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  1. #1

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    Welche MINIMALE Wandstärke und Wandaufbau für EnEV 2014

    Hallo
    ich möchte ein winzig kleines Häuschen bauen und aufgrund des Platzmangels (nur 6 x6m) soll die Wand so dünn wie möglich sein (es ist noch offen ob Blockhaus-, Holzständer- oder Mischbauweise, d.h. eine Wand Mauerwerk der Rest Holz...). Wieviel cm muß ich bei Holzbauweise (am liebsten diffusionsoffen) rechnen um die jetzt gültige EnEv 2014 einzuhalten und mit welchem Wandaufbau ist das am ehesten möglich? Ist da ein Unterschied zwischen Blockbauweise und Holzrahmen oder Holztafelbauweise? Eine Installationsebene müßte nicht sein, da kaum Installation reinkommt und diese in Innenwände oder lokal begrenzte Schächte o.ä. reinkann. Mich würde auch interessieren mit welcher Mauerstärke und Wandaufbau (welche Steine gibt es, die bei wenig Wandstärke trotzdem beste Isolierwerte haben?) ich bei Mauerwerk rechnen müßte, aber das muß ich dann vielleicht in das Mauerwerk-Forum einstellen...
    Anm.as Ganze ist eineinhalbgeschossig, kein Keller und es sollen noch Photovoltaikpaneele aufs Dach. Es wird nur mit einem Kaminofen geheizt. Warmwasser weiß ich noch gar nicht - ev. nur ein Durchlauferhitzer oder mit Solarunterstützung. Ich weiß ja nicht, ob das alles für die Vorschriften einen Unterschied macht. Spielt die Qualität und die Menge der Fenster (ziemlich viele) da auch noch mit rein? Das blickt ja keiner...
    Falls Firmen mitlesen oder jemand eine gute Firma in Bayern kennt, ich such auch jemand, der mir das Häuschen baut (nach meinen Vorstellungen und Plänen und mit viel Eigenleistung)
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  2. Welche MINIMALE Wandstärke und Wandaufbau für EnEV 2014

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    das wird spannend. 6x6, 1,5 Gesch., viele Fenster.
    Bei einer 36er Wand, bleiben 5,2 m innen. Das ist schon kuschlig. Schon mal drüber nachgedacht, ein großes Gartenhaus zu kaufen und auf Wohnzwecke umzubauen? Vermutlich "etwas" günstiger
    Im Ernst: HRB wird wohl am wenigsten Wandstärke für sowas benötigen. Wieviel genau, sagt Dir Dein ... (mir will es noch nicht über die Lippen kommen)
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  4. #3

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    Ich habe mir kürzlich von unserem Energieberater erklären lassen, dass viele Fenster nicht unbedingt schlecht sind, was EnEV angeht. Wenn Du nämlich ein Haus mit vielen Fenstern baust, dann hat das entsprechende EnEV-Referenzhaus auch viele Fenster. Und die Fenster im EnEV-Referenzhaus sind ziemlich schlecht, d.h. Deine Bilanz verbessert sich mit vielen Fenstern meist ganz ordentlich, wenn Du gute nimmst. Uns wurden jetzt welche mit Uw = 0,76 angeboten - das macht richtig was aus. Mit vielen zusätzlichen Fenstern könnten wir so tatsächlich die Wand schlechter dämmen...
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  5. #4

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    Baukini. Finde deine Frage berechtigt. Solche kleineren Bauten kommen bei immer teureren Grundstücken öfters vor.
    Bei Massiv würd ich mal sagen mußt du so mit 30cm Wandstärke rechnen. z.B. 17,er Porenbeton PP4 oder PP6. Alternativ Poroton-Ziegel. Davor z.B. 10cm Resoldämmung oder PUR.

    Beim Holzbau kommts drauf an ob du Putzfassade haben willst oder eine Vorhangfassade. Werden aber auch wohl um die 25-30cm für eine normale vernünftige Wand.

    Was machst du wenn dein Holzofen mal nicht gefüttert werden kann? Evtl. da du auch eine PV-Anlage planst würde ich dir eine zusätzliche moderne Split-Klima empfehlen. Erstmal Eigenverbrauch PV, dann hält sie dein Haus frostfrei, heizt in der Übergangszeit und kühlt im Sommer. Wäre für mich persönlich zu überlegen.

    Gruß Flo
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  6. #5

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    Also mal Beispiel massiv. Mit 17,5er Porenbeton PP4 050 und 10cm Resoldämmung 022 und Putz kommst du auf U-Wert 0,16 und Wandstärke 31cm.
    Bein einem vergleichbaren Holzrahmenbau mit Putzfassade spart man da nochmal rund 5cm.
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  7. #6

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    Mal eingegebn in den U-Wert Rechner. Damit kannst du auch mal spielen.

    z.B. Holzrahmenbau ohne Install.ebene mit Putz. Nur als Beispiel. (innen nach außen)
    12,5mm Gipskarton
    15 mm OSB4
    160 mm Rahmen aus KVH
    dazwischen gedämmt mit 160mm 035er Steinwolle oder Miwo 032
    MDF-Platte
    6cm Resol WDVS
    Putz mit Armierungsgewebe

