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Landratsamt verweigert Befreiung für Bauvorhaben! Was tun?

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  1. #1

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    Unglücklich Landratsamt verweigert Befreiung für Bauvorhaben! Was tun?

    Guten Tag, wir haben folgendes Problem:
    Wie lassen unseren Neubau über einen Bauträger bauen, in den Leistungen ist ebenfalls der Planungsaufwand inkl. Erstellung des Bauantrages eingeschlossen. Im Bauantrag gibt es nun zwei Abweichungen im Sinne des Bebauungsplanes für das Neubaugebiet. Wobei eine Abweichung "Gaube zu breit" mir nicht bewusst war. In der Bauausschußsitzung unserer Gemeinde wurde uns die Genehmigungsfreistellung für unseren Bauantrag deshalb verweigert, bzw. erst erteilt wenn das Zuständige Landratsamt eine Befreiung erteilt. Also wurde der Bauantrag weitergeleitet. Das Ergebnis des Landratsamtes ist nun:

    "Ihr Vorhaben widerspricht den Festsetzungen des Bebauungsplanes der als maximale Gaubenbreite xxx zulässt.Für Ihr geplantes Bauvorhaben benötigen Sie eine Befreiung, die das Landratsamt nicht erteilen kann, da keine atypische Situation gegeben ist und der Bebauungsplan erst kürzlich geändert wurde, wurde eine Befreiuung die Grundzüge der Planung berühren. Somit wird ihr Vorhaben wegen der Beeinträchtigung der o.g.öffentlichen Belange als unzulässig und somit nicht genehmigungsfähig erwiesen."

    Was kann ich nun unternehmen, muss ich auf eigene Kosten den Grundriss des Hauses ändern lassen? Hätte mich der Bauträger darüber aufklären müssen, dass es hierbei Probleme geben kann?
    Ich benötige bitte Rat.
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  2. Landratsamt verweigert Befreiung für Bauvorhaben! Was tun?

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast
    1.) Wenn das Haus auf einem Grundstück gebaut wird, welches Dir bereits gehört, baust Du nicht mit einem Bauträger, sondern mit einem Generalübernehmer (hier im Forum als GÜ bezeichnet.
    2.) Der GÜ schuldet Dir eine genehmigungsfähige Planung. Wenn der GÜ Festsetzungen des B.-Plans nicht beachtet, muss er die Kosten der notwendigen Planänderung tragen.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    erstmal :
    der bauträger ist kein bauträger sondern ein GÜ http://www.bauexpertenforum.de/showt...r-baut-mit-wem

    Wie lassen unseren Neubau über einen bauen, in den Leistungen ist ebenfalls der Planungsaufwand inkl. Erstellung des Bauantrages eingeschlossen.
    muss eine genehmigungsfähige planung erstellen .
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Wenns aber eine mit dem Kopf durch die Wand Planung ist?
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  6. #5
    Baufuchs
    Gast
    wie TE schreibt, war ihm die Abweichung "Gaube zu breit" nicht bekannt.

