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WU-Beton auf WU-Beton - dicht?

Diskutiere WU-Beton auf WU-Beton - dicht? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    WU-Beton auf WU-Beton - dicht?

    Guten Tag,

    ich bräuchte mal objektive, fachmännische Auskunft.
    In der Sohle unseres WU-Beton Kellers steckt ein Aqualift, dessen korrekte horizontale Abdichtung nicht nachgewiesen werden konnte.
    Nun wurde die Empfehlung in die Runde geworfen, nachträglich die Oberfläche um den Aqualift um 5-10cm abzutragen und dort eine korrekte horizontale Dichtung einzugießen. Klingt schlüssig, laut Architekt eine super Idee, hängt aber in meinen Augen an der Frage: geht nachträglich vergossener WU-Beton mit dem bestehenden eine wasserdichte Verbindung ein?

    Könnt Ihr da etwas zu sagen?
    Danke!
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  2. WU-Beton auf WU-Beton - dicht?

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  3. #2

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    das solltest du mit deinem tragwerksplaner klären. ich kann mir vorstellen, dass der rohbauer sich aus der gewährleistung für den wu-beton verabschiedet. einfacher kann er das thema nicht loswerden.
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  4. #3

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    WU-Beton zu schwächen (durch Wegstemmen) halte ich erstmal für eine nicht so tolle Idee. Mag evtl. funktionieren, müßte man wohl im Detail klären....

    Die Frage ist doch aber: Ist die Fuge derzeit dicht oder läuft Wasser in den Keller???

    Egal ob nun mit Fugenband oder was auch immer: Wichtig wäre mir, daß die Hütte dicht ist. Ob sie durch Aufstemmen dichter wird?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke für die schnellen Antworten!
    In diesem konkreten Fall hat der Rohbauer den Aqualift - unter Anleitung und Beaufsichtigung- eingebaut. Er hat es mit verbockt und muss nun dafür Sorgen, daß der Keller wirklich dicht wird. Aber ich werde mir vor der korrektur wohl nochmal alles schriftlich geben lassen müssen.
    Was ich jetzt hoffentlich rausgehört habe: WU Beton auf WU-Beton ist schonmal kein absolutes no-go und könnte funktionieren
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    schonmal kein absolutes no-go und könnte funktionieren
    wahrscheinlichkeit 1 : 4 gegen go
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Welcher Lastfall liegt denn vor ?

    Ich hab den leisen Verdacht das alle bisher vorgeschlagenen Maßnahmen den Zustand verschlechtern ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ok, habe verstanden.
    Wenn ich mich gegen den Vorschlag entscheide, welche alternativen Möglichkeiten habe ich hier? Schadensersatz/ Geld einbehalten? Aber im Vordergrund steht uns hier wirklich die Sicherheit, einen dauerhaft trockenen Keller zu bekommen.
    Laut BGA stauendes, nicht drückendes Wasser.
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    Vordergrund steht uns hier wirklich die Sicherheit, einen dauerhaft trockenen Keller zu bekommen.
    genau .

    und da ist teilweises aufstemmen nur bedingt geeignet ....
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  10. #9

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    welchen vorschlag macht denn der mängelverursacher zur beseitigung des fehlers?
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  11. #10
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    dessen korrekte horizontale Abdichtung nicht nachgewiesen werden konnte.
    Was kann er denn nicht nachweisen ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von spastonaut Beitrag anzeigen
    .. Nun wurde die Empfehlung in die Runde geworfen, nachträglich die Oberfläche um den Aqualift um 5-10cm abzutragen und dort eine korrekte horizontale Dichtung einzugießen. Klingt schlüssig, laut Architekt eine super Idee..
    naja ..

    einen wie auch immer gearteten dichtflansch kann man
    betonseitig auch anders applizieren, als durch einbetonieren

    vielleicht ist der twp der einzige in der runde, der noch keinen
    schmarrn erzählt hat - gleichwohl gehört die sanierungsplanung
    nicht zu dessen archetypischen aufgaben - dazu aus der
    instandsetzungsrichtlinie des dafstb:
    (1) Mit der Beurteilung und Planung von Schutz- und Instandsetzungsarbeiten
    muss ein sachkundiger Planer beauftragt werden, der die erforderlichen beson-
    deren Kenntnisse auf dem Gebiet von Schutz und Instandsetzung bei Betonbau-
    werken hat
    die sachkunde muss nicht nur vorhanden, sondern auch
    nachgewiesen sein.
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  13. #12

