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Außenwände mit oder ohne WDVS?

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  1. #1

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    Außenwände mit oder ohne WDVS?

    Hallo zusammen,

    unser Neubau beginnt bald und wir müssen uns jetzt demnächst entscheiden, ob wir 24 cm Ziegelsteinaußenwände mit WDVS oder reinen 36,5 cm Ziegelstein ohne WDVS haben wollen. Beides wäre preisgleich.

    Wir sind hin- und hergerissen. Beim Befragen von Bekannten sprechen sich welche für, andere wiederum gegen das WDVS aus. Wir werden als Heizung eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einsetzen, von daher wäre doch die Version mit WDVS ratsamer oder? Gibt es jeweils gravierende Vor- und Nachteile?
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  2. Außenwände mit oder ohne WDVS?

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  3. #2

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    Haben beide Wände denn den gleichen Wärmedämmwert?

    Gibt es Außenlärm (Autobahn, Flughafen...) zu berücksichtigen der zu dämpfen ist?
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  4. #3

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    Hihi, mit WDVS wirst du wahrscheinlich bessere Dämmwerte haben und kannst auch einen massiveren Stein als tragende Wand verwenden. Hierzu müßte man aber die beiden Aufbauten genau kennen.

    Ist eine Lüftungsanlage vorgesehen?

    Das Münchberg bei uns gleich in der Nähe in Oberfranken? Auslegung -16 Grad/Grenze -18 Grad. Oft recht kalt. Wenn ja bist du sicher das ihr euch mit einer Luft-WP einen Gefallen tut?
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  5. #4

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    Ähm, wie kann es sein, daß der Bau bald beginnen soll und solche Punkte nicht LÄNGST feststehen?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ähm, wie kann es sein, daß der Bau bald beginnen soll und solche Punkte nicht LÄNGST feststehen?
    Und warum ist gestern in China ein Reissack geplatzt?

    Vielleicht hätte der Fragesteller mit dem Bau längst begonnen, wenn ihm seine konkrete Frage irgendjemand kompetent beantwortet hätte.
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  7. #6

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    Was für ein Klugscheisser bist DU denn?

    1. Wenn Grundsätzliches, wie das Material mit dem das Haus errichtet werden soll, nicht geklärt ist, kann GAR NICHTS geplant sein. In der Regel bleibt das so.
    2. Mit der Frage des TE ist nichts anzufangen. Falsche Vorraussetzungen, zuwenig Randparameter, zu wenig Info.
    3. Wenn du (im Gegensatz zu Julius) das nicht erkennst: Finger still halten.
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  8. #7

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    Stimme ich zu. Es fehlen zu viele Daten und über solche Dinge sollte man sich schon früher Gedanken machen. Aber ich kenne schon Angebote von bundesweit bauenden Firmen die beide Systeme anbieten und man kurzfristig entscheiden kann.

    Trotzdem müßte man erstmal wissen wo der Fragesteller hinwill.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Was für ein Klugscheisser bist DU denn?

    1. Wenn Grundsätzliches, wie das Material mit dem das Haus errichtet werden soll, nicht geklärt ist, kann GAR NICHTS geplant sein. In der Regel bleibt das so.
    2. Mit der Frage des TE ist nichts anzufangen. Falsche Vorraussetzungen, zuwenig Randparameter, zu wenig Info.
    3. Wenn du (im Gegensatz zu Julius) das nicht erkennst: Finger still halten.
    Eins, habe ich erkannt, dass der TE mit diesen Allgemeinsätzen hier nicht weiterkommt.
    Wenn alles schön geplant und das Material genau bestimmt wäre, warum sollte er dann hier eine Frage stellen?
    Vielleicht ist alles genau geplant und im Nachhinein ergeben sich Überlegungen, ob eine andere Variante nicht besser wäre?
    Wenn eine konkrete und kompetente "Expertenantwort" nur möglich, wenn zusätzliche Parameter angegeben werden, dann
    sollte man dies dem TE mitteilen.
    Er erwartet hier sicherlich eine vernünftige Expertenmeinung und keine Vorwürfe für eine evtl. schlampige Planung.
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  10. #9

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    Du meinst es sollte ihm wie in der ERSTEN Antwort mitgeteilt werden, dass das so nicht beantwortbar ist?
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  11. #10

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    mia. Und wie soll man die geben wenn man nichtmal weiß was für Ziegel, WDVS usw. und vor allem was der Fragesteller erreichen will?
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  12. #11

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    Das es nicht sein kann, wenn "kurz vor Baubeginn" die wesentlichsten Parameter nicht feststehen, ist
    sicherlich eine vernünftige Expertenmeinung


    Immerhin hängt am Aussenwandbildner nicht nur der zur Baugenehmigung/Bauanzeige erforderliche EnEV-Nachweis, sondern obendrein auch die spätestens (je nach BL) zu Baubeginn erforderliche Statik ab.

