sockeldämmplatten an das Fundament angebracht werden sollen, um zu verhindern, dass Bodenfeuchte in die Fuge hinter der Sockeldämmplatte eindringt..
    Und des weiteren sollte unter die UK der Dämmplatte eine kapillarbrechende Schicht drunter.


    Unter den Dämmplatten befindet sich schon wieder Erde. Daher ist das oben genannte (keilfömiges zuschneiden bzw. "Stopfen" und kapillarbrechende Schicht) ja nun nicht mehr möglich. Heißt das nun, alles wieder runter?
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  16. #14
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    Es werden nun extra Keile zugeschnitten, drunter geklebt und mit Dichtschlämme eingeschmiert.

    Frage: In der RiLi finde ich keine Winkelangaben zum Keil. 45° und größer würde ich als optimal ansehen, aber ginge auch ca. 22°?
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  17. #15
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    ...dann beantworte ich mal selber: 45° wäre gut, es ginge aber auch z.B. 60° oder auch z.B. 25° oder.... Ist eine Frage, wie gut die Erde noch verdichtet werden muß.
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