    Ist natürlich nicht "öko" und wohl nichts für alle Holzbauer hier aber Dämmwerte sind krass.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Erst mal danke für die beiden Antworten
    An "Zellstoff": 36er Wand soll es eben nicht sein, ist zu dick, geht zuviel Platz verloren. Hoffe eher, daß die EnEV mit maximal 25 einzuhalten ist. Das mit dem Gartenhaus war auch schon in Überlegung, aber aufgrund der vorgegebenen Form (eine Ecke mit 2 x 3,50m bleibt ausgespart) und ich will natürlich die Fläche voll nutzen und es soll ein ausgebautes Dachgeschoß da sein und das Ganze soll so umbaubar sein, daß es dann als Wohnhaus zugelassen wird...dürfte schwierig sein so ein Gartenhaus zu finden. Hab auch schon überlegt alles mit viel Hilfe selber zu machen, aber es gibt ja in Deutschelande so viele Vorschriften, an die man sich halten muß und auch von Statik hab ich keine Ahnung, also wenn, dann wohl nur mit Architekt. Aber bevor ich ewig viele Stunden mit einen (dann hoffentlich fähigen ) Architekten verbringe, wollte ich mich schon mal ein bischen vorab informieren.
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  9. #8
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von flo79 Beitrag anzeigen
    Also mal Beispiel massiv. Mit 17,5er Porenbeton PP4 050 und 10cm Resoldämmung 022 und Putz kommst du auf U-Wert 0,16 und Wandstärke 31cm.
    Der TE will aus nachvollziehbaren Gründen eine MINIMALE Wandstärke. Warum braucht's da bei diesem Beispiel 10cm Dämmung und einen u-wert 0,16, wenn die EnEV gerade mal 0,24 fordert?
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  10. #9

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    Noch ne Idee. Klaue mal aus einem anderen Beitrag.

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...Kreuzlagenwand

    Also dann z.B.

    12,5 mm Gipskarton
    95 mm Holz 5-lagig
    100 mm WDVS Resol
    Putz mit Armierung

    Komme ich so auf 23-24cm und U-Wert 0,18.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    Ich habe mir kürzlich von unserem Energieberater erklären lassen, dass viele Fenster nicht unbedingt schlecht sind, was EnEV angeht. Wenn Du nämlich ein Haus mit vielen Fenstern baust, dann hat das entsprechende EnEV-Referenzhaus auch viele Fenster. Und die Fenster im EnEV-Referenzhaus sind ziemlich schlecht, d.h. Deine Bilanz verbessert sich mit vielen Fenstern meist ganz ordentlich, wenn Du gute nimmst. Uns wurden jetzt welche mit Uw = 0,76 angeboten - das macht richtig was aus. Mit vielen zusätzlichen Fenstern könnten wir so tatsächlich die Wand schlechter dämmen...
    richtig verstanden
    Uw=0,76 ist gut!
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  12. #11

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    Dieses Projekt finde ich spannend.

    Ich bin mal in mich gegangen und habe mal eine überschläglgie Berechnung gemacht.
    EnEV halte ich bei meinem Projekt dabei ein, wenn:
    • 6x6m, 1 1/2-geschoßig, Dachneigung 30°
    • Außenwand mit 140mm Ständerwerk, ausgedämmt. +60mm Holzweichfaser-Putzträgerplatte. nach Ihren Vorgaben ohne Installationsebene.
    • Fenster Uw=1,0; g=50% bei rund 30%igem Fensterflächenanteil.
    • 3 Dachflächenfenster Uw=1,2
    • Dach: 200mm Zwischensparrendämmung WLG 035
    • Fußboden mit 100-120mm Dämmstoff
    • Heizung über dezentralen Ofen, Holz oder Pellets als Brennstoff
    • Trinkwarmwasserbereitung Elektro-Durchlauferhitzer.


    Aber das ist nur ein Muster, ohne Wert für Sie. Mit dem Fenster-U-Wert kann man tatsächlich recht viel erreichen, gerade bei sehr guten Fenstern...
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  13. #12
    MoRüBe
    Gast
    Ne brauchbare HRB-Wand bekommste mit knapp 21 cm Gesamtaufbau hin. Dabei haste dann auch nen vernünftigen U-Wert im Gefach, ohne diese ganze PU-Sch....

    Da brauchste über massiv gar nicht nachzudenken. Und spätestens beim (das word, was Zellstoff nicht sagen will) wirds dann spannend.

    Es soll ja auch bezahlbar bleiben.

    Und dann kannste dich im Dach auch noch richtig austoben. Richtig interessant wird dann die Technik, aber auch da gibts Lösungen.
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  14. #13
    MoRüBe
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    Alfons: 2 doofe ein Gedanke
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    @ feelfree baukini: dass die EnEV U-Wert Höchstgrenzen für einzelne Bauteile fordert wäre mir neu. Es muss der max. Transmissionswärmeverlust der Gebäudehülle eingehalten werden. Da kann man mit der Wandstärke schon etwas spielen.
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  17. #15

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    Mal wieder Neubau mit Sanierung verwechselt. Passiert doch immer wieder
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