    Demnach nix Kopf durch die Wand Planung.
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  7. #6
    MoRüBe
    Gast
    Nicht bewusst, Manfred, nicht nicht bekannt ..
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast
    Nun glaub doch mal ans Gute im Bauherren :-)
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,
    danke für eure Einschätzung, dies gibt mir erst einmal Hoffnung.
    Zu der Anmerkung von MoRüBe.
    Es ist mir nichts bewußt was ich in der Situation falsch gemacht haben könnte, als Baulaie.
    Meine Frau und ich haben uns ein Haus beim GU ausgesucht, haben den Rohbau bis auf zusätzliche
    Dämmung nach KWF70, so belassen. Wie oben beschrieben gibt es zwei "Abweichungen", die eine Abweichung
    war mir bewußt und war auch so gewollt. Ich wollte eine Kniestückerhöhung um ca. 25cm über die lt. Bebauungsplan
    erlaubte Höhe, und der Grundriss wurde entsprechend kostenpflichtig geändert. Diese Abweichung hat sich aber mittlerweile
    erledigt, weil in der Phase der Bauplanerstellung, wurde der Bebauungsplan schon entsprechend geändert, so ist dies mittlerweile
    keine Abweichung mehr. Die zweite Abweichung "Gaube zu breit" bekam ich erst zu Gesicht, als die fertig erstellten Bauantragsunterlagen
    bei mir zur Abgabe bei der Gemeinde eintrafen.
    Hätte ich dann schon handeln müssen?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Mittelstaendler Beitrag anzeigen
    Hätte ich dann schon handeln müssen?
    Aus meiner Sicht nicht. Du kannst ja nicht wissen, dass die Gaube so ggf. nicht genehmigungsfähig ist. Der Entwurfsverfasser nach LBO (der, der die genehmigungsgfähige planung schuldet) hätte dich drauf hinweisen müssen und sich durch dich freizeichnen lassen müssen. Hadda nich, hadda pech jehabt.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo Taipan,
    entschuldige dass ich so doof nachfrage, was meinst du mit freizeichnen lassen?
    Meinst du ein Dokument auf dem explizit darauf hingewiesen wurde, und meine Unterschrift gefordert war,
    oder den Plan mit der Hausansicht, mit den Maßen der Zimmer des Hauses usw., denn hierfür mußte ich
    vor Erstellen der Unterlagen für den Bauantrag unterschreiben.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Mittelstaendler Beitrag anzeigen
    Meinst du ein Dokument auf dem explizit darauf hingewiesen wurde, und meine Unterschrift gefordert war,
    japp. Freizeichnen = Ist die Unterschrift, die mich als Entwurfsverfasser davon befreit eine genehmigungsfähige Planung zu erbringen, weil der Bauherr es unbedingt und trotz Aufklärung über die Folgen (nicht-Genehmigung) so eingereicht haben will.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Danke erstmal Taipan, habe nichts diesbezüglich unterschrieben. Jetzt habe ich erstmal ein bischen Argumentationshilfe für die
    Gespräche mit dem GU, vielleicht mache ich mir auch nur zu viel Gedanken, und das ganze verläuft ganz gesittet. Werde euch auf jeden
    Fall noch das Ergebnis dieses Problems schildern.
    Gute Nacht!
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  14. #13

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    Eine solche Abweichung ist immer zu begründen! Abweichungen á la "ich will das eben so" sind erstmal nicht so gut.

    Mutmaßlich ist dem GÜ das Dilemma selber nicht bewußt.

    Ihr habt beim GÜ ein Haus ausgesucht (fertige Planung), die sich aber nicht mit der tatsächlichen Örtlichkeit verträgt. Das hätte dem Planenden (also dem GÜ!) im Rahmen seiner "Planung" aber auffallen müssen.

    Er hat wohl seinen Standard-Katalog/ Schubladen-Grundriss aufs Papier gezaubert.

    Fertich.

    Geht schnell.

    Jetzt muß er eben nochmals ran.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Mittelstaendler Beitrag anzeigen
    Die zweite Abweichung "Gaube zu breit" bekam ich erst zu Gesicht, als die fertig erstellten Bauantragsunterlagen
    bei mir zur Abgabe bei der Gemeinde eintrafen.
    Hätte ich dann schon handeln müssen?
    Juristisch will ich das ganze nicht beurteilen, aber wenn es Dir aufgefallen ist, warum wird dann nicht zumindest mal nachgehakt?
    Geht das so durch?? wäre ja als Frage nicht zuviel verlangt gewesen.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Juristisch will ich das ganze nicht beurteilen, aber wenn es Dir aufgefallen ist, warum wird dann nicht zumindest mal nachgehakt?
    Geht das so durch?? wäre ja als Frage nicht zuviel verlangt gewesen.
    Hallo,
    ich gebe Ihnen Recht eine Frage wäre nicht zuviel gewesen. Die späteren Konsequenzen waren mir nicht bewußt. Während der Erstellung des Planes wurde ich kein einziges Mal in schriftlicher oder telefonischer Form hingewiesen dass die Gaube zu breit ist, und es hier Probleme geben kann. Als ich das im Bauantrag las, dachte ich die werden schon wissen was sie tun!
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