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2 kleine Mauern aus Pflanzringen

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  1. #1

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    2 kleine Mauern aus Pflanzringen

    Hallo zusammen.

    Mit dem schönen Wetter kommen die Fragen zu "Gartengestaltung".

    Folgendes haben wir vor und mich würde interessieren ob die Profis es anders machen würden oder ob das so ok ist.

    Folgende Situation:

    Fläche ca. an der einen Seite ca. 4 Meter breit, läuft schmal zusammen -> an dem anderen Ende noch ca 3 Meter breit.
    Gesamtlänge ca. 20 Meter. Dieser Streifen fällt um ca. 1,5 Meter ab.

    Hier würden wir jetzt gerne 3 "Terassen" anlegen.

    Nutzgarten -> Mäuerchen aus Pflanzringen -> Grillplatz -> Mäuerchen aus Pflanzringen -> Wiese

    Mauer 1 wäre ca. 4 Meter breit und 55 cm hoch.
    Mauer 2 wäre ca. 3 Meter breit und 60 cm hoch.
    In jede Mauer soll eine Treppe "integriert" werden.

    Das ganze soll aus Pflanzringen gemacht werden, 50 x 40 x 30.
    Geplant wäre, von links nach recht: 2 Pflanzringe, 1 Meter Treppe, 1 Pflanzring (bzw. bei der 4 Meter Mauer 2 Ringe).

    Zum Thema Pflanzringe gibt es hier zwar recht viel zu lesen aber da ist immer von Mauern mit > 10 Meter Länge die Rede und 1,5 Meter oder höher.

    Das was ich machen will ist dagegen ja nur ein "Mäuerchen".

    Nun zu den Fragen:

    Wenn ich das richtig gelesen habe benötigt man erst ab ca. 1 Meter ein "richtiges" Fundament bzw. sollte die Unterste Reihe im Beton sitzen.
    Reicht bei 2 Steinen (also 60 cm) ein Bett aus 20 cm RCL Schotter, oder muss auch hier zwingend Beton drunter ?
    Den Raum hinter der ersten Reihe würde ich dann bündig wieder mit RCL Schotter füllen und den zweiten so drauf stellen das die Vorderkante das zweiten Steins auf der Hinterkante des ersten liegt (meine Frau hätte gerne möglichst viel Platz in den Ringen für Kräuter etc.).

    Bei allen Bildern die ich bisher dazu gesehen habe sind die Steine mit dem "Bauch" in Verlegerichtung (hoffe man versteht was ich meine). Bei hohen und langen Mauern sorgt das, zusammen mit dem Versatz bestimmt für Stabilität. Nun würden wir die Ringe aber gerne mit dem Bauch nach vorne setzen. Kann man das bei den Mauern machen oder sollte man selbst bei so kleinen Mauern die Steine immer "quer" stellen ?

    Und, die hoffentlich letzte Frage ;-).
    Muss der unterste Stein ein wenig im Boden versenkt sein oder reicht es wirklich ggf. 20 cm tief ausschachten, mit RCL Schotter auffüllen, und den Stein drauf stellen ?
    Würde den nur ungern einbuddeln da die 30er Ringe für die 60 cm Mauer genau passen würden.

    Schonmal danke für die Tipps und Meinungen
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  2. 2 kleine Mauern aus Pflanzringen

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    mach doch mal ne Skizze und/oder stell ein paar Fotos von der jetzigen Situation ein. So wie beschrieben ist dass alles nicht so ganz klar.

    Wie Pflanzringe zu versetzen sind kann man aus den entsprechenden Unterlagen der Hersteller entnehmen. Davon kann man hin und wieder abweichen, aber dass sollte wohl überlegt unter Betrachtung der konkret vorhandenen Situation erfolgen.

    Bsp.: Ein Stützmäuerchen mit 60cm höhe ist ein gänzlich anderer Fall wenn das Gelände dahinter eben und nicht mit Verkehr belastet wird als wenn dahinter eine 3m hohe Böschung kommt
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ich versuch es mal genauer zu erklären.

    Wir haben einen Streifen Grundstück der 4 Meter breit ist und ca. 20 Meter lang.

    Aktuell fällt es auf den 20 Meter um ca. 1,5 Meter ab.
    Der obere Teil des Streifens grenzt an unsere Einfahrt, kein Schwerlastverkehr o.ä.

    Später soll es so aussehen:

    Einfahrt (bei den 20 Metern nicht mitgezählt), ca. 6 Meter Wiese und dahinter 4 Meter Nutzgarten.
    Dann soll die erste Mauer von 60 cm Höhe kommen. Im Anschluss an die Mauer soll eine 5 Meter lange Fläche als Grillplatz kommen.
    Dann wieder 50 cm hohe Mauer und danach, mit dem ursprünglichen Gefälle wieder Wiese.

    Ich hab mal versucht zu skizzieren, mehr schlecht als recht ;-)
    Das eine ist ein "Lageplan", das andere eine Art Schnitt incl. dem aktuellen Grundstücksverlauf.

    Draufsicht.jpg

    Schnitt.jpg
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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    ein Betonfundament wird hier wohl nicht zwingend benötigt. Ein Fundament aus Schotter oder RC sollte genügen. Allerdings sollte dass dann auch ordentlich verdichtet sein. Wenns mit dem Transport einer ausreichend großen Rüttelplatte happert nimmt man zum verdichten einen Grabenstampfer.

    Damit es die unterste Steinreihe nicht verschiebt sollte diese in den Boden einbinden.

    Bezüglich Hinterfüllen und versetzen der Steine zueinander sollte man sich an den Verlegerichtlinien des Hersteller orientieren.
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