    Also ist entweder der Begriff "bald" definitionsbedürftig oder der TE droht ins Chaos zu rennen - und das wird hier halt deutlich gesagt.
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  13. #12

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    Naja ... kann natürlich schon sein, daß es -ich unterstelle das nun einfach mal- der TE bei einem GU ein Stück Haus "Heidelinde 135" eingekauft hat und da gem. Katalog zwischen zwei verschiedenen Wandtypen wählen darf/ kann.

    Interessant finde ich, daß 24 cm Ziegel + WDVS und monolithisch preisgleich daherkommen. Meine (bisherige) Erfahrung war, daß monolithisch immer teurer war, als Ziegel + WDVS.

    Etwas mehr Input seitens des TE wäre aber schon hilfreich.

    Ansonsten, wenn freie Auswahl aus einem bunten Füllhorn diverser Wandbildner besteht, kann man auswählen, was einem besser gefällt. wenn beide den gleichen u-Wert liefern (wobei mich dieser u-wert dann doch mal interssieren würde...nur so am Rande), dann nimmt man eben das für einen persönlich bessere. Was das ist kann man aber eben auch nur persönlich entscheiden.
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  14. #13

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    Zumal dämmen nicht die einzige Aufgabe des Wandbildners ist. Alle Aufgaben müssen definiert sein und dann kann man die für das jeweilige Gebäude beste Konstruktion wählen ... aber ist ja meist egal, Putz ist zum Schluss fast überall drauf ..
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  16. #14

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    Denke da gibts noch mehr Baustellen als das. Sollte es wirklich das Münchberg bei uns sein käme eine Luft-WP für mich keinesfalls in Frage.
    Da ist Klein-Sibirien.

    Uppps, das war mein 1.000. Hoffe bisher nicht zu sehr genervt zu haben
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  17. #15
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    Oh mann, dass ich so eine "Diskussionswelle" lostrete hätte ich nicht gedacht. Wenn ich mir aber so eure Antworten durchlese, dann hat sich bisher niemand zu meiner eigentlichen Frage geäußert, was denn jeweils Vor- und Nachteile sind. Mehr wollte ich doch eigentlich nicht. Aus meiner Sicht:

    Mit WDVS
    Pro: Natürlich bessere Dämmung, weniger Wärmeverlust usw.
    Contra: Feuchtigkeit kann nicht entweichen (wir haben keine Belüftungsanlage eingeplant)

    Ohne WDVS
    Pro: Feuchtigkeit kann entweichen (Haut atmet), Beschädigungen am Mauerwerk sind nicht unter einer Schicht Dämmung versteckt und können erkannt werden
    Contra: Schlechtere Wärmedämmung, Wärmeverlust usw.

    Hintergrund ist der: Wir haben Bekannte, die genau mit unserem Häuslebauer gebaut haben und WDVS verwenden. Die haben null Probleme. Es gibt aber auch andere Meinungen. Man fragt 5 Leute und hat 5 Meinungen. Und ich möchte hier betonen, dass ich Laie bin und hier gefragt habe, weil es BauEXPERTENform heißt

    Und für die Skeptiker hier ein Auszug aus unserer Baubeschreibung: "Die Außenwände bestehen aus 24 cm starken massiven schall- und wärmedämmenden porosierten Ziegelsteinen [...]. Zusätzlich erhält das bereits wärmedämmende Mauerwerk einen Vollwärmeschutz [...].
    Preisgleich bieten wir die Ausführung der Außenwände aus 36,5 cm starkem wärmedämmenden Ziegelmauerwerk an. Die Richtlinien für KfW Effizienzhaus 70 werden hier nicht erreicht, da bei dieser Ausführung der Vollwärmeschutz entfällt.

    Wir haben demnächst unser Bemusterungsgespräch und dann müssen wir uns für eine Variante entscheiden. Danach hat die Baufirma noch 4 Wochen Vorlauf und es geht los. Warum sollte das nicht möglich sein?

    @flo79: Jo ist das Münchberg hier in Oberfranken. Wir haben zusätzlich und zur Unterstützung der Wärmepumpe noch einen Schwedenofen eingeplant.
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