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Hab ich Transmissionswärmeverlust und Primärenergiebedarf richtig verstanden?

Diskutiere Hab ich Transmissionswärmeverlust und Primärenergiebedarf richtig verstanden? im Forum EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    JResniz
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    Hab ich Transmissionswärmeverlust und Primärenergiebedarf richtig verstanden?

    Verstehe ich es richtig, dass der Transmissionswärmebedarf einfach der gemittelte U-Wert über alle Bauteile ist? (normalisiert auf Fläche)

    Also z.B.: 150 m² Wandaußenfläche * 0,158 + 175 m² Dachfläche * 0,15 + 166 m² Bodenplatte * 0,2 * ? (Faktor = 0,25 oder 0,6?) / Summe Fläche = H'T und wenn der unter 0,55*40 = 22 ist habe ich den KFW 40 Standard? (seht mir nach, dass ich keine Einheiten schreibe)

    Primärenergie ist der Jahreswärmebedarf * Referenzgebäudemagiefaktor (Früher war es ja was mit dem A/V - Verhältnis) * Faktor für Heizungsart (z.B. 0.6 bei einer Sole-Wärmepumpe mit JAZ von 4,5)

    Woher bekomme ich den Referenzgebäudefaktor?
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  2. Hab ich Transmissionswärmeverlust und Primärenergiebedarf richtig verstanden?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    Verstehe ich es richtig, dass der Transmissionswärmebedarf einfach der gemittelte U-Wert über alle Bauteile ist? (normalisiert auf Fläche)....Woher bekomme ich den Referenzgebäudefaktor?...
    Warum fragst Du? Absolut fachunkundig?

    v.g.
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  4. #3
    JResniz
    Gast
    Ich will bauen und meine Wünsche nach Material und Geometrie auch ein wenig an kfw ausrichten.
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  5. #4

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    zum Transmissionswärmeverlust: ja, im Prinzip ja. Der mit Fragezeichen bedachte Faktor kommt aus der DIN 4108 Teil 6, Tabelle 3 (Temperatur-Korrekturfaktor Fx).

    Nur ist die Anforderungsgröße für H'T nicht fix, sondern wird ebenfalls für das Referenzgebäude berechnet.

    Das Referenzgebäude ist nicht ein beliebiges Haus, sondern ein Haus, das bezüglich der Geometrie und Ausrichtung identisch zu Ihrem Haus ist, jedoch bezüglich Wärmeschutz und haustechnischer Ausstattung in "Referenzausführung" nach EnEV ausgeführt wird.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    Ich will bauen und meine Wünsche nach Material und Geometrie auch ein wenig an kfw ausrichten.
    Hierfür gibt es Fachleute die das tagtäglich machen.

    v.g.
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  7. #6

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    Diese Fachleute (obwohl bezahlt) haben aber auch nicht immer Bock bzw. Ahnung. Energieberater bzw Aussteller kann ja fast auch jeder heute werden mit einer Schulung.

    Es gibt im Internet ne xls oder nen Programm (Free) wo man selber rechnen kann. Damit hab ich es parallel zum Energieberater gemacht und ihn darüber korrigiert.
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  8. #7
    JResniz
    Gast
    Nun ja, ich wurde halt gern bewerten können in wie fern ein winkelbungalow kfw 40 erschwert oder ob ich auch realistisch kfw 40 erreichen kann mit einer perlite dämmung oder ob es pu sein muss etc. Danach kann ich dann mit vernünftigen Anforderungen zur Architektin bzw energieberater. Sonst sag ich "kfw40" winkelbungalow und bekomme ne pu dämmung und Luftpumpe obwohlan das ganze evtl. auch durch eine andere Geometrie und dafür gasbrennwert etc. Genau dafür will ich mal vorab überschlagen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Kater432 Beitrag anzeigen
    [...] Energieberater bzw Aussteller kann ja fast auch jeder heute werden mit einer Schulung.

    Es gibt im Internet ne xls oder nen Programm (Free) wo man selber rechnen kann. Damit hab ich es parallel zum Energieberater gemacht und ihn darüber korrigiert.
    geqirltres. Aber gründlich.

