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  1. #1

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    Erfahrungen mit ...... Systemkomponenten

    Dieses System soll wohl in jeglichen Beton in gewisse Tiefe eindringen und durch Kristallisation wasserundurchlässig machen. Eine Firma hat uns dies empfohlen.
    Die Referenzen sind meist Grossprojekte, hören sich aber beeindruckend an.
    Da wir für unseren Kellerboden ( Übergang Streifenfundament zum später eingegossenen Boden) eine dichtende Lösung suchen wäre ich für jede Erfahrung mit diesem System dankbar.
    Hält es dass, was es verspricht?
    Hat jemand im Altbau damit gearbeitet?
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  2. Erfahrungen mit ...... Systemkomponenten

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  3. #2
    JamesTKirk
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    Beton ist ab C25/30 i.d.R. wasserundurchlässig, wenn er richtig hergestellt, verarbeitet und nachbehandelt wird. Das brauchts keine Extra Zusätze, die die Dichtigkeit erhöhen.
    In meinen Augen bringt das Zeugs auch nur was (wenn überhaupt), wenn es als zugelassenes Abdichtungsmittel dem FRISCHbeton beigemischt wird.
    In so fern würde ich Dir eher raten, Dir eine Firma zu suchen, die vernünftig mit Beton umgehen kann ...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Unser Haus steht aber schon seit den 50er Jahren. Da kann jetzt an der Betonmischung nicht mehr viel beigemischt werden. Von daher wäre dieses System, dessen Namen leider gelöscht wurde, für mich evtl. eine gute Möglichkeit gewesen, den Übergang der beiden Schichten dauerhaft zu dichten.
    Aber vor einem solchen Schritt hätten mich die Meinungen derer interessiert, die so etwas in einem Altbau angewendet haben. Hiervon ist nämlich im Netz wenig zu finden ausser den bereits angesprochenen Grossprojekten.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Btw: eine Zulassung hat das System
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  6. #5

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    Produkte werden hier nicht debattiert - basta!

    Nur weil es eine baZ hat, muss es weder gut noch für Deinen Zweck geeignet sein.

    Und das es um einen Altbau geht, hättest Du ruhig dazu schreiben können.

    Was ist denn das Problem, welches Du bekämpfen willst?
    Wasserdampf, Feuchte, blankes Wasser, das durch die Fuge tritt? Wie sind die flankierenden Bauteile dagegen geschützt? Wie wird der Raum jetzt/zukünftig genutzt?
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  7. #6
    JamesTKirk
    Gast
    a) es hat wohl seinen Grund, warum es im Altbau keine Referenzen für das Produkt gibt ...
    b) für bestehende Bauteile würde ich die entsprechenden Arbeitsfugen mit PUR verpressen
    c) als dichtende Lösung für das Anbetonieren Neubeton - Altbeton wäre vielleicht das Einlegen eines Verpressschlauches sinnvoll, der bei Undichtigkeit der Fuge mit z.B. PUR verpresst wird
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  8. #7
    JamesTKirk
    Gast
    Das Mittel hat eine allgemein bauaufsichtliche Zulassung als Betonzusatzmittel. Die Zulassung bezieht sich NICHT auf das Material, das zur nachträglichen Abdichtung von Fugen verwendet werden soll.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Meine Absicht war es nicht hier nicht ein Produkt, sondern vielmehr solch ein System zu diskutieren.
    Das es um einen Altbau geht, dachte ich mit der Frage aus meinem Eingangspost angedeutet zu haben.
    Aber ich führe die Aufgabenstellung gerne etwas genauer aus.
    Unser vor ca. 5 Jahren gekaufter Altbau aus dem Jahre 1952 steht auf Streifenfundamenten. Auf dem Streifen liegt eine Bahn Bitumen, darauf aufbauend ist die Kellerwand, gegossen aus Beton.
    Die Wände sind gemessen und trocken mit etwa 35%-45% rel.Feuchte laut Messgerät.
    Im ganzen Keller gibt es kein Problem mit feuchten Wänden, sondern partiell mit feuchtem Kellerboden.
    Der Kellerboden ist scheinbar NACHDEM die Kellerwände fertig gestellt waren, in die Räume gegossen worden. Von WU Beton hat man damals sicher nicht gesprochen und über die Güte kann man auch wenig sagen. In jedem Fall ist der Boden in der Fläche trocken.
    Die Schwachstelle an diesem System ist allerdings die Stosskante zwischen Streifenfundamenten und der Bodenplatte. Von einer Fuge möchte ich hier nicht reden, da diese Schwachstelle wohl eher im Kapillarbereich liegt.
    Aus dieser Stosskante dringt Feuchtigkeit in Form von feuchten Stellen hervor. Es gibt KEIN Problem mit eindringendem Wasser in Form von Pfützen, selbst bei Starkregen nicht.
    Ich denke, das es grundsätzlich sehr schwierig sein wird diese Stosskante dauerhaft dicht zu bekommen, sodass dann bedenkenlos nachträglich ein Bodenbelag aufgebracht werden kann.
    Deshalb war ich natürlich neugierig als ich dieses kapillarverschliessende System genannt bekam, denn das, sodenn es hält was versprochen wird, könnte dieses Problem lösen.