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    Also eigentlich eine Aufgabe für den Captain oder?
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  14. #13
    JamesTKirk
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    Da müsste man sich mal die Sache anschauen ... so aus dem Bauch raus schwierig.
    Aber gesunden Beton wegstemmen ist (fast) immer die schlechteste Lösung. Vielleicht geht was mit Verpressen (PUR-I) ...
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Was kann er denn nicht nachweisen ?
    Weder das die Dichtung verbaut ist (liegt noch unverbaut vor), noch das diese (wenn denn verbaut) im WU Beton und nicht in der Dämmung liegt.
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  17. #15
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    noch das diese (wenn denn verbaut) im WU Beton und nicht in der Dämmung liegt.
    Einbauhöhe lässt sich sicherlich nachmessen ... Maßzeichnung gibts auf der Herstellerhomepage.
    Vom oberen Rand des Unterteils liegt der Flansch 124 mm tiefer und das Aufsatzstück trägt min. 27 (- max. 202)mm auf.
    Bei ner 25 cm starken Bodenplatte wäre das ziemlich *mittig*.

    Wenn die Dichtung und der Flanschring noch unverbaut vorliegen werden die vermutlich *vergessen* worden sein.
    Das ist insofern mehr als ungeschickt, da zwischen einem PE-Gehäuse und Beton keine Verbindung erfolgt und immer ein minimaler Schwundriss auftritt. *Dicht* wirds erst mit dem Dichtring im und der Flanschverbindung oder wenn der Schacht komplett mit entsprechend Beton komplett ummantelt wird.

    Die Frage die sich stellt ist ob bei einer Sanierung nicht die Pest mit der Cholera ausgetrieben wird.

    Ich kenne kein Verfahren dass mit PE bei nachträglicher Einbringung eine *dichte* Verbindung eingeht.
    (Mein Kenntnisstand soll da aber nichts heissen ... )

    Die Frage die sich stellt ist ob eine *Sanierung* die Situation nicht noch verschlimmbessert durch ich nenns mal Kolateralschäden.
    *Jetzt* gibts einen minimalen theoretischen Schwundriss im 10-tel Millimeter Bereich um das Gehäuse. Wenn es tatsächlich zu drückendem Grundwasser kommt, dann könnte es hier zu einem minimalen Feuchtigkeitsaustritt kommen.

    Wenn nun um den Schacht 15 bis 18 cm tief und min 20 bis 25 cm um den Schacht Material abgetragen wird weiss auch keiner ob das gut geht. Ganz ohne Kratzer und Riefen geht das auch am angeformten Flanschring des Gehäuses nicht ab ....
    Wenn anschließend der Dichtring mit irgendwelchem Sanierungsspezialmaterial eingegossen wird halte ich die Fläche der möglichen Fehlstellen u.U. für größer als der jetzige Problembereich. Wenn dann noch Armierung im Weg ist .... Übel, Übel, Übel.

    Ich würde das Fass nicht wirklich aufmachen wollen ....
    Keine Frage wenn der Dichtring fehlt ist die Ausführung mangelhaft und keiner kann wirklich für die Dichtheit garantieren.
    Ob es nach einer wie auch immer gearteten Sanierung dann dichter ist .... ganz heisses Eisen.
    Die Wahrscheinlichkeit dass nach Sanierung ein schlechteres Ergebnis vorhanden als jetzt ist hoch.

    Wenn nicht wirklich mit drückendem Grundwasser gerechnet werden muss würde ich mir das sehr genau überlegen ob die Bodenplatte zur Mangelbeseitigung malätriert wird.

    Nur meine *Meinung*.
    Denksanstoß - Keine Beratung oder Handlungsempfehlung im Rechtssinne

    Gruß
    Achim Kaiser
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