    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    Nun ja, ich wurde halt gern bewerten können in wie fern ein winkelbungalow kfw 40 erschwert oder ob ich auch realistisch kfw 40 erreichen kann mit einer perlite dämmung oder ob es pu sein muss etc. Danach kann ich dann mit vernünftigen Anforderungen zur Architektin bzw energieberater. Sonst sag ich "kfw40" winkelbungalow und bekomme ne pu dämmung und Luftpumpe obwohlan das ganze evtl. auch durch eine andere Geometrie und dafür gasbrennwert etc. Genau dafür will ich mal vorab überschlagen.
    Nochmal: Die Geometrie hat KEINEN Einfluss darauf, ob die Bude kfwXY wird oder nicht, da diese mit einer Bude GLEICHER GEOMETRIE verglichen wird!

    An alle Anderen: Bitte Nuhr schreiben, wenns kein Mist ist. Und wenn einer der tatsächlichen Experten hier was schreibt und kein anderer zeitnah widerspricht, wirds schon stimmen.
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  10. #9
    JResniz
    Gast
    Okay, danke Tai. Finde ich schon mal gut. Beim Primärenergiebedarf hilft mir das aber nur bedingt. Auf u-wert gibt es einen rechner für den jahreswärmebedarf inkl. Lüftungseffekte und sonnengewinne... leider weiß ich nicht mit was ich das vergleichen kann. Wenn ich zu einem Architekten und berater gehe und sage, dass ich gerne kfw40 bauen will, gerne massiv und möglichst ohne Kunststoffe machen die dann den Rest? Also optimieren die ggf. Auch material zusammen? Oder ist das denen egal? Also würden die von sich aus testen welche fenster reichen? Kann ich davon ausgehen das die genug materialkenntnisse haben?
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  11. #10
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    Nö...
    Ja...
    Jein...

    Woher soll das hier jemand wissen?
    Also auf zum Erstgespräch. Die Fragen so stellen. Erläutern lassen, wie der Planer das umsetzen würde.

    Dann drüber schlafen.

    Die Randbedingungen werden schon sportlich. Denn irgendwann kommt noch ein Budget dazu....
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  12. #11

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    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    Nun ja, ich wurde halt gern bewerten können in wie fern ein winkelbungalow kfw 40 erschwert oder ob ich auch realistisch kfw 40 erreichen kann
    Ein Winkelbungalow in KfW-40 ist natürlich möglich, aber in meinen Augen überhaupt nicht sinnvoll. Hier im Forum wurde schon diskutiert, ob KfW-70 überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist. KfW-40 lohnt sich wirtschaftlich nur, wenn man mit wahrhaft explodierenden Energiepreisen rechnet.

    Ein anderer Punkt ist das Grüne Gewissen. Dann spielt Geld nur eine untergeordnete Rolle und man wird sich für eine bessere Gebäudeform als einen Winkelbungalow entscheiden.
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  13. #12

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    ganz grob: Effizienzhaus 40 ist ein bauliche Wärmeschutz, der sich ganz hart am Passivhaus orientiert (umlaufend ca. 30-40cm Wärmedämmung, Fußboden vielleicht etwas weniger, Top-Fenster mit Top-Gläsern und Rahmen) und zudem mit einer äußerst CO2-sparenden Heiztechnik sowie in der Regel mit einer zentralen Lüftungsanlage mit WRG ausgestattet ist.

    Wenn man ein Effizienzhaus 40 erreichen will und gleichzeitig ein Winkelbungalow plant, muss man sich schon die Frage gefallen lassen, ob die beiden Wünsche wirklich sinnvoll zusammenpassen.
    Auf der anderen Seite kann man auch in den Raum führen, dass nur aufgrund des energetischen Anspruchs die Architektur nicht zu sehr eingeschränkt werden soll. Nicht jeder will in einem einfachen Schuhkarton leben.

    im konkreten Fall wird sich wohl ein Energieverbrauch des Eff-40-Hauses einstellen, der möglicherweise sich in der gleichen Größenordnung bewegt wie derjenige eines auf Kompaktheit und solare Energiegewinne optimierten Häuschens gleicher Bauart und gleicher Größe, jedoch am unteren EnEV-Standard, was die Wärmedämmung angeht.