    Der Raum soll später als Nutzraum für evtl. Sauna oder Büro benutzt werden können.
    Von daher wäre eine dauerhafte Abdichtung essentiell.
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  10. #9
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von Salamies Beitrag anzeigen
    ... Aus dieser Stosskante dringt Feuchtigkeit in Form von feuchten Stellen hervor. Es gibt KEIN Problem mit eindringendem Wasser in Form von Pfützen, selbst bei Starkregen nicht. ...
    Dringt jetzt Wasser ein oder nicht ???? Nach Satz 1 ja, nach Satz 2 nein. Bitte kurze Entscheidung, was nun zutreffend ist.
    Weiterhin ist der Keller aus dem Jahre 1952 für eine hochwertige Nutzung nicht konzipiert, sondern vermutlich zum Lagern von Kartoffeln. Man muss mit heutigen Baustoffen schon eine Menge Kopfsprünge machen, um das zielsicher hinzubekommen (siehe DBV-Merkblatt "Hochwertige Nutzung´von UGs"), dass der Keller wirklich absolut dicht ist. In so fern schwierig ...
    Ansonsten Vorgehensweise wie unter #6 beschrieben ... verpressen, verpressen und nochmal verpressen, bis dicht.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Dringt jetzt Wasser ein oder nicht ???? Nach Satz 1 ja, nach Satz 2 nein. Bitte kurze Entscheidung, was nun zutreffend ist.
    Es gibt feuchte Stellen in Form von Flecken an der Stosskante, aber wie bereits geschrieben kein plätschender Wassereinbruch oder Pfützen.
    Das es natürlich kein Zustand wie in einem Neubau sein wird, ist uns klar. Aber wenn wir den Boden an der Stelle abdichten könnten, könnte man zumindest darüber nachdenken Materialien zu lagern, die jetzt besser nicht im Keller liegen.
    Der Keller ist auf zwei Seiten bereits mit KMB abgedichtet und mit 10mm Perimeter Platten gedämmt. (Freistehendes EFH) Die alten Stahlfenster werden bzw. sind bereits ausgetauscht. Wenn also jetzt keine Feuchte mehr über den Boden eindringt, wäre uns schon sehr geholfen.
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  12. #11
    JamesTKirk
    Gast
    Dann wäre #6 - Verpressen mit PUR das Mittel, das ich wählen würde.
    Man muss die Geschichte aber über einen längeren Zeitraum beobachten, da Wasser einen spitzen Kopf hat und ggfs. dann an anderen Stellen zu Tage tritt, wenn man eine Wegigkeit verschliesst.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Dann wäre #6 - Verpressen mit PUR das Mittel, das ich wählen würde.
    Man muss die Geschichte aber über einen längeren Zeitraum beobachten, da Wasser einen spitzen Kopf hat und ggfs. dann an anderen Stellen zu Tage tritt, wenn man eine Wegigkeit verschliesst.
    ....und von dieser Kapillarverschliessung ist abzuraten?
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  14. #13

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    Wie Cpt Kork schon sagt:
    Machste ein Loch zu, sucht sich das Wasser das nächste - und Du bist immer one step beyond

    Wird die Fläche komplett abgedichtet, kann es passieren, dass sie unterwandert wird und die Feuchte am Rand hochkommt!

    Ich würde eher über eine Nutzungsverlagerung nachdenken.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wie Cpt Kork schon sagt:
    Machste ein Loch zu, sucht sich das Wasser das nächste - und Du bist immer one step beyond

    Wird die Fläche komplett abgedichtet, kann es passieren, dass sie unterwandert wird und die Feuchte am Rand hochkommt!
    An dieser Stelle mal für mich als Laien. Berichtigt mich doch bitte falls ich falsch liege:

    Wir haben es in unserem Keller mit Staunässe des Untergrunds zu tun. Diese Staunässe drückt mit einem Druck x gegen die Bauteile von unten. An fehlerhaften oder nicht resistenten Stellen kommt Feuchtigkeit nach oben (Übergang Bodenplatte -Streifenfundament) und an anderen nicht.(Mitte Bodenplatte)
    Wenn ich jetzt den Rand versiegle (mit welchem Werkstoff auch immer das gemacht wird)bleibt der (Wasser-)Druck im Untergrund der gleiche und die Feuchtigkeit bleibt wo sie ist, oder? Also die vorher guten Stellen sind doch immer noch dem gleichen Druck ausgesetzt und ich habe nicht zu befürchten, das an diesen Stellen Feuchte durchkommt. Oder mache ich einen Denkfehler?
    Unser Haus ist im Übrigen auf sehr sandigem Boden gebaut worden.
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  17. #15
    JamesTKirk
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    Zitat Zitat von Salamies Beitrag anzeigen
    ....und von dieser Kapillarverschliessung ist abzuraten?
    Ja, von dieser THEORETISCHEN Kapillarverschliessung ist abzuraten ...
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