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(Fehlerhafte?) Position der Grundleitungen in Bodenplatte

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  1. #1
    Stefan79
    Gast

    (Fehlerhafte?) Position der Grundleitungen in Bodenplatte

    Hallo,

    heute ist bei uns mit der Aufstellung der Außenwände begonnen worden. Dabei ist mir aufgefallen, dass einige der Abwasseranschlüsse teilweise direkt unter einen Innenwand rauskommen oder aber wenige Zentimeter in die Außenwand ragen. Morgen haben wir einen Termin mit dem Bauunternehmer und werden ihn auch mal darauf ansprechen, ist dieses aber ein Mangel der zu beheben ist oder kommt das schon mal vor und stellt kein Problem dar (wie ist es nun mit Schallschutz wenn ein Abwasserrohr im Bodenbereich direkt in der Wand verläuft).

    Viele Grüße
    Stefan
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  2. (Fehlerhafte?) Position der Grundleitungen in Bodenplatte

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  3. #2
    ManfredH
    Gast
    Grundleitungen sollten so aus der Bodenplatte kommen, wie es in der Ausführungsplanung vorgegeben ist. In Aussenwänden haben sie nichts verloren.
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  4. #3

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    Manche Wandplanungen sehen Abwasseranschlüsse in der Wand vor. Bisher hab ich das aber nur bei Innenwänden gesehen. Das waren dann 17er Wände und ein Schacht um die Leitung ins Obergeschoss zu bekommen. Wie will man sonst solche Leitungen "unsichtbar" verlegen ? Offen sichtbare Fallrohre für Abwasser war früher.

    In Aussenwänden ... klingt komisch
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  5. #4

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    Was für Wände??? Ich vermute HRB.

    Dann ist die Frage, ob die statisch dafür ausgelegt sind, ausgeklinkt zu werden. Klar, der BU wird sagen - geht immer!. Aber geht das wirklich?
    Eione einfache Antwort ist hier nicht möglich. Es gibt Leitungen, die sind in der Wand geplant und es gibt welche, die sind vor der Wand geplant.

    Gab es denn einen genau vermaßten Sohlplattenplan, in dem die Lage der Rohre eindeutig angegeben war???
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  6. #5
    Stefan79
    Gast
    Hi,

    bei den Außenwänden handelt es sich um einen Porenbetonstein, die Innenwände werden aus Kalksandstein gefertigt. Wir haben heute mal nachgefragt was es mit den Positionen auf sich hat: um die Leitungen ist "Dämmwolle" gewickelt, daher steht an der Außenwand nicht das Rohr in dieser sondern lediglich ein teil dieser Dämmung. Und an die "betroffene" Innenwand kommt ein Handwaschbecken, die Verlegung des Rohres ist so gewollt.
    Die Positionen sind vorgegeben worden an Hand der Grundrisse und der Planung der sanitären Einrichtungen. Es scheint daher alles in Ordnung zu sein.

    Gruß
    Stefan
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  7. #6

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    einen plan der bodenplatte im maßstab 1 : 50 mit exakten angaben der rohrdurchdringungen gibt es nicht - dann sind solche abweichungen vorprogrammiert.

    rohrleitungen, die die bodenplatte durchdringen und mit dämmwolle ummantelt - das liest sich wie murks³.
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    ....Dann ist die Frage, ob die statisch dafür ausgelegt sind, ausgeklinkt zu werden. Klar, der BU wird sagen - geht immer!. Aber geht das wirklich? ..
    Hinsichtlich der Statik: jeder Hersteller gibt hier zulässige Schlitzbreiten und -tiefen vor.
    Abgesehen hiervon entstehen mit Sicherheit zusätzliche, mitunter erhebliche Wärmebrücken, die mit Sicherheit im EnEV/ KfW Nachweis nicht berücksichtigt wurden! U.U. lässt später der Schimmel grüßen, insbesondere bei monolith. AW!

    v.g.
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Stefan79 Beitrag anzeigen
    ...bei den Außenwänden handelt es sich um einen Porenbetonstein, die Innenwände werden aus Kalksandstein gefertigt.....
    Ob Materialwechsel IW/AW sinnvoll ist, muß der Planer verantworten!
    Bei meiner Ausbildung wurde mir seinerzeit etwas anderes vermittelt, das hatte durchaus Gründe.

    v.g.
    Geändert von tgaeb01 (22.05.2014 um 15:10 Uhr) Grund: Korr
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