    Das ist ein bisschen die Krux an der EnEV: es wird nicht wirklich energiesparendes Bauen belohnt, sondern in erster Linie die Qualität der Wärmedämmung. Energiesparend wäre es, mit optimierten A/V-Verhältnis zu planen und verdichtet zu bauen.
    Auf der anderen Seite eben auch ein Segen: Individualität und Architektur werden durch die EnEV nicht eingeschränkt.

    Bemängeln muss man an der EnEV aber, dass der tatsächliche Energiebedarf viel zu weit in den Hintergrund rückt. Und noch weiter in den Hintergrund sind die tatsächlichen Heizkosten gerückt.
    Träumt man weiter, würde man sich einen zusätzlichen ausgewiesenen Wert wünschen: anfallende Investitionskosten für Haustechnik im Verhältnis zum tatsächlichen Energiebedarf. Da würde mancher erschrecken, wenn man das mit der Situation vor vielleicht 10 bis 15 Jahren vergleicht. Wir geben, getrieben vom Primärenergiebedarf, immer mehr Geld für noch mehr Haustechnik aus bei gleichzeitig immer weniger Energiebedarf. (ok, vielleicht ein bisschen provokativ)
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  14. #13

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Ein Winkelbungalow in KfW-40 ist natürlich möglich, aber in meinen Augen überhaupt nicht sinnvoll. ....
    An dieser Stelle über Wirtschaftlichkeit zu reden, macht wenig Sinn, da eine wenig belastbare Pauschalierung bzw. Verallgemeinerung. Erfahrungsgemäß führen diese nicht selten zu einem Goschengrab.
    Zudem ist der §25 auch weiterhin vorhanden, nicht ganz sinnfrei, wie ich meine ;-)
    Tatsache ist, dass viele Bauherren in spe, mitunter nahezu krampfhaft versuchen, irgendwelchen "Fördergeschenken" hinterherlaufen. Als ob in dieser Gesellschaft irgendetwas verschenkt wird/ werden könnte ;-) Leider wird dieses Benehmen von einigen Formularausfüllen auch noch gestützt/ ausgenutzt.
    Nicht selten werden die schöngerechneten Papiertiger plötzlich zahnlos. Das findet man insbesondere bei GU/GÜ Objekten überregionaler Anbieter, wenn die Verbrauchskosten deutlich erhöht sind. Im Vertrag steht hierzu rechtlich greifbar ja leider Nichts! Ein Schelm, wer hierbei Böses denkt ;-)
    Auf der Zugspitze würde ich mit Sicherheit auch ein PH bauen (allerdings ohne Luftheizung), in einer milden Klimaregion mit Sicherheit nicht. Ist z.B. eine SWP als WE, aus welchen Gründen auch immer gesetzt, kann man sich meist übertriebene Dämmung sparen.
    Viele Dinge erklären sich tendenziell logisch, hierfür benötigt man keinerlei Software! Bei einem 65 jährigen Bauherren der einen kleineren Altersruhesitz realisieren möchte, stellen sich die Verhältnisse völlig anders dar, als bei einem 30 jährigen Bauherren.
    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    .... Hier im Forum wurde schon diskutiert, ob KfW-70 überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist....
    Forumsdiskussionen ersetzen nie eine fachgerechte Grundlagenermittlung, Planung/ Dimensionierung. Hier können bestenfalls Stellen benannt werden, wo man tiefer Graben sollte - mehr nicht!

