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  1. #1

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    Kostenschätzung - RH

    Hallo,

    in den letzten Wochen habe ich hier viel gelesen, jetzt eine Frage zum Einstieg:
    Eckdaten: heruntergekommenes Reihenmittelhaus - Wohnfl 100qm, Grundstück 196qm, Grundstückspreis 80€/qm.:
    - Flachdach defekt, daher Schimmel an der Decke
    - Balkon defekt, Schimmel an den Wänden
    - Elektrik veraltet, keine FI-Schalter in Küche und Bad,
    - Garten ebenfalls total heruntergekommen und verwildert.
    - Fußböden und Küche müssen natürlich auch neu.

    Nur die Gasheizung ist erst 5 Jahre alt, allerdings kein Speicher fürs Warmwasser.
    Der Verkehrswert der Häuser liegt angeblich bei 90T (habe mit einem Nachbarn gesprochen, der für sein bereits fertig saniertes Nachbarhaus vor einem Jahr 110T bezahlt hat).
    Verkaufspreis ist 70.000€, bieten würde ich zwischen 35-45000. Was meint Ihr ist angemessen? Sanierungskosten geschätzt 70Tausend.

    Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht auch antworten :-)

    LG Nassi
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  2. Kostenschätzung - RH

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  3. #2

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    Hallo, ich würde mal mit einem Bausachverständigen bzw. Architekten das Haus vorher besichtigen. Sonst kann schnell das schnäppchen Haus sehr teuer werden.
    So eine Sanierung kann richtig ins Geld gehen.

    Außerdem ist 'Saniert' nur eine Wort. Was saniert? Dafür fehlen zu viel Angaben.

    Woher kommt dieser Verkehrswert?

    Eigentlich bestimmt immer die Nachfrage den Preis. Das Haus steht bestimmt schon länger leer. Also biete doch so viel zu willst und guck ob sich der Verkäufer drauf anlässt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Saniert hatte ich überschlagen - dies würde bei der Gutachterbegehung dann sicherlich korrigiert werden, aber als Anhaltswerte:

    - 20.000 Flachdach mit Dämmung (70qm)
    - 15.000 Bad neu m. Fliesenarbeiten
    - 10.000 Elektrik neu
    - 10.000 Küche
    - 10.000 Fenster / Eingangstür und Innentüren - es müssen nicht alle neu
    - 5.000 Fußböden
    - Malerarbeiten innen ???
    + x Garten in Eigentleistung, er ist winzig.


    Nur weil ich ein Angebot abgebe, heißt es ja nicht, dass ich es kaufen muss. Ich habe dann beim Notar noch nichts unterschrieben. Deshalb war mein Plan erstmal vorzufühlen, ob die Erben mit dem Preis überhaupt in die Nähe des machbaren heruntergehen. Wenn sie meinen, sie bekommen dafür 60,000 brauche ich meinen Gutachter gar nicht erst anschleppen. Denn dass die Bude das nicht wert ist, weiß ich auch so.

    Muss dazu sagen, dass ich jetzt schon einige Häuser besichtigt habe, mein eigenes gerade verkauft habe und meine Eltern bei der 2. Besichtigung dabei waren, die sehr viel Bauerfahrung haben. Für den ersten Eindruck was grob auf uns zukäme und zu sehen dass der Preis zu hoch ist, reichen die Erfahrungen der letzten Jahre. Details muss dann der Bekannte von uns herausfinden, was sich aber nur lohnt, wenn die Erben verhandlungsbereit sind, sonst verschwende ich seine Zeit.

    Das Geld hätte ich bzw würde es auch bekommen, aber überteuerten Schrott kaufen, das muss ja nicht sein. :

    Ich persönlich kann halt überhaupt nicht handeln und auch die Käufer, die mein Haus gekauft haben, haben nicht gehandelt. Deshaln weiß ich nicht, was so möglich ist. Naja, ich werde mich morgen in den Kampf stürzen und jetzt muss ich schlafen. Frühdienst morgen. LG
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  5. #4
    Themenstarter

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    50.000 Euro seien unmoralisch - so der Verkäufer. Damit hat es sich, soll er seine Schimmelbude behalten bis ein Blöder sie ihm überteuert abkauft. Ich aber nicht!
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  6. #5

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    Vielleicht nur eine erste Reaktion seinerseits ;-) Könnte eine Verhandlungsstrategie sein. Wenn Das Haus schon lange steht und er es jetzt endlich verkaufen will, kommt er sicherlich noch einmal auf Dich zu
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Nassistentin Beitrag anzeigen
    50.000 Euro seien unmoralisch - so der Verkäufer.
    Recht hat er. Im Augenblick ist halt ein Verkäufermarkt. Wenn die Buden einen "Verkehrs"wert von 90.000 haben, dann sind 70.000 schon nicht schlecht.

    UNd wenn Du und Deine Eltern
    sehen dass der Preis zu hoch ist, reichen die Erfahrungen der letzten Jahre
    , was soll dann die Frage???
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  8. #7

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    50.000 Euro seien unmoralisch - so der Verkäufer.
    ...wieso sollte der Verkäufer damit Recht haben, Ralf??????

    Der Interessent gibt ein (niedriges) angebot ab. Es steht dem verkäufer frei dies anzunehemn oder auszuschlagen.

    That's it!
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  9. #8

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    hat er ja :-)

    er hat den Verhandlungstisch nicht verlassen sondern nur an die Moral appelliert und an die 12 hungernden Kinder des Verkäufers erinnert ...
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    ..soviel dann also zur "Moral"
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  12. #10
    Themenstarter

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    Der Verkäufer meinte auch, dass es ausreicht, das Loch im Dach zu stopfen. Von einer EnEV und Verpflichtung bei Eigentümer Dach- bzw oberste Geschossdecke zu dämmen, ist ihm sicher nichts bekannt.
    Warten wirs mal ab.
    Ich schau mir derweil jetzt lieber Häuser an, die nicht nur Rohbauten sind, sondern wo man abgesehen von Malerarbeiten so einziehen kann.
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