    v.g.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ....im konkreten Fall wird sich wohl ein Energieverbrauch des Eff-40-Hauses einstellen, der möglicherweise sich in der gleichen Größenordnung bewegt wie derjenige eines auf Kompaktheit und solare Energiegewinne optimierten Häuschens gleicher Bauart und gleicher Größe, jedoch am unteren EnEV-Standard, was die Wärmedämmung angeht....
    Korrekt! Ich habe BV begleitet, die nach offizieller Nomenklatur gerade einmal EnEV Standard sind. Die tatsächlichen Verbrauchskosten können sich jedoch mit einem zertifizierten PH messen. Merkwürdig?
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ...Das ist ein bisschen die Krux an der EnEV: es wird nicht wirklich energiesparendes Bauen belohnt, sondern in erster Linie die Qualität der Wärmedämmung....
    Das stimmt so nicht. Mit Einführung der EnEV wurde erstmals gegenüber der vorangehenden WSV endlich auch die Anlagentechnik berücksichtigt. Längst überfällig!
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ...Bemängeln muss man an der EnEV aber, dass der tatsächliche Energiebedarf viel zu weit in den Hintergrund rückt. Und noch weiter in den Hintergrund sind die tatsächlichen Heizkosten gerückt....
    Tatsächliche Bedarfe, Verbräuche haben absolut nichts mit EnEV/ KfW Ergebnissen zu tun! Das ist allerdings auch nicht Zielstellung des Gesetzgebers. Nicht umsonst ist es unzulässig, Heizungsanlagen oder Bedarfs- bzw. Verbrauchsaussagen auf Grundlage von Nachweisergebnissen zu tätigen.
    Leider wird Sinn, Ziel und Zweck der EnEV zu wenig kommuniziert. Hieran sind nicht selten auch die Aussteller Schuld, die Nachweise als ungeliebte Nebenaufgabe so nebenher miterledigen. Von gesamtheitlicher Optimierung keine Spur!
    Nicht selten werde ich bei Problemanlagen mit den Nachweisergebnissen konfontriert.
    "Wir verbrauchen viel mehr, als dort bei Endenergie steht" ;-)
    Primärenergie ist ein politisches, gesellschaftliches Ziel, bezahlen muß der Bauherr jedoch tatsächlich verbrauchte Endenergie. Dass mit den Primärenergiefaktoren politisch motivierte "Steuerungselemente" eingeführt wurden, ist Fachleuten längst bekannt.
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ..immer mehr Geld für noch mehr Haustechnik aus bei gleichzeitig immer weniger Energiebedarf....
    Auch hier hilft vorab: Die Summe aller Laster sollte gleich sein! Wenn ich erheblich, je nach Klimastandort, in die Gebäudehülle investiere, müsste sich der Invest für die Anlage reduzieren (Heizbetrieb) ;-) WW ist hiervon zunächst ausgenommen. Für jedes BV existiert eine wirtschaftlich sinnvolle Dämmung, die in enger Korrelation mit dem Standort, Anlagentechnik und Nutzerverhalten einhergeht.
    Wie naiv, bedenkenlos Bauherren bei GU/GÜ Verträge unterschreiben und sich über zig T€ verschulden, ohne zu wissen mit welchen Verbrauchskosten sie künftig tatsächlich leben müssen, ist mir bis heute ein Rätsel.
    Die Motivation dürfte jedoch klar sein: die Summe unten rechts! ;-) I.d.R. ist es bei konstantem Budget sinnvoller, ein paar m³ umbauten Raumes weniger zu realisieren, hierfür auf Dauer jedoch ein insgesamt wirtschaftliches Ergebnis zu erhalten!

    v.g.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von tgaeb01 Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Mit Einführung der EnEV wurde erstmals gegenüber der vorangehenden WSV endlich auch die Anlagentechnik berücksichtigt. Längst überfällig!
    Das ist Quatsch. So kommen nämlich KfW-55-Bauten mit Luftpumpen zu Stande, die dem Besitzer die Haare vom Kopf fressen, während sich der KfW-70-Besitzer mit Gas über die niedrigen Kosten freut. Ökologisch betrachtet ist das genau so unsinnig, der Luftpumpenbetreiber befördert im Jahresverlauf mehr Schadstoffe in die Luft, als derjenige, der das Gas direkt bei sich im Haus verbrennt. Da Deutschland in Zukunft auf Kohlestrom setzt, wird sich das Verhältnis sogar noch verschlechtern.
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